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Wenn du ein Vianina-Plakat deiner Wahl gewinnen möchtest, dann schick mir bis zum 18. April 2025 eine E-Mail an lostopf@diegutemappe.de – und ganz wichtig – schick die Email mit dem Betreff VIANINA.
*Wenn du gewinnst, melde ich mich bei dir wegen der Versandadresse. Alle persönlichen Daten werden nach der Verlosung gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
»Anstatt Instagram mache ich lieber das, denn das bringt mir mehr,« sagt meine heutige Gästin Nina Simone Wilsmann. Nina ist Illustratorin, Designerin und Gründerin des Design-Labels Vianina, das für wunderschöne illustrierte Stadtpläne und Landkarten bekannt ist.
Wenn du selbst auch eigene Produkte verkaufen willst, dann weißt du sicherlich, dass schöne Produkte noch lange nicht viele Verkäufe bedeuten. Warum verkaufen sich also einige Produkte wie geschnitten Brot und andere verstauben im Regal?
Nina und ich sprechen deshalb heute darüber, was essenziell ist, um eigene illustrierte Designprodukte zu verkaufen. Und du hast es ja eben schon gehört: Instagram ist es nicht.
Wir reden auch darüber, wie Nina von Kund*innen wie Sony, IBM, Hewlett-Packard, Bang & Olufsen und der Stadt Wien beauftragt wird – und zwar für genau die Illustrationen, für die ihr Label Vianina steht.
Auch über Erfolg und wie sich die Definitionen von Erfolg auch verändern, sprechen Nina und ich – denn seitdem Nina ihre Tochter hat, setzt sie andere Prioritäten.
Wichtig: Heute kannst du auch etwas gewinnen. Es gibt eine Verlosung und du kannst ein Vianina-Plakat deiner Wahl gewinnen. Alles, was du dazu tun musst, ist eine Email zu versenden. Und wie das genau geht, erfährst du am Ende der Podcast-Folge – oder in meinem Newsletter.
Vielleicht gewinnt Nina heute auch etwas – denn Nina ist mit einem Projekt, über das sie auch im Interview spricht, für den Joseph-Binder-Award nominiert. Heute Abend, also am Tag der Podcast-Veröffentlichung, findet die große Preis-Gala statt. Ich drück Nina hiermit noch einmal ganz fest die Daumen. Und damit, let’s go ...
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit mehr Aufträge akquirierst – aber eben auch wie du dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los mit dem Interview mit der großartigen Designerin, Illustratorin und Inhaberin des Design-Labels Vianina Nina Simone Wilsmann.

[Transkript des Interviews mit Nina Simone Wilsmann, Vianina]
Vianina Website: www.vianina.com
Nina auf Instagram: www.instagram.com/vianinacitymaps
Nina auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/nina-simone-wilsmann-bba27729- - -
Franziska:
Nina, wir haben uns ja das allererste Mal kennengelernt vor ganz vielen Jahren in Wien, auf der Preisverleihung des Josef Binder Awards. Weil du damals ausgezeichnet wurdest für eine Plakatserie.Aber für alle die, die dich noch nicht kennen, kannst du uns nochmal kurz erzählen: Wer bist du denn und was machst du so?
Nina:
Name ist Nina Simone Wilsmann. Ich habe ein Label. Das heißt Vianina. Ich bin Grafikdesignerin und Illustratorin und zeichne nach wie vor mit großer Leidenschaft und seit vielen Jahren in meinem eigenen Stil Stadtpläne und Landkarten, für die ich mehrere Designpreise gewonnen habe.Franziska:
Ja, wie toll. Du hast dir so ein Plakat-Imperium aufgebaut. Das ist total beeindruckend. Ich habe es ja eben schon erzählt. Wir haben uns ja in Wien kennengelernt auf dieser Preisverleihung vom Josef Binder Award.Und damals hast du eine Auszeichnung bekommen für deine erste Plakatserie. Und ich erinnere mich daran, dass du in deiner Preisrede erzählt hast, dass du eins dieser Plakate gemacht hast, nachdem du nach Wien gezogen bist, um die Stadt kennenzulernen.
War das der Grund, der dich dazu inspiriert hat, diese Plakatserie zu machen?
Nina:
Ursprünglich war die Inspiration meine Heimatstadt, eine sehr kleine Stadt in Oberbayern, Wasserburg am Inn. Und zwar fließt da der Fluss Inn in einer Schleife um die mittelalterliche Altstadt und dadurch entsteht eine Sieben-Achtel-Insel. Und das ist eben eine geografisch sehr interessante Begebenheit. Und ich habe immer schon die Atlanten meiner Eltern studiert und mir Städte von oben betrachtet.Daher hat mich diese spezielle Geografie von Städten immer schon interessiert. Und eines Tages hatte ich die Idee, meine Heimatstadt zu zeichnen. In meinem eigenen Stil, den ich damit kreiert habe.
Franziska:
Mhm.Nina:
Wien war dann quasi die zweite Karte, die ich gezeichnet habe. Also das war dann als ich von Augsburg, wo ich Kommunikationsdesign studiert habe, weggezogen bin nach Wien.Hier habe ich mich an diese Wasserburg-Zeichnung erinnert und dachte, das hat so viel Spaß gemacht, das mache ich jetzt auch für Wien. Und dann kenne ich mich auch gleich viel besser aus dort.
Franziska:
Ja, eine total gute Idee. Beim Zeichnen erschließt man sich ja auch Dinge. Also du das erzählt hast, dachte ich so, das ist eine super gute Idee, um eine Stadt kennenzulernen. Die einfach mal als Stadtplan zu zeichnen. Danach kennt man die.Nina:
Das stimmt.Franziska:
Ja, und du hast ja auch so eine ganz eigene Bildsprache entwickelt und einen sehr eigenen Stil. Hast du den vorher schon gehabt oder ist der sozusagen durch das Zeichnen dieser zwei ersten Stadtpläne entstanden?Nina:
Also lustigerweise habe ich mich an etwas erinnert, was ich in der Grundschule begonnen habe.Und zwar, ich habe mich im Unterricht immer gelangweilt. Nicht, weil ich so ein Genie war, sondern es hat mich nicht so interessiert. Damals haben die Lehrer das auch noch nicht alles so toll vermittelt. Und ich habe entweder immer aus dem Fenster geschaut und vor mich hingeträumt. Oder eben gezeichnet.
Also ich habe immer schon gezeichnet und auch während des Unterrichts. Und ich habe irgendwie begonnen, so abstrakte Elemente zu kombinieren. So aneinander zu reihen.
Und fand das damals, weiß ich noch, total toll. Irgendwie hat mir das total Spaß gemacht, dass dann das immer mehr wächst und so eine Lebendigkeit entsteht. Auch wenn es abstrakte Formen waren. Genau, und das hab ich dann irgendwie da eingebaut, in meine ersten Karten.
Franziska:
Ach wie schön. Ich finde es total beeindruckend, dass du damals schon so eine Affinität für so eine Stilistik hattest. Ich habe zum Beispiel in meiner Schulzeit, ich kann mich erinnern. So in der elften, zwölften Klasse habe ich eine Phase gehabt, da habe ich Schuhe gezeichnet und zwar nur Schuhe.Nina:
Ich auch. Ich auch. Und Köpfe. Und Frauenköpfe. Oder Männerköpfe. Aber da war ich nicht so gut. Und Pferde.Franziska:
Pferde habe ich auch viel gezeichnet.Nina:
Und meine Hasen. Ja, aber dieses Abstrakte. Ich weiß nicht, woher das kam. Das war eher so aus mir heraus. Ich meine, ich bin 1978 geboren. Vielleicht war ich auch so ein bisschen von Keith Haring beeinflusst. Das war ja damals auch sehr präsent.Also lustigerweise hatte ich das bei meinen Stadtplänen nicht so im Kopf. Aber es gab immer mal wieder Leute, die gesagt haben, das erinnert sie so ein bisschen an Keith Haring. Und ich vermute, dass das vielleicht unbewusst eine Rolle gespielt hat.
Ja, und dann gab es natürlich auch diese tollen Wimmelbücher, »Flughafen« und »Feuerwehr« und so weiter von dem englischen Illustrator Richard Scarry.
Und die fand ich einfach großartig, weil da ist so viel passiert. Und man konnte so viel entdecken. Und das war auch das, was ich mit meinen Stadtplänen ausdrücken wollte. Also dieses kindliche Entdeckenwollen einer Stadt, dieses Entdecken. Von diesen vielen Eindrücken so beeindruckt sein, dass man das irgendwie verarbeiten will.
Und das waren so diese verschiedenen Intentionen, die ich hatte.
Franziska:
Ja, also das erkenne ich sehr gut in deinen Stadtplänen. So dieses »Man läuft so durch die Stadt und entdeckt so ganz viele kleine Sachen«. Das können deine Illustrationen ja sehr gut vermitteln. Hast du damals schon im Kopf gehabt, dein Plakat-Imperium Vianina zu gründen?Nina:
Ja ne, nicht. Also ich habe das, wie gesagt, wirklich aus Spaß an der Freude gemacht. Also das war einfach so neben den Grafikdesign-Aufträgen. Da ist man ja quasi immer sehr auftragsgebunden, was ich auch immer sehr geschätzt habe. Aber ich fand halt da toll, dass ich quasi meine eigene Auftraggeberin war und mich austoben konnte.Und deswegen war das mal einfach nur zum Spaß, wirklich. Ich habe das dann in Wien ein paar Leuten gezeigt und habe gemerkt, dass die Leute total begeistert sind davon. Wie von nichts, was ich vorher jemals gemacht habe.
Und das hat mich total motiviert, sodass ich eben dann noch Berlin und Hamburg gezeichnet habe. Und hatte dann eben diese erste Serie Wien, Berlin, Hamburg, Wasserburg am Inn.
Und war dann so super mutig, dass ich das eingereicht habe bei dem Josef Binder Award und bei 100 Beste Plakate. Dann habe ich tatsächlich Auszeichnungen erhalten und so hat es begonnen.
Franziska:
Und gab es dann irgendwann so diesen Moment, wo du gemerkt hast, so jetzt ist der Punkt gekommen, um das Ganze Vianina zu nennen und als Papeterie-Label zu starten?Nina:
Ja, also den einen Moment kann ich gar nicht festhalten. Also das waren eher ganz viele Momente. Weil für mich war das auch einfach eine riesengroße Sache. Also ein Business zu gründen. Mit quasi null Ahnung von Business.Also mein Hirn, wie es das auch heute noch tut, ist immer 100 Schritte vorgaloppiert. Und deswegen waren das viele, viele, viele Schritte. Bis heute im Grunde genommen.
Franziska:
Und wie war so dein Start? Bist du da so langsam reingewachsen oder wie war das damals?Nina:
Also es war ja gar nicht geplant, dass es ein Business wird, aber als ich dann die Design Awards gewonnen habe, haben Leute begonnen, mir zu schreiben. Per Mail. Wo man denn diese Stadtpläne kaufen könnte? Und ich dachte mir, ja, wäre eigentlich nett, oder?Und habe mich zurückerinnert, dass ich schon während des Studiums in Augsburg so eine Figuren-Serie entwickelt habe. Und die wollte ich so à la »Hello Kitty« vermarkten.
Aber das war damals noch nicht der richtige Zeitpunkt und ich habe noch weniger gewusst, wie ich das anpacken sollte. Und dann war irgendwie der richtige Zeitpunkt gekommen und ich habe eben angefangen, Kleinstserien zu drucken. Von den ersten vier Plakaten. Ja, eigentlich drei, weil Wasserburg war natürlich nicht so gefragt.
Und die habe dann angefangen, zu verschicken. Und da waren gleich mal ganz viele Learnings dabei, wie man was verpacken muss und dass man einen Zuschlag zahlen muss, wenn man runde Rollen verschicken möchte und wie viel Versand überhaupt kostet.
Franziska:
Mhm.Nina:
Auch, was ein Produkt, um wirtschaftlich zu sein, kosten muss.
Also, das war für mich extremes Neuland.Franziska:
Das heißt, du hast am Anfang, wie wahrscheinlich wir alle, viele Fehler gemacht und dann ganz viel gelernt. Was waren denn so die größten Learnings aus diesen ersten Schritten, die du da gegangen bist?Nina:
Für mich war das Thema zum Beispiel, dass ich Designpreise gewonnen hatte, zu kommunizieren – das war so ein absolutes No-Go am Anfang für mich. Also ja, macht dich nicht so wichtig. Bis ich erkannt habe, dass man gar nicht oft genug kommunizieren kann, was man schon erreicht hat, weil sich sichtbar zu machen, ist wichtig.Ich weiß nicht, ob es die deutschen Kultur ist oder ob das so ein bisschen auch Thema bei uns Frauen ist, dass wir das am Anfang nicht so wollen.
Aber irgendwann habe ich begriffen: Nee, Augen zu und durch. Und es tut auch nicht weh. Im Gegenteil. Die Leute freuen sich, wenn du das sagst und erzählst, wie du auf die Idee gekommen bist und was dahinter steckt. Ja, das habe ich halt lernen müssen.
Franziska:
Ja, das ist ja ganz oft eine Frage von sich den Raum nehmen. Und ich glaube schon, dass das auch so ein Frauen-Ding ist. Oder das ist zumindest Frauen, die so alt sind wie du und ich. Da ist das so eine Lernaufgabe, sich diesen Raum auch zu nehmen.Nina:
Ja, eben. Also wir sind ja ohne Social Media und Smartphones groß geworden. Und ohne Selfies und TikTok. Und ja, genau. Also für mich war das am Anfang nicht selbstverständlich, dass man das tut.Franziska:
Hast du sozusagen irgendwann beschlossen: So, ich gründe jetzt mein Unternehmen, werde jetzt selbstständig. Oder gab es so eine Übergangsphase?Wie bist du sozusagen in deine Selbstständigkeit reingekommen und wie ist Vianina entstanden? Gab es so einen Startpunkt? Mit 100 Prozent? Oder gab es so eine Wachstumsphase?
Nina:
Also ich habe schon während des Designstudiums immer so ein bisschen nebenher selbstständige Jobs gemacht, also wirklich kleine Dinge. Und habe dann nach dem Studium in verschiedenen Designbüros gearbeitet, angestellt, aber immer nur drei Tage die Woche. Und zwei Tage die Woche habe ich schon angefangen, selbstständige Projekte zu verfolgen.Und dann habe ich beschlossen, ganz selbstständig zu werden. Und für mich war das auch ein großer Schritt. Und ich habe dann das Unternehmens-Gründungsprogramm gemacht, vom Arbeitsmarktservice hier in Österreich, in Wien. Und das war eine tolle Unterstützung, weil man dort eben Kurse belegen konnte.
Und danach war es dann mal so, dass ich für verschiedene Agenturen im Bereich Corporate Design, Web Design, Illustration, Editorial Design gefreelanced habe und auch eigene Kunden betreut habe. Und Vianina lief so nebenher am Anfang.
Also alle Zeit und alles Geld, das ich irgendwie übrig hatte ... damals hatte ich auch noch keine Tochter ... die habe ich in Vianina investiert. Weil das war mein Herzprojekt. Da war meine absolute Leidenschaft. Das andere hat mir auch Spaß gemacht. Aber Vianina, da hat mein Herz dafür geschlagen.
Das wollte ich.Franziska:
Wie lange hat es denn gedauert bis Vianina wirtschaftlich geworden ist?Nina:
Ich habe es ja 2012 gegründet und so um das Jahr 2015, 2016 habe ich dann das Freelancen immer mehr reduziert. Und Vianina ist immer mehr gewachsen. Also, genau. Ab dem Zeitpunkt ungefähr hat es angefangen, dass es sich getragen hat.Franziska:
Wie teuer muss ein Plakat sein, damit es wirtschaftlich ist? Wie muss ich den Versand kalkulieren?Nina:
Ja, also am Anfang, wie gesagt, habe ich die Poster viel zu billig angeboten und habe vieles nicht mit eingerechnet. Weil du hast ja wahnsinnig viele Kosten. Also natürlich den Druck. Dann habe ich natürlich auch das Thema Verpackung total unterschätzt Ja, und dann natürlich auch, was kostet mich das, einen Online-Shop zu betreiben?Also ich hatte dann relativ bald einen eigenen Shopify-Shop. Aber der hat ja auch monatliche Kosten. Und dann gibt es natürlich so langweilige Sachen wie Bezahlanbindungen. Also, dass die Leute mit Kreditkarte bezahlen können und mit PayPal und so weiter. Und das kostet natürlich pro Transaktion auch immer einen gewissen Prozentsatz.
Dann ja, ganz früher, als ich gestartet habe, ging es auch ganz gut ohne Werbung. Also ohne Werbung auf Social Media. Das ist aber heute sehr schwierig, Sichtbarkeit zu erreichen, weil, wie wir alle wissen, der Algorithmus ist nicht mehr der, der er mal war. Und auch war es so, dass ich halt am Anfang ziemlich konkurrenzlos war.
Also erstens mal gab es noch nicht so viele Player am Markt. Also wenn man da als kleines Label einen eigenen Shopify-Shop hatte, dann war das schon wow.
Und relativ bald am Anfang hatte ich dann auch einen Etsy-Shop und damals noch, was ganz toll war, den Dawanda-Shop. Und ja, also das war halt am Anfang noch so nicht so bespielt und vor allem auch nicht mit dem, was ich gemacht habe.
Aber peu à peu sind dann halt natürlich immer mehr andere Labels dazugekommen. Also jeder hat einen anderen Stil, aber ich bin nicht die Einzige, die Stadt- und Landkarten zeichnet. Und das war dann auch so eine Art Mikrotrend, also ... Genau.
Und jetzt bin ich aber ein bisschen vom Thema abgewichen, was man alles beachten muss.
Ja, eben. Also da sind dann auch Versandkosten. Dann Kosten für Apps. Kosten für die Dropbox. Fürs Lager. Also das muss man einfach alles in die Kalkulation mit einbeziehen. Und das war mir halt ganz am Anfang irgendwie nicht bewusst. Gar nicht.
Franziska:
Ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe ja sozusagen mit der Portfolio-Akademie auch ein digitales Produkt bzw. ein Beratungsprodukt, was ich auch selbst verkaufe. Und genau, das unterschätzen viele, was da eigentlich für ein Rattenschwanz dranhängt. Auch so an Softwarekosten.Nina:
Ja, genau, Software.Franziska:
Ja, also es summiert sich. Auch die Bezahlanbieter kriegen halt auch alle ein Stück vom Kuchen ab. Und das ist dann doch erstaunlich viel, was sich da so zusammensummiert. Das heißt, du hast am Anfang zu wenig kalkuliert und hast dann deine Preise anpassen müssen. Und hast sie dann erhöht?Nina:
Ja, ja, auf jeden Fall. Also ich habe sie dann natürlich erhöht und auf ein realistisches Maß gebracht. Ja, das war ein ganz wichtiger Schritt für mich. Weil das war auch so was: Was muss ich dafür verlangen?Also das war auch so sehr augenöffnend und ein bisschen furchteinflößend. Es waren jetzt keine astronomischen Summen, aber trotzdem. Mir war es einfach wirklich nicht bewusst.
Ja, auch dieses Testen. Also eine Testphase starten. Welcher Preis funktioniert denn überhaupt? Was verlangen andere Anbieter? Was ist so der Marktwert quasi? Und dann pendelt man sich halt so langsam ein.
Also, was man eben nicht erwarten sollte, ist, dass man von Anfang an alles weiß und alles kann. Und dass das super funktioniert. Und ich muss nur schnell mal irgendwas auf Instagram posten und dann, juhu, ist das so ein Selbstläufer.
Also das war damals nicht so und heute ist das gleich noch mal weniger der Fall. Dranbleiben.
Franziska:
Dranbleiben. Voll gut. Wie hast du denn deine ersten Kund*innen gewonnen?Nina:
Mein Partner damals, der hatte um einiges mehr Business-Know-how als ich. Und der hat sich auch mit Suchmaschinen-Optimierung ausgekannt. Und der hat mir da ein bisschen unter die Arme gegriffen. Also ich habe den Online-Shop online gestellt, diesen Shopify-Shop, und das hat dann natürlich einfach eine Weile gedauert.Also ich kann mich total gut an meine erste Bestellung erinnern. Das war kurz nach Silvester 2012, im Bus von Budapest nach Wien. Da kam die erste Bestellung rein. Und ich habe mich so wahnsinnig gefreut.
Aber das hat eine Weile gebraucht, weil der Shop musste natürlich erst mal von den Suchmaschinen gefunden werden. Und das geht halt auch nicht von heute auf morgen.
Nein.Franziska:
Ja, wie schön, dass du dich da auch daran erinnerst an diesen Moment. Es ist wichtig, sich diese Schritte, die sich dann manchmal so auftun, auch wirklich in Erinnerung zu behalten. Ich kann mich sehr gut an meinen allerersten Kauf von meinem Online-Kurs erinnern und den ehre ich sehr.
Das ist ein Moment, an den ich mich sehr gerne erinnere, weil das was sehr Besonderes ist, wenn dann auf einmal der Stein ins Rollen kommt.Nina:
Ja, ja, absolut. Ja, also von da ab war es halt auch so ein langsames Wachstum. Also erst war da eine Bestellung. Und dann hat es natürlich auch gedauert, bis die nächste kam. Und dann kam die nächste. Und dann kam die übernächste. Und so weiter.Und dann habe ich eben auch mit Collabs angefangen. Damals gab es FAB. Das war so eine Plattform. Die ist dann pleite gegangen.
Da habe ich so Flash-Sales, hieß das, gemacht. Also die haben quasi eine Woche lang meine Sachen verkauft auf ihrer Plattform. Und dann habe ich das quasi gebündelt an die geschickt. Und die haben das dann an ihre Kunden geschickt. Da gab es noch Monoqi. Die sind auch pleite gegangen. Dann gab es noch so ein Label in Italien.
Also solche Sachen habe ich am Anfang auch viel gemacht. Und dann hatte ich ja eben Dawanda und Etsy. Und Select war damals auch neu. Das war auch so eine deutsche Plattform. Gibt es auch immer noch. Und ja, so ging das eben Schritt für Schritt. Also ich habe ja online begonnen und habe dann aber auch angefangen mit Pop-Up-Märkten in Wien.
Also damals war das der Feschmarkt und der Edelstoffmarkt. Den gibt es immer noch. Den Edelstoff. Den Feschmarkt nicht mehr. Und da habe mich hingestellt und meine Sachen verkauft. Und das war für mich auch am Anfang schwer.
Also als Grafikdesignerin ist man jetzt mal nicht automatisch Marktverkäuferin. Das war auch für mich eine krasse Erfahrung. Quasi mich nicht mehr hinter diesem Online zu verstecken, sondern ins Offline zu gehen.
War quasi auch noch so ein Schritt.Franziska:
Was fandest du daran herausfordernd?Nina:
Naja, dieses direkt neben deinen Produkten zu stehen und auch was zu verkaufen. Also da steht jetzt jemand vor dir und als Grafikdesignerin ist man jetzt nicht automatisch dafür ausgebildet. Das ist einfach ein eigener Beruf: Verkäuferin.Vorm Computer sitzen und Ideen haben und Entwürfe machen und Logos zeichnen und Webseiten zeichnen und die präsentieren: das ist nicht dasselbe wie ein Produkt auf einem Markt zu verkaufen.
Franziska:
Hm.Nina:
Das ist wirklich eine eigene Profession. Und was mir eben auffällt: Viele stehen halt sehr still in ihrem Stand, was für viele Kunden auch ganz gut ist. Weil es will ja auch nicht jeder angesprochen werden.Ich versuche trotzdem, einfach mal die Leute alle zu begrüßen und herauszufinden, was die Person, die jetzt vor mir steht, einfach gerade für ein Bedürfnis hat. Und das zu erspüren und zu erfüllen, das ist einfach viel Erfahrung, würde ich auch sagen.
Wie spreche ich mit Leuten, die ich nicht kenne? Ohne die Scheu zu haben, was denken die jetzt von mir? Das muss man dann auch irgendwie lernen abzulegen.
Franziska:
Ja, I feel you. Ich habe mit meiner Mitbewohnerin in Hamburg einmal auf der Altonale einen Stand gehabt. Meine Mitbewohnerin hat ihre Siebdrucke verkauft und das war so lustig, weil es so offensichtlich war, dass es ihr so viel leichter fällt als mir.Ich habe halt die ganze Zeit so still in der Ecke gestanden und jedes Mal, wenn jemand kam, der meine Originalzeichnung kaufen wollte, habe ich nur »piiiep« gesagt (und versucht, mich unsichtbar zu machen).
Nina:
Genau. Genau. Da weißt du, wie es mir gegangen ist. Am liebsten in so ein kleines Mauseloch verschwinden.Franziska:
Ja, genau. Und zwar so lustig, weil meiner Mitbewohnerin hat es Spaß gemacht. Mir hat es keinen Spaß gemacht.Nina:
Es gibt Leute, die sind dazu geboren. Ich nicht.Franziska:
Ja, ich sehe das immer auf Instagram, dass du ja auf dem Weihnachtsmarkt in Wien auch einen Stand hast. Wie wichtig ist es denn, auch so physisch präsent zu sein und physisch zu verkaufen. Im Verhältnis zu den digitalen Verkaufskanälen, die du hast?Nina:
Also für mich ist das total wichtig geworden. Das hätte ich, wie gesagt, nie gedacht. Das ist natürlich auch eine gute Zeit im Jahr, wo die Leute eben Geschenke kaufen und auch gut gelaunt sind. Also ja, hätte ich nicht gedacht, aber ist wichtig.Franziska:
Ja, und was sind so deine anderen Vertriebskanäle heute? Also wie bringst du deine Produkte sozusagen an den Mann, die Frau und den Menschen?Nina:
Ja, also das Online ist natürlich nach wie vor sehr wichtig für mich. Und dann habe ich auch Geschäfte, die meine Sachen vertreiben.Und eine Sache ist, dass ich auch immer wieder Auftragskarten zeichne. Es ist nämlich lustig. Ich bin jetzt wieder für den Joseph Binder Award nominiert.
Franziska:
Hurra!Nina:
Ja, und zwar das Lustigste war, als die E-Mail gekommen ist, dass ich nominiert bin und dass ich eingeladen bin für die Preisverleihungsskala, die nächsten Donnerstag ist.Eine E-Mail drüber oder drunter war deine E-Mail mit der Einladung zum Podcast. Das war, als ich gerade in Edinburgh war, zu Recherchezwecken. Und ich habe das so lustig gefunden. Weil wir uns ja seitdem nicht mehr gesehen und gehört haben.
Und ja, ich bin nominiert mit einer meiner Auftragsarbeiten. Also die Stadt Wien ist ja weltberühmt für ihren Gemeindebau und für Stadtentwicklungsprojekte. Gemeindebau bedeutet, dass du dich für eine Wohnung eben bei Wiener Wohnen anmelden kannst und dann im Idealfall eine bezahlbare Wohnung bekommst.
Deshalb sind auch die Mieten insgesamt in Wien noch einigermaßen leistbar, im Gegensatz zu anderen Städten. Also Wien ist quasi dann Vorbild. Und es kommen auch immer weltweit Delegationen, die sich das anschauen.
Und Wohnservice Wien hatte mich eben mit einer Wien-Karte beauftragt, die dann zu einem Wien-Rallye-Spiel wurde, wo ganz viele dieser klassischen Gemeindebauten, neue Gemeindebauten und neue Stadtentwicklungsprojekte eingezeichnet wurden, neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie Schönbrunn und Stephansdom.
Franziska:
Mhm.Nina:
Das war ein so schönes Projekt, dass ich beschlossen habe, das einzureichen und tatsächlich jetzt nominiert bin. Keine Ahnung, was dabei rauskommt.Franziska:
Ich drücke dir ganz doll die Daumen.Nina:
Danke, ich finde es jetzt schon toll. Und genau, das ist auch noch quasi eine der Dinge, die ich tue. Neben den Produkten, die ich hier selber habe. Dass ich auch immer wieder Auftragskarten zeichne für verschiedene Auftraggeber, wie zum Beispiel die Stadt Wien oder Sony.
Genau.Franziska:
Ja, du hast eine total beeindruckende Kund*innenliste. Wie kommen diese Aufträge denn zu dir? Also sind das Kollaborationen? Trittst du auf die Leute zu? Kommen die zu dir? Wie passiert das?Nina:
Nein, eigentlich kommen die eigentlich schon meistens zu mir, weil dadurch, dass ich auf diesen Weihnachtsmärkten oder auf dem Ostermarkt präsent war, ... solche Kundenauftraggeber, die gehen ja auch auf Weihnachtsmärkte ...auf mich aufmerksam geworden.Also das ist also gleichzeitig, dass ich da eben meine Produkte verkaufen kann, auch eine gute Möglichkeit fürs Marketing, weil die laufen vorbei und sehen das.
Und so ist zum Beispiel auch mit der Firma Piatnik entstanden. Das ist so ein traditioneller Spielehersteller in Österreich, mit denen ich eine Zeit lang meine erste Puzzleserie gemacht habe. Die haben mich auch dort am Weihnachtsmarkt am Spittelberg entdeckt. Und so ist die Kooperation entstanden.
Manchmal sind es auch mehrere Dinge. Die Leute kennen das schon, haben es schon mal wo gesehen. Weil ich auch schon im Wien-Museum bei einer Ausstellung dabei war. Das war auch ziemlich gut.
Das heißt, mein Ruf eilt mir dann schon voraus. Und dann sehen sie es und denken sich, jetzt. Das ist dann der Moment, wo die Idee quasi entsteht: Ah, das wäre eigentlich was Tolles für unsere Firma.
Das passiert jetzt nicht dauernd, was auch ganz gut ist. Weil ich habe ja auch nicht unglaublich viele Kapazitäten. Das ist auch nochmal so ein Thema. Also ich habe ja eine kleine Familie und mir ist mein Leben natürlich neben dem Business auch extrem wichtig.
Franziska:
Mhm.Nina:
Ich will mich auch nicht zu stark überfordern. Und ja, daher ist es immer wieder schön, wenn das immer wieder passiert und nicht dauernd. Weil, das könnte ich gar nicht bewältigen.Franziska:
Für mich klingt das so nach einer Langzeitstrategie. Du hast dir sozusagen schon auch über die letzten zehn Jahre das Label aufgebaut, bist sichtbar geworden, wirst entdeckt und dann … wächst das halt so Schritt für Schritt.Weshalb ich das sage, ist, ich habe ganz oft das Gefühl bei Menschen, die starten in ihre Selbstständigkeit, dass da ganz oft so eine Erwartungshaltung da ist, dass das sofort alles gleichzeitig passieren muss.
Das ist in den wenigsten Fällen meiner Erfahrung nach so, sondern es wächst ganz oft. Genauso wie du es gerade beschrieben hast, über eine längere Zeit.
Nina:
Ja, es gibt einfach viele Dinge, die kann man gar nicht voraussehen. Also, dass ich mal am Wiener Rathausplatz am Weihnachtsmarkt stehe und das über einen Zeitraum von fast zwei Monaten.Das zu stemmen ist nämlich keine Kleinigkeit. Aber das hätte ich mir nie vorstellen können, also in meinem Kommunikationsdesign-Dasein, dass ich sowas jemals machen würde.
Und wenn du mir das erzählt hättest, dann hätte ich wahrscheinlich so mit dem Kopf geschüttelt. Oder dass ich eben für Kunden wie Sony oder die Stadt Wien arbeite. Oder jetzt bin ich am Flughafen mit meinen Produkten. Nee, das hätte ich mir gar nicht vorstellen können.
Und es sind auch so viele Dinge, die weiß man halt einfach gar nicht, weil es sich ... im Gehen, im Lernen, im Business haben ergibt. Kann man nicht voraussehen.
Franziska:
Ja, eine Sache, die finde ich bei dir schon sehr besonders ist, im Verhältnis zu anderen Design-Labels, ist, dass du ja einen sehr einheitlichen Stil hast. Du hast diesen Stil deiner Karten und eine relativ kleine Produktpalette. Also du hast jetzt nicht nur Plakate, sondern auch zum Beispiel so ein paar Baumwollbeutel. Puzzle.Nina:
Genau, Postkarten, genau.Franziska:
Natürlich sorgt das dafür, dass du automatisch wiedererkennbarer wirst. Du bist bekannt für diese Art von Stadtplan.Nina:
Ja, das war tatsächlich schon eine relativ bewusste Entscheidung, auch wenn ich sie nicht gleich am Anfang getroffen habe. Aber mir ist irgendwann mal klar geworden ... also die Rolling Stones zum Beispiel, die singen ja auch immer noch »I Can’t Get No Satisfaction« und ich glaube, es macht ihnen wahrscheinlich sogar auch immer noch Spaß.Also das Lustige ist, meine erste Wien-Karte, die ist immer noch eins meiner beliebtesten Produkte. Und die ist jetzt schon so alt, in Anführungsstrichen. Sie ist ja schon fast 20 Jahre alt jetzt. Und das ist quasi so mein Superhit, diese Karte.
Und ja, auch wenn da viel Zeit vergangen ist, habe ich mich irgendwann mal damit angefreundet. Ich kann ja auch andere Sachen zeichnen. Das tue ich auch manchmal zum Spaß. Aber ich weiß genau, mit denen wäre ich einfach nicht so erfolgreich, weil das andere besser können als ich.
Also ich habe mich quasi in der Nische etabliert und habe dann auch ganz streng zu mir gesagt, nee, Nina. Du bleibst jetzt da. Bleib da. Ich meine, ich experimentiere schon immer mal wieder. Also ich habe zum Beispiel auch ein paar Postkarten so mit Mozart drauf und mit der Sissi.
Und ich mag das total gern, so Klischees quasi auf meine Art zu interpretieren. Aber das ist nur ein kleiner Teil, wo ich mal ein bisschen ausbreche. Aber diese Figuren, die kommen ja auch aus meinen Karten. Die entwickle ich halt dann nur auch weiter.
Ja, mir ist einfach bewusst geworden, dass das das Ding ist, wo ich die Preise gewonnen habe. Und das zurecht. Und wo es die Leute auch hinzieht. Und bei anderen Sachen, da würden sie vorbeilaufen, weil da sind andere besser als ich.
Franziska:
Wie entscheidest du denn neue Produkte? Und wie entscheidest du auch neue Karten? Und wie lange brauchst du für so eine Karte?Nina:
Also neue Produkte, das ist so eine Machbarkeitssache. Weil sie müssen sich ja schon rentieren. Man muss sich durchrechnen, ob man was damit verdienen kann. Weil letztendlich, es bringt ja nichts, wenn du was verkaufst, wo du gar nichts dabei verdienst. Das heißt, du brauchst eine Marge.Und das ist oft nicht so leicht, wenn du den Anspruch hast, dass du in Europa produzierst oder in Deutschland oder in Österreich. Weil dann manche Produkte, für mich zumindest, weil ich ja immer noch ein kleines Label bin, in den Auflagen, die ich sie produzieren kann und könnte, nicht finanzierbar sind.
Also da fallen halt einfach dann schon mal viele Sachen weg. Dann muss man es natürlich ja auch lagern. Also das ist so eine Machbarkeit Also deswegen bin ich zum Beispiel total stolz und glücklich, dass ich das mit den Puzzles geschafft habe. Also das war zum Beispiel auch wieder so ein Meilenstein, dass ich da einen Hersteller gefunden habe, der einfach super Qualität macht.
Ja, Qualität ist auch noch ein Thema, genau. Weil mein Anspruch ist eben auch, dass die Leute lange daran Freude haben. Und ja, wenn du halt Dinge in der Qualität so fair wie möglich, ökologisch, wenn es geht, produzieren kannst, das ist nicht so einfach. Und deswegen kann ich halt nicht alles machen. Und das ist auch okay.
Franziska:
Mhm.Nina:
Und welche Städte ich zeichne ist natürlich schon auch immer so eine Nachfragesache. Viele Leute fragen mich auch immer: Ja, ich komme aus sowieso, kannst du meine Heimatstadt zeichnen? Gerade am Anfang habe ich da ganz viele Anfragen bekommen.Aber dadurch, dass ich immer sehr lang an einer Karte arbeite... also lang ist auch immer ein dehnbarer Begriff natürlich für jeden ... aber schon ein paar Monate, meistens Wochen bis Monate. Es kommt eben darauf an, wie detailliert ich was angehe. Aber ich kann das eben nicht so aus dem Ärmel schütteln.
Also viele, die keine Illustratoren sind, keine Künstler, keine Grafikdesigner, die können sich das logischerweise überhaupt nicht vorstellen und sind dann auch oft total überrascht. Also manche denken ja auch, das ist irgendwie so zusammengewürfelt aus Icons, die ich im Internet gefunden habe. Ja, natürlich, wenn du das nicht weißt... da komme ich nochmal zu den Märkten zurück.
Deswegen ist das ja auch so eine tolle Möglichkeit, sich auszutauschen und den Leuten das zu erklären, einfach deine Arbeit zu erklären. Ja, deswegen zeichne ich neue Städte schon immer, wo ich merke: Okay, also das ist halt einfach eine gut besuchte Stadt. Oder das wäre jetzt einfach ganz gut, wenn ich das hätte.
Und natürlich auch nach meiner persönlichen Vorliebe. Also das natürlich auch.
Franziska:
Ist ja auch dein Label.Nina:
Genau.Franziska:
Ich finde es total schön, wie du das gerade beschrieben hast, dass das Gespräch wichtig ist, um auch so eine Wertschätzung für die Arbeit zu erzeugen. Und das ist ja was, was, glaube ich, wir als Designer*innen ganz oft vergessen, weil wir irgendwie denken, das wissen alle. Aber Kund*innen wissen es oft nicht.Und diese Wertkommunikation ist halt schon auch einfach ein essentieller Bestandteil von so einem Designer*innen-Leben. Es gehört einfach mit dazu.
Nina:
Ja, man ist halt so eine Fachidiotin und hat so ein bisschen Scheuklappen auf. Ich meine, das ist ja auch die Sprache, die man oft benutzt bei Kunden.Man geht irgendwie davon aus, dass jeder weiß, was ein Mock-up ist. Ist aber halt nicht so. Also das ist wie beim Arzt wenn der mit Fachbegriffen um sich schleudert.
Ja, natürlich. Alle Menschen kommen aus anderen Richtungen. Ich kann ja nicht davon ausgehen dass die genau wissen, was ich da tue.
Franziska:
Was ich auch total schön finde, was du gerade beschrieben hast, ist, dass deine Wien-Karte immer noch so ein Bestseller ist, was ein Knaller ist. Das heißt, das ist eine Karte, die du vor 20 Jahren gezeichnet hast.Das ist ja, finde ich, wichtig, das mal zu erwähnen, was das für einen Unterschied macht, wenn man seine eigenen Produkte verkauft. Das gehört ja dir.
Das heißt, du profitierst immer noch von dieser Arbeit, die du vor 20 Jahren gemacht hast. Im normalen Kommunikationsdesigner*innen-Leben ist das ja ganz selten so, dass man noch für Arbeit, die man vor 20 Jahren gemacht hat, noch Nutzungsrechte oder so was kriegt.
Nina:
Das ist tatsächlich großartig. Das stimmt. Also das hätte ich natürlich auch nie gedacht, dass, als ich es gezeichnet habe, dass das der Fall sein würde.Franziska:
Ja, du hast ja gerade gesagt, und ich erwähne es noch mal, weil es einfach so schön ist. Du bist halt vom Prinzip deine eigene Kundin.Nina:
Ja.Franziska:
Das finde ich eine ganz große Qualität, wenn man so seine eigenen Produkte verkauft. Und ich kann dir nur mal so von mir erzählen, als ich angefangen habe, die Portfolio-Akademie aufzubauen, als digitales Beratungsprodukt, hatte ich auch so einen Aha-Moment, wo mir auf einmal bewusst wurde: Krass, das macht so einen großen Unterschied, dass mir das alles gehört.Ich entscheide, was ich damit mache. Und ich bin da natürlich auch komplett für verantwortlich. Aber ich habe keine Kund*innen, die da mit reinreden, sondern ich bin eigentlich meine eigene Kundin für meine Design- und Illustrationsleistungen. Und das fand ich ganz toll.
Nina:
Ja genau. Für mich war es zu Beginn meiner Karriere genau das Thema. Weil ich habe wirklich Grafikdesign aus absoluter Leidenschaft studiert. Und schon bevor ich zum Studieren angefangen habe, habe ich mein erstes Praktikum gemacht in einer Werbeagentur in München. Und da habe ich festgestellt, dass die Chefin, die arbeitet gar nicht mehr als Designerin.Und das habe ich nicht verstehen können, weil ich dachte mir: Okay, aber ich lerne ja diesen Beruf, weil ich das genauso gern mag. Also ich wollte halt immer Designerin bleiben, weil das ist ja das, was ich liebe.
Franziska:
Ja. Arbeitest du jetzt noch alleine oder hast du jetzt sozusagen so ein Team von Menschen?Nina:
Ja, das ist ganz unterschiedlich. Also während der Weihnachtsmärkte schaffe ich natürlich nicht alleine. Da habe ich immer auch Verkäuferinnen.Also ich versuche natürlich so viel wie möglich am Stand zu sein, aber bei den Öffnungszeiten, die diese Märkte haben, geht das nicht. Und ich muss mich natürlich auch zwischendurch ausruhen, weil sonst hältst du das gar nicht durch.
Du stehst da wirklich in der Kälte. Es ist vielleicht nicht so kalt wie in Finnland, aber trotzdem. Also es hat schon auch manchmal Minusgrade. Und das ist immer lustig weil da stehen dann manchmal so fröstelnde Kalifornier vor dir oder Leute aus Brasilien, die das gar nicht kennen.
Aber da habe ich schon immer wieder Helferinnen. Ja, auch immer wieder mal beim Verpacken von Dingen, also Konfektionieren. Ich mache schon immer noch selber sehr viel. Aber alles geht natürlich nicht. Ich habe auch einen Steuerberater, klar.
Franziska:
Ja, das ist ja auch eine echt gute Idee.Nina:
Ja, schon, schon. Absolut. Ja, ich bin da auch immer so zwiegespalten.Also ich weiß immer noch gar nicht so genau, wo die Reise hingeht. Aber meine persönliche Freiheit ist mir auch sehr wichtig. Also es gibt ja auch Firmen, die kaufen sich Investoren ein, und wachsen dann ganz schnell und sind natürlich dann auch mega erfolgreich. Aber für mich stellt sich immer so die Frage, was ist das dann noch?
Ich habe ja, wie gesagt, auch eine kleine Tochter. Die ist jetzt acht und die wird so schnell groß, das kann man sich gar nicht vorstellen. Ich möchte die Zeit, die wir zusammen haben, jetzt auch miteinander verbringen. Und das heißt halt natürlich auch, dass ich nicht dauernd arbeiten kann. Und das ist mir wichtig.
Oder auch Zeit für Reisen zu haben. Und Zeit für Hobbys. Zeit für Freunde. Und deswegen: Business ist mir total wichtig. Also ich sage immer, Vianina ist mein erstes Baby, meine Tochter mein zweites.
Aber ja, alles andere ist auch total wichtig für mich. Also es kann nicht sein, dass ich nur in diesem Business lebe, weil, wie du vorhin schon gesagt hast, für mich ist das eine Langzeitgeschichte und ich stelle mir vor, ich mache das jetzt noch wirklich viele Jahre und da braucht man auch Kraft dazu.
Franziska:
Ja, wie schön. Das ist vielleicht eine gute Überleitung, denn ich finde es total beeindruckend, was du dir da so aufgebaut hast und es sieht einfach sehr erfolgreich aus. Woran machst du denn das Deinem persönlichen Erfolg fest?Nina:
Also ganz klar: Für mich ist es ein großer Erfolg, dass ich meine Illustrationen verkaufen kann. Also das finde ich einfach mega. Ehrlich gesagt, hätte ich auch gar nicht damit gerechnetAber ja, es sind verschiedene Dinge, die Erfolg für mich ausmachen. Eben, einfach schöne Dinge zu machen, in die Natur gehen, neue Städte erkunden, Zeit mit meiner Tochter zu verbringen, mit meiner Familie.
Yoga ist so ein ganz großes Thema in meinem Leben. Aber dass ich mit diesen Illustrationen Umsatz erzeuge, das ist natürlich Erfolg. Klar, logisch. Aber das ist nicht das Einzige.
Franziska:
Gab es denn so wirtschaftliche und vielleicht auch organisatorische Herausforderungen, die du am Anfang unterschätzt hast, wo du jetzt merkst, nach so 15 Jahren Rückblick: Ja, das ist echt eine Herausforderung.Nina:
Ja, die Corona-Pandemie war natürlich eine krasse Herausforderung. Weil von einem Tag auf den anderen mehr oder weniger meine Märkte, die halt sehr wichtig waren für mich, also damals war es der Ostermarkt, einfach weggebrochen sind. Und dann auch in dem Jahr eben die Weihnachtsmärkte. Und ich auch nicht wusste, wie das weitergehen wird.Also das war bestimmt die krasseste Herausforderung. Ja, und dann natürlich die Geburt meiner Tochter. Das hat ziemlich viel auf den Kopf gestellt, weil dann war Zeit auf einmal eine Ressource, mit der ich sehr sparsam umgehen musste. In der Zeit habe ich gelernt, Prioritäten zu setzen. Also es gibt einfach Dinge, die mache ich nicht, weil ich keine Zeit dafür habe.
Und da habe ich gelernt, das zu priorisieren, was jetzt geht, was das Allerwichtigste ist für das Unternehmen, damit das Unternehmen weitergehen kann. Und was kann ich eben jetzt erst mal auf die Seite schieben, was ist nicht so wichtig. Also das war auch eigentlich ein gutes Learning.
Franziska:
Was ist denn total wichtig im Moment?Nina:
Ja, natürlich Akquise ist wichtig. Also wirklich schauen, dass ich Geschäfte, die meine Produkte vertreiben, an Land ziehe. Ich habe früher auch mal ein Newsletter geschrieben. Aber das habe ich jetzt irgendwie schon seit Jahren auf die lange Bank geschoben, muss ich zugeben. Auch wenn es Leute gibt, die mir sagen, ich sollte das tun.Aber ja, man muss halt schauen, was bringt was. Also ein Newsletter würde mir wahrscheinlich auch was bringen. Aber ja, die Akquise von Geschäften bringt auf jeden Fall was.
Franziska:
Ja, ich bin da ganz bei dir. Ich glaube auch, dass es für die allermeisten eine total sinnvolle Sache ist, mal so einen Schritt zurückzutreten, um zu gucken, was von meinen Akquisesachen bringt mir am meisten?Und ganz oft ist es so, dass es so zwei, drei Sachen gibt, die wirklich relevant sind. Und ganz viele Sachen, die nur so ein bisschen relevant sind. Und die bisschen relevant Sachen kann man eigentlich einfach weglassen.
Nina:
Ja, ich habe eine Zeit lang ganz viel auf Instagram gemacht. Also gerade in der Anfangspandemie-Zeit. Und bin dann draufgekommen: Okay, das ist ja schon wichtig und es macht mir auch bis zum gewissen Grad Spaß. Aber da so unfassbar viel Zeit reinzustecken, das bringt mir nichts. Also da habe ich auch einfach einen Schritt zurückgemacht und gesagt: Okay, das mache ich zwar weiter, aber da werfe ich jetzt nicht so viel Zeit drauf.Also das geht einfach nicht, auch wenn es mir leidgetan hat. Aber das ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Da tausend Reels zu erzeugen und super hochwertiges Material und dauernd Präsenz zu zeigen, das ist anstrengend.
Ich versuche das so gut wie möglich, aber ich habe da auch den Anspruch, dass ich sage: Okay, geht jetzt nicht, mache ich halt jetzt nicht.
Franziska:
Es ist total gut, sich zu fokussieren.Nina:
Ja.Franziska:
Was würdest du denn mit deiner Erfahrung, die du jetzt gemacht hast über die letzten Jahre, was würdest du denn jungen Illustrator*innen und Designer*innen raten, die gerade überlegen, ihre eigenen Produkte zu verkaufen. Oder anders gefragt: Wie würdest du heute starten, wenn du heute noch mal anfangen würdest?Nina:
Also ich würde versuchen, nicht gleich unfassbar viel Geld zu investieren. Ich meine, viele haben das ja auch gar nicht. Aber ich habe wirklich mini-mini gestartet, mit ein paar hundert Euro. Und es geht viel um dieses Ausprobieren.Also es gibt ja mittlerweile in jeder größeren, auch manchmal kleineren Stadt Designmärkte, wo die Standgebühren jetzt vielleicht nicht ganz günstig sind, aber eben für so ein Wochenende einfach bezahlbar.
Dass man das mal ausprobiert und testet, wie was ankommt und einfach sich traut, das mal herzuzeigen. Und nicht gleich von allem wahnsinnig viel bestellen, sondern mal testen.
Gerade bei Drucken ist es ja ganz gut möglich, eine Kleinserien zu starten und einfach mal zu schnuppern, was funktioniert. Und dann das anpassen und weitermachen mit dem, was funktioniert.
Genauso online mit Shopify-Shops zum Beispiel. Das ist ja nicht mehr so schwierig. Das ist ja alles keine Rocket Science mehr. Also das war ja früher viel schwieriger alles.
Also ich glaube, was wir Designer wollen immer alles perfekt haben. Also das muss die perfekte Marke sein, das perfekte Branding. Alles muss wie aus dem Ei gepellt aussehen.
Und das ist aber genau das, was es eben nicht muss. Also ich brauche nicht am Anfang die super Visitenkarten. Oder ich brauche sie nie eigentlich. Sie sind schön. Also besondere Visitenkarten.
Aber du brauchst keine, vor allem, wenn du sie in Masse vergibst, mit super Goldfolie und super Prägung und Farbschnitt und Pipapo. Weil die potenziellen Kunden das zwar auch schön finden vielleicht, aber es ist nicht notwendig Also lieber mit kleinen Dingen starten.
Und es muss jetzt noch nicht alles so perfekt sein, weil genau das macht für mich auch den Charme aus. Weil letztendlich: Der Kern deiner Marke bist ja auch du.
Franziska:
Ja, ich glaube, es ist gut, dass Leute das auch zum Beispiel von einer Person wie dir hören, weil was ich schon finde, wenn man so bei dir auf die Webseite guckt, es sieht ja alles wie aus einem Guss aus.Das ist halt schon auch sehr kohärent gestaltet und sehr professionell und einheitlich.
Und es ist einfach, glaube ich total schön, das auch mal von jemandem wie dir zu hören, dass das ja auch ein Wachstum ist. Also das war wahrscheinlich am Anfang nicht unbedingt so, sondern es hat sich so hingeruckelt.
Nina:
Ja, also ich meine, ich hadere ja da selber auch immer wieder mit mir. Und es gibt auch viele Tage, wo ich das auch alles nicht so super finde.Ja, ich weiß nur mittlerweile, dass das so meine innere Kritikerin ist und der muss ich auch nicht immer dauernd zuhören. Also das habe ich auch gelernt, dass man eben auch einfach mal was durchzieht und nicht dauernd alles hinterfragt.
Ich meine, man kann es schon hinterfragen, aber der Hinterfragerin kann man ruhig mal sagen: So, ja, frag ruhig. Aber ich mache jetzt was anderes. Ich tue jetzt arbeiten.
Franziska:
Ja, voll gut. Und gleichzeitig, was ich aber schön finde, das hast du gerade auch erwähnt, gleichzeitig zu erlauben, zu testen und nicht der inneren kritischen Stimme zuzuhören, sondern den Leuten, die die Produkte kaufen.Nina:
Ja, total. Also weil dieses nach draußen gehen, das ist es ja genau. Also sich zeigen.Franziska:
Ja, voll gut. Und jetzt als allerletzte Frage. Warum heißt denn dein Label Vianina?Nina:
Ja, das war lustig weil Namensfindung war jetzt nicht so meine Expertise. Ich habe aber den Namen selbst gefunden. Und ich weiß noch, dass ich echt lang gebraucht habe und ganz viele Blätter auf dem Boden lagen, wo Namensideen draufstanden. Eines Tages stand da Vianina.Das stand auf dem Zettel und ich dachte erst mal: Das ist ja viel zu einfach. Das ist ja total banal.
Via Nina war eine römische Straße, die es aber nicht gegeben hat. Also so wie die Via Appia, aber halt die Via Nina.
Und Via ist ja eben auf Lateinisch die Straße. Und dann fand ich irgendwie cool, Via Nina. Also mein Weg. My way. Ninas Weg. Und dann war auch noch das Wort Wien, also Vienna, irgendwie mit drin.
Und ich dachte mir, das ist jetzt viel zu einfach. Aber ich habe dann noch lang, lang, lang überlegt. Und dann habe ich gecheckt, dass die Domain auch noch frei ist. Also das war ja damals auch noch ein bisschen leichter. Und dann dachte ich mir: Nee, das ist es jetzt. Das ist ja wie die Faust aufs Auge.
Franziska:
ja genau, das ist wie die Faust aufs Auge.Nina:
Ja. Ja aber wie gesagt, am Anfang dachte ich mir, das ist ja total banal.Franziska:
Ja, krass Aber auch interessant, was ich raushöre ist, dass es sich zu einfach angefühlt hat.Nina:
Ja, ja. Ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber ich war immer der Ansicht früher, also als Designbeginnerin, es müssen so viele tolle Ideen wie möglich in einer Sache stecken.Und da muss noch eine Idee und noch ein Ornament und noch eine Ranke. Und mein damaliger Chef, der hat mir immer meine Designs abgeräumt. Quasi.
Ich fand es schrecklich. Aber ich habe von ihm irgendwie gelernt, so diesen Fokus zu setzen auf das, was stark ist. Das, was eine Idee stark macht. Und nicht noch 50 Ranken drumherum. Ich meine, meine Illustrationen sind immer noch total verspielt und verrankt.
Und deswegen ist es lustigerweise auch so, dass ich nur einen Schriftzug habe und kein Logo. Weil das hat dann nicht mit den Illustrationen funktioniert. Ich habe da ewig lang rumprobiert, ein Logo zu finden.
Das hat einfach nicht funktioniert, in Kombination mit meinen Illustrationen. Ja, das ist eines der wenigen Dinge, die mir von meinem Studium aus der Marketingklasse, die ich fast nie besucht habe, hängen geblieben ist. Das KISS-Prinzip: Keep it simple.
Weil wenn du etwas einfacher und trotzdem gut machst,, dann ist es auch erkennbar für andere. Und lesbar.
Und das ist total wichtig, die Wiedererkennung. Das Lesen können. Bei der Kunst ist das ja was anderes als im Design.Klar, sie berühren sich, aber es ist nicht dasselbe. Das war für mich ein ganz großes Learning. Auch, dass eben eine Idee oftmals eine starke Idee, die auch ruhig vielschichtig sein darf.
Also Vianina ist ja auch was Vielschichtigeres dann letztendlich. Aber dass es manchmal auch banal klingt. Aber dass es dann genau das Richtige ist.
Franziska:
Ja und genau, gutes Design ist ganz oft am Ende eine starke Idee.Nina:
Ja.Franziska:
Genau. Ach wie schön. Danke, Nina. Vielen, vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast auf deine Reise und dass du deine ganzen Erfahrungen mit uns geteilt hast. Ich danke dir sehr.Nina:
Ja danke, Franziska. Hat voll Spaß gemacht.Franziska:
Mir auch. Bis dann.Nina:
Bis dann.
Das war das Interview mit der großartigen Kreativen Nina Simone Wilsmann von Vianina.
Willst du denn deine eigenen Produkte verkaufen? Und wenn ja, was ist denn dein Ding – also zum Beispiel der Stil oder das Konzept, auf das du immer wieder angesprochen wirst – und wo Menschen nachfragen, wie du das gemacht hast und wo es das zu kaufen gibt? Wie geht es dir mit dem Gedanken, das zu deiner Nische zu machen? Und bist du auch bereit, so wie Nina immer wieder die Komfortzone zu verlassen, und das Gespräch mit deiner Zielgruppe zu suchen?
Teile deine Gedanken dazu gerne auf Instagram unter @diegutemappe oder auf LinkedIn. Dort findest du mich unter Dr. Franziska Walther.
Und wenn du ein Vianina-Plakat deiner Wahl gewinnen möchtest, dann schick mir bis zum 18. April 2025 eine E-Mail an lostopf@diegutemappe.de – und ganz wichtig – schick die Email mit dem Betreff VIANINA. So landet deine Email im Lostopf und dann braucht es nur noch eine Portion Glück, um zu gewinnen. Wenn du gewinnst, dann darfst du dir ein Plakat deiner Wahl im Vianina-Shop aussuchen und bekommst es per Post zugeschickt. Deshalb: Schick mir eine Email und klopf auf Holz.
*Wenn du gewinnst, melde ich mich bei dir wegen der Versandadresse. Alle persönlichen Daten werden nach der Verlosung gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe, wir hören uns wieder nächste Woche, ich freu mich auf dich,
bis dahin, Franziska
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Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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