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Weitere InformationenIch kenne dieses Gefühl gut. In dieser Folge spreche ich darüber, warum unser Gefühl für Fortschritt uns oft täuscht – und was du tun kannst, um deine Entwicklung als kreative Selbstständige*r wirklich zu sehen.
Ich teile mit dir:
Wenn du Illustrator*in oder Designer*in bist und dir wünschst, dich klarer zu positionieren, bessere Aufträge zu bekommen und dabei dein kreatives Feuer auch langfristig nicht zu verlieren, ist diese Folge für dich.
Kennst du das Gefühl, dass du arbeitest und arbeitest – und trotzdem fühlt es sich so an, als ob du nicht wirklich voran kommst?
Also ich kenne das Gefühl sehr gut und ich hatte diese Woche einen Aha-Moment dazu, der meine Perspektive auf Erfolg nachhaltig verändert hat.
In dieser Folge spreche ich mit dir über zwei typischen Hürden, die mit jedem Wunsch nach Veränderung aufploppen und wir sprechen auch darüber, warum du deine Fortschritte vielleicht gar nicht richtig sehen kannst, obwohl sie vielleicht schon längst da sind.
Ich teile in dieser Folge mit dir, was mir dabei geholfen hat, meine eigenen Veränderungen endlich wahrzunehmen und auch meine eigene Kraft wiederzufinden – und wie du das auch schaffen kannst.
Klingt gut? Ja! Let’s go!
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und wie du gleichzeitig dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt. Auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.
Du kennst das bestimmt. Diese Unzufriedenheit und das Bedürfnis, jetzt, sofort, unbedingt, gleich etwas zu verändern.
Vielleicht willst du mehr Aufträge. Oder bessere Kund*innen! Höhere Honorare! Oder den Auftrag für die Kampagne am Flughafen … oder endlich den Buchvertrag vom Lieblingsverlag!
Am besten jetzt! Gleich! Und sofort!
Du willst also Veränderung. Aber diese umzusetzen ist gar nicht so einfach – und scheitert oftmals schon vor dem eigentlichen Anfangen. Und wenn das geschafft ist, dann ploppt gleich eine nächste Hürde auf.
Aber lass uns beim Anfangen beginnen. Der Wunsch nach Veränderung verlangt, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und neue Wege zu suchen. Und das sorgt oftmals dafür, dass der Veränderungswunsch schon hier gleich zu Beginn verpufft.
Denn die neuen Pfade, die dazu bestritten werden wollen, erzeugen unterbewusst oft Angst.
Entweder die Angst, zu scheitern, also einen Weg auszusuchen, der ins Nichts führt.
Oder die Angst, dass es durch die Veränderung vielleicht sogar schlechter wird als es jetzt ist – denn du könntest ja auch auf einen Weg abbiegen, der eben nicht den Berg hinauf zum Ziel, sondern den Berg hinunter ins Tal der Tränen führt.
Daneben können auch alte Denkmuster es schwer machen, loszulaufen und Veränderungen umzusetzen.
Denn wenn ich zum Beispiel fest davon überzeugt bin, dass kreative Arbeit immer und für alle Zeit schlecht bezahlt wird und brotlose Kunst ist, werde ich mich gar nicht erst aufmachen, das zu ändern.
Warum denn auch?
Und zu guter Letzt wirkt dann auch noch das menschliche Gehirn beim Veränderungswunsch oft als Bremse, weil unser Gehirn Routinen und Bekanntes so viel lieber hat als etwas Neues und Unbekanntes.
Alles, was neu ist, kostet das menschliche Gehirn mehr Energie und weil genug Energie zu haben überlebenswichtig ist, hat unser Gehirn eine große Leidenschaft fürs Energiesparen.
Es nimmt also lieber den Weg des geringsten Widerstandes und der ist eben der bekannte, ausgetretene Pfad.
Wenn es dir also bei einem Veränderungswunsch schon einmal gelungen ist, wirklich los zu marschieren und auf deine Wünsche zuzulaufen, dann ist das also schon einmal ein großer Erfolg, für den du dich gebührend feiern darfst.
Aber … wenn du denn dann läufst, dann wirst du ruckzuck mit einer weiteren Schwierigkeit konfrontiert werden, die oftmals übersehen wird – und die zu ganz viel Frust, Enttäuschung und schlechter Laune führt.
Und diese Herausforderung habe ich in den letzten Wochen bei mir selbst gut beobachtet und dabei auch gemerkt, wie trügerisch unser Gefühl für Fortschritt sein kann.
Und was ich dabei herausgefunden habe, zeige ich dir heute.
Aber Schritt für Schritt: Bei mir ist das grad so.
In letzter Zeit habe ich mich immer wieder sagen hören, dass ich Veränderung brauche. Das aktuelle Jahr war bis jetzt wirklich anstrengend und ich bin erschöpft. Deshalb will ich mich mehr ausruhen und weniger arbeiten.
Das »weniger arbeiten« will ich eigentlich schon eine ganze Weile.
Weil ich schon lange wirklich viel arbeite. Seit 2019 habe ich gefühlt einen Dauer-Marathon hingelegt. Denn damals habe ich beschlossen, mich als Designerin, Illustratorin, Autorin und Dozentin umzupositionieren.
Es gab auch einen guten Grund dafür: In 2019 hatte ich nämlich gerade drei andere große Marathons beendet.
Ich hatte gerade den größten Corporate Design-Auftrag meines bisherigen Berufslebens erfolgreich über die Bühne gebracht – und der hatte mich ganze 2 Jahre lang intensiv begleitet.
Parallel hatte ich endlich auch meine Dissertation fertig bekommen – nach 9 Jahren.
Und es war klar, dass meine Arbeit im Vorstand der Illustratoren Organisation zu einem Ende kommen würde, weil ich nach sechs Jahren auch hier eine Tür schließen wollte, um wieder mehr Zeit für eigene Projekte zu haben.
Es sollte also etwas Neues kommen.
Und deshalb beschloss ich damals, zumindest mal für eine bestimmte Zeit nach Finnland zu gehen, um mich zu sortieren und mich neu zu positionieren.
In dieser Zeit wollte ich mein Buch »Die gute Mappe« schreiben. Die Idee dazu hatte ich schon ne Weile mit mir rumgetragen. Und jetzt sollte es endlich mal passieren.
Ich wusste damals auch schon, dass ich passend zu meinem Buch »Die gute Mappe« ein Gruppenprogramm aufbauen wollte.
Das sollte vom Prinzip eine Weiterentwicklung des Seminars sein, das ich 6 Jahre lang an der HAW in Hamburg zum Thema Positionierung, Akquise und Wirtschaftlichkeit unterrichtet hatte.
Es war also klar, dass ich noch einmal etwas ganz Neues starten wollte – und dass damit eine ganzheitliche Umpositionierung notwendig sein würde.
So kam es wie gesagt, dass ich im Februar 2020 die Fähre nach Helsinki genommen habe. Um dann in Finnland in Klausur zu gehen und mein Buch zu schreiben.
Wie du dich bestimmt noch gut erinnern kannst, kam dann alles so ein bisschen anders als geplant. Zwei Wochen, nachdem ich in Finnland angekommen war, kam Corona.
Zum Bücherschreiben war das eigentlich gar nicht so schlecht. Gleichzeitig wurden dadurch Onlinekurse und Remote-Weiterbildungen von Heute auf Morgen superpopulär.
Weil ich die Idee vom Auswandern immer besser fand und dazu auch eine Arbeitsweise brauchte, die es mir ermöglicht, nicht mehr ortsgebunden an der Uni zu unterrichten, sondern ortsunabhängig, bin ich losgelaufen in die Veränderung – und zwar mit Kopfsprung.
Die erste Hürde der Veränderung war also geschafft. Ich war schon mal losgelaufen.
So habe ich in den letzten 5 Jahren mein Buch »Die gute Mappe« geschrieben, die Portfolio-Akademie als 14-wöchiges Live-Gruppenprogramm für Illustrator*innen und Designer*innen aufgebaut und den Portfolio-Podcast gestartet.
Und das alles hat viel Zeit, Aufmerksamkeit und wirklich viele, viele Arbeitsstunden gekostet.
Überrascht hat mich das nicht. Denn wenn du etwas Neues aufbaust, du also wie ich zum Beispiel deine Positionierung von Grund auf neu gestaltest, dann wird das in den meisten Fällen gerade in der Startphase mehr Arbeit als üblich erzeugen.
Auch wenn das Internet häufig anderes verspricht: Erfolg kommt nicht über Nacht, sondern dauert in den meisten Fällen deutlich länger als wir gern hätten und verlangt oftmals auch eine Phase intensiver Auseinandersetzung und … ja, eben auch Arbeit.
Klar gibt es auch auch Ausnahmen, aber in den meisten Fällen bedeutet das: Arbeiten über das normale Maß hinaus. Also mehr als 40 Stunden die Woche.
Und versteh mich nicht falsch. Ich bin gar kein Fan von Hustle-Culture.
Hustle-Culture ist diese Überzeugung, dass für beruflichen Erfolg Arbeit in Form von Überarbeitung erstrebenswert und notwendig ist. Und das es auch wichtiger ist als das persönliche Wohlbefinden und die eigene Gesundheit.
Aber ich finde es eben wichtig, hier auch keine falschen Erwartungen zu kultivieren. Gerade in der Phase des Unternehmensaufbaus ist es wahrscheinlicher, dass du eher mal mehr arbeitest als weniger.
Bei mir war das so. Und es ist heute immer noch so.
Was heißt das? Ich habe zum Beispiel in den letzten 5 Jahren oft auch an den Wochenenden gearbeitet. Urlaub hatte ich lange keinen.
Und auch wenn ich jeden Tag im Wald spazieren gehe, also auch für tägliche Auszeiten sorge, verbringe ich viel Zeit am Schreibtisch.
Natürlich kann das nicht für immer so weiter gehen.
Deshalb ist es auch sehr normal und erwartbar, dass in solchen Unternehmensaufbau-Phasen irgendwann auch ein Zeitpunkt kommt, an dem klar wird, dass wieder mehr Ausgleich und Zeit für Privates geschaffen werden muss.
So war das auch bei mir. Der Moment kam vor etwa zweieinhalb Jahren. Da war klar: Ich halte das nicht mehr lange durch. Ich muss Zeit freischaufeln und Dinge verändern.
Und das Ding ist, dass in diesem Moment der Wahrheit, also wenn du dir eingestehst, dass du etwas verändern möchtest, meistens das Bedürfnis da ist, das jetzt gleich und sofort zu machen.
Das Bedürfnis nach Veränderung ist groß – und die Erwartungshaltung, dass das bitte alles jetzt und sofort passieren soll, baut sich übergroß vor dir auf.
Und dann stellst du vielleicht fest, dass es gar nicht so einfach ist, grundlegende Dinge jetzt und sofort zu ändern.
So war das bei mir. Ich hab in meine Prozesse und meine Abläufe rein geschaut und gedacht – ich hab keine Ahnung, wie ich das grundlegend verändern kann.
Das ist ja so ein bisschen wie eine Operation am offenen Herzen. Das Unternehmen, die Aufträge und die Verbindlichkeiten des alltäglichen Lebens laufen ja weiter.
Das sorgt dafür, dass es eben oft nicht möglich ist, alles, was dich gerade stört, einfach hin zu schmeißen. Es braucht kleine, sensible Anpassungen. Das vorsichtige Drehen an einigen Zahnrädern.
Also Optimierung anstatt Neuanfang.
Bei mir hat das auch immer mal wieder den Wunsch aufgelöst, einfach alles hinzuschmeißen und noch einmal von vorne anzufangen.
Aber tief im Herzen wusste ich, dass ich auch bei einem neuen Projekt irgendwann wieder an dieser gleichen Stelle stehen würde.
Es galt also, langsam und mit bewussten kleinen Schritten Abläufe zu optimieren. Und ja, das ist weniger aufregend, als etwas Neues aufzubauen. Und ja, dauert auch schon deutlich länger als mir lieb ist.
Das ist die Schwierigkeit, die nachhaltige Veränderungs- und Aufbauprozesse mit sich bringen.
Veränderung beginnt in den meisten Fällen nicht mit einem großen Knall, sondern entsteht durch viele, kleine Schritte.
Wenn du einen Berg besteigen willst, kommst du ja auch nicht mit einem Trampolin-Sprung auf den Gipfel, sondern dadurch, dass du einen Schritt nach dem anderen setzt.
Und das birgt eine große Gefahr in sich. Denn es passiert schnell, dass du die Erfolge der kleinen Schritte übersiehst – und dadurch schnell frustriert bist, weil es sich anfühlt, als ob doch immer noch alles gleich ist.
Das ist eine lange Einleitung in die Geschichte, die ich dir heute erzählen will.
Denn bei mir ist es wie gesagt schon lange so, dass ich gern Dinge verändern möchte.
Aber der Prozess zieht sich gefühlt wie Kaugummi.
Und ich habe das Gefühl, dass ich schon seit Jahren immer wieder erzähle, dass ich weniger arbeiten und mehr Zeit für meine eigene Projekte haben will, ohne dass sich viel daran verändert.
Aber manchmal hilft ja Abstand. Durch meine Reise zur Buchmesse und weil ich dadurch mal ein paar Tage Pause von meinem Berufsalltag hatte, dadurch hab ich gemerkt, dass mein Gefühl nicht mit den Fakten übereinstimmt.
Der Abstand hat geholfen, dass mir eine Sache aufgefallen ist.
Wenn ich bewusst hinschaue und richtig vergleichen, dann hat sich ganz viel verändert.
Klar, wenn ich den Ist-Zustand mit dem Zustand vor vier Monaten vergleiche, hat sich nicht so viel verändert. Einige kleine Dinge. Aber nichts nennenswert Großes.
Ich schaffe es zum Beispiel seit einiger Zeit deutlich besser, zumindest jede Woche und manchmal sogar jeden Tag am Ponybuch, meinem aktuellen Buchprojekt, zu arbeiten.
Klar ist das noch nicht so viel Zeit, wie ich gerne hätte.
Aber … und hier kommt meine Erkenntnis … wenn ich das mit vor zwei Jahren vergleiche, dann ist die Veränderung riesig.
Denn vor zwei Jahren habe ich es so gut wie nie hinbekommen, regelmäßig am Buch zu arbeiten. Da hatte ich noch ganz andere Igel zu kämmen und fühlte mich dauerhaft wie so ein Bär auf einem Einrad, der 8 Bälle jongliert.
Auch habe ich dieses Jahr im Sommer drei Wochen Urlaub gemacht und werde auch über Weihnachten drei Wochen Podcast-Pause machen.
Wenn ich also den kommenden Winter mit dem Sommer vergleiche, ist alles gleich. Aber der Vergleich mit 2023 zeigt: Woah! Ganz anders. In 2023 hab ich volle Latte über Weihnachten gearbeitet. Und im Sommer auch.
Und auch die Podcast-Produktion dauert heute nicht mehr drei ganze Tage wie in 2023, sondern nur noch zwei bis zweieinhalb Tage.
Klar, das ist keine gewaltig große Veränderung, aber eine, die nachhaltig etwas für mich besser macht. Denn ich habe 4 bis 8 Stunden mehr Zeit. Und das jede Woche.
Kleine Schritte sorgen also selten für schnelle, drastische Veränderungen, sondern verändern die Sache oft schleichend.
Und ja, das sorgt dafür, dass es dir schnell passieren kann, dass du diese positiven Fortschritte gar nicht wahrnimmst.
Das, was ich also heute mit dir teilen möchte, ist Folgendes:
Wenn du nachhaltig etwas aufbauen willst, eine Selbstständigkeit, ein Unternehmen oder ein großes, freies Buchprojekt – also etwas, was länger dauern wird als nur ein paar Monate – dann brauchst du ein wichtiges Werkzeug.
Und das ist der langfristige Vergleich mit dir selbst.
Wenn du dich mit dir selbst vor zwei Monaten vergleichst, wirst du nicht viel Veränderung sehen können.
Aber wenn du vergleichst, wo du vor zwei Jahren gestanden hast, dann fällt dir auf, dass du etwas verändert hast – und zwar nicht nur tausend kleine Sachen, sondern aus diesen tausend kleinen Sachen ist etwas Großes geworden.
Das leuchtet dir bestimmt ein, aber vielleicht fragst du dich, wie du sicherstellen kannst, dass du das auf deinem Weg nicht vergisst. Und ja, das ist eine gute und berechtigte Frage,
Und darüber habe ich diese Woche auch nachgedacht. Und zwei Sachen sind mir dazu eingefallen.
Zu allererst braucht es dafür eine schöne und sehr angenehme Routine. Das, was dafür sorgt, dass du auch langfristige Prozesse durchhältst, um nachhaltige Veränderung zu erreichen, ist Feiern.
Und zwar das Feiern von jedem kleinen Erfolg.
In der Portfolio-Akademie habe ich deshalb dieses Jahr die Routine eingeführt, dass wir jedes mal zu Beginn jeder Live-Q&A fragen, wer was zu feiern hat: Dabei sind kleine wie große Sachen erlaubt.
Natürlich freue ich mich sehr, wenn meine PAlies, also die Teilnehmenden der Portfolio-Akademie, große Erfolge feiern können.
Aber die kleinen Sachen zu feiern, ist genauso wichtig wie die Großen, wenn nicht sogar eigentlich langfristig noch viel wichtiger.
Denn damit schaffst du dir eine ganz wichtige Ressource, die dir Kraft gibt und dich stärkt, weiterzumachen: du siehst die kleinen Schritte.
Und ja, mir tut das auch gut, das in den Live-Q&As der Portfolio-Akademie immer wieder zu fragen.
Denn ohne diese Erinnerung vergesse ich das auch schnell.
Zusätzlich braucht es aber noch etwas zweites:
Ich dokumentiere zum Beispiel jede Woche Freitag die statistischen Daten des Podcasts und meines Newsletters, um ein Gefühl für das Wachstum zu bekommen.
Damit dokumentiere ich, wie der Podcast und der Newsletter an Reichweite gewinnen.
Und ich mach das ganz unprätentiös. Also ohne großes Brimbamborium oder Projektmanagement und in einer ganz simplen Tabelle.
Natürlich sind die Erfolge von Woche zu Woche eher klein. Mal hier 7 neuen Podcast-Hörer*innen. Mal hier 5 neue Newsletter-Subscriber.
Aber hier kann ich ja auch mal zwei Jahre zurückschauen – und dann zeigt sich, dass aus kleinen wöchentlichen Schritten wirklich etwas Großes wachsen kann.
Eine Sache ist mir diese Woche aufgefallen: Nämlich, dass ich zwar bestimmte Podcast- und Akquise-Zahlen dokumentiere, aber die Zahlen zu meinen persönlichen Veränderungszielen zum Thema Zeit, die tracke ich nicht.
Dazu müsste ich dokumentieren, wie viel Zeit ich für meine eigene Projekte und ja, auch für meine Freizeit, investiere.
Ich habe für mich deshalb diese Woche beschlossen, in meinem Kalender konsequent die Zeiten einzutragen, die ich an meinen eigenen Buchprojekten arbeite. Damit ich einen visuellen Beleg habe, dass ich mir dafür Zeit genommen habe.
Und: Damit kann ich am Ende der Woche überschlagen, wie viel Zeit es diese Woche war, das dokumentiere ich dann in einer simplen Tabelle und das schafft die Möglichkeit, über längere Zeiträume zu vergleichen.
Wenn du jetzt also zum Beispiel langfristig deine Akquise auf Vordermann, Vorderfrau oder Vordermensch bringen willst, dann fang heute an, deine Akquise zu dokumentieren. Damit du in einem Jahr wirklich abschätzen kannst, was sich verändert hat.
Und das muss auch gar nicht super-aufwendig sein: Wie wäre es, wenn du nächste Woche einfach notierst, wie oft du Akquise machst?
Dabei zählt jeder kleine Schritt und du brauchst dazu auch kein Excel-Tabellenmonster – starten kannst du auch mit einer kleinen Notiz auf deinem Handy, wenn dir das lieber ist.
Das gleiche gilt, wenn du mehr Geld verdienen möchtest mit deiner kreativen Arbeit. Dann dokumentiere ab heute deinen Umsatz und deine Geschäftskosten.
Es ist eh gut, dass für die Buchhaltung monatlich oder einmal im Quartal zu machen.
So bekommst du einen informierten Einblick in deine Finanzen und in einem Jahr kannst du dann ganz klar sagen: Ja, ich verdiene jetzt wirklich 25 Prozent mehr. Und mein Ziel sind zum Beispiel weitere 25 Prozent.
Aber vielleicht denkst du ja jetzt: Oh man, Franziska. Das klingt nach ganz schön viel Aufwand. Muss das denn wirklich sein?
Wenn du deinen Erfolg fair einschätzen möchtest, dann ist die Antwort: Ja. Aber es darf wie gesagt auch einfach und simple sein. Eine einfache Tabelle reicht.
Und das Ganze kommt zusammen mit einer ganz tollen Einladung: Denn du darfst dabei entscheiden, was die wichtigen Erfolgskriterien für dich sind – und was du dementsprechend dokumentierst.
Allein diese Entscheidung wird dir helfen, dich erfolgreicher zu fühlen – weil du weißt, was Erfolg für dich konkret bedeutet.
Hier zum Schluss kam mir noch ein Gedanke:
Nämlich, dass es schon komisch ist, dass Menschen so gut darin sind, sich mit anderen zu vergleichen.
Aber mit sich selbst über die Zeit zu vergleichen, also wie es heute ist und wie es vor zwei Jahren war, das ist für Menschen oftmals so unglaublich schwer.
Irgendwie macht das allerdings auch Sinn. Denn der Vergleich mit anderen ist ja kein echter Vergleich. Wir kucken mal kurz hin und sehen meistens auch nur das, was wir sehen wollen.
Der Vergleich mit sich selbst dagegen braucht Aufmerksamkeit und eine Form von Dokumentation. Aber die lohnt sich.
Und in diesem Sinne ist nachhaltiger Erfolg genau das – es ist der Mut, dich heute mit deinem Gestern, aber eben auch mit deinem Vor-vor-vorgestern zu vergleichen. Und stolz darauf zu sein auf die Strecke dazwischen.
Wenn du magst, dann begleite ich dich genau dabei in der Portfolio-Akademie.
Vor allem, wenn du dich als Illustrator*in oder Designer*in nachhaltig, also sowohl wirtschaftlich wie auch künstlerisch positionieren willst – um deine Ziele, die du dir für deine Selbstständigkeit setzt, auch zu erreichen.
Und wenn du hier im Podcast schon einmal etwas wertvolles mitnehmen konntest, dann würde ich mich wirklich sehr freuen, wenn du dem Podcast eine Form von Interaktion schenkst.
Also zum Beispiel eine positive Bewertung, einen Kommentar auf Spotify oder YouTube oder auch einfach nur das weiterleiten an eine Person, von der du glaubst, dass die Folge für sie auch interessant ist.
Dafür danke ich dir sehr – und ja, das macht für den Podcast wirklich einen großen Unterschied. Danke dafür und auch dafür, dass du mir bis hierhin zugehört hast.
Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe, wir hören uns wieder nächste Woche,
ich freu mich auf dich,
bis dahin, Franziska
Du willst Danke sagen?
Wenn du hier im Portfolio-Podcast schon einmal etwas Nützliches mitnehmen konntest, dann freu ich mich, wenn du dem Podcast ein paar Sterne schenkst, auf Apple Podcast eine Rezension schreibst oder – am allerbesten – den Podcast weiter empfiehlst. Dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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