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Weitere InformationenDie Folge #211 beantwortet diese 3 Fragen:
Deine Motivation kehrt zurück, wenn du klare Mini-Schritte setzt und jeden Fortschritt feierst. Nutze Zeitreisen (stell dir die positive Zukunft vor) und Vorbilder, die ähnliche Wege gegangen sind. Selbstwirksamkeit stärken heißt: Vertraue darauf, dass du durch dein Handeln Ergebnisse erzielst – auch wenn sie noch nicht sichtbar sind.
Die Puste geht verloren, weil Belohnungen fehlen und der Prozess sich endlos anfühlt. Dagegen hilft: Teile dein Projekt in kleine, feierbare Meilensteine ein. Erinnere dich an dein »Warum« (z. B. durch Zeitreisen in die Zukunft) und suche dir Peers oder Vorbilder, die dich bestärken. Selbstwirksamkeit ist der Schlüssel. Sie gibt dir das Gefühl: »Ich schaffe das.«
Du bleibst dran, indem du den Fokus von der Belohnung auf den Sinn lenkst. Frage dich: »Was passiert, wenn ich aufhöre?« und »Wie verändert sich mein Leben, wenn ich durchhalte?« Zerlege den Prozess in Mini-Schritte und feiere jeden noch so kleinen Erfolg. Gleichzeitig zeigen dir Vorbilder, dass es möglich ist und stärken so deine Selbstwirksamkeit.
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Hast du schon einmal ein großes Vorhaben gestartet, bei dem klar war, dass es viele Monate dauern würde, bis es fertig ist? Und zu Beginn warst du total motiviert, hattest Lust und Energie und bist optimistisch losgestiefelt. Aber dann, nach ein paar Monaten, wurde es anstrengend und es hat länger gedauert als du dachtest.
Und die Belohnung, für die du losgelaufen bist, die kam einfach nicht. Aber was kamen, waren Zweifel? Und die wurden immer größer. Kennst du das?
Mir geht das gerade so. Und ich teile heute mit dir, warum das bei mir gerade so ist und welche Strategien ich benutze, um hier trotz der Zweifel und trotz der Anstrengung weiterzumachen. Denn ich hab viel vor und will viel erreichen. Und ich bin mir ganz sicher: Du auch!
Das ist heute Teil 5 meiner Mini-Podcast-Serie »Positionierung Live«, in dem du mir dabei zuhören kannst, wie ich mich, meine Marke und meine Angebote umpositioniere. Live und in Echtzeit. Und in diesem Sinne …
Hier erfährst du, wie du dich mit deiner kreativen Arbeit als starke Marke positionierst, damit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und mit selbstbestimmten Entscheidungen deine Selbstständigkeit so gestaltest, dass dein Herz auch in Zukunft noch für deine kreative Arbeit brennt.
Mein Name ist Franziska Walther, ich bin selbst Designerin, Illustratorin und Autorin. Und jetzt geht’s los.
Am Wochenende saß ich mit meinem Morgenkaffee am Fenster und schaute raus. Und dabei hab ich mich gefragt: Wie geht’s mir eigentlich? Und hier musste ich mir eingestehen, dass es mir gerade nicht so gut geht. Ich bin gerade frustriert. Ich bin müde. Und ich bin erschöpft.
In den letzten Monaten habe ich mein Business auf den Kopf gestellt, aufgeräumt, aussortiert und viele neue und viele gute Dinge angestoßen und ins Rollen gebracht.
Das mache ich in einem Umpositionierungsprozess, der schon seit März 2026 läuft. Knapp 5 Monate also.
Zu Beginn war ich voller Tatendrang. Die Entscheidung für die Veränderung habe ich davor monatelang mit mir herumgeschoben und als die Entscheidung dann endlich gefallen war, hat das ganz viel Energie freigesetzt.
Aber jetzt, nach 5 Monaten, fühlt sich alles zäh wie Kaugummi an. Die Euphorie des Anfangs ist verbraucht und im Moment ist jeder Schritt harte Fleißarbeit.
Das, was sich für mich gerade besonders schwierig anfühlt, ist die zeitliche Dimension dieses Transformationssprozesses.
Im März ging es los. Da habe ich eine Liste von Sachen identifiziert, die sich nicht mehr passend anfühlen und die ich in meinem Business ändern möchte.
Damit habe ich einen Berg an Arbeit vor mir aufgetürmt und den werde ich noch weit bis ins nächste Frühjahr abarbeiten – und erst nächstes Jahr im Juni werde ich wissen, ob sich die ganze Arbeit überhaupt gelohnt hat.
Das ist schwer auszuhalten. Die zeitliches Dimension des Prozesses ist wenig greifbar und die Belohnung für meine Anstrengung kommt erst am Ende eines langen Weges.
Es fühlt sich ein bisschen so an, als ob ich hinter einer Mohrrübe herlaufe, die so weit weg ist, dass ich die Augen zusammen kneifen muss, um sie überhaupt sehen zu können.
Und so richtig in die Hand nehmen werde ich die Mohrrübe erst nächstes Jahr im Juni.
Bis dahin brauche ich Vertrauen in meinen Weg und muss auch aushalten, dass ich bis dahin keine Bestätigung bekomme, ob meine Umpositionierungs-Strategie, die ich mir ausgedacht habe, funktioniert oder nicht.
Da schleichen sich schnell Zweifel ein.
Zum Beispiel ploppt da ab und an diese Stimme in meinem Kopf auf, die fragst: Bist du immer noch auf dem richtigen Weg? Warum dauert das so lange? Hast du was falsch gemacht?
Ich wünsche mir gerade so sehr einen Beweis, dass meine Strategie funktioniert, aber bis der Beweis kommt, wird noch so viel Zeit vergehen.
Und ja, damit bin ich nicht alleine. Jeder Mensch, der mal ein großes Vorhaben gestartet hat, das über mehrere Monate bis Jahre lief, kennt diese Stimme.
Wir sitzen hier also alle im gleichen Boot.
Weil bei allem, was über sechs Monate dauert, das Durchhalten schwer wird.
Warum ist das so? Weil das Gefühl von Dringlichkeit, das zu Beginn noch ganz viel Kraft freisetzt, über die Zeit nachlässt.
Auf eine gewisse Weise läuft da ein Gewöhnungsprozess statt und selbst, wenn die Sache immer noch nach Monaten dringlich ist, fühlt sie sich nicht mehr so dringlich an.
Gleichzeitig haben langfristige Prozesse oft keine klaren A-nach-B-Verläufe. Selbst wenn wir zu Beginn bei A starten und auf ein klares B zulaufen, verändert sich das B im Prozess oftmals.
Das bedeutet, dass wir immer wieder beim Laufen agil unsere Richtung anpassen müssen. Und das kostet Kraft und macht auf Dauer müde.
Warum geht die Motivation verloren in langfristigen Veränderungsprozessen?
Was hier helfen würde, um wieder mehr Motivation zu bekommen, wäre ein Erfolgserlebnis. Aber in langfristigen Prozessen lässt auch das oft lange auf sich warten, bis es denn gegebenenfalls irgendwann vielleicht mal kommt.
Durch die fehlende Belohnung wird es für uns immer schwerer, die Motivation zu finden, weiter zu machen.
Und zu guter Letzt ist es auch recht normal, dass wir in langfristigen Prozessen mit vielen, einzelnen Aufgaben nach einiger Zeit auch mal die Übersicht verlieren. Und dann braucht es nur noch einen Schritt in die falsche Richtung und wir verzetteln uns.
Sich hier immer wieder aufzurappeln, um immer wieder Stringenz reinzubringen – das kostet Kraft.
Durch diese lange Liste von Herausforderungen geht über die Zeit in langfristigen Prozessen schnell mal die Selbstwirksamkeit flöten.
Dabei brauchen wir sie in lang andauernden Prozessen ganz besonders doll.
Selbstwirksamkeit ist ja diese innere Überzeugung, dass wir Probleme mit unserem Handeln und durch unsere Kompetenzen erfolgreich bewältigen können.
Selbstwirksamkeit ist eine echte Superkraft.
Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit setzen sich höhere Ziele, gehen diese lösungsorierentiert an und bleiben auch an schwierigen Aufgaben länger dran.
Gleichzeitig erholen sie sich schneller von Rückschlägen und sie lernen auch mehr aus den Fehlern, die auf dem Weg passieren.
Und wenn die Selbstwirksamkeit flöten geht, dann schleichen sich Gedanken ein wie: »Ich schaff das nicht.« Oder: »Ich kann das nicht.«
Ich bin mir sicher, dass diese Stimme auch schon einmal in deinem Kopf aufgeploppt ist.
Und deshalb teile ich heute mit dir die drei Dinge, die ich nach meinem Aha-Moment am Wochenende gemacht habe, um mir dabei zu helfen, weiterzulaufen. Auch wenn es mir gerade schwer fällt.
Lösung, mögliche Strategien aufzeigen
Ich stelle dir heute drei Strategien vor – und alle drei stärken deine Selbstwirksamkeit. Also deine Superkraft.
Lass uns mal mit Strategie Nummer Eins beginnen und die heißt:
Als ich da am Wochenende realisiert habe, dass es mir gerade nicht gut geht, habe ich daraufhin meinen imaginären Koffer gepackt und bin auf Reisen gegangen.
Zuerst bin ich in eine positive Zukunft gereist.
Dort habe ich mir vorgestellt, was passiert, wenn ich meinen Positionierungsprozess durchhalte und ich meine Ziele erreiche.
Ich habe mir also so bildhaft wie möglich vorgestellt, wie sich mein Leben verändern wird, wenn ich bis nächstes Jahr im Juni durchhalte.
Damit habe ich mich also bewusst daran erinnert, warum ich meine Umpositionierung überhaupt angestoßen habe.
Und dafür gab es zwei Hauptgründe.
Ein »einfaches« Business
Erstens wollte ich, dass mein Business einfacher wird. Nicht komplizierter, nicht komplexer. Sondern klarer und einfacher.
Das heißt, nicht noch ein Standbein mehr neben meinen aktuell schon 5 Standbeinen, sondern lieber zwei weniger.
Lieber einfache Prozesse anstatt komplexe.
Lieber ganz klare Angebote, die ein klar definiertes Ergebnis liefern, anstatt Angebote, die alles auf einmal lösen wollen.
Das war Ziel #1: Einfacher statt komplexer.
Mehr Raum für Veränderung
Und zweitens wollte ich mehr Zeit haben. Ich arbeite seit vielen Jahren wirklich dauerhaft viel. Und ich arbeite auch gerne.
Aber ich wünsche mir mehr Zeit für mich – vor allem, um Raum zu haben, mich auch weiterzuentwickeln.
Die letzten Jahre waren gut für mich, aber da war nur wenig Raum für Veränderung, weil eigentlich immer alles durchgetaktet war. Wenn die eine Sache beendet war, ging die nächste schon los.
Das war Ziel #2: Raum für Wachstum schaffen.
Das sind also meine zwei großen Ziele, mit denen ich meine Umpositionierung gestartet habe.
Und in meiner Zeitreise in die Zukunft habe ich mir vorgestellt, was das konkret in meinem Leben positiv verändern würde.
Dieser Blick in diese positive Zukunft macht die Mohrrübe sozusagen greifbar. Selbst, wenn die Mohrrübe noch nicht in meiner Hand liegt.
Damit fällt es mir leichter, mich ganz bewusst zu entscheiden, weiterzulaufen.
Denn am Ende ist das eine Entscheidung. Ja, ich setze einen Fuß vor den anderen. Und jeder Schritt ist eine kleine Entscheidung für diese positive Zukunft.
Aber dann bin ich auch noch einmal in eine Zukunft gereist, die mir zeigt, was passiert, wenn ich genau hier stehen bleibe.
Hier habe ich mir also so konkret wie möglich vorgestellt, was dann gleich bleibt. Womit müsste ich mich arrangieren, wenn ich jetzt stehenbleibe?
Bin ich bereit, meine Ziele und Wünsche gehen zu lassen?
Hier gibt es keine richtige Antwort. Denn natürlich kann es hier auch passieren, dass ich vielleicht merke: Ja, das Stehenbleiben ist für mich ok. Ich bin fein damit, wenn alles so bleibt, wie es ist.
Ich habe aber dabei gemerkt, dass mir die Veränderung wirklich wichtig ist. Und deshalb bin och nicht bereit, dass alles so bleibt, wie es ist.
Dieser Perspektivwechsel hat meinen Willen gestärkt, die Veränderung proaktiv anzugehen und mich darauf einzulassen.
Mit beiden Zeitreisen habe ich mir also noch einmal mein Warum bewusst gemacht. Warum bin ich losgelaufen? Was will ich anpassen? Und wie soll sich mein Leben dadurch positiv verändern?
Die Antworten auf diese Fragen erzeugen Sinn. Und Sinn ist die Kraft, die mich weiterlaufen lässt. Auf meine Motivation kann ich mich nicht verlassen. Die fluktuiert, je nach Tagesform.
Aber Sinn bleibt bei mir. Immer.
Deshalb helfen diese zwei Zeitreisen, deine Selbstwirksamkeit zu stärken. Sie unterstützen dich, den Sinn in deinem Plan und auch in der Anstrengung zu erkennen.
Und mit einen Gefühl von Sinnhaftigkeit können Menschen Berge versetzen.
Das funktioniert übrigens auch bei Akquise.
Kurze Randnotiz in eigener Sache deshalb: Wenn du also gerade Schwierigkeiten hast, deine Akquise kontinuierlich zu machen, dann frag dich: Was ist die Alternative? Was passiert, wenn du keine Akquise mehr machst? Bist du bereit, die Konsequenzen zu tragen?
Und wenn du dann merkst, dass du schon Akquise machen willst, aber du trotzdem gerade damit feststeckst und nicht weiterkommst, dann meld dich zu meinem Akquise-Training »Mut zur Brücke« an, das ich Ende August für 0 Euro anbiete. Dort gehen wir genau solche Blockaden an.
»Mut zur Brücke« ist ein 5-Tages-Workshop. Wir treffen uns live 5 Tage lang, jeden Morgen für 45 Minuten – und am Ende der Woche verspreche ich dir, wirst du überrascht sein, wie mutig du Akquise machst.
Anmelden kannst du dich für 0,00 Euro unter www.diegutemappe.de/workshop.
Ok, und damit Randnotiz Ende, weiter geht’s.
Meine Zeitreise hat mir also geholfen, mein Warum wiederzufinden. Aber trotzdem steht ja noch die Frage im Raum, wie ich dran bleibe, wenn der Weg so lang ist.
Das mache ich mit Strategie Nummer 2 für mehr Selbstwirksamkeit und die heißt:
Ein Grund, warum das Durchhalten sich für mich gerade so schwer anfühlt, ist die Mohrrübe, die ganz weit hinten am Horizont baumelt. Ich kann sie kaum sehen.
Und ja, das fühlt sich richtig doof an.
Denn für Motivation und Durchhaltevermögen sind Belohnungen essenziell. Weil: das menschliche Gehirn liebt Belohnungen. Ohne Belohnung keine Motivation.
Es ist also total menschlich, die Lust zu verlieren, wenn es keine Belohnung gibt. Das liegt an unserem Gehirn. Wir können nichts dafür.
Aber wir können was dagegen machen. Und zwar große Prozesse in viele kleine Mini-Schritte aufteilen.
Das Ziel dieser Strategie ist also, mehr Gründe zum Feiern zu kreieren.
Denn wenn ich mein großes Projekt in viele kleine Teilaufgaben aufteile, dann kann ich nicht nur einmal am Ende feiern, sondern bestenfalls alle paar Tage.
Das hält das Dopamin-System meines Gehirns aktiv – und damit bleibt auch die Motivation bei mir.
Und ja, das weiß ich. Eigentlich. Also theoretisch.
Aber mir ist am Wochenende aufgefallen, dass ich zwar seit Wochen fleißig Todo-Listen mit Mini-Schritten schreibe und diese auch genauso fleißig abhake.
Und ja, ich belohne mich auch regelmäßig. Ziemlich oft darf ich abends, wenn meine Tages-Todo-Liste abgehakt ist, zur Belohnung an meinem Ponybuch zeichnen – und das macht mich gerade sehr froh.
Aber: Ich nehme mir aktuell viel zu selten Zeit, um mal zurück zu schauen und zu sehen, was ich alles schon geschafft habe.
Das wöchentliche Mini-Feiern fühlt sich gut an, aber weil die Rückschau fehlt, spüre ich nicht den Fortschritt.
Dadurch fühlt es sich so an, als ob ich auf der Stelle trete. Denn ich sehe zwar die Teilerfolge, aber nicht, wie diese Schritt für Schritt etwas Großes aufbauen.
Nachdem mir das aufgefallen ist, habe ich meine Todo-Listen noch einmal umstrukturiert.
Dazu habe ich in meiner Projektmanagement-Datenbank ein eigenes Projekt angelegt für meine Umpositionierung. So kann ich alle Aufgaben in diesem Container sammeln.
Und ich kann jeden Freitag überprüfen, wie viel Zeit ich dafür investiert habe, welche Aufgaben ich schon erledigt habe und ich sehe auch, wie sich die Teilaufgaben langsam zu etwas Großem zusammensetzen.
Klar kommen aktuell immer auch wieder neue Teilaufgaben dazu – agile Adaption und so – aber ich sehe trotzdem, wie sich der Container langsam füllt.
Und ja! Auch das stärkt meine Selbstwirksamkeit, weil ich sehe, was ich alles schon geschafft habe.
Zu guter Letzt habe ich mich da am Wochenende auch noch gefragt, was mir gerade Halt geben würde. Und dafür ist Strategie #3.
Menschen lernen durch Beobachten und Nachmachen.
Durch’s Imitieren haben wir alle schon Laufen gelernt. Und so lernen wir auch, schwierige Aufgaben zu bewältigen.
Deshalb sind Vorbilder für die Stärkung der Selbstwirksamkeit eine echt gute Idee.
Denn in langfristigen Prozessen hilft es, zu sehen, dass eine andere Person das auch schon geschafft hat. Und: Wenn sie das kann, dann kann ich das auch.
Gleichzeitig ist es ja so: In langfristigen Transformationsprozessen passiert es schnell, dass wir die Übersicht verlieren. Meterlange Todo-Listen, mehrere Baustellen gleichzeitig: Portfolio, Angebote, Website, Akquise.
Und in diesem Wollknäuel aus Dingen brauchen wir Halt und Orientierung. Und die kann eine Vorbildperson geben.
Denn es hilft mir, wenn da ein Mensch ist, von dem ich weiß, dass er genau das Gleiche auch schon einmal durchgemacht hat.
Ich kann mich identifizieren – und fühle mich im Umkehrschluss nicht mehr so allein beim Gehen.
Und ja, das stabilisiert und nimmt die Angst vor’m Unbekannten. Wie früher beim Laufen lernen.
Gleichzeitig frage ich mich ja beim Wählen meiner Vorbilder auch insgeheim: Wer bin ich? Und wer will ich eigentlich sein?
Dadurch entsteht beim Vorbild-Wählen auch Orientierung.
Und das Coole ist: Dazu müssen Vorbilder auch nicht unbedingt Idole oder Held*innen sein, die ich anhimmle. Für die Orientierungshilfe reicht es, wenn ich mich mit Teilaspekten der Person identifizieren kann.
Mir hilft es deshalb gerade sehr, Podcasts von anderen Personen zu hören, die auch durch Transformationsprozesse durchgehen, selbst, wenn mir die Menschen manchmal gar nicht 100% sympathisch sind.
Allein das Gefühl, mit den Aufgaben, die ich gerade bewältigen muss, nicht allein zu sein, unterstützt.
Aber ich habe in dem Zug auch noch einmal auf mein Positionierungsboard geschaut, auf dem ich meine wirklichen Held*innen notiert habe. Meine Leitsterne. Denn die verkörpern ja Aspekte, wie ich mein Leben leben möchte.
Deshalb habe ich mich auch noch einmal gefragt, was ich an meinen »echten« Vorbildern schätze und wie mir diese Fähigkeiten gerade helfen können, weiterzugehen.
Denn was ich an meinen Held*innen schätze, das schlummert auch in mir.
So. Das waren meine drei Strategien:
Und wenn dir vielleicht auch gerade die Puste in einem langfristigen Prozess ausgeht – wenn du also gerade deine Positionierung angehst, kontinuierlich Akquise machst oder ein großes Projekt bearbeitest –dann habe ich jetzt vier Fragen für dich:
Hier noch ein Tipp von mir:
Überprüfe gerne deine Positionierung mit meinem neuen »3-Minuten-Check für Kreative«.
Der ist nigelnagelneu, dauert wirklich nur 3 Minuten und du bekommst sofort eine Bewertung zu 4 Kategorien deiner Positionierung, inklusive Tipps, wie du hier noch weiter wächst.
Schritt für Schritt. Mutig. Und mit selbstbestimmten Entscheidungen.
Hier geht’s zum Check.
Damit wünsche ich dir für heute alles Liebe. Wir hören uns wieder nächste Woche.
Ich freu mich auf dich.
Bis dahin, tschüss!
Deine Franziska

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