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Challenge: Mache eine Zeitreise in die Zukunft und erforsche 5 Tage lang deine Vision!
Heute möchte ich dich zu einer Challenge auf Instagram einladen, in der du deine große Vision, deine Motivation und deine Wünsche und Ziele erforschst – um deinen Positionierungsprozess ins Rollen zu bringen. Das Ganze findet nächste Woche statt, vom 19. bis zum 23. August 2024. Die Details dazu erzähle ich dir gleich!
Heute stelle ich dir mal eine wichtige, aber gleichzeitig wirklich schwere Frage: Wer willst du in Zukunft, also zum Beispiel in 10 Jahren, sein? Also: Welcher Mensch möchtest du werden in den kommenden 10 Jahren?
Warum stelle ich dir diese Frage? Ohne die Antwort auf diese Frage ist es schwer, deine kreative Selbstständigkeit selbstbestimmt aufzubauen. Ohne Vision sind deine Erfolge Zufallstreffer, die ohne Zusammenhang schnell auch wieder verpuffen.
Gleichzeitig geht es hier auch nicht nur um große Ziele, die es zu formulieren gilt. Nachhaltiger Erfolg braucht mehr. Nachhaltiger Erfolg braucht eine Vision. Und was der Unterschied zwischen beidem ist und wie du deine Antwort auf diese große, wichtige Frage findest, erfährst du heute hier in dieser Podcast-Folge.
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit mehr Aufträge akquirierst – aber eben auch wie du dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.
Stell dir mal vor, du stehst auf einem Schiff und vor dir liegt die Weite der sieben Weltmeere. Vielleicht geht es dir wie mir. Allein bei diesem Bild juckt es mir in den Fingern und ich bekomme eine große Abenteuerlust.
Stell dir jetzt weiter vor, dass du mit deinem Schiff überall hin segeln kannst. Das einzige, was dazu nötig ist, ist, dass du dich ans Steuerrad stellst und die Richtung entscheidest. Und dann geht’s los mit deinem Abenteuer.
Aber wie entscheidest du die Richtung? Vielleicht hast du schon ein entferntes Ziel im Sinn. Vielleicht möchtest du nach China, in die Arktis oder nach Neufundland. Aber vielleicht fällt es dir auch schwer, dich für ein bestimmtes Ziel zu entscheiden, weil es so viele tolle Optionen gibt.
Und vielleicht hast du auch gar kein Gefühl dafür, wo du hinwillst – und deshalb fährst du erst einmal los. Manche Dinge entscheiden sich auch auf dem Weg.
Wenn du losfährst, ist der Hafen noch eine Richtmarke. Aber spätestens, wenn das Land außer Sichtweite ist und du nur noch von Wasser umgeben bist, brauchst du Orientierung.
In der Seefahrt wurden deshalb viele Werkzeuge und Techniken entwickelt, um auf See nicht vom Weg abzukommen. Es gibt Seekarten. Ein Kompass zeigt die Richtung des Erdmagnetfelds an und erlaubt so die Bestimmung der Himmelsrichtungen. Vielleicht lässt du dich auch von den Sternen leiten. Oder, wenn dein Schiff ein modernes Schiff ist, dann könnte es auch mit GPS, also mit einer Satellitennavigation, ausgestattet sein.
Allerdings nützen dir alle diese hilfreichen Tools nichts, wenn du nicht weißt, wo du hin möchtest. Und das ist in deiner kreativen Selbstständigkeit nicht anders.
Wenn du als Berufsanfänger*in startest, dann funktioniert das meistens über einige Zeit auch ohne Ziel. Wie mit deinem Segelschiff verlässt du den Hafen, zum Beispiel deiner Hochschule, an der du studiert hast, und erst einmal geht es hauptsächlich darum, Strecke zu machen und neue Ufer zu erforschen.
Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem du ein Ziel brauchst. Und nicht nur das, du brauchst eigentlich noch mehr als ein Ziel. Nämlich eine Antwort auf die Frage, warum du dort hin willst. Warum willst du mit deinem Schiff in die Arktis? Oder nach China? Oder nach Ghana?
Und dieses Warum ist deine Vision.
Eine Vision ist wie ein Nordstern. Sie gibt die Richtung vor. Ohne sie bleibt deine Reise eine Bewegung ohne Ziel und Strategie.
Deine Vision hilft dir auch, an Wegkreuzungen leichter Entscheidungen zu treffen – denn du hast eine ganzheitliche Idee von deinem Ziel und kannst so auch die tagtäglichen kleinen Entscheidungen auf diese Ziele hin abgleichen.
So wird es möglich, Prioritäten zu setzen und dich auf das zu fokussieren, was für dein langfristiges Ziel wichtig ist.
Deine Vision hilft dir so auch, eine Kurskorrektur zu machen, wenn du mal vom Weg abkommst – was das Normalste der Welt wäre, wenn du dir etwas Großes vorgenommen hast.
Deine Vision öffnet auch Türen, denn manche Dinge wollen erst formuliert und visualisiert werden, bevor sie Realität werden können. Erst wenn du die Tür siehst, kannst du auch konkrete Schritte unternehmen, um diese Tür zu öffnen.
Ohne Vision kannst du auch keine Strategie für dich und deine kreative Reise entwickeln. Denn eine Strategie braucht einen Leitstern, der die Richtung vorgibt und das Ziel definiert.
Du kannst, um mal in der maritimen Metapher zu bleiben, Vorkehrungen treffen. Für deine Reise in die Arktis brauchst du andere Dinge als nach Ghana oder nach China. Du kannst planen, Zwischenstationen definieren und dir Fähigkeiten aneignen, die dir auf deiner Reise helfen.
Aber – Deine Vision macht noch etwas anderes – etwas, was mehr ist als eine Richtungsvorgabe. Sie stiftet Sinn. Denn sie beschreibt dein Warum, also das, warum du dich überhaupt erst auf den Weg gemacht hast und losgefahren bist mit deinem Segelschiff.
Deshalb ist eine Vision auch eine immense Kraftquelle. Denn anders als viele Internetcoaches behaupten kommt sowohl der Erfolg in einer kreativen Selbstständigkeit genauso wie bei einer Reise über die Weltmeere selten über Nacht.
Erfolg braucht meistens ganz schön viel Durchhaltevermögen, denn der Weg zu deinen Zielen kann auch streckenweise anstrengend sein. In solchen schweißtreibenden Momenten hilft dir deine Vision, zu wissen, warum du das hier gerade machst und warum du tapfer weiter marschierst, auch wenn es im Augenblick keinen Spaß macht.
Auch wenn du vielleicht an Teilaufgaben scheiterst, hilft dir deine Vision, dich wieder aufzurappeln. Denn du weißt, warum du das hier alles machst.
Zusammengefasst bedeutet das: eine Vision ist wirklich eine gute und praktische Sache.
Und deshalb ist deine Vision auch der Startpunkt bzw. der Raum, der dir erlaubt, dich nachhaltig mit deinen kreativen Leistungen zu positionieren. Positionierung beginnt mit Wertschätzung für das, was da ist – für dich! Die Dinge, die dich intrinsisch motivieren, sind die Dinge, die in dir das Gefühl von Berufung, Bestimmung und von Sinn kreieren. In deiner Vision stecken auch deine Werte, denn die bestimmen dein Handeln.
Es geht hier also um diese große Frage vom Anfang: Wie willst du dein Leben führen? Was für ein Mensch möchtest du sein?
Und wie gesagt: Deine Vision ist mehr als ein großes Ziel. In deiner Vision stecken auch deine Werte und dein Verständnis von einem bedeutsamen, sinnvollen Leben. Dementsprechend ist die Vision eben nicht das große Ziel am Ende des Weges, sondern der Weg selbst.
Ich höre gerade das Buch »Why Has Nobody Told Me This Before?« der Psychologin Dr. Julie Smith. Und sie hat einen sehr schönen Satz dazu in ihrem Buch formuliert: »You are not waiting for a meaningful life. You already have it.«
Und hier kommt die Challenge ins Spiel, die ich vorhin schon angekündigt habe. Vielleicht hast du ja schon die letzten beiden Male, im Herbst 2023 oder im Frühling 2024, in der #dasistmeinevision-Challenge mitgemacht. Beide Male gab es jeweils knapp 100 kreative Menschen jeweils mit über 350 Beiträgen mitgemacht.
Und auch dieses Mal lade ich dich herzlich ein, in der Challenge deine Vision zu beschreiben.
Diesmal gibt es wieder neue Prompts – und wir schauen mit einer anderen Perspektive auf die Visionsfrage. Das letzte Mal haben wir ja in die Vergangenheit geschaut, diesmal schauen wir nach vorn: in die Zukunft und auf das, was kommen soll. Und das bedeutet auch – selbst wenn du letztes Jahr schon mitgemacht hast, bist du herzlich eingeladen, dich weiter zu erforschen.
Nächste Woche Montag geht es also los. Ich habe dir für jeden Tag ein Prompt vorbereitet, mit dem du jeweils einen kleinen Teil deiner Vision beschreibst – und damit schon einmal 5 kleine Steine ins Rollen bringst.
Die Challenge #dasistmeinevision
Um mitzumachen teile nächste Woche jeden Tag deinen Beitrag zur Challenge als Story. Gern kannst du auch ein Reel posten und dieses dann in einer Story teilen. Erwähne in beiden Varianten in der Story meinen Account @diegutemappe, damit ich deinen Beitrag teilen kann und wir uns gegenseitig inspirieren können.
Und jetzt bist ja vielleicht schon total neugierig auf die Prompts. Here we go!
5 Prompts für 5 Tage
Tag #1: Welche Fähigkeiten möchtest du in Zukunft noch lernen?
Am ersten Tag bitte ich dich, drei Fähigkeiten aufzulisten, die du dir in den nächsten 10 Jahren noch aneignen möchtest! Alles ist erlaubt. Das können Fähigkeiten sein, die deine Expertise in deinem kreativen Beruf stärken. Oder aber auch einfach nur Fähigkeiten, handwerkliche Techniken oder auch Wissen, auf die oder das du Lust hast.Tag #2: Was für eine Art von Auftrag oder Projekt möchtest du in den nächsten 10 Jahren mal machen?
Am Dienstag, am Tag 2, werfen wir einen Blick auf deine konkreten Ziele. Diese zu formulieren, ist gar nicht so einfach. Aber: es gibt einen einfachen Trick, wie du herausfindest, was du dir für dich wünschst. Teile deshalb am Dienstag ein oder zwei Projekte von Kolleg*innen, die du toll findest, die du bewunderst für ihre erreichten Ziele und die dich inspirieren, auch loszulaufen. Gern kannst du einfach einen Beitrag dieser Kolleg*innen in einer Story teilen. Das geht ruckzuck – und dann geht’s schon weiter mit Tag #3.Tag #3: Was machst du in den nächsten 10 Jahre auch weiter, selbst wenn es niemanden interessiert?
Am Mittwoch frage ich dich, was du auch die nächsten zehn Jahre weiter machen würdest, selbst, wenn es niemanden interessiert bzw. du damit keine oder nur wenig Sichtbarkeit im Außen bekommst. Du merkst es wahrscheinlich schon. Diese Frage zielt darauf ab, was dir intrinsisch und aus dir heraus Freude macht. Hier kann es auch helfen, zu schauen, was schon immer bei dir ist. Teile das in einer Story mit Bildern, Videos oder Texten.Tag #4: Was hat deine Arbeit in 10 Jahren bewirkt?
Am Donnerstag, das ist Tag 4, bitte ich dich, zu teilen, was deine kreative Arbeit in 10 Jahren in der Welt bewirkt hat. Mache eine Zeitreise in die Zukunft und schau nach, welche Veränderungen durch deine Arbeit stattgefunden haben. Liste gern Worte auf oder zeige es in Bildern. Was soll durch deine Arbeit mehr werden? Was möchtest du geben bzw. bewirken?Tag #5: Was machst du heute schon, um diese Vision Realität werden zu lassen?
Und am Freitag, dem Finale, bitte ich dich, dir deine Zukunft bildlich vorzustellen. Schau mal, was dieser Mensch, der du in 10 Jahren bist, tagtäglich tut? Wie lebt dieser Mensch seinen Alltag?Diese Frage zielt darauf ab, dass große Erfolge nicht mit einmaligen Hauruck-Aktionen erzielt werden, sondern meist durch viele, kleine Bausteine, die tagtäglich aufeinander gestapelt werden.
Und dann die eigentliche Frage für Tag 5: Welche dieser Tätigkeiten und Verhaltensweisen machst du heute schon tagtäglich. Fokussiere dich dabei wirklich auf die Dinge, die du tust. Auf dein Handeln. Das kannst du bewusst gestalten – und auch verändern. Und vielleicht ist das, was du heute tust, noch nicht so groß wie du es in Zukunft machst. Sei hier wohlwollend mit dir und erlaube dir Wachstum. Du hast ja schließlich 10 Jahre Zeit.
Nicht vergessen: Visionsfindung darf Spaß machen und leicht sein. Deshalb machen wir die Challenge auch über Stories. Sie ist nach 24 Stunden wieder verschwunden, alles darf wachsen, nichts ist in Stein gemeißelt.
Und ja, es darf einfach sein! Erlaube dir, deine Beiträge schnell zu machen. Unkompliziert. Niedrigschwellig. Einfach.
Hast du Lust?? Ich hab große Lust!! Und ich freu mich riesig, wenn du nächste Woche mit dabei bist. Alle Details findest du im Blogartikel bzw. Transkript. Den Link dazu findest unter dem Podcast in den Shownotes. Oder schau direkt auf Instagram nach unter @diegutemappe.
Wenn du jetzt denkst: Hm, Franziska. Wenn ich diese 5 Fragen beantworte, dann hab ich doch noch lange keine große Vision und ich bin noch lange nicht positioniert. Ich mache noch keine zielgerichtete und wirksame Akquise und Aufträge kann ich mit dieser großen Vision auch nicht akquirieren. Stimmt. Aber es ist ein wichtiger Schritt nach vorn in die Richtung zu einer nachhaltigen Positionierung. Akquise ist das, was in der Positionierung ganz am Ende kommt.
In der Portfolio-Akademie, meinen Online-Gruppenprogramm, in dem sich Designer*innen und Illustrator*innen nachhaltig, also sowohl künstlerisch wie auch wirtschaftlich positionieren, geht der Positionierungsprozess 14 Wochen lang. Und die Akquise passiert ganz am Ende. Denn davor gilt es, als allererstes dich selbst richtig gut kennenzulernen. Dann kannst du deine Märkte kennenlernen. Das ist total sinnvoll, denn so kannst du informierte Entscheidungen treffen, wo und wie du deine kreative Arbeit als Dienstleistung anbieten möchtest. Hast du diese Entscheidungen getroffen, dann gilt es, deine Werke und deine Arbeit so aufzubereiten, dass deine Kund*innen verstehen, dass du die beste, passendste Person für den zu vergebenden Auftrag bist. Und dann erst, ganz am Ende, beginnt die Akquise, in der du sowohl passive als auch aktive Schritte unternimmst, um dein Angebot vor genau den richtigen Leuten sichtbar zu machen. Das alles ist Positionierung. Und alles geht los mit deiner Vision.
Und wenn du Lust auf mehr nachhaltige Positionierung und wirksame Akquise hast, dann hier noch einmal die Einladung an dich. Komm in die Portfolio-Akademie. Gemeinsam ist Positionierung so viel leichter. Und gemeinsam macht es auch einfach mal so viel mehr Spaß. Wenn du Lust hast, selbstbestimmt deinen Weg in der Kreativwirtschaft zu gestalten, dann bist du herzlich eingeladen. Den Link findest du in den Shownotes.
Und übrigens: Die Türen öffnen sich schon nächste Woche – aber nur für die Menschen, die sich unverbindlich und für 0 Euro auf die Warteliste eingetragen haben. Die Personen auf der Wartelisten haben als Erstes die Möglichkeit, einen der 30 verfügbaren Plätze zu bekommen. Und das Coole ist: Du kannst dich auch heute noch und bis zum 30. August auf die Warteliste eintragen. Mach das gern unter www.diegutemappe.de/pa.
So. Jetzt also noch einmal die Frage an dich: Wirfst du nächste Woche einen wohlwollenden Blick in deine Zukunft und auf die Route, die dein Segelschiff über die sieben Weltmeere machen wird? Ja? Hurraaa! Ich freu mich schon auf deine Beiträge.
Und damit wünsche ich dir alles Liebe, wir hören uns wieder nächste Woche. Ich freu mich auf dich.
Alles Liebe,
Franziska
Du willst Danke sagen?
Wenn du hier im Portfolio-Podcast schon einmal etwas Nützliches mitnehmen konntest, dann freu ich mich, wenn du dem Podcast ein paar Sterne schenkst, auf Apple Podcast eine Rezension schreibst oder – am allerbesten – den Podcast weiter empfiehlst. Dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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