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11. Juli 2024

#122 | Abstand hilft: 4 Strategien für mehr Gelassenheit und emotionalen Abstand

Kategorie:

Dein Beruf ist dir wichtig, aber du bist mehr als dein Beruf.

 

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Weitere Informationen

 
Du erfährst:

  • Warum ist emotionaler Abstand eine unterschätzte Superkraft?
  • Wie kannst du erkennen, ob du zu wenig emotionalen Abstand zu deinen beruflichen Aufgaben hast?
  • Welche 4 Strategein helfen dir, mehr emotionalen Abstand zu kultivieren?
  • An welchen Stellen im Beruf erreichst du damit besonders viel?

 
Hast du Angst, dass die unsinnige Entscheidung, die dein Kunde vielleicht gerade getroffen hat, ein schlechtes Licht auf dich wirft? Oder fällt es dir schwer, zu entscheiden, ob diese eine Arbeit in dein Portfolio rein sollte oder nicht? Und ist dein Alltag geprägt von einem ständigen Hamsterrad-Gefühl?

Abstand hilft. Emotionaler Abstand ist eine Superkraft, die dir deinen Berufsalltag als Illustrator*in bzw. Designer*in um vieles leichter macht. Aber warum eigentlich – und wie schaffst du dir bewusst emotionalen Abstand. Und an welchen Stellen kannst du in deinem Leben mit emotionalem Abstand besonders viel erreichen und positiv verändern?

Im heute erscheinenden Portfolio-Podcast bekommst 4 Strategien an die Hand, wie du Gelassenheit kultivierst – und mehr erreichst.
 

Herzlich Willkommen im Portfolio-Podcast.

Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit mehr Aufträge akquirierst – aber eben auch wie du dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer Selbstständigkeit so mit sich bringt.

Ich bin Franziska Walther, selbst Illustratorin, Designerin, Autorin – und Expertin für Positionierung und Akquise in der Kreativwirtschaft und ich unterstütze seit über 10 Jahren Menschen dabei, sich nachhaltig zu positionieren und wirksame Akquise zu machen.
 
Hallo hallo, gerade bin ich aus der Sommerpause zurück an meinem Schreibtisch angekommen. Nach drei Tagen »Bunte Hunte«-Konferenz im Juni, mit vielen tollen Menschen und inspirierenden Vorträgen, bin ich für meine Sommerpause hinter die sieben Berge gefahren – in die Provinz – um mal knapp zwei Wochen ganz weit weg zu sein – und nichts zu machen.

Naja. Ich hab schon was gemacht. Ich hab Amseln beim über die Wiese hüpfen beobachtet, bin beim versuchten Pilze suchen von Mücken zerstochen worden und hab ganz viele Himbeeren gegessen.
 

Emotionaler Abstand durch räumliche Distanz

Im Urlaub habe ich Instagram auf meinem Telefon gelöscht – und mal ganz bewusst keine Emails gelesen. Das war schwerer als gedacht. Einerseits, weil ich Angst vor dem Berg an Spam-Emails hatte, durch den ich mich nach der Email-Pause durchkämpfen müsste – aber auch, weil ich Angst hatte, etwas wichtiges zu verpassen.

Interessanterweise wurde es aber mit jedem Tag leichter.

Bevor ich losgefahren bin, dachte ich: Ja, ich arbeite gerade ziemlich viel, aber es läuft alles wie geschmiert. Jetzt nach dem Urlaub kann ich sehen, dass das auch stimmt – es lief alles wie geschmiert – aber ich kann auch auch sehen, dass sich das Gut-Geschmierte teilweise auch zu einem gut laufenden Hamsterrad verwandelt hatte, in dem ich nur noch von einer Aufgaben zur nächsten gehechtet bin.

Als ich dann mit zwei Wochen räumlichen Abstand wieder an meinem Schreibtisch angekommen bin, konnte ich das auf einmal sehen – und ich hatte Lust, bevor das Hamsterrad der tagtäglichen Aufgaben sich wieder zu drehen beginnt, mal wieder auf das große Ganze zu schauen. Denn ich hatte auf einmal deutlich mehr emotionalen Abstand – und diese Situation wollte ich nutzen.

Deshalb hab ich mir einen Kaffee gemacht, hab mein Miro-Visionsboard aufgemacht, ein paar große weiße Blätter rausgeholt und viele dicke Stifte – und hab mir zwei Stunden Zeit genommen, um aufzuschreiben, worum es mir in meiner Arbeit eigentlich geht, was mir wichtig ist und was mehr werden soll in Zukunft.
 

Emotionaler Abstand – was ist das?

Das gut geschmierte Hamsterrad steht für fehlenden emotionalen Abstand.

Wenn du emotionalen Abstand hast, dann ist es dir möglich, zwischen den gefühlten Emotionen und dem erlebten Geschehen zu unterscheiden.

Weniger abstrakt hört sich das so an:
 

Beispiele für emotionalen Abstand

Dann sagst du vielleicht: »Ich kann erkennen, dass dieses Werk in meinem Portfolio zwar meine Lieblingsarbeit ist und ich sie deshalb gern im Portfolio lassen würde, aber ich kann auch sehen, dass die Arbeit wenig zu der Kund*innen-Aufgabe passt, die ich hier mit diesem Portfolio gerade akquirieren möchte. Und deshalb sollte ich sie lieber aus dem Portfolio nehmen.«

So eine Entscheidung geht nur mit emotionalem Abstand.

Oder du sagst: »Ich weiß, dass die blaue Variante viel besser funktionieren würde für meine Kund*innen. Die gelbe Variante finde ich richtig hässlich und schlecht. Aber meine Kund*innen haben sich nun mal für die gelbe Variante entschieden – und ich akzeptiere, dass meine Kund*innen hier für die finale Entscheidung verantwortlich sind. Nicht ich.«

Auch hier hilft dir emotionaler Abstand, damit du verinnerlichen kannst, dass du nicht deine Arbeit bist. Und selbst wenn das Ergebnis deiner Arbeit mal nicht so gut ausfällt, wie du es gern hättest, ist dein Selbstwert sicher.

Mit emotionalem Abstand kannst du also beides stehen lassen – deine Gefühle und das Geschehen im Außen. Und du kannst bestenfalls sogar eine Ambivalenz aushalten, nämlich dann, wenn dein Gefühl und das, was im Außen passiert, sich torpedieren.
 

Warum brauchen wir emotionalen Abstand?

Gelingt uns das, dann öffnen sich einige tolle Türen. Denn nur mit emotionalem Abstand ist es möglich, das große Ganze zu sehen und strategisch vorzugehen.

Dann wird es zum Beispiel leicht, einen gesunden Pragmatismus in Aufträgen zu entwickeln und damit wirtschaftlich nachhaltig zu handeln. Emotionaler Abstand hilft dir auch in deiner Akquise, weil du pragmatisch auf deine kreative Tätigkeit und deine Märkte schauen kannst. Dann fällt es dir zum Beispiel leicht, passgenaue und klar definierte Angebote zu schnüren, anstatt in deinem Portfolio alles zu zeigen, was du kannst.
 

Emotionalen Abstand: In kreativen Berufen überlebenswichtig

Emotionaler Abstand ist also ziemlich praktisch.

Und für Kreative, die mit ihrer kreativen Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen, ist er sogar überlebenswichtig.

Denn in kreativen Berufen liegt oft eine sehr starke Identifikation mit der kreativen Selbstständigkeit vor. Dafür gibt es auch einen guten Grund und den kennst du wahrscheinlich: Professionell tätige Kreative stecken oft viel Herzblut in ihre Arbeit. Einerseits weil sie sie gern machen. Sie haben sich den Beruf der Illustrator*in bzw. Designer*in ausgesucht, weil sie diesen Beruf lieben.

Und gleichzeitig steckt in unserer kreativen Arbeit oft ein großer Teil von uns. So funktioniert ja kreatives Arbeiten. Es ist ein Weg, wie wir unsere Seele mit der Welt teilen – so sagt das zumindest Brené Brown, Professorin für soziale Arbeit an der University of Houston und Autorin vieler Bücher zum Thema Kreativität und Innovation.

Wenn wir mit unserer Arbeit unsere Seele in der Welt sichtbar machen, wie zur Hölle sollen wir uns denn dann nicht mit unserer Arbeit identifizieren? Es passiert also oftmals ganz automatisch.
 

Wirtschaftlichen Herausforderungen erschweren Abstand

Gleichzeitig gibt es viele wirtschaftlichen Herausforderungen in der Kreativwirtschaft. Auf vielen Märkten sind die wirtschaftlichen Bedingungen schwierig. Honorare sind teilweise zu niedrig. Monetäre Wertschätzung fehlt an vielen Stellen. Oder es gibt zu wenig Aufträge bzw. ein Überangebot und zu wenig Nachfrage.

Schwebt ständig die wirtschaftliche Existenzfrage wie ein Damoklesschwert über dir, ist es schwer, dieses Damoklesschwert zu ignorieren. Sind zu wenig Aufträge da, passiert es schnell, dass der aktuelle Auftrag sich anfühlt wie eine Weggabelung zwischen Erfolg und Scheitern. Die Erwartungen an sich selbst steigen immer mehr – und ja, um den nächsten Auftrag zu bekommen scheint das beste Mittel zu sein, einfach und immer zu den Besten zu gehören.

Das Ergebnis: Auf der einen Seite investieren viele Kreative viel Zeit und Engagement in ihren Beruf. Das ist ja grundsätzlich etwas Positives. Doch das Ganze kommt eben auch mit einer Schattenseite, die sich oft als freiwillige Selbstausbeutung und Überidentifikation darstellt. Ganz im Sinne von: Ich bin selbstständig. Selbst und ständig.

Wenn du dich ausschließlich über deinen Beruf identifizierst und wenig Abstand hast, dann passiert es schnell, dass dein Leben auf einmal nur noch aus Arbeit besteht. Irgendwann gibt es nur noch den Schreibtisch-Tunnelblick.

Das gut geschmierte Hamsterrad sorgt für ein gut trainiertes Handwerk, aber auf Dauer schwindet der Funken der Inspiration. Es wird immer schwerer, etwas Neues und Innovatives zu schaffen.

Fehlender emotionaler Abstand schadet also deiner Kreativität, die regelmäßig neuen Input und Inspiration braucht, um fröhlich vor sich hin zu sprudeln. Wenn das mal keine gute Motivation ist, emotionalen Abstand schaffen: Machst du das, dann sorgst du dafür, dass dein Kreativitätsspringbrunnen fröhlich und gesund immer weiter vor sich hin sprudelt.
 

Wie erkennst du zu wenig emotionalen Abstand?

Vielleicht fragst du dich gerade, wie du erkennen kannst, ob du zu wenig emotionalen Abstand zu deiner Arbeit hast. Dafür gibt es ein paar typische Indikatoren.

Zu viel Arbeiten ist ein klassisches Symptom. Und hier kann ich definitiv einen großen roten Haken dran machen.

Und auch wenn du ständig nur noch über deine Arbeit nachdenkst und an nichts anderes mehr denken kannst, kannst du davon ausgehen, dass dir emotionaler Abstand fehlt.

Du kannst fehlenden emotionalen Abstand auch gut in beruflichen Situationen erkennen, in denen etwas nicht so läuft, wie du gern hättest.

Insbesondere wenn sich Probleme im Auftrag auf dein Selbstwertgefühl auswirken, dein Selbstwert also abhängig ist von den Ergebnissen, die du in Aufträgen generierst, dann liegt oft eine Überidentifikation mit der beruflichen Aufgabe vor. Ganz im Sinne von: »Ich bin mein Job.« Wenn dein Job und dein Selbstwert ein und das Gleiche sind, dann ist da zu wenig emotionaler Abstand zwischen dir und deiner Arbeit.

Auch führt fehlender emotionaler Abstand zu Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen. Wenn sich Unsicherheiten und Ängste mit deinen strategischen Überlegungen vermischen, ist es natürlich schwer, einen klaren Blick zu behalten.

Nehmen wir mal das Beispiel Akquise: Akquise braucht eine pragmatische Strategie und ist nichts, was man ausschließlich gefühlsgeleitet machen sollte. Denn Akquise ist ein Langzeitspiel – und bei Projekten, die über eine lange Zeit verlaufen, ist es wichtig, Fakten mit deinem Gefühl, wie es läuft, abzugleichen. Ansonsten passiert es schnell, dass es sich anfühlt, als ob du mit deinen Akquiseaktionen nichts oder viel zu wenig erreichst – obwohl deine Akquise gerade beginnt, erste Früchte zu tragen – und du eigentlich einfach nur weiter machen solltest.
 

Kurze Randnotiz in eigener Sache: Die Portfolio-Akademie

Wenn du Lust hast, deine Akquise langfristig auf ein stabiles Fundament zu stellen – und mit deiner Akquise auch messbar mehr zu erreichen, dann komm in die Portfolio-Akademie.

Die PA ist mein Onlineprogramm für Designer*innen und Illustrator*innen und darin positionierst du dich – und zwar nachhaltig – also sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich. Denn am Ende geht es ja um beides. Darum, dass du mit deiner kreativen Arbeit gut Geld verdienst – aber eben auch darum, mit deinen eigenen Interessen und Stärken etwas in der Welt zu bewirken – damit dein Herz weiterhin für die Sache brennt.

In der Portfolio-Akademie erforschst du deine Stärken, du findest heraus, was dich antreibt, aber du machst eben auch eine Marktanalyse und formulierst dann damit ein knackiges Angebot und eine klare Akquise-Strategie. Du machst also den Rundumschlag und bist am Ende nachhaltig positioniert.

Die nächste Portfolio-Akademie öffnet am 2. September 2024 ihre Türen. Und diese öffnen sich nur für eine Woche. Das heißt, nur in dieser einen Woche kannst du deine Teilnahme buchen. Danach schließen sich die Türen und öffnen sich erst wieder nächstes Jahr.

Aktuell kannst du dich ganz unverbindlich in die Warteliste eintragen, dann bekommst du alle Infos zur PA und du bekommst sogar noch ein Special-Wartelisten-Angebot, bevor die Türen sich offiziell öffnen. Eintragen kannst du dich unter www.diegutemappe.de/pa.

Randnotiz Ende 😉

Wir waren ja gerade bei den Symptomen von zu wenig emotionalem Abstand. Und ja, auch mein gut geschmiertes Hamsterrad und das Gefühl, von einer Aufgaben zur nächsten zu rennen, ist ein deutliches Symptom dafür.

Wenn ich nur noch von einem Todo zum nächsten hechte, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es für mich gerade schwer ist, mit Abstand auf meine berufliche Situation zu schauen.
 

Wie schaffst du emotionalen Abstand zu deiner Arbeit?

Wie gesagt: Bei zu wenig emotionalem Abstand vermischen sich deine Gefühle mit den Geschehnissen im Außen. Es wird so ein großes Mischmasch, das die Sicht vernebelt.

Problematisch sind natürlich nicht die Gefühle an sich, sondern der Umstand, dass Gefühle, vor allem negative Gefühle wie Angst, Druck, Wut und Überforderung, deine Realität stark einfärben und deinen Blick einengen.

Deshalb lass uns jetzt noch einmal schauen, was du tun kannst, um regelmäßig mit einem gesunden und pragmatischen emotionalen Abstand auf deine beruflichen Aufgaben zu schauen.
 

Strategie #1: Formuliere für beide Seiten eine Perspektive.

Ein gesunder emotionaler Abstand zeigt sich durch die Gleichzeitigkeit von deinen Gefühlen und den Dingen, die im Außen passieren. Beides darf gleichwertig sein, selbst wenn es sich widerspricht.

Sprache kann dir dabei helfen, hier klar zu unterscheiden und auseinander zu klamüsern.

Wenn ich zum Beispiel mal wieder in meinem Hamsterrad von der gerade erledigten Aufgabe zur nächsten hechte, dann könnte ich diese Situation als gottgegeben hinnehmen (und mich fremdbestimmt fühlen) – oder aber ich kann beides auseinander klamüsern, indem ich zu mir sage: Ja, ich spüre gerade einen großen Druck, gleich mit der nächsten Aufgabe weiter zu machen. Gleichzeitig kann ich allerdings auch sehen, dass die einzige Person, die mich gerade antreibt, schneller im Hamsterrad zu laufen, ich selbst bin.

Und ja, vielleicht denkst du jetzt: Mmh, genau, Franziska. Super Idee! Genau das mache ich, wenn ich mich mal wieder total gestresst fühle. Ich weiß. Das ist gar nicht so einfach. Aber genau mit so einem auseinander Klamüsern schaffst du emotionalen Abstand. Und damit das leichter geht, gibt es Strategie #2.
 

Strategie #2: Tritt einen Schritt zurück.

Manchmal kann das wirklich bedeuten, einfach mal aufzustehen und einen Schritt zurück zu treten. Oder bewusst eine Pause zu machen. Denn ja klar, nicht immer ist es möglich, zwei Wochen Urlaub hinter den sieben Bergen zu machen – wie ich das gerade gemacht habe.

Aber das Gute ist: Diese Strategie funktioniert auch schon in Kleinen. Wenn du dich körperlich bewegst, dann bewegt sich auch dein Geist.

Und wenn du erst einmal wieder das Gefühlsknäul in Bewegung gebracht hast, indem du zum Beispiel bewusst einen Schritt zurück getreten bist, dann wird es möglich, mit offeneren Augen auf die Situation zu blicken. Und hier greift dann Strategie #3:
 

Strategie #3: Schau mit Neugierde drauf.

Stell dir dann zum Beispiel vor, du bist Anthropolog*in und du hast gar keine Ahnung von dem, was da gerade vor dir liegt. Aber du willst es erforschen und verstehen.

Und dann versuche mal zu beobachten, was die Gefühlsseite sagt – und was die Situation im Außen von deinem Forschungsprojekt (also du selbst) will.

Und ja, du hörst es vielleicht schon raus, emotionaler Abstand wird leichter mit Übung. Indem du dich immer wieder entscheidest, kurz einen Schritt zurück zu treten und auf das große Ganze zu schauen, wird es leichter.

Es ist wie mit Sport. Wenn du das erste Mal seit Monaten wieder losmachst, fühlt es sich an wie mit einem Sandsack auf dem Rücken. Aber mit regelmäßiger Wiederholung wird es immer leichter – und nach ein paar Wochen sprintest du durch den Wald oder machst die wildesten Yoga-Posen.

Gleichzeitig gibt es zu guter Letzt noch Strategie #4, die auch ganz ohne Üben funktioniert, denn Strategie #4 ist eine bewusste Entscheidung, die du heute einfach so treffen kannst.
 

Strategie #4: Auch wenn deine kreative Arbeit viel für dich bedeutet: Du bist so viel mehr als deine kreative Arbeit.

Auch bei all der Leidenschaft und all dem Engagement, die wir in unsere kreative Arbeit hineinstecken. Am Ende sind wir alle so viel mehr als unsere Arbeit, unsere Leistungen und Ergebnisse. Als Illustrator*in bzw. Designer*in zu arbeiten ist toll, aber am Ende ist es auch nur ein Job.

Und es ist gesund, hier eine klare Grenze zu ziehen zwischen dir – und deiner Arbeit.
 

Deshalb jetzt mal die Frage an dich:

Wer bist du noch, neben deiner Rolle als Illustrator*in bzw. Designer*in? Welche anderen Rollen nimmst du ein? Bist du vielleicht auch Elternteil, gute Freund*in, Yogi oder Italo-Disco-Fan? Was machst du noch gern – neben dem Illustrieren und Gestalten? Und welche Eigenschaften magst du an dir?

Diskutiere gern mit auf Instagram unter @diegutemappe oder auf LinkedIn. Dort findest du mich unter Dr. Franziska Walther.

Und wenn du hier im Portfolio-Podcast schon einmal einen wertvollen Impuls bekommen hast und du gerne Danke sagen möchtest, dann schenk dem Podcast gern eine positive Bewertung, auf Apple Podcast oder Spotify – oder noch besser: Empfehle den Podcast einfach weiter – dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.

Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe, wir hören uns wieder nächste Woche, ich freu mich auf dich,
bis dahin, Franziska

 

Du willst Danke sagen?

Wenn du hier im Portfolio-Podcast schon einmal etwas Nützliches mitnehmen konntest, dann freu ich mich, wenn du dem Podcast ein paar Sterne schenkst, auf Apple Podcast eine Rezension schreibst oder – am allerbesten – den Podcast weiter empfiehlst. Dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.

 
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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