9. Oktober 2025

#177 | Wie du das 4. Quartal planst, ohne im Jahresendspurt auszubrennen

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Ich nehme dich mit hinter die Kulissen meiner eigenen Quartalsplanung – ehrlich und ohne Zeitmanagement-Blabla

 

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu – und mit ihm wächst die To-do-Liste? In dieser Folge zeigt ich dir, wie du die letzten zehn Wochen des Jahres so planst, dass du motiviert bleibst, Prioritäten klar siehst und genug Raum für deine kreative Energie behältst.

Du lernst, wie du:

  • deinen Kopf und Kalender aufräumst,
  • deine Aufgaben realistisch planst,
  • erkennst, was wirklich zählt – und was du loslassen darfst.

Diese Folge ist für dich, wenn du als IllustratorIn oder DesignerIn solo-selbstständig arbeitest, dich oft im kreativen Alltagschaos verlierst und das Jahr bewusst abschließen willst – mit Fokus auf das, was dich langfristig weiterbringt.

Am Ende wartet noch ein kostenloses Workbook auf dich (für 0 Euro):
👉 »Dein Weg zur bewussten Zeit-Gestaltung« unter www.diegutemappe.de/Zeit.
 

Warum das 4. Quartal für Illustratorinnen und Designerinnen entscheidend ist

Fühlst du dich auch gerade ein bisschen überfordert vom Jahresendspurt? Das Q4 ist ja gerade losgegangen … und auf einmal sind da so viele Aufgaben und Erwartungen. Mit all den Sachen, die noch schnell bis Jahresende fertig werden sollen.

Und du hast deshalb ab und an das Gefühl, dass du einfach nur rennst, um wenigstens irgendwas zu schaffen?

In dieser Folge zeige ich dir, wie du die nächsten zehn Wochen so planst, dass du motiviert bleibst, alles wichtige schaffst, aber nicht ausbrennst. Trotz Jahresendspurt.

Du bekommst eine einfache Struktur, mit der du Klarheit über deine Zeit gewinnst. Damit du spürst, dass du wieder selbst am Steuer sitzt.

Denn du wirst sehen – zehn Wochen können sich komplett anders anfühlen, wenn du weißt, was wirklich zählt. Bleib also dran – gleich starten wir.
 

Herzlich willkommen im Portfolio-Podcast

Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und wie du gleichzeitig dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt. Auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.

Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.

Bei mir türmen sich gerade auf der Todo-Liste die Aufgaben, die alle noch bis zum Ende des Jahres erledigt werden wollen.

Und dafür ist gar nicht mehr viel Zeit.
 

Zwischen Aufträgen, Buchmesse und Budgets: Die Herausforderungen des Jahresendspurts

Denn es sind realistisch noch 10 Arbeitswochen – dann ist Weihnachten. Und mit dem Beginn von Weihnachten ist das Geschäftsjahr zu Ende.

Das vierte Quartal ist erfahrungsgemäß für viele Kreative voll gepackt. Es gibt viel zu tun.

Häufig werden im Oktober und November noch ganz schnell Aufträge vergeben, weil Jahresbudgets bis Ende Dezember ausgegeben werden müssen.

Oder es entstehen Dringlichkeiten, weil bestimmte Aufgaben nicht mit ins neue Jahr herüber geschleppt werden wollen.

Und für alle Kreativen, die in der Verlagswelt arbeiten, findet auch noch die größte Buchmesse der Welt statt: die Frankfurter Buchmesse, die für eine halbe Woche Ausnahmezustand mit viel Vor- und Nachbereitung sorgt.
 

Quartalsplanung hilft dir, den Überblick zu behalten

Um mit all diesen vielen Todos nicht in einen hektischen Aktionismus zu verfallen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um kurz inne zu halten und zu überlegen, was du dieses Jahr noch erreichen willst.

Das klingt sinnvoll, aber … natürlich kann ich hier nur für mich sprechen, aber ich fühle mich gerade so gar nicht bereit für den Jahresendspurt. Denn ich hänge gerade ziemlich in den Seilen.

Vielleicht geht es dir ja auch so.

2025 war ein anstrengendes Jahr, mit all den vielen und schnellen Veränderungen – politisch, gesellschaftlich und technologisch. Und das merke ich gerade. Du bestimmt auch.

Wenn du auch aktuell etwas aus der Puste bist und denkst, wie zur Hölle kann es sein, dass das Jahr schon bald vorbei ist, dann gebe ich dir heute Einblick, wie ich das 4. Quartal geplant habe.

Denn vor kurzem hatte ich einen Mastermind-Termin mit 2 Kolleg*innen – wir wollten die Planung für den Rest des Jahres machen – und in diesem Meeting hab ich gemerkt, dass ich nicht sagen konnte, was dieses Jahr noch wichtig ist.

Und das hat sich gar nicht gut angefühlt. Deshalb habe ich mir danach eine Stunde Zeit genommen, um das zu ändern.
 

Einblick in die Praxis: So habe ich meine Quartalsplanung aufgebaut

Auf diese Reise nehme ich dich heute mit.

Und ich würde mich freuen, wenn dir dieser Einblick ein paar Impulse gibt, wie du – selbst wenn du auch gerade wild Arme rudernd nach vorne sprintest wie ich – wie du in diesem Jahr noch die wichtigen Dinge anschiebst, um den Weg in ein erfolgreiches 2026 zu ebnen.

Ich weiß, Zeitmanagement klingt erstmal ziemlich trocken und unsexy. Ist es aber nicht. Versprochen.

Damit du heute gleich aktiv umsetzen und zeitgleich mitmachen kannst, habe die Podcast-Folge so aufgebaut, dass du einfach pausieren kannst, nachdem ich dir den Schritt vorgestellt habe. Und wenn du fertig bist, hörst du weiter.

Klingt gut? Jaaa! Lass uns loslegen.
 

Zeitmanagement für Kreative: Warum Quartalsplanung für Selbstbestimmung essenziell ist

Und lass uns mit der wichtigsten Frage gleich zu Beginn starten. Der Frage: Warum ist eine Planung für das vierte Quartal überhaupt wichtig?

Wie gesagt: Zuallererst weil die Zeit von Oktober bis Dezember oftmals eine für Selbstständige wirtschaftlich wichtige Zeit ist. Hier passiert noch einmal viel. Aufträge kommen rein. Der Jahresumsatz steigt noch einmal.

Und durch diese Geschäftigkeit passiert es schnell, dass man im Hamsterrad des Abarbeitens nur noch durchhält anstatt den eigenen Weg selbstbestimmt zu gestalten.

Denn eine Sache fällt mir immer wieder auf: Bei mir selbst und bei anderen. Menschen neigen dazu – vor allen in stressigen Situationen – zu viele Sachen gleichzeitig zu machen.

Weil so viele Dinge passieren, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten, was wichtig ist und was nicht.

In herausfordernden Zeiten vermischen sich oft die langfristig wichtigen mit den langfristig unwichtigen Dingen – und dadurch entsteht schnell ein Gefühl des reinen Durchhaltens.

Das kostet Kraft, die aber doch in stressigen Zeiten an anderer Stelle so dringend gebraucht wird.

Deshalb gilt es, das Mischmasch zu vermeiden: Damit du mit deiner vollen Kraft durch diese herausfordernde, aber eben auch wirtschaftlich chancenreichen Zeit hindurch kommst.
 

Der Unterschied zwischen Durchhalten und selbstbestimmt Weitermachen

Wie machst du das? Indem du deine Energie genau auf das bündelst, was dich wirklich langfristig dorthin bringt, wo du hin willst.

Und die Dinge, die dafür nicht wichtig sind, weglässt – oder mit einem gesunden Pragmatismus schnellstmöglich abzuarbeitest. Das ist das Ziel für heute.
 

Schritt-für-Schritt-Anleitung für deine Quartalsplanung

Also. Lass uns loslegen mit Schritt 1.
 

Schritt #1: Aufräumen: Klarheit im Kopf und im Kalender schaffen

Zu allererst habe ich nämlich aufgeräumt. Im Kopf und im Kalender.

Los ging’s mit der Buchhaltung für das dritte Quartal. Die ist glücklicherweise bei mir schon so gut wie erledigt. Auf Buchhaltung habe ich nie Lust, aber danach fühle ich mich innerlich gut sortiert – und habe auch eine gute Idee davon, wie das Jahr bis jetzt wirtschaftlich lief.

Das ist gut. Dabei fiel mir aber auf, dass ich für zwei Aufträge noch keine Rechnung geschrieben habe. Mit diesen zwei noch zu erledigenden Aufgaben habe ich dann eine Liste gestartet.
 

Liste alle fest zugesagten Aufgaben auf!

Auf dieser habe ich alle Aufträge, alle fest zu gesagten Events und internen Aufgaben aufgeschrieben, die ich dieses Jahr noch machen muss.

In dieser Liste steht zum Beispiel ein Vortrag zur Positionierung am Zentrum für Kreativwirtschaft in Kassel, den ich noch vorbereiten und dann im Dezember auch halten muss. Geschätzte Arbeitszeit: 12 Stunden bzw. 1,5 Tage.

Drei kleinere Aufträge, die dieses Jahr noch erledigt werden wollen, stehen auch auf der Liste. Geschätzte Arbeitszeit: jeweils 8 Stunden, also zusammen 3 Arbeitstage.

Für die Portfolio-Akademie erstelle ich gerade noch ein paar neue Inhalte. Geschätzte Arbeitszeit: 8 Stunden.

Und bis Ende des Jahres finden noch 10 Q&As, ein Stil-Workshop und ein Web-Portfolio-Workshop innerhalb der aktuell laufenden Portfolio-Akademie statt. Arbeitszeit: knapp 40 Stunden, also eine ganze Woche.

Und ja, nächste Woche bin ich auf der Buchmesse und danach eine Woche in Deutschland unterwegs. Realistisch werde ich in diesen zwei Wochen nicht viel anderes schaffen.
 

Wie viel Zeit hast du realistisch zur Verfügung?

Wenn ich so alle meine schon fest zugesagten Aufgaben aufliste und mit einer groben Zeitschätzung verbinde, bekomme ich ein Gefühl, wie viel Zeit ich eigentlich noch zur Verfügung habe für Veränderung und bewusste Schritte.

Bei mir sind schon 5 meiner 10 noch zur Verfügung stehenden Wochen komplett voll.

Damit ich hier nichts vergesse, habe ich alle Aufgaben von der Liste in mein Projektmanagement-Tool eingetragen (falls sie da noch nicht drin standen) und in meinem Kalender terminiert, damit sie dort auch visuell eingeplant sind.
 

Vergiss nicht die privaten Dinge!

Apropos: Auch fest zugesagte private Dinge habe ich in den Kalender eingetragen und in meine Liste aufgenommen. Denn auch hier gibt es Dinge, die dieses Jahr unbedingt noch passieren wollen.

Das ist also Schritt 1: Aufräumen.

Schreibe deine Liste mit den schon fest eingeplanten Aufgaben für dieses Jahr. Weise den Aufgaben eine grobe Stundenanzahl zu – und plane sie in deinem Kalender ein.

Stell dir hier gern einen Timer. Denn wie beim Aufräumen im Wohnzimmer kann auch dieses Aufräumen sonst schnell ausufern. Setz den Timer auf 15 Minuten und schreib die wichtigsten Sachen auf.

Wenn du mitmachen willst, dann pausiere jetzt kurz den Podcast und leg los.

Fertig? Ok, weiter geht’s.
 

Schritt #2: Fokus finden – Wichtige von unwichtigen Aufgaben trennen

Jetzt kommt Schritt #2 und in dem nutzen wir eine Strategie, die als Eisenhower-Prinzip bekannt ist. Wir fokussieren uns auf die wichtigen und dringlichen Dinge – und sortieren alles aus, was weder dringlich noch wichtig ist.

Denn umso weniger Zeit du zur Verfügung hast, desto sinnvoller ist es, jetzt zu überprüfen, ob wirklich, wirklich alles auf deiner Liste dieses Jahr noch erledigt werden muss.
 

Weder wichtig noch dringlich? Kannst du es weglassen?

Und ja, wenn etwas weder wichtig noch dringlich ist, ist es oft ok, erst einmal abzuwarten.

Mach hier kurz eine Podcast-Pause und überprüfe deine Liste. Markiere alle wichtigen und/oder dringlichen Dinge. Und setze die, die weder noch sind, mal in Klammern.

Ok. Bist du bereit?

Ich hoffe, deine Liste ist jetzt auf ein machbares Maß zusammengeschrumpft. Ich konnte zumindest eine Aufgabe von meiner Liste nehmen bzw. in den Januar 2026 schieben. Naja, zumindest eine weniger.

Ok, dann gilt es in Schritt 3 noch einmal kurz zurück zu schauen.
 

Schritt #3: Rückblick – Was in deiner Selbstständigkeit bisher funktioniert hat

Denn damit du gut zu dir passende Entscheidungen treffen kannst, solltest du analysieren, was bis jetzt in diesem Jahr gut funktioniert hat? Und was weniger gut funktioniert hat?

Schau dir zum Beispiel deine Akquise an und analysiere, was genau dafür gesorgt hat, dass du in den letzten Monaten Aufträge bekommen hast. Und schaue auch, wo du viel gemacht hast, ohne damit signifikante Ergebnisse zu erzielen.

Diese Analyse wird dir helfen, im nächsten Schritt Prioritäten zu ziehen.
 

Was hat bei mir gut funktioniert?

Hier fand ich es in meiner Analyse hilfreich, meine Selbstständigkeit erst einmal in verschiedene Bereiche zu gruppieren. Ich habe zum Beispiel unterteilt in: Eigene Projekte, den Podcast, die Portfolio-Akademie, in Auftragsarbeiten und in mein Privatleben.

Dann habe ich relativ flott jeweils drei positive Dinge notiert und drei Dinge, die besser laufen könnten.

Eins meiner aktuell eigenen Projekte ist das Ponybuch, eine Graphicnovel, die 2027 erscheinen wird.

Positiv war hier meine wöchentliche Mastermind-Gruppe. Die hat wirklich dafür gesorgt, dass ich in die Puschen gekommen bin, durch das Commitment, was dadurch entsteht. 40 der 144 Seiten sind dadurch schon grob fertig.
 

Was hat bei mir weniger gut funktioniert?

Was besser funktionieren könnte, wäre die Quantität. Ich hätte gern einfach mehr Zeit für das Buch.

Und ja, es gab dieses Jahr auch immer wieder Phasen, in denen ich noch nicht mal die 5 Minuten am Tag geschafft habe, die ich mir als Minimum vorgenommen habe. Das hat sich relativ schnell auch auf meine Stimmung niedergeschlagen.
 

Was hat im Podcast gut und weniger gut funktioniert?

Im Podcast haben andere Dinge gut funktioniert. Ich habe zum Beispiel beschlossen, weniger Interviews zu machen – eben weil diese oft doppelt so viel Zeit wie eine Solofolge kosten. Damit wollte ich Zeit frei schaufeln für das Ponybuch.

Das hat gut funktioniert, hat aber auch für einige Unsubscribes gesorgt, von Menschen, die keine Lust haben, nur meinen Monologen zuzuhören.

Wenn du jetzt mit deiner Analyse anfängst, pausiere gern den Podcast und stell dir auch hier wieder einen 15-Minuten-Timer.

Und erinnere dich: Bei dieser Analyse geht es nicht um Vollständigkeit. Denn diese würde wieder schnell viel Zeit kosten. Erlaub dir, aus dem Bauch heraus deine Gedanken zu formulieren.

Ok, weiter geht’s.
 

Schritt #4: Vision 2030 – Deine langfristigen Ziele definieren

Und jetzt sind wir schon bei Schritt 4 angekommen. In diesem formulierst du die wichtigen Ziele für die nächsten 10 Wochen. Und dazu nutzen wir einen kleinen Trick.

Der Trick ist, dass wir 5 Jahre nach vorne schauen. Was hast du 2030 erreicht? Womit verbringst du in 2030 deine Zeit? Wie fühlt es sich an, wenn du dich 2030 dort siehst?

Dieser zeitliche Abstand schafft emotionalen Abstand, der dir erlaubt, auch größere Wünsche auszusprechen, ohne gleich darüber nachzudenken, wie du das in den kommenden Wochen konkret umsetzen muss.
 

Hier darfst du groß denken!

Und ja! Bei diesen langfristigen 5-Jahres-Zielen darfst du ganz groß denken.

Schreib einfach alles auf, was aus dir rausfließt. Du darfst später auch gern wieder streichen. Deshalb: Keine Angst. Drück jetzt mal kurz auf Stopp, stell dir einen Timer auf 10 Minuten und schreibe los.
 

Meine 2030-Ziele

Ok. Und ich les dir mal ein paar Punkte meiner Liste vor.

Bei mir steht:

  • Ich würde gern in 2030 mein Pony-Buch in den Händen halten.
  • In 2030 hätte ich aber auch gern mein neues Sachbuch fertig geschrieben, an dem ich schon seit zwei Jahren herumbastele, das aber noch nicht richtig Fahrt aufgenommen hat.
  • Ich hätte gern, dass die Portfolio-Akademie immer noch regelmäßig zweimal im Jahr innerhalb weniger Tage ausgebucht ist.
  • Und gleichzeitig hätte ich gern mehr Zeit. Für mehr Leben und weniger Arbeiten. Denn ich arbeite gerade wirklich viel.

Das sind einige meiner Ziele für 2030.

Was sind denn deine? Wie geht es dir denn, wenn du auf diese Liste schaust? Fühl mal kurz rein? Vielleicht willst du ja noch was ergänzen.
 

Schritt #5: Was braucht es wirklich, um deine kreativen Ziele zu erreichen?

Und dann bitte ich dich, zu jedem Ziel zwei bis vier Dinge aufzuschreiben, die passieren müssen, damit du 2030 dort ankommst.

Und keine Sorge – auch hier geht es nicht um Vollständigkeit. Du siehst ja daran, dass es nur zwei bis vier Dinge sein sollen. Das sind definitiv nicht alle wichtigen Dinge, die es dazu braucht. Aber einige.

Schreib auf, was dir einfällt. Vertraue darauf, dass du in dir drin mit großer Wahrscheinlichkeit weißt, was es dazu braucht.

Wenn du parallel mitmachen willst, pausiere jetzt. Und stell dir wieder einen 10-Minuten-Timer.
 

Was brauchen meine 2030-Ziele?

Ok, weiter geht’s. Ich lese dir einige Sachen von meiner Ziele-Liste vor.

Bei mir steht zum Beispiel beim Ponybuch:

  • Es braucht: Mehr Zeit
  • Aber es braucht auch: Mehr Vertrauen in meinen Strich und die Erlaubnis, schneller und skizzenhafter zu zeichnen
  • Es braucht: Weniger Aufträge parallel dazu
  • Es braucht: mehr Fokus auf besser bezahlte Aufträge, um mehr Zeit zu haben

Du siehst, dass alle vier Unterziele eigentlich zusammengehören. Alle drehen sich um das Thema Zeit. Das ist aber kein Muss.
 

Schritt #6: Mini-Schritte – Realistische Ziele für die nächsten zehn Wochen

So. Und jetzt sind wir schon bei Schritt #6 angekommen. Hier definierst du die Dinge, die du dieses Jahr noch erledigen möchtest, um deinen Weg selbstbestimmt zu gestalten.

Jetzt schaust du, was die ersten kleinen Mini-Schritte sein könnten, um das, was es braucht, zu realisieren.

Also bei meinem Ponybuch:

  • Es braucht: Mehr Zeit

Was wäre ein kleiner Schritt in diese Richtung? Bei mir könnte das bedeuten, dass ich keine weiteren zusätzlichen Aufgaben bis Ende des Jahres annehme.

Das ist ein praktisches To-Do, denn es erzeugt nicht mehr Arbeit, sondern braucht einfach nur klare Neins.
 

Große Ziele groß denken – kleine Ziele klein denken!

Ganz wichtig für dich! Deine Zielsetzung, die du jetzt als kurzfristige Ziele formulierst, sollten realistisch machbar sein. Die langfristigen 2030-Ziele dürfen groß gedacht sein. Die kurzfristigen Ziele sollten eher zu klein gedacht sein.

Formulierst du auch für die kurzfristigen Aufgaben überdimensionale Ziele, dann erzeugt das schnell Frust.

Aber indem du realistische kurzfristige Aufgaben formulierst, sorgst du dafür, dass du in den nächsten Wochen regelmäßig durch eine Ziellinie läufst und dir selbst auf die Schulter klopfen darfst. Das ist wichtig, um durchzuhalten – gerade, wenn es aktuell anstrengend ist. Aber eigentlich immer.
 

Schritt #7: Pragmatismus lernen – Unwichtige Aufgaben zügig abhaken

Und jetzt, hier am Ende, in Schritt 7, kannst du auch noch einmal auf deine Aktuelle Aufgaben-Liste von Schritt 1 schauen – und überprüfen, welche Dinge hier drauf stehen, die für deine langfristigen Ziele keine Rolle spielen.

Diese kannst du mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einfach weglassen – weil du hast sie ja zugesagt. Wenn sie nicht wichtig oder nicht dringlich wären, hättest du sie vorhin ja schon rausgestrichen.

Aber das sind die, die du mit ganz viel Pragmatismus und bestenfalls so schnell wie möglich fertig machen solltest. Um genug Zeit zu haben, für die Aufgaben, die dich dorthin bringen, wo du hinwillst.

Pausiere hier auch noch einmal für 5 Minuten und markiere dir diese für die Zukunft wenig relevanten Aufgaben mit einem fetten Marker.
 

In einer Stunde zu deinem klaren Quartalsplanung

Und … tadaaa! Fertig! Jetzt hast du in einer groben Stunde dein 4. Quartal geplant. Und damit alles in die Wege geleitet, damit du in den nächsten 10 Wochen deinen Zielen ein Stück näher kommst.

Klar sind das Mini-Schritte. Aber glaub mir, jede Bergbesteigung besteht aus ganz vielen Mini-Schritten.
 

Die Analyse wirkt – auch ohne konkrete Verwendung

Kurzer Hinweis: Du siehst jetzt im Rückblick, dass wir die Analyse aus Schritt 3 gar nicht genutzt haben. Die war aber nicht umsonst. Denn die hat unbewusst deine Entscheidungen danach beeinflusst.

So. Wie geht’s dir denn jetzt damit? Ich bin sehr gespannt … berichte gern mal. Machst du eh regelmäßig eine Quartalsplanung? Wenn ja, wie machst du das? Oder war das dein erstes Mal, dass du sowas gemacht hast?

Was hat dich überrascht? Ich bin neugierig …
 

Kostenloses Workbook: Dein Weg zur bewussten Zeitgestaltung

Und wenn du jetzt richtig Lust bekommen hast, deine Zeit bewusster zu planen, dann hier noch eine Einladung an dich. Lade dir gern mein kostenloses Workbook »Dein Weg zur bewussten Zeitgestaltung« für 0 Euro herunter. Das findest du unter www.diegutemappe.de/zeit/

Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe, wir hören uns wieder nächste Woche,

ich freu mich auf dich,
bis dahin, Franziska
 

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Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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