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Weitere InformationenDie Folge #210 beantwortet diese 3 Fragen:
Willst du dein Rebranding mit einem Paukenschlag einführen? Oder lieber langsam reinwachsen? Beides geht. Beim langsamen Reinwachsen behalte Teile deines Corporate Designs für die Wiedererkennung bei (z. B. Farbigkeit, dein Portrait) und führe Schritt für Schritt Änderungen ein. Bei beidem gilt: Kommuniziere die Änderung transparent. So vermeidest du Verwirrung und deine Kund*innen werden mitgenommen.
Erlaube dir, Entscheidungen als Teil des Weges zu sehen und nicht als endgültige Weichenstellung. Positionierung wächst mit dir. Nutze deshalb kleine Schritte, agile Prozesse und Feedback von Außen, um Sicherheit zu gewinnen. Schätze Risiken ein, indem du dich gut informierst. Wissen schützt dich nicht vor Fehlern, hilft dir aber, dadurch zu lernen.
Ja, du darfst Entscheidungen verwerfen! Korrekturen zeigen Weiterentwicklung, keine Schwäche. Es ist sehr erwartbar, dass sich irgendwann etwas in deiner Positionierung nicht mehr passend anfühlt – weil du dich weiterentwickelt hast. Anpassung ist dann ein Zeichen von Klarheit und progressiver Veränderung, nicht von Versagen.
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Hast du manchmal Angst, Entscheidungen zu treffen, weil du befürchtest, dich falsch zu entscheiden? Und dann schiebst du die Entscheidung vielleicht immer wieder vor dir her und fühlst dich total blockiert?
In der heutigen Podcast‑Folge zeige ich dir, wie du diese Angst umschiffst. Dazu nehme ich dich heute mit in meinen Positionierungsprozess – und zeige dir, wie ich gerade eine Entscheidung korrigiere, die ich vor fünf Jahren getroffen habe.
Damals war sie richtig. Heute passt sie nicht mehr. So was passiert ja öfters mal beim Positionieren. Und wir sprechen heute darüber, wie du mit so etwas umgehst.
Heute erfährst du auch, wie du deine Angebote so verpackst, dass Kund*innen verstehen, was sie bekommen, wir sprechen über Rebranding und was es da zu beachten gilt und du erfährst endlich auch, was der Paukenschlag ist, den ich schon seit einigen Wochen angekündigt habe. Und in diesem Sinne …
Hier erfährst du, wie du dich mit deiner kreativen Arbeit als starke Marke positionierst, damit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und mit selbstbestimmten Entscheidungen deine Selbstständigkeit so gestaltest, dass dein Herz auch in Zukunft noch für deine kreative Arbeit brennt.
Mein Name ist Franziska Walther, ich bin selbst Designerin, Illustratorin und Autorin. Und jetzt geht’s los.
Die heutige Folge ist Teil 4 meiner Serie »Positionierung live«. Denn ja, Anfang des Jahres habe ich mich entschieden, meine Angebote zu überprüfen und zu schärfen – mich also umzupositionieren.
Dass ich das machen wollte, wusste ich schon eine Weile. Bei mir hatte sich schon seit einiger Zeit das Gefühl eingestellt, dass meine Angebote und meine Markenaufstellung sind nicht mehr so präzise anfühlt, wie ich gerne hätte. Alles hat sich etwas ausgefranst angefühlt.
Und im März 2026 war es dann endlich soweit. Es war Zeit, das Fransengefühl nicht mehr vor mir herzuschieben, sondern es konkret anzugehen.
Warum ich das so lange vor mir hergeschoben habe? Naja, so ein Umpositionierungsprozess hinterfragt ja vom Prinzip alles. Es ist ein Aufräumprozess. So ein bisschen so, wie wenn Marie Kondo vorbeikommt und fragt: Does it still spark joy!
Ab und an aufzufräumen ist sinnvoll und wichtig. Aber es fühlt sich deshalb nicht automatisch gut an.
Nachdem ich dann mit der Umpositionierung begonnen hab, habe ich mich deshalb auch öfter mal so gefühlt, als ob der Boden unter meinen Füßen schwankt.
Denn wenn ich in meinem Business alles in Frage stelle, dann rüttele ich sozusagen ganz schön doll am Fundament des Hauses. Und das kann sich zeitweilig wirklich unkomfortabel anfühlen.
Gleichzeitig bedeutet eine Umpositionierung ja immer auch Veränderung. Auch wenn ich weiß, dass Veränderung die einzige Konstante im Leben ist – und grundsätzlich auch eine wirklich gute Sache, denn nur so ist Weiterentwicklung möglich.
Trotzdem fühlt sich Veränderung beim Machen oft gar nicht toll an. Denn mit der Veränderung bewege ich mich ja ins Unbekannte. Das fühlt sich an, als ob ich im Dunkeln tappe – ohne zu wissen, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Und das erzeugt schnell Angst.
Dazu kommt ja auch noch, dass es sich häufig erst viel später zeigt, ob die getroffenen Entscheidungen beim Tappen im Dunkeln richtig waren.
Das, was ich heute mir dir teile, ist ein gutes Beispiel dafür.
Ich bin jetzt in meinem Umpositionierungsprozess an einem Punkt angekommen, an dem ich in die Umsetzung gehe.
Das bedeutet, dass ich nicht mehr nur über meine Positionierung nachdenke und Strategien stricke, sondern ich konkrete Schritte gehe.
Und aus Erfahrung weiß ich, dass das hier ein ganz gefährlicher Punkt im Positionierungsprozess ist. Hier bleiben viele hängen.
Weil es deutlich einfacher ist, über Strategien nachzudenken als konkret zu werden. Das Nachdenken ist ja alles erst einmal nur Theorie auf Papier.
Aber wenn es darum geht, die Strategien umzusetzen, dann grätscht schnell mal Angst oder Perfektionismus hinein. Weil: Ich denke ja nicht mehr nur über die Veränderung nach, sondern ich verändere.
Ich bin genau gerade an so einem Punkt: Ich baue meine neue Website. Ich setze mein 14-Wochen-Gruppenprogramm komplett neu auf. Ich passe meine Prozesse an und feinjustiert meine Akquise. Und – ich verpacke meine Angebote neu.
Heute stelle ich dir eine dieser neuen Verpackungen vor. Denn heute bekommt der Podcast … Trommelwirbel …. Trrrrrrrrrrram tam tam … einen neuen Namen. Du hast es vielleicht eben schon im Intro gehört. Ab heute heißt der Portfolio-Podcast »Vom Portfolio zur Marke«.
Eins dieser ausgefransten Dinge, die mich schon seit langem an meiner aktuellen Aufstellung stören, ist, dass meine Angebote Namen haben, die nur einen Bruchteil von dem beschreiben, was die Angebote eigentlich leisten.
Und das ist ein Problem: Denn wenn draußen was anderes drauf steht als drin ist, dann ist es so viel schwerer, die richtigen Menschen damit zu erreichen.
Das gilt übrigens genauso für Designleistungen. Wenn du Grafikdesign draufschreibst, aber eigentlich Branding und Markenentwicklung machst, dann ziehst du damit die falschen Kund*innen an.
Denn auch wenn Grafikdesign natürlich ein Teil deines Angebots ist, bekommen deine potenziellen Kund*innen trotzdem einen falschen Eindruck, was du anbietest.
Und mein Podcast-Name ist das beste Beispiel dafür.
Wenn du hier schon eine Weile zuhörst, dann weißt du, dass es hier umso viel mehr geht als um Portfolios. Aber der Name Portfolio-Podcast suggeriert ja genau das: Portfolio-Konzeption und -Gestaltung.
Auch mein 14‑Wochen‑Programm – »Die Portfolio Akademie« – betrifft das. Denn auch dort habe ich in den letzten Jahren immer wieder das Feedback von Menschen bekommen, dass sie etwas anderes erwartet hatten, als sie ins Programm gestartet sind.
Sie dachten, es gehe um den Portfolio-Aufbau, mit allem was dazu gehört. Dabei geht es doch um so viel mehr: um künstlerische Vision, wirtschaftliche Aufstellung, Markenaufbau und wie es gelingt, langfristig erfolgreich Akquise zu machen. Also so viel mehr als nur reine Portfolio-Themen.
Und interessanterweise war diese Diskrepanz zwischen Namen und Inhalt bei der Portfolio-Akademie von Anfang an da.
Denn von Anfang an ging es in der Portfolio-Akademie darum, sich ganzheitlich zu positionieren – also wirtschaftlich wie künstlerisch.
Trotzdem habe ich mich vor 5 Jahren für die Namen »Portfolio-Akademie« und »Portfolio-Podcast« entschieden.
Jetzt könntest du ganz berechtigt fragen: Franziska, warum eigentlich? Hast du dir damals nicht genug Zeit genommen? War das ein Fehler?
Ja, vielleicht hab ich mir wirklich zu wenig Zeit genommen. Allerdings habe ich damals wirklich eine Weile über den Namen nachgedacht. Und ich hatte gute Gründe dafür.
Damals fand ich die Idee gut, alles, was ich im Bereich Positionierungsberatung tue, mit dem Begriff Portfolio zusammen zuhalten. Also: Portfolio-Akademie. Portfolio-Podcast. Portfolio-Checkliste. Portfolio-Challenge.
Das ist nicht nur copywriting-mäßig eine Klammer. Das Portfolio bzw. Probleme mit dem Portfolio sind eben oft auch der Startpunkt, an dem viele Kreative in die Positionierung starten.
Und ich dachte, mit meiner Namens-Klammer hole ich genau diese Menschen an der Stelle ab, wo sie ein echtes, spürbares Problem haben.
Kurze Randnotiz in eigener Sache: Weil wir gerade bei Portfolios sind: Falls du mal live Feedback von mir zu deinem Portfolio haben möchtest – ich biete regelmäßig das Portfolio-Live an. Das ist ein Live-Meeting auf Zoom, in dem ich ein echtes Portfolio reviewe. Für 0,00 Euro und in einem persönlichen Gespräch.
Das nächste Portfolio-Live findet am 20. August 2026 statt. Bis zum 17. August kannst du dein Portfolio sogar noch einreichen (ich wähle jedes Mal ein Portfolio aus den Einreichungen aus). Oder aber du kommst einfach dazu und lernst beim Zuschauen. Hier kannst du dich anmelden.
Randnotiz Ende. Weiter geht’s.
Wie gesagt. Ich hatte damals für den Namen gute Gründe. Allerdings erinnere ich mich auch noch daran, dass ich dachte: Ok, ich bleib jetzt erst mal bei dieser Portfolio-Klammer – und den Podcast kann ich ja jederzeit umbenennen.
Das stimmt so nicht. Denn jede Art von Rebranding birgt immer auch ein Risiko in sich.
Nehmen wir mal meinen Podcast-Namen.
Hier kann es bei einem Rebranding natürlich passieren, dass Menschen das nicht mitbekommen – und auf einmal die Marke nicht mehr wiedererkennen.
Auch die SEO‑Auffindbarkeit kann durch ein Rebranding schlechter werden.
Und es kann auch passieren, dass sich die treuen und loyalen Menschen plötzlich vom neuen Rebranding nicht mehr angesprochen fühlen.
Man kann mit hektischen Rebranding-Aktionen also auch viel kaputt machen.
Das ist ein Risiko, das wir alle beim Umpositionieren tragen »müssen«.
Jetzt denkst du vielleicht: Hey, Franziska! Das klingt jetzt so, als ob die Angst vor Fehlern total berechtigt ist. Wolltest du nicht einen Weg aufzeigen, mit der wir die Angst vermeiden können?
Ich hab Umschiffen gesagt, nicht vermeiden. Und das Umschiffen machen wir, indem wir auf 3 Positionierungs-Realitäten schauen.
Es ist total menschlich, Angst vor Fehlern in deinem Positionierungsprozess zu haben. Aber diese Angst wird dir nicht dabei helfen, Fehler zu vermeiden.
In deinem Positionierungsprozess wirst du ganz sicher Entscheidungen treffen, die du später wieder verwerfen wirst. Und das ist auf eine gewisse Weise sogar notwendig und gut. Denn dadurch lernst du.
Nehmen wir meinen Podcast-Namen. Klar, der passt heute nicht mehr.
Hier könnte ich heute sagen: Ja, das war damals ein Fehler. Aber es ist sehr einfach, in der Zukunft so ober-Schlaubi-Schlumpf-mäßig alles besser zu wissen und solche Urteile über die Vergangenheit zu treffen. Im Nachhinein sieht vieles klarer und eindeutiger aus.
Aber diese kritische Ober-Schlaubi-Schlumpf-Stimme im Kopf tut so, als ob es immer die perfekte Lösung gibt, die erlaubt, fehlerfrei durch’s Leben zu gehen. Und das ist nicht so.
Ich erlaub mir deshalb in meinem Umpositionierungsprozess ein Mindset, das Fehler als Teil des Weges sieht.
Anstatt den alten Podcast-Namen als Fehler zu sehen, sehe ich ihn als einen Entwicklungsschritt.
Denn Positionierung ist ja nicht in Stein gemeißelt. Sie ist nie fertig – und das ist auch gut so. Denn ich bin heute nicht mehr die, die ich vor fünf Jahren war und mein Business ist das auch nicht.
Jede Person fängt genau dort an, wo sie gerade steht. Wir können nur an dieser Stelle loslaufen – und uns die Erlaubnis geben, beim Laufen Dinge zu verändern, anzupassen und weiterzuentwickeln.
Die Ober-Schlaubi-Schlumpf-Stimme im Kopf tut ja auch so, als ob eine perfekte Lösung dafür sorgt, dass es kein Risiko mehr gibt.
Auch das stimmt ja nicht. Veränderung kommt immer auch mit Risiken daher. Wenn wir kein Risiko eingehen, dann wird sich auch nichts verändern.
Denn auch wenn das Risiko immer mit im Veränderung-Bus sitzen wird. Du kannst das Risiko natürlich abwägen, dich gut informieren und mit besten Wissen und Gewissen selbstbestimmte Entscheidungen treffen – und damit dann einen mutigen Sprung ins kalte Wasser wagen.
Mutig zu sein bedeutet nicht, halsbrecherisch und aktionistisch einfach irgendwas auszuprobieren. Sondern es bedeutet, trotz Angst, Zweifel oder möglicher Gefahren zu handeln, um ein wichtiges Ziel zu erreichen.
Und dieses Handeln kannst du gut informiert und strategisch angehen.
Deshalb teile ich jetzt noch mit dir, über welche Sachen ich strategisch nachgedacht habe im Rebranding-Prozess des Podcasts.
Zu allererst habe ich überlegt, wie ich den Namen ändern kann, so dass er immer noch zu meinem Markenkern passt.
Die Namen meiner Angebote sollen mich ja repräsentieren.
Als ich mich zum Beispiel damals für meinen Designstudio-Namen Sehenistgold entscheiden habe, waren zwei Sachen besonders wichtig.
Einerseits die Eigenständigkeit – also gibt es schon etwas anderes mit diesem Namen?
Und dann war da noch mein Markenkern – also die Frage, ob der Studioname zu meinen Werten und zu mir passt.
Mir ist es wichtig, dass meine kreative Arbeit Mehrwert generiert. Ich dekoriere nichts. Ich mache nichts hübsch. Ich helfe meinen Kund*innen, ihre Ziele zu erreichen. Und das hat Wert.
Ein Pro-Argument für Sehenistgold war deshalb, dass der Name an sich schon Wert kommuniziert. Gold ist ja etwas wertvolles.
Aber der Name visualisiert eben auch in sich, was meine Arbeit leistet. Weil ja dieser Link zur Redewendung »Reden ist Silber, Schweigen ist Gold« da ist, suggeriert der Name, dass Sehen für Kommunikation noch besser ist als Reden.
Stimmt ja auch. Sehen geht schneller als Reden oder Lesen. Visuelle Kommunikation ist unmittelbarer als textbasierte Kommunikation.
Beim neuen Podcast-Namen habe ich vom Prinzip nach etwas Ähnlichem gesucht. Einem Namen, der sofort anzeigt, was »drin ist«.
Der neue Name »Vom Portfolio zur Marke« macht genau das. Er beschreibt einen Weg von Punkt A zu Punkt B, und zeigt auch, was das Ergebnis dieses Weges ist.
Startpunkt ist das Portfolio. Ziel des Weges ist eine starke Marke.
Der Begriff Portfolio wird somit auch thematisch verortet – im Bereich Markenaufbau und Branding.
Das war mir wichtig, denn der Begriff Portfolio wird ja nicht nur in der Kreativbranche benutzt, sondern auch in der Wirtschaft. Dort gibt es Aktien‑Portfolios, Investitionsportfolios oder auch Immobilienportfolios.
Hiervon sollte der neue Name sich eindeutig abgrenzen.
Außerdem wollte ich auch, dass das Wort »Portfolio« weiterhin im Namen des Portfolio‑Podcasts auftaucht, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass bei Namensänderungen sich die alten Namen sehr lange halten.
Das heißt, wenn man etwas umbenennt, ist es sehr wahrscheinlich, dass viele Menschen sehr lange noch den alten Namen benutzen werden.
Aus dem Grund wollte ich einen Namen finden, in dem weiterhin »Portfolio« vorkommt, damit die Abkürzung für meinen Podcast weiterhin immer auch »Portfolio-Podcast« sein kann.
Und ja, die Wörter, die im Titel vorkommen, sind nicht nur direkte Wertkommunikation, sondern haben ja auch SEO‑Relevanz.
Wenn eine Person ab heute den Namen »Portfolio-Podcast« sucht, möchte ich natürlich auch, dass mein Podcast weiterhin in der Suche auftaucht.
Auch mein Google-Ranking möchte ich gerne behalten – und auch das war ein wichtiger Grund, den Begriff Portfolio in den neuen Namen zu integrieren.
Gleichzeitig habe ich auch noch ein paar Branding-Entscheidungen getroffen.
Denn zu Beginn habe ich gedacht: Wenn ich den Podcast schon umbenenne, dann richtig.
Dann brauche ich auch ein neues Foto von mir für das Podcast‑Cover, und dann muss ich eigentlich auch alles andere ändern. Die Website, das Branding, das Wording, das ich im Intro benutze.
Ich hab gedacht: Wenn ich schon aufräume, dann richtig.
Aber nach einer Weile hab ich gemerkt: Geht auch anders. Und der andere Weg passt aktuell besser zu meinen Zielen.
Deshalb habe ich mich anstatt für ein komplettes Rebranding mit Paukenschlag und Komplett-Umstyling für eine organische, hineinwachsende Strategie entschieden.
Dir ist ja vielleicht schon beim Blick auf die heutige Folge aufgefallen, dass sich nur der Name geändert hat. Das Cover-Foto ist immer noch das gleiche.
Und das ist kein Fehler und auch keine Faulheit und ich hab’s auch nicht verbummelt, sondern das war eine ganz bewusste Entscheidung.
Denn es war mir wichtig, dass die Menschen, die den Portfolio‑Podcast kennen, ihn auch sofort wiedererkennen. Und für das Wiedererkennen ist das Cover-Foto so viel wichtiger als der Name, weil es das ist, was man als Erstes sieht.
Mit der Entscheidung, das Cover zu behalten, sorge ich für eine visuelle Kontinuität.
Diese großen Rebranding‑Kampagnen von Unternehmen und Marken, mit großem Trommelwirbel, Pressemitteilungen und viel Tamtam, die haben ihre Berechtigung. Ich habe sie selbst mit Kund*innen gemacht.
Aber es gibt genauso viele Fälle, in denen es total sinnvoll ist, das Rebranding Schritt für Schritt organisch wachsen zu lassen.
Mein Anspruch ist deshalb: Progress, not Perfection.
Progressive Weiterentwicklung anstatt perfekte Lösung.
So. Das war der Einblick in meinen aktuellen Positionierungsprozess.
Und jetzt habe ich eine Frage für dich:
Wo in deinem Business steht denn draußen auf dem Angebot was drauf, was drinnen eigentlich was ganz anderes ist?
Beziehungsweise: Wo zeigst du nicht genau das, wofür du beauftragt werden möchtest?
Hier noch zwei Tipps von mir,
Tipp #1:
Schau mal mit dieser Fragestellung auf deine Portfolios. Ich bin gespannt, was du herausfindest.
Hier noch ein Tipp #2:
Überprüfe gerne deine Positionierung mit meinem neuen »3-Minuten-Check für Kreative«. Der ist niegelnagelneu, dauert wirklich nur 3 Minuten und du bekommst sofort eine Bewertung zu 4 Kategorien deiner Positionierung, inklusive Tipps, wie du hier noch weiter wächst. Schritt für Schritt. Mutig. Und mit selbstbestimmten Entscheidungen. Hier geht’s zum Check.
Damit wünsche ich dir für heute alles Liebe. Wir hören uns wieder nächste Woche. Ich freu mich auf dich.
Bis dahin, tschüss!
Deine Franziska

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