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Ich habe es letzte Woche schon in Folge #144 gesagt: Einer der großen Trends für das Jahr 2025 ist Personal Branding. Nicht, weil Personal Branding eine neue Sache ist – das ist es nämlich gar nicht. Das Konzept Personenmarke gibt es schon seit Jahrzehnten. Aber in Zeiten von größerem Wettbewerb und kleiner werdenden Märkten trägt ein starkes Personal Branding dazu bei, dass du von Kund*innen gebucht wirst – aber eben nicht nur für deine fachliche Exzellenz, sondern auch für die Reputation, die du dir mit deiner Personenmarke aufgebaut hast. Und deshalb ist Personal Branding in Zeiten von KI und digitaler Transformation eine echt gute Idee.
Heute stelle ich dir vor, mit welchen Aufgaben ich mich gerade in meinem Personenmarkenaufbau beschäftige und mit welchen Strategien ich in 2025 meine Marke stärken werde. Und du bekommst auch Tipps, wie du diese Strategien für dich nutzen kannst, um selbst als starke Marke wahrgenommen zu werden – damit du mehr Aufträge als Illustrator*in bzw. Designer*in akquirierst. Und in diesem Sinne ...
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit mehr Aufträge akquirierst – aber eben auch wie du dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.
Vor ungefähr zehn Jahren hatte ich so einen Aha-Moment, in dem mir bewusst wurde, dass ich mich und meine Arbeit als Marke verstehen kann. Damals wurde mir in der Zusammenarbeit mit einer Kundin klar, dass meine Kundin mit MIR zusammen arbeiten will. Nicht mit irgendeiner Designerin und Illustratorin, sondern mit mir. Und das, weil sie in meine fachliche Expertise vertraut – aber eben auch in mich als Mensch – und weil sie gern mit mir zusammen arbeitet.
Das lag unter anderem auch daran, dass wir uns in einigen Dingen menschlich ähnlich waren. Wir teilten bestimmte Werte, zum Beispiel Respekt und Zuverlässigkeit. Wir waren uns menschlich ähnlich: sie war wie ich eine introvertierte Person, die Dinge gern bedachtsam anging. Und wir hatten beide auch eine gewisse Vorliebe für unkonventionelle Lösungen und fürs Um-die-Ecke-denken.
Als mir das damals bewusst wurde, hat mich das sehr glücklich gemacht. Denn das bedeutete ja auch, dass es sich wirklich lohnt, der Welt zu zeigen, wer ich bin – weil dann können die Menschen, die so sind wie ich, erkennen, dass wir gut zusammen passen. Und dabei hilft mir meine Akquise.
Diese neue Perspektive auf Akquise hat für mich viel verändert. Erstens, weil meine Akquise so von einer unliebsamen Fleißarbeit zu einer sinnstiftenden Aufgabe wurde. Und weil ich mir in diesem Moment auch erlaubt habe, mit meiner Akquise und meinem Marketing ehrlich nach Außen zu zeigen, wer ich bin und wie ich die Welt sehe. Weil sich dieser mutige Schritt lohnt.
Von Außen war diese Entscheidung zur Personenmarke erst einmal nicht wirklich sichtbar. Für mich war das zu allererst ein Mindset-Switch, also ein Perspektivwechsel, der mich bei den folgenden Schritten geleitet hat.
Einige ganz praktische Dinge ergaben sich daraus aber auch relativ schnell. Wenn ich mich mehr zeigen möchte, dann brauche ich professionelle Fotos von mir. Und ein visuell starkes Corporate Design. Aber weil ich wusste, dass es in meiner Außendarstellung darum ging, dass Menschen sehen, wer ich bin, hab ich die Dinge sichtbarer gemacht, die eh schon da waren.
Mein Corporate Design ergibt sich deshalb aus den Farben, Schriften und Gestaltungsprinzipien, die ich eh gern und oft nutze. Weil ich sie mag. Klar, die Fotos mussten von einer professionellen Foto-Fachperson erstellt werden, aber auch hier habe ich mir erlaubt, mich so zu inszenieren in den Fotos, wie ich mich selbst gern sehe. Denn es geht ja darum, mich ehrlich zu zeigen. Sich hier zu verstellen und eine Rolle zu spielen macht keinen Sinn. Trotzdem darf ich aber natürlich auch entscheiden, welche Facette ich von mir sichtbar machen möchte. Denn ein Foto kann ja nur eine Facette sichtbar machen und nicht die ganze Komplexität einer Person.
Gleichzeitig habe ich mich damals entschieden, meine zwei Webseiten, die ich damals hatte – eine für meine Illustration und eine für meine Designleistungen – auf einer Website zusammen zu führen. Meine Illustrations- und Designleistungen hatte ich vorher nämlich getrennt, weil ich einfach zu oft von Kund*innen gehört hatte, dass sie nicht wissen, was ich eigentlich mache: Corporate Design oder Kinderbuchillustration. Aber: Beides gehört zu mir. Damals war es einfacher für mich, diese beiden Angebote klar zu trennen. Um Verwirrung zu vermeiden – und einfacher und zielgerichteter Akquise machen zu können.
Aber jetzt war durch den Aha-Moment der Zeitpunkt gekommen, alles wieder zusammen zu führen. Ich war in der Zwischenzeit zu einer interdisziplinären Designerin herangewachsen – und Menschen sollten mich ja dafür buchen, weil sie mit mir zusammen arbeiten wollen. Und zu mir gehört nun mal beides: Illustration und Design.
Gleichzeitig habe ich mir auch erlaubt, auch bei öffentlichen Auftritten bewusste Entscheidungen zu treffen, wie ich gesehen werden wollte. Wenn ich einen Vortrag gehalten habe oder für einen Workshop eingeladen wurde, entschied ich mich bewusst, dort so aufzutreten, dass Menschen mich erkennen würden, wenn sich unsere Wege vorher schon einmal gekreuzt hatten. Und weil meine Corporate Design-Farben zum Beispiel ja eh meine Lieblingsfarben sind, war das sehr einfach. Rosa Kleid, blauer Pulli, gestreiftes Shirt. Damit fühle ich mich »on brand«.
Und über die Zeit wurde ich so als Person immer sichtbarer in meiner Unternehmenskommunikation. Natürlich zeige ich auf meiner Designstudio-Website auch meine Referenzen und die Exzellenz meiner Arbeit. Aber auf der Startseite sieht man heute zu allererst mich.
Wie gesagt. All das war ein Prozess, der Jahre gedauert hat und der organisch gewachsen ist. Der Aha-Moment vor circa 10 Jahren war der Startschuss. Der Rest ist Schritt für Schritt entstanden und so hat sich über die Zeit mein Personal Branding herauskristallisiert.
Und dann sind über die Jahre auch diverse Kommunikations-Kanäle und neue Angebote dazugekommen. 2020 bin ich von Deutschland nach Finnland gezogen. Dadurch war klar, dass mein Lehrauftrag an der HAW in Hamburg endete. Dort habe ich sechs Jahre lang Master-Studierende im Fachbereich Illustration beim Positionieren und beim Unternehmensaufbau begleitet und unterstützt. Diese Expertise wollte ich weiter wachsen lassen – auch wenn ich jetzt in Finnland lebe. Deshalb kam 2021 mein Buch »Die gute Mappe« heraus, in das ich dieses ganze Wissen reingepackt habe.
Parallel habe ich angefangen, einen wöchentlichen Newsletter passend zu den Themen des Buches zu schreiben. Und um meine verschiedenen Angebote klar zu kommunizieren, habe ich mich damals im Jahr 2021 auch entschieden, wieder zwei Websites zu haben: meine Sehenistgold-Designstudio-Website und die Website wwww.diegutemappe.de, auf der auch der Portfolio-Podcast und die Portfolio-Akademie wohnen und die eigentlich als Zuhause für das Buch »Die gute Mappe« entstanden ist. Deshalb heißt sie auch so.
Du merkst wahrscheinlich schon beim Zuhören, dass in meinem letzten Absatz ganz schön viele Namen gefallen sind: Die gute Mappe, Portfolio-Podcast, Portfolio-Akademie und Sehenistgold.
All das bin ich. Da steckt sozusagen überall Franziska Walther drin. Aber das ist auch ganz schön komplex und … ich wage mal zu behaupten manchmal auch verwirrend. Mein Markenuniversum fühlt sich gerade etwas ausgefranst an.
Grundsätzlich ist das eine recht normale Phase im Markenaufbau. Denn Markenaufbau ist kein linearer Prozess, in dem es stetig nur bergauf geht. Die Website www.diegutemappe.de ging vor 4 Jahren online. Damals machte die Zweigleisigkeit neben meinem Designstudio Sehenistgold total Sinn. Aber jetzt, vier Jahre später, kann man das in Frage stellen.
Auch deine Marke ist keine statischen Konstrukt, das du dir einmal ausdenkst und dann einfach für immer konsequent anwendest. Deine Marke repräsentiert dich – und du bist ja lebendig. Deshalb sollte deine Marke mit dir mitwachsen und so aufgebaut werden, dass sie das auch kann.
Denn es ist sinnvoll, Markenauftritte auch alle paar Jahre einmal aufzuräumen. Am besten mit Marie Kondo im Kopf und der Frage: »What does still spark joy?«. Also auf Deutsch: Was fühlt sich immer noch passend an und inspiriert dich? Und was fühlt sich schwer und träge an. Letzteres darf gehen.
Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass ein Angebot geht. Manchmal braucht es auch einfach nur eine andere Struktur beziehungsweise eine andere Form oder auch nur einen anderen Namen.
In diesem Sinne fokussiere ich mich in 2025 darauf, meine verschiedenen Kanäle aufzuräumen. Als visuelle Metapher bzw. als Motto habe ich für mich das »Zöpfe flechten« ausgewählt. Ich flechte meine verschiedenen Kanäle zusammen, damit sie gemeinsam zu einem kräftigen und robusten Zopf werden.
Im Dezember 2024 habe ich im Hintergrund deshalb angefangen, eine neue Website zu planen, die alle meine Kanäle bündelt. Denn wie gesagt: Vor vier Jahren war es sinnvoll, meine Designleistungen von meinen Positionierungsangeboten mit zwei separaten Webseiten zu trennen.
Damals hätte es meine Design- und Illustrationskund*innen verwirrt, wenn sie auf meiner Website auch meine Positionierungsangebote gefunden hätten – denn diese richten sich an eine ganz andere Zielgruppe: an Illustrator*innen und Designer*innen. An dich!
Aber über die letzten vier Jahre ist meine Positionierung als Expertin für Positionierung und Akquise in der Kreativbranche gefestigt.
Die Reputation, die ich mir hier in den letzten Jahren aufgebaut habe, färbt jetzt auch auf meine Designleistungen ab, selbst wenn diese sich an eine andere Zielgruppe richten. Das liegt natürlich auch daran, dass Akquise und Positionierung Themen sind, die meinen Design- und Illustrationskund*innen ja nicht komplett fremd sind – sondern Themen sind, die auch für sie relevant sind.
Dementsprechend habe ich mich entschieden, alle meine verschiedenen Expertisefelder auf einer Website zu versammeln. Und meine Person damit wieder als den Kern meines Unternehmens in den Mittelpunkt zu stellen: auf einer Website und unter einer neuen URL, die meinen Namen in den Mittelpunkt stellt. Das ist der Plan.
Damit es funktioniert, verschiedene Angebote an verschiedene Zielgruppen auf einer Website zu versammeln, muss die Website wirklich glasklar strukturiert sein und ganz eindeutig aufzeigen, welche Personen was wo finden. An dieser Struktur arbeite ich gerade.
Und dann gilt es, diese Struktur in eine schicke und informative Website zu übersetzen, die technisch tipptopp programmiert ist – damit sie gut performt, also schnell lädt, barrierefrei ist und visuell auf allen Bildschirmgrößen überzeugt.
Das ist eine der Hauptaufgaben für mich dieses Jahr, denn der Bau der neuen Website wird einen erheblichen Teil meiner Ressourcen binden. Aber ich möchte die Seite selbst bauen. Denn ich hab die Erfahrung gemacht, dass Web-Portfolios eine gute Möglichkeit sind, die eigene Positionierung zu überprüfen.
Auf der Website-Struktur spiegeln sich oftmals schwammige Stellen und Diskrepanzen in der Positionierung. Und zusätzlich – wenn ich schon einmal dabei bin, kann ich so auch mein Corporate Design wieder schärfen, aufräumen und agil anpassen.
So. Und jetzt kommen wir zu dem Teil, wie du die Zöpfe-flechten-Strategie für dich dieses Jahr nutzen kannst, um mit deiner Arbeit sichtbarer zu werden und so mehr Aufträge zu akquirieren.
In der Zöpfe-flechten-Strategie geht’s darum, zu erkennen, was schon da ist. Damit du diese Dinge verknüpfen und somit verstärken kannst.
Vielleicht fallen dir aus dem Bauch heraus schon ein paar Dinge ein, die sich gerade zerfranst anfühlen, von denen du aber weißt, dass da eigentlich viel Potenzial für mehr drin steckt.
Wenn ja, dann stoppe hier mal kurz den podcast und schreib deine Gedanken auf, bevor ich hier meine Ideen und ein paar Impulse reinwerfe. So … bist du bereit? Ok, dann kommen hier ein paar Ideen. Diese decken natürlich nicht alles komplett ab, was du mit Personenmarkenaufbau machen kannst, sind aber gute Startpunkte.
Du könntest als erstes die visuelle Ebene deines Unternehmensauftrittes auf Fransen überprüfen. Sehen deine Website, deine Social-Media-Kanäle, deine Portfolios und deine Geschäftsausstattung kohärent und einheitlich aus – auch medienübergreifend? Oder fehlt hier der rote Faden? Kannst du Dinge weglassen, um mehr Klarheit in dein Corporate Design reinzubringen? Oder braucht es eine Sache, die alles zusammenhält?
Dann überprüfe im zweiten Schritt auch die inhaltliche Ebene und analysiere die Angebote, die du auf deiner Website, deinen Social Media-Kanälen, deinen Portfolios und in allem, was du nach Außen kommuniziert, formuliert hast.
Siehst du da einen großen Gemischtwarenladen? Oder ist für dein Gegenüber schnell klar, was sie von dir bekommen?
Gibt es überhaupt für jedes Angebot eine klar definierte Zielgruppe inklusive dazu passender Akquisestrategie? Und auch hier gilt natürlich auch zu schauen: Wo erkennst du ausgefranste Stellen?
Da, wo du Fransen erkennst, gilt es jetzt, deine Angebote aufzuräumen und klar Schiff zu machen. Dazu habe ich auch eine 0-Euro-Ressource für dich: das Workbook »Mein kreatives Angebot«. Damit kannst du ausgefranste Angebote schärfen – damit deine Kund*innen verstehen, dass sie deine Angebote brauchen. Das 0-Euro-Workbook findest du unter www.diegutemappe.de/angebot.
Und wenn du jetzt denkst – ja, aufräumen klingt super – ich möchte gern einen richtigen Frühjahrsputz machen – dann lade ich dich hiermit ganz herzlich in die Portfolio-Akademie ein.
Die Portfolio-Akademie ist mein 14-wöchiges Onlineprogramm für Designer*innen und Illustrator*innen und darin positionierst du dich – und zwar nachhaltig – also sowohl künstlerisch wie auch wirtschaftlich. Denn am Ende geht es ja um beides. Darum, dass du mit deiner kreativen Arbeit gut Geld verdienst – aber eben auch darum, mit deinen eigenen Interessen und Stärken etwas in der Welt zu bewirken – damit dein Herz weiterhin für die Sache brennt.
In der Portfolio-Akademie lernst du, wie du dich ganzheitlich als Personenmarke positionierst. Und auf diesem Weg räumst du einmal komplett auch auf. Gleichzeitig gehst du diesen Weg nicht allein, sondern mit meiner Unterstützung und zusammen mit gleichgesinnten Kreativen. Denn gemeinsam geht es so viel leichter.
Die nächste Portfolio-Akademie startet am 10. März 2025. Aber du kannst dich aktuell schon unverbindlich und für 0 Euro auf eine Warteliste eintragen. Und das ist auch eine echt gute Idee, denn das letzte Mal, im September 2024, waren die 30 verfügbaren Plätze noch vor der offiziellen Anmeldezeit schon vergeben. Nur die Menschen auf der Warteliste hatten also überhaupt die Möglichkeit, sich anzumelden.
Die unverbindliche Warteliste findest du auf der Seite www.diegutemappe.de/pa. Und dort stehen auch noch ein paar ergänzende Infos dazu.
So. Lass uns weiter starke Zöpfe flechten.
Wenn du diese beiden ersten Strähnen aufgeräumt hast, dann überprüfe auch deine Reputation, also die Außenperspektive, wie du von anderen wahrgenommen wirst.
Dabei hilft dir eine einfache Übung. Schreib dazu als erstes Adjektive, Fachgebiete und Themen auf, für die du stehen möchtest. Und dann bitte zwei bis drei Personen, bestenfalls Kolleg*innen mit Fachexpertise, dir ihre Liste mit Adjektiven, Fachgebieten und Themen zu schreiben, die sie bei dir sehen, und dir so zu zurückzuspiegeln, wie sie dich wahrnehmen.
Personenmarkenaufbau ist auch eine Reise zu dir selbst – denn umso besser du dich selbst kennst, desto besser kannst du entscheiden, was du von dir sichtbar machen möchtest.
Allerdings gilt: Du entscheidest, wofür du stehen möchtest. Denn natürlich ist es auch eine bewusste Entscheidung, die du aber umso besser treffen kannst, wenn du dich selbst gut kennst.
Jetzt könntest du denken: Warum eigentlich, ich zeig einfach alles. Das ist keine so gute Idee. Der Anspruch, alles von dir zu zeigen, wird dich einerseits schnell erschöpfen, denn es ist wirklich anstrengend. Und andererseits dich auch nicht zum Ziel bringen. Nicht jede deiner Macken muss öffentlich sichtbar sein. Du darfst, oder besser noch, solltest Bereiche im Privaten lassen.
Hierzu gibt es ein typisches Missverständnis, das ich im Internet immer wieder lese. Dort wird gesagt, dass du eine Personenmarke aufbaust, indem du neben deiner Arbeit auch dich selbst zeigst – aber eben authentisch. Aber was zur Hölle bedeutet das denn?
Dieses Missverständnis, dass du »einfach nur authentisch sein solltest«, führt dazu, dass Menschen denken, wenn sie nur alles von sich im Internet sichtbar machen, inklusive Ups and Downs, wie zum Beispiel einem Nervenzusammenbruch live auf TikTok – sie zu einer Personenmarke werden.
Aber: Als authentische Person wahrgenommen zu werden ist das Ergebnis von einem wirksamen und ganzheitlichen Markenaufbau, nicht der Startpunkt.
Das, was dafür sorgt, dass du authentisch wahrgenommen wirst, ist dein kontinuierliches und in sich kohärentes Sichtbarwerden.
Bevor du also lange darüber nachdenkst, wie du am besten authentisch rüberkommst, beantworte lieber die folgenden Fragen:
Frag dich, mit welchen Inhalten du sichtbar werden möchtest und was du damit in der Welt erreichen willst. Überlege auch, welche Geschichten du erzählen und welche Erfahrungen du teilen kannst und wie deine Kund*innen davon profitieren. Und zu guter Letzt: Mach dir auch bewusst, welche Themen dich so sehr interessieren, dass du die nächsten Jahre regelmäßig dazu öffentlich etwas sagen möchtest.
Wenn du gerade merkst, dass du echt Lust darauf hast, genau solche Fragen für dich zu beantworten, dann komm in die Portfolio-Akademie. Denn dort machst du 14 Wochen lang genau das – mit meiner Unterstützung und zusammen mit anderen gleichgesinnten und großartigen Kreativen. Damit du dann basierend auf deinen Antworten eine klare, zielgerichtete Akquisestrategie konzipierst, die dafür sorgt, dass deine Angebote vor den Menschen sichtbar werden, die mit dir zusammen arbeiten wollen.
Trag dich unverbindlich und für 0 Euro auf die Warteliste ein unter www.diegutemappe.de/pa.
Und wenn du diese Fragen beantwortet hast, dann mach genau das – werde regelmäßig kontinuierlich – für mindestens ein, zwei, vielleicht auch drei Jahre und nutze für diese Zeit diese drei Adjektive als Guidelines, damit du authentisch wahrgenommen wirst.
Du wirst als authentisch wahrgenommen, wenn du ehrlich bist. Teile also ehrlich deine Meinung, deine Erfahrungen, deine Learnings und deine Erfolge. Klar darfst du entscheiden, was genau du teilst. Du darfst sehr wohl entscheiden, ob du dieses eine Learning gerade eben NICHT oder noch nicht teilen möchtest. Aber das, was du im Außen sichtbar machst, sollte der Realität entsprechen.
Du wirst als authentisch wahrgenommen, wenn du dich beim kontinuierlichen Machen konsequent von deinen Werten und Überzeugungen leiten lässt. Deine Werte sind Leitsterne und motivieren dein Handeln, weshalb es sich gleichzeitig auch ganz toll anfühlt, sich im Einklang mit den eigenen Werten sichtbar zu machen. Klar erzeugt das regelmäßig Sichtbarwerden auch mal Muffensausen, denn es braucht Mut, aber es sollte sich in deinem Herzen richtig, wichtig und gut anfühlen.
Und zu guter Letzt: Du wirst als authentisch wahrgenommen, wenn du neugierig bleibst. Denn Neugierde sorgt dafür, dass du offen bist für neue Perspektiven, Austausch und Diskurs.
Wie glatt gekämmt oder zerfranst sind denn diese drei Strähnen bei dir? Die Corporate Design-Strähne, die Angebots-Strähne und die Reputations-Strähne? Welche der drei Strähnen möchtest du glatt kämmen? Und fallen dir noch andere Strähnen ein, bei denen es sich lohnt, diese glatt zu kämmen und zu einem starken Zopf zusammen zu flechten?
Ich bin sehr neugierig, wie es dir mit dieser Podcast-Episode geht! Teile deine Gedanken dazu gerne auf Instagram unter @diegutemappe oder auf LinkedIn. Dort findest du mich unter Dr. Franziska Walther. Oder schick mir gern deine Haltung dazu als Kommentar auf Spotify oder per Bewertung!
Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe, wir hören uns wieder nächste Woche, ich freu mich auf dich,
bis dahin, Franziska
Du willst Danke sagen?
Wenn du hier im Portfolio-Podcast schon einmal etwas Nützliches mitnehmen konntest, dann freu ich mich, wenn du dem Podcast ein paar Sterne schenkst, auf Apple Podcast eine Rezension schreibst oder – am allerbesten – den Podcast weiter empfiehlst. Dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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