23. April 2026

Die unsichtbare Kraft der Kontinuität: Wie du durchhältst statt dich zu verzetteln

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Warum Kontinuität der Schlüssel zu deinem nachhaltigen Erfolg ist – und wie du sie richtig einsetzt

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Sichtbarkeit ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis von Wiederholung. Nach 200 Folgen und vier Jahren weiß ich: Es ist nicht die perfekte Strategie, sondern das konsequente »Dranbleiben«, das dich zur gefragten Personenmarke macht. Hier erfährst du, wie du Kontinuität nicht als Last, sondern als Wettbewerbsvorteil nutzt – mit konkreten Tipps für deine Positionierung, Akquise und den Aufbau von Expertise.

In Folge #200 erfährst du:

  • warum du nicht »perfekt« starten musst, sondern Schritt für Schritt wachsen kannst, ohne dich zu überfordern,
  • wie du dich durch Kontinuität von anderen unterscheidest und warum dich das von der Masse abhebt,
  • warum »langweilige« Wiederholung der Schlüssel zur Expertise ist
  • und wie du ambivalente Gefühle aushältst – denn kreativer Erfolg entsteht nicht trotz, sondern wegen der emotionalen Achterbahnfahrt.

 

Wie aus 20 Folgen 200 wurden: Die unsichtbare Kraft für langfristigen Erfolg

Als ich die erste Podcast-Folge veröffentlich habe, am 11. Januar 2022, hatte ich ganz schön Muffensausen. Ich hab so gedacht: Was, ich? Meine Stimme? Im Radio sozusagen? Nee!

Deshalb habe ich den Podcast auch ein paar Wochen lang erst einmal nicht Podcast, sondern Audio-Blog genannt.

Das klang etwas weniger größenwahnsinnig als die Ansage: Hei, ich mache jetzt einen Podcast und jede Woche kommt eine neue Folge raus.

Der Audioblog dagegen war nur einen Schritt weg von dem, was ich eh schon seit einer Weile gemacht habe.

Kontinuität beginnt mit kleinen Schritten: So habe ich es gemacht

Denn damals hatte ich schon seit fast einem Jahr jede Woche zu den Themen Positionierung, Akquise und Portfolio gebloggt.

Und die zwei Jahre davor hatte ich auf meiner Sehenistgold-Seite wöchentlich einen Blogpost über meine Auswanderung nach Finnland veröffentlicht.

Ich hatte also schon Übung darin, jede Woche etwas zu einem spezifischen Thema zu publizieren.

Mit dem Podcast kam jetzt »nur noch« die Aufgabe dazu, den Blogartikel auch noch zu vertonen. Das erschien mir zwar herausfordernd, aber machbar.

Ich habe damals also nicht gleich den Aufstieg auf den Mount Everest geplant, sondern mich nur ein kleines Stückchen weiter den Berg hochgerobbt.

Wenn ich jetzt zurückblicke, kann ich sehen, dass dieses schrittweise Wachsen langfristig ein wichtiger Grund war, warum ich bis zu Folge 200 durchgehalten habe.

Der Unterschied zwischen Plan und Realität: Warum große Pläne scheitern

Und vielleicht fragst du dich ja jetzt, was das mit dir zu tun hat. Das ist eine berechtigte Frage.

Aber wenn du als Designer*in und Illustrator*in mit deiner Expertise und deinen Angeboten Geld verdienen willst, dann geht das auch nur mit Kontinuität.

Mit regelmäßiger Akquise, mit der du immer wieder aktiv auf Kund*innen zugehst und deine Angebote sichtbar machst. Aber eben auch, indem du konstant deine Nase immer wieder in die Kamera hältst, zum Beispiel auf Branchen-Events oder in den sozialen Netzwerken – und so als Mensch mit deinen Angeboten gesehen wirst.

Und hier bedeutet kontinuierlich eben auch nicht nur »für ein paar Wochen«, sondern eher Jahre.

Kontinuierliche Sichtbarkeit über Jahre ist also dieser stille und oft unterschätzte Motor von Erfolg.

Egal, was du erreichen willst, mach es kontinuierlich

Und nach 200 Episoden kontinuierlicher Sichtbarkeit bin ich mir sicher, dass bei allem, was du über mehrere Jahre regelmäßig machst – und zwar auf eine Weise, die öffentlich sichtbar ist – du wirklich Berge versetzen kannst damit.

Es wird dein Business positiv beeinflussen.

Die Schwierigkeit und das, woran viele scheitern, ist das »Jahrelang eine Sache machen«.

In den 200 Episoden habe ich einiges darüber gelernt. Und wie gesagt.

Learning #1: Erlaube dir, Schritt für Schritt zu wachsen.

Bau dir zum Beispiel erst einmal nur einen Akquisekanal auf. So wie ich: Erst einmal nur ein Blog. Und wenn der gut läuft und du weißt, dass du ihn ohne Probleme bespielen kannst, ergänze einen weiteren Kanal. Und erst dann vielleicht den nächsten. Und den nächsten.

Das dauert zwar etwas länger und braucht auch deutlich mehr Geduld, sorgt aber dafür, dass dir nicht nach wenigen Monaten die Puste ausgeht.

Denn ja, es ist sehr leicht, zu Beginn, wenn du ganz doll motiviert bist, dir etwas ganz, ganz Großes vorzunehmen, und trotzdem nach kurzer Zeit wieder aufzuhören.

Wir alle kennen das. Wir alle haben schon einmal Neujahrsvorsätze gemacht und nur bis März durchgehalten.

Der schmale Grat zwischen Herausforderung und Überforderung

Wachstum und Weiterentwicklung geschieht auf einem ganz schmalen Grat zwischen Herausforderung und Überforderung.

Klar, du entwickelst dich nur weiter, wenn du regelmäßig aus deiner Komfortzone heraustrittst. Ansonsten bleibt alles immer gleich.

Aber wenn du dich dabei überforderst, dann ist dein Nervensystem nicht mehr in der Lage, das Gelernte zu integrieren.

Und dann bricht dein großer Plan nach ein paar Wochen oder Monaten wie ein Kartenhaus in sich zusammen – weil du dich total verausgabt hast.

Große Pläne brauchen kleine Schritte

Großen Pläne brauchen also kleine, immer noch herausfordernde, aber realistisch umsetzbare Schritte, um Realität werden zu können.

Damit hältst du auch jahrelang durch.

Denn dann kannst du kleine Zwischenziele feiern. Und das ist mega-wichtig.

Learning #2: Feiere die kleinen Erfolge.

Weil: die große Belohnung für dein kontinuierliches »In die Sichtbarkeit treten« komm mit großer Wahrscheinlichkeit erst nach Monaten, wenn nicht erst nach Jahren.

Das war bei mir und dem Podcast auch so.

Die ersten Folgen wurden nur von einer Handvoll von Menschen gehört. Aber das war nicht schlimm, denn zu Beginn hatte ich viel Schwung und war motiviert.

So richtig herausfordernd wurde es erst im zweiten Jahr und ab Folge 50.

Denn da hatte sich das Momentum vom Anfang schon lange in Luft aufgelöst – und jetzt fühlte sich das kontinuierliche Produzieren an wie ein Hamsterrad ohne Belohnung.

Warum kleine Erfolge feiern so wichtig ist

Denn der große Erfolg blieb aus.

Mein Podcast ist niemals viral gegangen und hat an keinem Punkt sprunghaft an Reichweite gewonnen. Er ist einfach stetig und langsam wie ein Baum gewachsen.

Etwas von Grund auf und mit Substanz aufzubauen ist wie das Pflanzen eines Baumes. Der ist nach vielen Jahren ganz stark und tief verwurzelt. Aber es dauert eben lange.

In so einer Situation nicht aufzugeben, braucht langen Atem. Und das ist nicht sonderlich sexy. Denn es passiert nichts aufregendes. Sondern eigentlich immer nur das Gleiche.

Und damit sind wir schon bei Learning #3.

Learning 3#: Langer Atem fühlt sich ziemlich unsexy an, denn es bedeutet vom Prinzip, sich immer wieder zu wiederholen.

Es ist aber das, was dein Erfolg braucht. Denn über die Wiederholung baust du mehrere Sachen auf.

Einmal Sichtbarkeit.

Ergebnis von Wiederholung = Sichtbarkeit

Die entsteht erst durch eine Reihe von Kontaktpunkten. Erst nach einer Weile werden sich Menschen an dich erinnern. Und dazu musst du mehrfach und bestenfalls regelmäßig vor ihnen aufploppen.

Und ja, wenn du jetzt denkst: Mäh, Franziska! Das ist so schwer! Stimmt, das wird auch immer schwerer.

Warum Sichtbarkeit ein knappes Gut ist und wie du dich durchsetzt

Sichtbarkeit ist in den letzten Jahren ein knappes Gut geworden ist. Ich sag nur Stichwort KI-Slop und überfüllte Social Media Plattformen.

Es braucht heute so viel mehr Commitment, Ausdauer, Durchhaltevermögen und ja, auch Kontaktpunkte, um von Menschen erinnert zu werden.

Einerseits, weil es ein Überangebot an Informationen und von allem gibt. Und gleichzeitig sinkt die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen.

Aber es hilft ja nichts: Damit du erinnert wirst, brauchst du regelmäßiges Aufploppen vor deinen Wunschkund*innen. Und das erreichst du durch Wiederholung.

Deshalb stand die Veröffentlichungsfrequenz des Podcasts für mich nie zur Debatte. Ich hab am Anfang beschlossen, wöchentlich eine Folge zu machen und habe das seitdem nicht mehr in Frage gestellt.

Die regelmäßige Wiederholung baut aber auch noch etwas anderes auf:
Expertise.

Expertise aufbauen: Wie du dich mit Wiederholung als Expert*in positionierst

Denn erst wenn viele Menschen dich mit einem bestimmten Thema verbinden, wirst du als die Expertin oder als der Experte oder die Expertise-Person für dieses Thema öffentlich wahrgenommen.

Sagen wir mal, du willst dich als Designer*in zum Thema Ethisches Design positionieren. Oder du bist Illustrator*in und möchtest für Diversität im Kinderbuch gebucht werden.

Das wird nur klappen, in dem du über dein Thema öffentlich sprichst – und das immer wieder und kontinuierlich.

Und hier kann ich dir nach 200 Podcast-Folgen zu meinem Thema Positionierung berichten, dass das eine ganz schön anstrengende Angelegenheit ist.

Denn ich habe ständig das Gefühl, mich zu wiederholen.

Ich erwische mich regelmäßig dabei, wie ich denke: Was? Das hab ich doch schon tausend Mal erzählt! Interessiert das überhaupt noch irgendjemanden?

Aber ja! Es interessiert Menschen.

Die thematische Klammer: Warum du immer wieder über dasselbe Thema sprichst

Und nicht nur das. Die Wiederholung ist notwendig. Sie gehört einfach zur Kontinuität dazu. Eine thematische Klammer entsteht nur dadurch, dass es immer wieder nur um dieses eine Thema geht.

Aber diese thematische Klammer kommt mit einer inhaltlichen Herausforderung. Und damit sind wir schon bei Learning #4.

Erzähle über dich, aber nicht für dich.

Wenn du dich als Expert*in positioniert, also als Personenmarke zu einem bestimmten Thema, dann wirst du kontinuierlich über dieses Thema und dein dazu passendes Angebot sprechen. So wie ich hier im Podcast.

Dazu nimmst du dein Thema und schreibst zum Beispiel einen Blog oder einen Newsletter dazu. Und du postest regelmäßig in den sozialen Netzwerken.

Vielleicht gibst du auch mal ein Interview oder hältst einen Vortrag zu deinem Thema oder schreibst einen Artikel darüber. Und ja, vielleicht machst du auch einen Podcast.

Ich habe in den 200 Episoden ja genau das gemacht: Ich hab mich mit dem Thema Positionierung in der Kreativwirtschaft mit dem Podcast positioniert.

Klar hatte ich vorher schon mein Buch »Die gute Mappe« veröffentlicht und 10 Jahre davor immer wieder Vorträge und Lehrveranstaltungen gehalten zum Thema Positionierung.

Allerdings hat mich erst der Podcast mit meinem Thema so richtig bekannt gemacht. Weil er eben eine kontinuierliche Sichtbarkeit schafft.

Und ja, das funktioniert.

Aber: Die Frage ist ja, was erzählen zum Thema? Das ist eine Herausforderung.

Über was sprichst du als Personenmarke?

Hier wird üblicherweise empfohlen, Erfahrungen und Wissen zu teilen. Also einfach über die Arbeit zu sprechen – und dann am Ende ein dazu passendes Angebot zu pitchen.

Aber ich verspreche dir: Wenn ich jetzt einfach immer nur über mich selbst schreibe und erzähle, im Sinne von : »Ich! Ich! Ich!«, oder über mein Angebot, im Sinne von: »Kaufe jetzt die Portfolio-Akademie!«, dann interessiert das relativ schnell niemanden mehr.

Du hörst hier ja nicht zu, um zu hören, wie toll ich bin oder was ich anbiete, sondern weil meine Erfahrungen für dich Relevanz haben.

Du kannst andocken und erkennst dich darin wider. Du hörst zu, um Lösungen für konkrete Probleme zu finden, um dich inspirieren zu lassen oder um etwas zu lernen.

Vielleicht interessiert dich auch meine Meinung zu bestimmten Dingen – damit du dir selbst eine bessere Meinung machen kannst.

Aber du bist nicht hier, um mich zu beklatschen oder zu feiern.

Wenn ich also hier im Podcast als Personenmarke kontinuierlich sichtbar werde, dann ist meine Aufgabe, dir etwas von mir zu erzählen, das für dich hilfreich ist!

Verletzlichkeit als Superkraft: Warum Offenheit dich sichtbar macht

Das geht, indem ich nicht nur die Erfolge teile, sondern auch die Schwierigkeiten auf dem Weg dorthin. Oder indem ich meine Meinung teile, aber eben so, so dass Menschen mir auch widersprechen oder mit mir diskutieren können.

Und es ist auch hilfreich, zu teilen, was ich nicht weißt, wo ich mir unsicher bin und welche Fragen ich mir stelle.

Und ja, das macht verletzlich.

Was ist denn, wenn einer meine Meinung doof findet? Mich kritisiert? Und was ist, wenn ich was sage, was eine andere Person verletzt?

In den 200 Folgen habe ich gelernt, dass Verletzlichkeit zur kontinuierlichen Sichtbarkeit untrennbar dazu gehört. Und das ist Learning #5.

Und ja, das ist emotional sehr anstrengend.

Ambivalente Gefühle aushalten: Der natürliche Teil kreativer Arbeit

Beim Schreiben der Podcast-Folgen komme ich deshalb immer wieder auch an einem Punkt an, an dem ich alles hinschmeißen und an den Nagel hängen möchte.

Dann ist der kreative Prozess gerade mal ganz schrecklich und schwer.

Und das Absurde ist ja: Gleichzeitig ist er auch wahnsinnig toll und befriedigend. Ein Grunde warum ich hier bei Folge 200 angekommen bin, ist ja auch, dass ich immer noch echt viel Spaß daran habe.

In jeder der 200 Folgen bin ich durch ein Wechselbad von Gefühlen durchgegangen.

Warum kreative Prozesse emotional herausfordernd sind

Da saßen die Angst vor dem Scheitern und die Angst vor Kritik mit im Boot. Und das unangenehme Gefühl von Nackigkeit, das die Verletzlichkeit so mit sich bringt.

Aber eben auch Frustration und Widerstand. Teilweise fühlt es sich an wie die Hölle.
Und dann wieder wie ein Tanz auf einer Blumenwiese. Freude und Glück.

Alles gleichzeitig. Oder im schnellen Wechsel.

Wie du dich durch unangenehme Phasen kämpfst

Und damit sind wir bei Learning #6: Um kontinuierlich mit kreativer Arbeit sichtbar zu werden, ist es essenziell, ambivalente Gefühle aushalten zu können.

Das ist allgemeingültig und gilt nicht nur beim Podcasten. Denn wenn ich zurück schaue, dann kann ich sehen, dass alle meine großen Projekte von dieser Gleichzeitigkeit ganz vieler gegensätzlicher Gefühle geprägt waren.

Ich sag das hier, weil ich mich lange Zeit gefragt habe, ob ich was falsch mache. Ob das an meinen Unsicherheiten liegt oder an fehlenden Fähigkeiten.

Aber nein: Jetzt nach 200 Folgen Podcast kann ich sagen: Es ist ein ganz natürlicher Teil des kreativen Prozesses.

Und seitdem dich das als normal akzeptiert habe, fällt es mir leichter, durch die unangenehmen Stellen hindurchzufließen. Wenn ich mal wieder feststecke, das Skript gerade total verkorkst ist und mir nichts einfällt für die Illustration, dann denke ich: Einfach weiter machen. Ist ganz normal. Hört gleich wieder auf.

Eine Sache ist hier auch sehr hilfreich. Und das ist Learning #7: Verstehe es als ein Experiment.

Experiment statt Perfektion – warum Mittelmäßigkeit dazugehört

In einem Experiment ist ja das Ergebnis offen. Du schaust mal, was passiert. Und erlaubst dir auch, überrascht zu werden.

Das bedeutet ja auch, dass du keine festen Erwartungen hast. Diese Perspektive hilft mir immens beim kontinuierlichen Weitermachen.

Sehr lange hatte ich den inneren Anspruch, dass jede neue Folge noch toller, noch besser und noch klarer argumentiert sein sollte als die davor.

Und das ist eine sooooo unrealistische Erwartungshaltung.

Warum Erwartungen an »Perfektion« dich blockieren

Denn je regelmäßiger und kontinuierlicher du in die Sichtbarkeit trittst mit deiner kreativen Arbeit, desto mehr Mittelmäßigkeit wirst du auch produzieren.

Nicht, weil du schlechter wirst, sondern will du mehr machst.

Wenn du regelmäßig auf die Bühne trittst, Haltung beziehst und sichtbar wirst – egal ob du einen Podcast produzierst, Akquise machst, den 10 Auftrag zum Thema finalisierst, ein Buch schreibst oder jede Woche einen Newsletter versendest – du kannst dich nicht jedes Mal übertrumpfen.

Klar, ab und an wird dabei etwas ganz Großartiges entstehen. Und die Wahrscheinlichkeit ist viel größer, wenn du etwas regelmäßig machst, einfach nur, weil du mehr produzierst.

Aber du wirst dich wiederholen, mal etwas langweiliges produzieren. Oder es auch mal so richtig in den Sand setzen.

Wie du Stillstand als Fortschritt siehst

Das fühlt sich schnell das mal an wie Stillstand und vielleicht sogar mal wie ein Schritt zurück. Ist es aber nicht. Es ist das, was es braucht, um etwas von Grund auf und und mit Substanz aufzubauen.

Da ich mir ja versprochen habe, jede Woche eine Folge zu produzieren, habe ich ja sozusagen noch unendlich viele Möglichkeiten, es besser zu machen.

Jede Podcast-Folge entsteht deshalb mit dem Grundgedanken: Es ist ein Experiment und ich schau mal, was passiert.

Und ja, wenn ich das so lese, dann merke ich, wie sehr mich diese 200 Podcast-Folgen verändert haben. Meine innere Perfektionistin hätte mich zu Beginn ausgelacht, wenn ich ihr mit Experiment und so gekommen wäre.

Und damit sind wir beim letzten Learning #8. Kontinuierliche Sichtbarkeit ist wichtig für deinen Erfolg, aber ... es ist auch ein Wachstumsprozess, der dich und deine kreative Arbeit verändern wird.

Wie dich Kontinuität verändert – und warum das gut ist

Denn ja, ganz klar! Diese 200 Podcast-Folgen und die letzten 4 Jahre haben mich verändert. Ich habe heute mehr Wissen, mehr Fähigkeiten, mehr Selbstbewusstsein und mehr Sicherheit in mir.

Durch die 200 Folgen und die 200 Illustrationen, die dadurch entstanden sind, hab die tolle Maus gefunden und meinen Illustrationsstil geschärft. Meine kreative Stimme ist stärker geworden. Ich hab mich getraut, mich mehr zu zeigen, so wie ich bin. Und ich hab viele tolle Menschen kennengelernt, die ich ohne die 200 Folgen heute nicht kennen würde.

Wenn ich jetzt zurück blicke auf die Franziska, die Folge 1 veröffentlicht hat, dann feiere ich sie. Sie hatte keine Ahnung, wohin sie diese Entscheidung tragen würde. Aber sie war optimistisch und hat sich getraut, mutig Raum einzunehmen und etwas auszuprobieren.

Ich bin ihr unglaublich dankbar dafür.

Und damit hier die heutige Frage für dich:


  • Wenn du in deine Vergangenheit schaust: Welcher Version von dir bist du heute dankbar und warum?
  • Wo bist du stolz auf deine Entscheidungen und kannst sehen, dass sie dich nachhaltig verändert haben?
  • Für welches Thema möchtest du bekannt sein?
  • Welchen kleinen nächsten Schritt kannst du dazu heute gehen?

Wenn diese Folge etwas Positives mit dir gemacht hat, dich inspiriert oder dir Mut gegeben hat, dann freu ich mich sehr darüber. Und ich dank dir sehr, wenn du dem Podcast deshalb eine positive Bewertung schenkst.

Damit unterstützt du meine Arbeit – so viel mehr als du wahrscheinlich denkst. Und ich danke dir von Herzen dafür!

Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe. Wir hören uns wieder nächste Woche.

Ich freu mich auf dich.
Bis dahin, tschüss!

Deine Franziska

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Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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