28. Dezember 2023

#94 | Der Blick zurück nach vorn (Jahresplanung Teil 1)

Kategorie:

Die Basis für dein nachhaltiges Wachstum: Das wird oft vergessen bei der Jahresplanung

 

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Heute lädt dich die Podcast-Folge ein, zurückzublicken auf das, was du in den letzten 12 Monaten alles geschafft hast – und ich verspreche dir, du hast viel erreicht. Nutze die Fragen, die ich dir in der Folge stelle, um deine Erfolge wahrzunehmen, anzuerkennen und gebührend zu feiern.

Heute erfährst du im Podcast:

  • warum der Blick zurück wertvoll ist und dir hilft, deine Ziele zu erreichen (ab 00:01:48:09)
  • warum die Reflexion und der Rückblick schnell vergessen werden (ab 00:01:48:09)
  • wie dich die heutige Podcast-Folge unterstützt, zurückzublicken (ab 00:03:31:12)
  • drei Methoden, die dich beim Reflektieren unterstützen (ab 00:03:45:00)
  • wie du identifizierst, was du alles geschafft hast in den letzten 12 Monaten (ab 00:05:45:00)
  • warum Neins genauso wichtig sind wie Jas (ab 00:07:45:00)
  • wie es in Teil 2 der Jahresplanung weitergeht (ab 00:08:58:03)
  • und mehr.

 
Hej hej, herzlich willkommen zu dieser, heute sehr kurzen Portfolio-Podcast-Folge.

Weihnachten ist vorbei, der Jahreswechsel steht an. Wie geht es dir denn damit? Fühlst du dich bereit für einen frischen Start ins neue Jahr 2024?

Für mich ging der Dezember viel zu schnell rum. Die To-Do-Liste wurde irgendwie nicht kürzer, die Zeit verflog gefühlt wie nichts und ich hätte gern noch zwei, drei Wochen mehr Dezember gehabt.

Aber jetzt, nach den Weihnachtsfeiertagen ist Ruhe eingekehrt. Ich liebe die Zeit zwischen den Jahren, dieses Zeitloch, in dem alle gerade noch die großen Festessen der Weihnachtstage verdauen und die wuselige Geschäftigkeit des Jahresanfangs noch nicht begonnen hat.

In diesem Zeitloch ist Platz, um einfach nur zu sein. Alle sind mit sich beschäftigt, niemand ruft an, alles steht für einen kurzen Moment still.

Bevor wir am nächsten Sonntag mit einem großen Silversterknall wieder in die übliche Geschäftigkeit starten, ist jetzt ein guter Moment, um noch einmal inne zu halten und einen Blick zurückzuwerfen.

Gesellschaftlich werden wir ja konstant eingeladen, nach vorn zu schauen und uns immer wieder neue Ziele zu setzen. Gerade wenn ein neues Jahr losgeht, ist das omnipräsent, mit Jahresvorsätzen, Jahresplanung und dem ganzen geschäftigen Tun, das um den Jahreswechsel herum stattfindet. Aber auch im Berufsalltag geht es ja eigentlich immer nur nach vorn. To-Do-Liste werden geschrieben, abgehakt – und, wenn du analog auf Papier schreibst, weggeworfen oder digital archiviert.

Das Durchstreichen oder Abhaken der einzelnen To-Dos ist das größte der Feiergefühle, die … zumindest bei mir … im Berufsalltag stattfinden. Für Reflektion und Rückblick ist oft weder Zeit noch Aufmerksamkeit da.

Dabei ist der Blick zurück so wertvoll. Denn er erlaubt, Erfolge zu feiern und Wachstum zu sehen. Ich vergesse gern mal, zurückzuschauen … und habe mir deshalb dieses Jahr extra etwas Zeit dafür genommen, um bewusst anzuerkennen, was sich in den letzten 12 Monaten alles positiv verändert hat.

Und um damit Dankbarkeit zu kultivieren – für die guten Dinge, die passieren und die Sachen, die ich gelernt habe.

Mehr zu meinen persönlichen Learnings in 2023 erfährst du in der Folge #96, die am 11. Januar erscheint: genau zum zweiten Geburtstag des Portfolio-Podcasts.

Deshalb halte ich das heute kurz und knackig und stelle dir einfach mal ein paar Fragen – zusammen mit der Einladung, diesen Fragen Raum und Aufmerksamkeit zu schenken.

Das sind eine Menge Fragen. Wenn du jetzt zuhörst, beginn gern mit der Frage, zu der dir gleich etwas einfällt. Drück auch gern mal auf Pause und trage die Frage ein paar Minuten mit dir herum – und fühle nach.

Vielleicht hast du ja auch mal die Möglichkeit, einen Spaziergang allein zu machen und die Fragen mitzunehmen. Das ist meine persönliche Lieblingsmethode.

Wenn es dir schwer fällt, die Fragen zu beantworten, dann hilft es, deine Antworten aufzuschreiben. Schreiben ist der Oberknaller, wenn es darum geht, Klarheit zu finden. Denn das Schreiben fordert dich auf, etwas, was in deinem Kopf noch ganz schwammig ist, zu konkretisieren und in Worte zu fassen.

Dabei ist es ok, wenn das Geschriebene weder gut klingt noch gut geschrieben ist. Der Text ist für dich und die einzige Aufgabe, die er hat, ist dir zu helfen, klarer zu werden. Also wenn in dir eine kritische Stimme sagt: Der Text, den du hier schreibst, ist Tohuwabohu. Kein Problem! Um gut geschriebene Texte geht’s hier auch gar nicht.

Schreib einfach das auf, was dir als erstes einfällt und vertraue dem Prozess. Schreibe einfach weiter, was dir in den Sinn kommt … lass den Text auch gern mal 10 Minuten danach liegen und dann lies dir alles noch einmal durch … und ergänze auch gern noch einmal, was dir wichtig ist.

So: Bist du bereit für den Blick zurück in dein Jahr 2023, in die letzten 12 Monate?
Let’s go ….
 

Die Fragen zum Reflektieren

Was hat sich in den letzten 12 Monaten beruflich für dich verändert?
Welche neuen Projekte sind jetzt in deinem Portfolio, die im Dezember 2022 noch nicht da waren?

Und wenn du diese jetzt vor deinem geistigen Auge siehst, fühl mal in dich rein und überprüfe mal, auf welche dieser Arbeiten, die im Jahr 2023 entstanden sind, du stolz bist … und warum?

Gibt es neben neuen Projekten und Werken auch andere berufliche Ergebnisse und Erfolge, auf die du besonders stolz bist? Und kannst du sagen, warum?

Vielleicht hast du ja auch, wie ich, eine Liste mit Zielen geschrieben im Dezember 2022. Welche deiner Ziele für 2023 hast du erreichen können? Und welche hast du vielleicht nicht ganz 100% erreicht, bist ihnen aber ein großes Stück näher gekommen? Oder vielleicht auch nur ein kleines Stück …

Hier darfst du ganz wohlwollend und freundlich sein, denn wenn du große Dinge vor hast, dann ist es sehr normal, dass diese etwas länger als 12 Monate brauchen. Deshalb schau auch mal, ob du Teilziele geschafft hast … weil du zum Beispiel schon in die richtige Richtung gelaufen bist.

Vielleicht fühlt sich das gerade für dich alles ganz schön schwammig an. Ja? Dann schau auch einmal, ob es gegebenenfalls auch Erfolge gibt, die du messen kannst? Könntest du zum Beispiel die Anzahl an »gut zu dir passenden« Aufträgen zählen? Oder kannst du zählen, wie viele neue Geschäftskontakte du aufgebaut hast oder wie viele neue Newsletter-Leser*innen du in den letzten 12 Monaten gewinnen konntest?

Und lass uns auch noch einmal einen Blick darauf werfen, wie viel Selbstbestimmung du in deinem Leben kreiert hast. Zu welchen Projekten hast du zum Beispiel ganz bewusst Ja gesagt? Wo hast du ganz bewusst Nein gesagt?

Hier möchte ich dich einladen, dich ganz besonders für die Neins zu feiern. Ein bewusstes Nein ist großartig, denn es schafft Raum für das, was mehr werden soll in deinem Leben. Es schafft Raum für mehr bewusste Jas! Deshalb wirf mal eine Handvoll Konfetti für jedes einzelne Nein, das dir gerade einfällt.

Und zu guter Letzt: Fällt dir etwas ein, was du durch den Impuls einer anderen Person gelernt hast in 2023 – und wofür du dankbar bist?
Wo hast du diesen Schubs in die richtige Richtung bekommen und was hast du dadurch gelernt? Warum bist du dafür dankbar? Und was hat sich für dich dadurch verändert?

Spür mal kurz rein, was die Fragen mit dir machen …

 
Und ich will jetzt gar nicht zu viel hinten dran hängen und dich einfach mal in Ruhe nachspüren lassen. In der nächste Woche erscheinenden Episode blicken wir zusammen nach vorn. Und da stelle ich dir auch meine Methode, wie ich dafür sorge, dass meine großen Ziele auch über mehrere Jahre bei mir bleiben.

Wenn dir die heutige Folge gefallen hat oder dich der Portfolio-Podcast in 2023 positiv begleitet hat, dann schenk dem Portfolio-Podcast doch gern 5 Sterne, auf Apple-Podcast oder Spotify. Das dauert nur ein paar Sekunden und damit unterstützt du meine Arbeit und den Portfolio-Podcast so viel mehr als du wahrscheinlich denkst.
Ich danke dir dafür.

Und damit wünsche ich dir alles Liebe, hab am Sonntag einen guten Start ins niegelnagelneue Jahr 2024.

Und wir hören uns wieder nächste Woche. Ich freu mich auf dich.
Tschüss, Franziska

Darf ich dich heute um einen Gefallen bitten?

Für den Verkauf von Büchern sind gute Bewertungen enorm wichtig. Wenn du mein Buch »Die gute Mappe« schon gelesen hast und es dir gefällt, hilfst du mir sehr mit einer Rezension auf Amazon und Co. Du kannst sogar eine Bewertung hinterlassen, wenn du das Buch in einem anderen Buchladen gekauft hast (was ich begrüße). Sharing is caring! Danke dafür! Und auch ein ❤️ und ein Danke an die, die schon eine Rezension geschrieben haben.

 
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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Franziska Walther, Sehenistgold®