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07: Für wen kannst Du arbeiten?

Für die bewusste eigene Positionierung ist es natürlich auch notwendig, dass Du Dir Gedanken machst, für wen Du eigentlich arbeiten möchtest. Denn nicht Auftraggeber entscheiden schlußendlich, für wen Du arbeitest, sondern Du selbst.
Dabei ist es natürlich notwendig, dass Du realistisch einschätzen kannst, in welchem Marktsegment von Illustration Deine Bilder eingesetzt werden können. Das ist am Anfang oftmals nicht einfach, weil einem selbst der Abstand zur eigenen Arbeit fehlt, mit etwas Übung, einer guten Analyse des Marktes und zunehmender Erfahrung geht das allerdings immer leichter. Auch ein Gespräch mit Freunden und Kollegen kann hier sehr helfen.
Was auch hilft, ist: Research – Research – Research! Doch was heißt das konkret? Das bedeutet, dass Du Deine Marktsegmente so detailliert wie möglich analysierst und dabei dabei folgende Sachverhalte festhälst:

  • eine Liste möglicher Auftraggeber
  • Was für Produktgruppen bieten diese potentiellen Kunden an?
  • Was für Bild-Typen werden in den verschiedenen Produktgruppen benötigt?

  • Und weil das immer hilfreich ist, erläutere ich die Analyse gern noch einmal am Beispiel des hier schon oftmals erwähnten Kinderbuch-Illustrators.
    Research für Kinderbuchillustrator
    Schritt 1: Mögliche Auftraggeber:
  • Verlag A, www.der-Allerbeste-verlag.de
  • Verlag B, www.B-wie-Bester.de
  • Verlag C, www.Coole-Bücher.de
  • … (so viele mögliche Verlage wie möglich auflisten, gern 50, 100 oder noch besser 150)
  • Schritt2: Produktgruppen für Verlag A (inkl. Schritt 3: Bildtypen):
  • Malerisches Kinderbuch (Bildtypen: farbige vollformatige Bilder, umlaufendes Cover)
  • Pappbilderbuch für 2 bis 5 Jährige (Bildtypen: farbige vollformatige Bilder für kleine Kinder, umlaufendes Cover)
  • Wimmelbücher (Bildtypen: meist farbige, sehr detaillierte Bilder mit vielen Figuren, umlaufendes Cover)
  • Kinder- und Jugendliteratur (Bildtypen: farbiges Cover, Schwarz-Weiß-Illus und Vignetten im Innenteil, umlaufendes Cover oder reines U1-Cover, oftmals werden Kinder dargestellt)
  • Sachbücher für Kinder (Bildtypen: Farbe, Schwarz/Weiß, Vollbild, Vignette, sehr themenspezifisch)

  • Analyse auf das eigene Portfolio übertragen
    Mit dieser Analyse kannst Du nun einen pragmatischen Blick auf Dein eigenes Portfolio werfen und folgende Fragen beantworten:

  • Zu welchen Produktgruppen passen meine Illustrationen? Kinder- Und Jugendliteratur
  • Was für Bild-Typen sollte ich in meinem Portfolio zeigen? Cover, Vignette und ganzseitige Illustrationen in Farbe und Schwarzweiß
  • Was für Bild-Typen habe ich in meinem Portfolio? Ganzseitige Illustrationen in Farbe und Schwarzweiß
  • Muss ich bestimmte Bild-Typen ergänzen, um in diesem Marktsegment zu arbeiten? Ja, und zwar: Vignetten und Cover

  • Here you go, busy bee! Es ist Fleißarbeit, die sich lohnt!
    Im nächsten Schritt geht es weiter mit der Frage, wie man mit der richtigen Kundenauswahl seine Marktpositionierung unterstützt.