Ich bin krank und liege deshalb gerade auf dem Sofa und pflege mich gesund. Deshalb gibt es heute leider kein Transkript. Das nächste Mal wieder, versprochen!
 
Und damit wünsche ich dir alles Liebe.
Wir hören uns nächste Woche, bis dahin, Franziska
 

Darf ich dich heute um einen Gefallen bitten?

Für den Verkauf von Büchern sind gute Bewertungen enorm wichtig. Wenn du mein Buch »Die gute Mappe« schon gelesen hast und es dir gefällt, hilfst du mir sehr mit einer Rezension auf Amazon und Co. Du kannst sogar eine Bewertung hinterlassen, wenn du das Buch in einem anderen Buchladen gekauft hast (was ich begrüße). Sharing is caring! Danke dafür! Und auch ein ❤️ und ein Danke an die, die schon eine Rezension geschrieben haben.

 
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska


 
Vor einigen Wochen habe ich eine mittlere 4-stellige Summe von der VG Bildkunst überwiesen bekommen. Nur zwei Sachen habe ich dafür gemacht: Vor über 10 Jahren habe ich einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Bildkunst abgeschlossen und wurde Mitglied der Berufsgruppe II (mehr zu den Berufsgruppen weiter unten). Außerdem habe ich vor circa einem Jahr eine Online-Meldung über die im Jahr 2020 von mir eingenommenen Honorare über Nutzungsrechte an die VG Bildkunst gemeldet. Und dann .. tadaaa ... ein paar Monate später kam diese schöne Überraschung auf meinem Konto an.

Heute möchte ich deshalb über die VG Bildkunst sprechen und warum du, falls du noch kein Mitglied bist, heute noch Mitglied werden solltest.
 

Wer ist die VG Bildkunst?

Die VG Bildkunst ist eine sogenannte Verwertungsgesellschaft für Urheber*innen. Daneben gibt es in Deutschland auch noch die VG Wort für Textautor*innen und die GEMA für Musiker*innen.

Gegründet wurde die VG Bildkunst in den 1970er Jahren – und zwar von Bildurheber*innen. Als Verein zur kollektiven Wahrnehmung von Urheberrechten nimmt sie die Rechte und Ansprüche ihrer Mitglieder wahr.
 

Was macht die VG Bildkunst?

Was bedeutet das genau? Als einzelne kreative Person kannst du zwar mit deinen Auftraggeber*innen klar den Umfang der eingeräumten Nutzungsrechte verhandeln und – im Falle einer illegalen Nutzung – auch verbieten oder eine Nachvergütung einfordern. Anders ist das bei privaten, nicht öffentlichen Nutzungen. Wenn eine Person ein Buch aus einer Bibliothek ausleiht und sich einige Seiten mit deinen Werken herauskopiert, dann ist das rechtlich in Ordnung. Das Gleiche gilt, wenn sich ein Mensch deine Illustration, die du auf deiner Website zeigst, ausdruckt und an den Kühlschrank pinnt. Allerdings gehen dir dabei als Urheber*in der kopierten Werke auf diese Weise eigentlich Einnahmen verloren. Denn du kannst sie nicht in Rechnung stellen.

Genau dafür gibt es die VG Bildkunst. Sie sammelt die Gelder der sogenannten Bibliothekstantiemen, die Privatkopievergütung und die sogenannte Geräteabgabe, die beim Kauf eines Computers, Druckers oder Scanners fällig wird, ein und verteilt diese Gelder als Tantiemen an ihre Mitglieder. Dabei geht sie sehr sorgsam vor und verteilt die Gelder auf eine Weise, die genau beachtet, wer was wann wo publiziert hat. Damit das auch klappt, melden die Urheber*innen jedes Jahr ihre Werke.
 

Die drei Berufsgruppen

In der VG Bildkunst sind aktuell über 60.000 Urheber*innen Mitglied. Diese teilen sich in drei Berufsgruppen auf.

Die Berufsgruppe I umfasst bildende Künstler*innen, Maler*innen, Bildhauer*innen und Architekt*innen. In dieser Berufsgruppe sind also Künstler*innen gruppiert, die hauptsächlich im Kontext der freien Kunst arbeiten.

In der Berufsgruppe II versammelt alle kreativen Unternehmer*innen, die in einem angewandten Kontext arbeiten, zum Beispiel Fotograf*innen, Bildjournalist*innen, Grafiker*innen, Illustrator*innen, Designer*innen, Karikaturist*innen, Pressezeichner*innen und Bildagenturen.

Die Berufsgruppe III versammelt alle Filmleute, also zum Beispiel Regisseur*innen, Kameraleute, Editor*innen, Szenenbildner*innen, Kostümbildner*innen und Trickfilmzeichner*innen.

Während die VG Bildkunst für die Berufsgruppe I auch die Lizenzierung von Werken übernimmt und somit die Exklusivrechte an den Werken innehat, vertritt sie für die Berufsgruppe II nur die Folgerechte, Bibliothekstantieme, Privatkopievergütung, Pressespiegelvergütung, Lesezirkelvermietung und Weitersendevergütung.

Das bedeutet, dass du als Mitglied der Berufsgruppe II weiterhin deine eigene Arbeit lizenzieren kannst. Und das ist ja wichtig, weil wir als kreative Unternehmer*innen genau davon leben. Das Gleiche gilt für die Berufsgruppe III.

Für Designer*innen und Illustrierende ist deshalb in den meisten Fällen die Berufsgruppe II die richtige Wahl.
 

Wie kannst du Mitglied werden?

Mitglieder der VG Bild-Kunst können sowohl Urheber*innen der drei Berufsgruppen sowie deren Erben werden. Die Mitgliedschaft selbst ist kostenlos und kommt durch den Abschluss eines Wahrnehmungsvertrages zustande. Hier findest du einen Mustervertrag. Lass dich von den kompliziert klingenden Formulierungen nicht abschrecken. Solange du Mitglied der Berufsgruppe II wirst, behälst du alle für dein kreatives Unternehmen relevanten Nutzungsrechte an deinen Werken.

Aktuell ist es noch so, dass du dir den Wahrnehmungsvertrag nur postalisch zuschicken lassen kannst. Diesen sendest du dann per Post zusammen mit einer Personalausweiskopie zurück. Daneben bittet dich die VG Bildkunst auch, einen Nachweis über deine professionelle Tätigkeit als kreative Unternehmer*in einzusenden. Das kann ein Buch mit ISBN-Nummer sein oder auch eine Drucksache wie ein Magazin mit deiner Illustration, deinen Fotos oder deiner Gestaltung. Sofern vorhanden ist es auch sinnvoll, einen Nachweis deiner Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse anzuhängen.
 

Was kannst du melden? Und wie geht das?

Die Ausschüttungshöhe der Tantiemen hängt von den von dir gemeldeten Werken ab. In der Berufsgruppe II kannst du Bücher, Honorare für Nutzungsrechte-Einräumungen, Einzelbilder (zum Beispiel Bilder auf deiner eigenen Website), Werkpräsentationen und Kunst am Bau melden. Bücher brauchen üblicherweise eine ISBN-Nummer, um gemeldet zu werden. Bei Magazinen meldest du die an dich ausgezahlten Honorare. Auch wenn du keine Bücher oder Drucksachen mit ISBN-Nummer nachweisen kannst, kannst du zumindest deine Werke, die online verfügbar sind, melden. Auf diese Weise werden dir Tantiemen für zum Beispiel die Werke auf deiner Website ausgeschüttet.

Deine Werke kannst du über das ganze Jahr über ein Online-Meldeportal melden. Es gibt eine Meldefrist pro Jahr. Aktuell ist das der 30. Juni des Folgejahres. Bist du Mitglied, wirst du von der VG Bildkunst rechtzeitig über die Meldetermine per Email informiert. Hast du dann die Werke des letzten Jahres gemeldet, kommt meistens um Weihnachten herum eine schöne Überraschung auf deinem Konto an.
 

Und du?

Deshalb heute die Frage an dich: Bist du schon Mitglied? Und wenn nicht, was hält dich davon ab? Ich weiß: Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Aber eine Mitgliedschaft in der VG Bildkunst ist wirklich eine tolle Sache ohne Haken. Melde dich heute noch an.

Wenn du noch weitere Informationen dazu möchtest, kannst du hier auch noch einmal das Infoblatt zur VG Bildkunst der Illustratoren Organisation studieren. Und dann ... anmelden. Los! Jetzt! 😺
 

Darf ich dich um einen Gefallen bitten?

Für den Verkauf von Büchern sind gute Bewertungen enorm wichtig. Wenn du mein Buch »Die gute Mappe« schon gelesen hast und es dir gefällt, hilfst du mir sehr mit einer Rezension auf Amazon und Co. Du kannst sogar eine Bewertung hinterlassen, wenn du das Buch in einem anderen Buchladen gekauft hast (was ich begrüße). Sharing is caring! Danke dafür! Und auch ein ❤️ und ein Danke an die, die schon eine Rezension geschrieben haben.

 
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf.

Ich oute mich heute mal: Hallo, ich bin Franziska und ich bin ein Arbeitstier. Ich arbeite viel und ständig, habe täglich lange To-do-Listen und wenn das eine große Projekt abgeschlossen ist, dann läuft das nächste meistens schon an. Gern auch mal ohne Pause.

Der Grund dafür: Ich habe große Träume. Und auf meinem Weg habe ich gelernt, dass ich mit vielen kleinen Schritten große Dinge erreichen kann. Das motiviert mich. Und ja, ich möchte etwas in der Welt bewirken und zum Positiven verändern.

Ich bin meinem inneren Arbeitstier dankbar, weil es mir hilft, dranzubleiben. Allerdings braucht es langfristig neben dem Arbeitstier auch noch etwas anderes, damit mir auf Dauer nicht die Puste ausgeht.

 

Das Arbeitstier braucht einen Teampartner: das Feiertier.

Das Feiertier lädt ein, jeden noch so kleinen Erfolge zu feiern, zu zelebrieren und anzuerkennen. Damit richtet sich der Fokus auf das Gute, auf das, was schon da ist, was funktioniert. Und das kann somit wachsen und mehr werden.

Ohne das Feiern der kleinen, alltäglichen Erfolge ist es schwer, über einen längeren Zeitraum durchzuhalten. Weil das Bedürfnis nach Anerkennung und Belohnung ein ganz Menschliches ist. Nur damit bleibt die Motivation lebendig, weiterzumachen.

Erfolg braucht Dranbleiben und langen Atem. Hierfür sind sowohl das Arbeitstier als auch das Feiertier gleichwertig wichtig. Kopfmäßig weiß ich das. Aber die Umsetzung ist gar nicht so einfach. Wie viele Menschen muss ich mich immer wieder daran erinnern, meine kleinen Erfolge gebührend zu feiern.

 

Warum ist das Feiern der kleinen Erfolge so schwer?

Gründe dafür gibt es sicherlich einige. Hier mal drei Faktoren, die ich für mich identifiziert habe:
 
Falsche Versprechen
Erfolg bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Trotzdem gibt es gesellschaftlich anerkannte Bilder, wie Erfolg auszusehen hat. Diese Bilder zeigen oft schöne Menschen an schönen Orten mit teuren Produkten. Hier schwingt ein unrealistisches Versprechen mit. Nämlich, dass Erfolg uns zu glücklicheren, schöneren Menschen macht. Ganz gemäß dem Motto: Wenn ich erfolgreich bin, dann werde ich schöner, glücklicher und endlich gut genug sein.

Wenn ich mich aber gerade mutig überwunden habe, endlich die geplante Akquise-Email zu versenden, habe ich zwar ein für mich wichtiges kleines Zwischenziel erreicht, trotzdem sitze ich immer noch in meinem Studio, sehe genauso aus wie heute morgen beim Zähneputzen und auch sonst ist alles gleich. Die gesellschaftlich anerkannten Bilder vom Erfolg tragen mich hier nicht. Dadurch ist es leicht, den eigenen Erfolg zu übersehen. Deshalb ist es notwendig, eigene Bilder vom Erfolg zu entwickeln, um den eigenen Erfolgen angemessene Anerkennung zu schenken.
 
Unfaire Vergleiche
Häufig ist es auch schwer, die kleinen Erfolge zu feiern, weil wir uns mit den großen (und deshalb öffentlich sichtbaren) Erfolgen von anderen vergleichen. Es ist allerdings einfach nicht fair (für uns und für die Arbeit der anderen Person), wenn ich den Erfolg meines ersten Akquisemonats mit dem Akquiseerfolg von drei kontinuierlich durchgehaltenen Jahren einer Kollegin vergleiche. Das sind Äpfel und Birnen. Dieser unfaire Vergleich dient weder mir noch meiner Kolleg*in. Viel fairer ist der Vergleich mit mir selbst, indem ich mich zum Beispiel frage: Habe ich heute einen neuen Weg beschritten? Habe ich mich etwas Neues getraut? Habe ich etwas gelernt?
 
Blockierende Glaubenssätze
Vielleicht denkst du jetzt: Mäh, Franziska, die schon wieder? Ich weiß, ich weiß. Es ist allerdings so, dass auch hier unsere Glaubenssätze viel dazu beitragen, wie wir mit unseren Erfolgen umgehen. Wenn nach jedem Erfolg eine Stimme im Kopf sagt, dass das schon wieder nicht reicht, können wir uns noch so anstrengen. Es wird sich nie wie ein Erfolg anfühlen. Hier gilt das Gleiche wie mit allen Glaubenssätzen: Ehrlich hinschauen hilft. Die Stimme will nur beschützen. Das gilt es anzuerkennen. Und dann gilt es, neue Wege zu beschreiten. Zum Beispiel zu feiern: besonders die kleinen Erfolge.

 

Was kannst du heute tun, um dich mehr zu feiern?

 
#1: Was bedeutet Erfolg für dich?
Überlege, was Erfolg ganz persönlich für dich bedeutet? Reflektiere, was dir in deinem Leben wichtig ist und wie sich das erfolgreiche Umsetzen dieser Dinge in deinem Leben darstellt. Auf diese Weise sorgst du dafür, dass du deine persönlichen Erfolge und Teilziele besser identifizieren, sehen und somit auch feiern kannst.
 
#2: Schaff dir Feier-Routinen!
Finde Methoden und Tools, mit denen du auch deine kleinsten Teilziele visualisieren und »abhaken« kannst. Die visuelle Repräsentation macht es leichter, auch die kleinen Teilerfolg zu verinnerlichen. Insbesondere, wenn du sie mit einer körperlichen Aktivität verbinden kannst: Durchstreichen, Abhaken, Victory Dance. Das Feiertier tanzt mit!
 
#3: Plane Feiern mit ein!
Auch das Feiern darf auf der To-do-Liste stehen. Es ist ein wichtiger Teil deines Berufsalltags!
 
#4: Erlaube dir, nicht perfekt zu sein
Und zu guter Letzt: Progress, not perfection. Erlaube dir, dich auch zu feiern, wenn du nur einen Teil deiner To-do-Liste geschafft hast. Damit bist du nicht allein. Fokussiere dich auf die dringensten oder wichtigsten Dinge. Die weder dringenden noch wichtigen Dinge erledigen sich manchmal sogar von ganz allein. 😉 Deshalb: Feiern ist auch bei nur 70% To-do-Haken erlaubt.

 

Darf ich dich heute um einen Gefallen bitten?

Für den Verkauf von Büchern sind gute Bewertungen enorm wichtig. Wenn du mein Buch »Die gute Mappe« schon gelesen hast und es dir gefällt, hilfst du mir sehr mit einer Rezension auf Amazon und Co. Du kannst sogar eine Bewertung hinterlassen, wenn du das Buch in einem anderen Buchladen gekauft hast (was ich begrüße). Sharing is caring! Danke dafür! Und auch ein ❤️ und ein Danke an die, die schon eine Rezension geschrieben haben.

 
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Vielleicht bist du ja gerade dabei, dein PDF- oder Web-Portfolio zu überarbeiten. Die wichtigste Aufgabe dabei ist, ein klares Angebot auszusprechen. Mit den vielen kleinen Entscheidungen, die bei einer Portfolio-Erstellung getroffen werden, passiert es allerdings schnell, dass man vom Weg abkommt und den Fokus verliert.

Funktionieren Portfolios nicht gut, liegt das oft genau daran. Der Wunsch, mit einem Portfolio gleichzeitig möglichst viele potenzielle Kund*innen anzusprechen, führt oftmals dazu, dass das Portfolio niemanden anspricht. Denn durch den fehlenden Fokus verwässert sich das im Portfolio ausgesprochene Angebot. Die potenziellen Auftraggeber*innen finden sich dann mit ihren Bedarfen und Bedürfnissen in diesem »Portfolio für alle« nicht wieder – sogar dann, wenn sie die gezeigten Arbeiten stark und ansprechend finden. Mit einem auf ihre Bedarfe fokussierten Portfolio signalisierst du deinen potenziellen Kund*innen: »Ich versteh dein Problem und ich möchte dir helfen ... und habe hier eine passgenaue Lösung dafür.«

Und auch du selbst profitierst direkt von mehr Fokus im Portfolio. Umso mehr du dich fokussierst, desto leichter wird es später, eine Akquise-Strategie für genau diesen Fokus zu entwickeln. Weil du weißt, wen genau du damit ansprechen möchtest und was diese Person braucht. Das macht deine Akquise effektiver, weil du mit nur wenigen, aber präzise Aktionen mehr erreichst. Work smarter, not harder.

Heute möchte ich dir drei Fragen vorstellen, die dich unterstützen, klar und fokussiert in deiner Portfolio-Erstellung zu sein.
 

Frage 1: Was willst du in der Welt bewirken?

Ganz zu Beginn gilt es die »großen«, langfristig relevanten Fragen zu beantworten: Wenn du weißt, wie dieses vor dir liegende Portfolio dich einen Schritt näher zur Realisierung deiner persönlichen Vision bringt, schafft das ein Gefühl von Verwirklichung und Sinn. Beides ist notwendig, um langem Atem zu behalten und Schritt für Schritt weiter zu gehen. Denn in der Akquise ist Ausdauer die halbe Miete. Deshalb formuliere für dich als erstes deine großen Ziele, Wünsche und Visionen. Das sind die Gründe, warum du das Portfolio eigentlich anlegst.
 

Frage 2: Mit wem möchtest du zusammen arbeiten?

Entscheide als zweites, mit wem du zusammenarbeiten möchtest. Welche Märkte sind für dich interessant? Wo kannst du deine Stärken gut einbringen? Worauf hast du Lust? Betrachte bei deiner Überlegung sowohl die wirtschaftlichen Aspekte der möglichen Märkte als auch deine persönlichen Stärken und deine langfristigen Ziele und Wünsche für deine Zukunft (deine Vision). Denn die Märkte, für die du dich jetzt entscheidest, sollen dich unterstützen, sowohl wirtschaftlich als auch persönlich dorthin zu kommen, wo du auch hinwillst. Indem du dich bewusst für bestimmte Bereiche der Kreativwirtschaft entscheidest, übernimmst du das Steuer und die Verantwortung für deine Zukunft. Damit kommt ein Gefühl von Selbstbestimmung.
 

Frage 3: Was brauchen deine Wunsch-Kund*innen?

Analysiere im dritten Schritt deine potenziellen Auftraggeber*innen. Finde heraus, was sie brauchen und wollen. Und zeige ihnen in deinem Portfolio genau das. Das bedeutet meistens, dass man als kreative Person mehrere Portfolios braucht. Wenn die Situation es erlaubt, solltest du ein individuelles Portfolio für dein konkretes Gegenüber erstellen. Das ist bei einem PDF-Portfolio einfach umzusetzen, denn das schickst oder zeigst du ja überlicherweise einer konkreten Person. Bei Web-Portfolios ist es schwieriger. Hier gilt es, dein Web-Portfolio so zu strukturieren, dass deine diversen Zielgruppen genau wissen, wo sie »ihr Angebot« finden.
 
Kannst du diese drei Fragen klar beantworten? Wenn ja, go for it! Schick dein Portfolio ab, setze es online, zeige es der Welt, werde sichtbar. Wenn nicht, tritt noch einmal einen Schritt zurück und finde deinen Fokus.
 

Darf ich dich heute um einen Gefallen bitten?

Für den Verkauf von Büchern sind gute Bewertungen enorm wichtig. Wenn du mein Buch »Die gute Mappe« schon gelesen hast und es dir gefällt, hilfst du mir sehr mit einer Rezension auf Amazon und Co. Sharing is caring! Danke dafür!

 
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

Franziska Walther, Sehenistgold®
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