Das nächste Portfolio-Live ist am 12. November //
Meld dich jetzt an
17. September 2026

Selbstzweifel in der Akquise: Der unsichtbare Saboteur

Kategorie:

So überwindest du Selbstzweifel und bekommst endlich Aufträge

 

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Podigee. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Die Folge #215 beantwortet diese 3 Fragen:

Warum bekomme ich keine Aufträge, obwohl meine Arbeit gut ist?

Viele Kreative sabotieren unbewusst ihre Akquise durch Selbstzweifel bzw. durch das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Dies führt zu inkonsistenter Akquise oder -Vermeidung, obwohl die Arbeit gut ist. 53% kämpfen damit. Die Lösung: Schaffe emotionalen Abstand zwischen dir und deinem Angebot, um handlungsfähig zu werden und Selbstzweifel in erfolgreiche, kontinuierliche Akquise zu verwandeln.

Wie überkomme ich Selbstzweifel bei der Akquise?

Der Schlüssel liegt darin, zu akzeptieren, dass Unsicherheit zum kreativen Prozess dazugehört und Teil des Weges ist. Selbstzweifel entstehen oft, weil wir uns mit unseren Angeboten zu sehr identifizieren und sie als Teil unserer Persönlichkeit sehen. Die Lösung: Trenn dich emotional von deinem Angebot und sieh es als das an, was du tust – nicht als das, was du bist. So wirst du handlungsfähig.

Warum sabotieren so viele Kreative ihre eigene Akquise?

Selbstzweifel und inkonsistente Akquise verstärken sich gegenseitig, was viele in einen Teufelskreis aus Vermeidung und Frustration führt. Wenn du denkst, nicht gut genug zu sein, fühlt sich jede Akquiseaktion wie ein Aufdrängen an. Misserfolge bestätigen dann diese Angst und verstärken den Kreislauf. 53% haben dieses Problem. Die Lösung: Erkenne, dass Unsicherheit zum Prozess gehört und schaffe emotionalen Abstand.


 

Warum 53% ihre Akquise sabotieren

53 Prozent der Kreativen haben dieses Problem – und es sabotiert ihre Akquise.

Und ja, ich gehöre auch in diese 53 Prozent. Zumindest damals, als ich mir ein Bein ausgerenkt habe, um als Illustratorin endlich meine ersten Aufträge zu akquirieren. Und trotzdem kam damals fast nichts bei rum.

Warum? Weil ich mir selbst im Weg stand. Weil ich dachte: »Die merken bestimmt gleich, dass ich nicht gut genug bin.«

Und ja, diesen Gedanken kennen viele. 53 Prozent der Teilnehmenden meines 3-Minuten-Checks nennen genau diese Unsicherheit als ihre größte Hürde.

Aber die gute Nachricht ist: Es gibt eine Lösung dafür, die fast zu einfach klingt, um wahr zu sein. Aber sie wirkt. Und diese Lösung macht dich frei von der Angst, nicht gut genug zu sein. Wie das genau geht, erfährst du heute hier. Und in diesem Sinne …
 

Herzlich Willkommen im Podcast »Vom Portfolio zur Marke« mit Dr. Franziska Walther.

Hier erfährst du, wie du dich mit deiner kreativen Arbeit als starke Marke positionierst, damit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und mit selbstbestimmten Entscheidungen deine Selbstständigkeit so gestaltest, dass dein Herz auch in Zukunft noch für deine kreative Arbeit brennt.

Mein Name ist Franziska Walther, ich bin selbst Designerin, Illustratorin und Autorin. Und jetzt geht’s los.
 

Wie ich als Illustratorin scheiterte

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich wirklich viel Akquise gemacht. Vor allem für meine Illustrationsangebote.

Ich bin zu den Buchmessen in Leipzig, Bologna und Frankfurt gefahren, habe mich dort in Schlangen gestellt und in Terminen mein Portfolio gezeigt.

Zwischen den Messen habe ich Portfolios und Postkarten an Verlage, Magazine und alles, was nicht bei drei auf den Bäumen war, verschickt.

Und zwei Mal bin ich sogar nach New York geflogen, um mich in Magazin-Redaktionen vorzustellen. Weil damals eins meiner Ziele war, irgendwann mal ein Cover für den New Yorker zu illustrieren.
 

Bin ich gut genug? Die Zweifel kamen

Ich hab mir wirklich ein Bein ausgerenkt. Und nur ganz wenig mit meiner Akquise erreicht.

Und das hat ganz schnell dafür gesorgt, dass ich das Gefühl bekommen hab, nicht gut genug zu sein.

Natürlich war mit diesem Gefühl meine Akquise auch total frustrierend und kräftezerrend. Und natürlich hab ich mich damals auch gefragt, ob sich Akquise denn überhaupt lohnt – weil: vielleicht bin ich ja einfach nur nicht gut genug.
 

Die überraschenden Ergebnisse des 3-Minuten-Checks

Und ich weiß, dass ich mit diesen Gedanken nicht allein bin.

Denn letzte Woche habe ich einen Blick auf die Daten-Auswertung meines 3-Minuten-Checks geworfen.

Das ist ja eine neue Scorecard, die ich vor ein paar Wochen veröffentlicht habe.

Mit der kannst du für 0 Euro deine Positionierung überprüfen und du bekommst sofort eine Bewertung, wie du aktuell in 4 Positionierungs-Kategorien aufgestellt bist, inklusive Tipps, wie du diese 4 Kategorien ausbauen kannst. Hier geht’s zum Check.

Im 3-Minuten-Check frage ich die Teilnehmenden auch, was für sie bisher die größte Hürde war in Bezug auf Positionierung und Akquise?
 

Die 6 größten Akquise-Hürden

Dazu gibt es in der Scorecard sechs mögliche Antworten:

Und diese lauten:

  • Zu wenig Sichtbarkeit.
  • Mein Portfolio erzeugt keine oder die falschen Aufträge.
  • Die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein.
  • Menschen wissen oft nicht, was ich genau mache.
  • Zu wenig oder inkonsistente Akquise.
  • Oder etwas anderes.

Wenn ich dich jetzt fragen würde, was würdest du denn auswählen?

Ich lese dir die Antworten noch einmal langsam vor. Hör sie dir noch einmal in Ruhe an und wähle deine größte Hürde.

Ist es zu wenig Sichtbarkeit? Oder erzeugt dein Portfolio keine oder die falschen Aufträge? Ist es die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein? Oder wissen Menschen oft nicht, was du genau machst? Machst du zu wenig oder zu inkonsistent Akquise? Ist es etwas anderes? Oder vielleicht auch zwei oder drei Sachen davon?
 

53% kennen die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein

Hast du’s? Ok? Warum frag ich dich das?

Bisher haben 62 Menschen den 3-Minuten-Check gemacht. Und als ich mir die statistische Auswertung angesehen habe, ist mir eine Sache aufgefallen.

Die Antwort, die deutlich auf Platz 1 liegt, ist »Zu wenig oder inkonsistente Akquise«. 56 Prozent aller Teilnehmenden haben sie angeklickt.

Das bedeutet: Mehr als die Hälfte der Kolleg*innen wissen, dass sie zu wenig oder zu unregelmäßig Akquise machen – und machen aber trotzdem nicht mehr oder nichts kontinuierlicher.

Dafür gibt es sicherlich viele Gründe. Zu wenig Zeit. Zu viel Arbeit. Andere Sachen sind wichtiger.

Trotzdem hat mich dieses Ergebnis nachdenklich gemacht. Insbesondere auch, als ich mir Platz 2 dieser Hürden-Liste gesehen habe.

Denn gleich danach nannten 53 Prozent der Teilnehmenden als größte Hürde »die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein.«
 

Wie Unsicherheit und Akquise sich verstärken

Und hier ich habe mich gefragt: Hängt das vielleicht zusammen?

Natürlich kann ich nur mutmaßen. Aber … basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen kann ich sagen, dass bei mir da ein Zusammenhang besteht.

Und ja, ich kann ja am Ende nur für mich sprechen. Aber damals, zu Beginn, als ich mir ein Bein ausgerenkt habe mit meiner Akquise als Illustratorin, erzeugte der fehlende Akquise-Erfolg in mir genau diese Angst, nicht gut genug zu sein.

Und natürlich hatte das Einfluss darauf, wie konsequent und strategisch ich meine Akquise angegangen bin.

Ich hab zwar damals viel ausprobiert – aber gleichzeitig auch ständig meine Strategie geändert und nichts lange durchgehalten. Ich war also wie ein Huhn, das aufregt hin und her gerannt ist. Und ja, mit all dem Aktionismus war meine Akquise inkonsistent.
 

Das Spektrum: Von Kopf in den Sand bis Aktionismus

Gleichzeitig kann ich mich aber auch gut an Situationen erinnern, in denen die Angst vor dem Nicht-Gut-Genug-Sein auch das Gegenteil bei mir ausgelöst hat.

Manchmal war die Angst so groß, dass ich erst gar nicht losgelaufen bin.

Dann habe ich geplant, recherchiert, Pläne geschmiedet – und am Ende nichts gemacht. Oder alternativ hab ich gleich den Kopf in den Sand gesteckt.
 

Warum hängen diese beiden Hürden zusammen?

Das Gefühl, nicht gut genug zu sein und zu wenig oder inkonsistente Akquise gehen meiner Erfahrung nach Hand in Hand. Die beiden Sachen verstärken sich gegenseitig.

Denn wenn ich denke, dass ich nicht gut genug bin, fühlt sich logischerweise jede Akquiseaktion so an, als ob ich Kund*innen nerve oder ihnen etwas aufdrängeln will, was sie eigentlich nicht brauchen.

Denn das, was ich ich ihnen anbiete, ist ja eigentlich nicht gut.

Und ja, klar. Misserfolge in meiner Akquise treffen mich dann natürlich auch viel härter, weil sie sich wie die Bestätigung meiner Angst anfühlen.

So macht jedes weitere Nein es mir immer schwerer, weiterzumachen.

Es fühlt sich an, wie ein Waten durch klebrigen Sirup. Jeder Schritt kostet Kraft.

Und ja, klar mache ich in so einer Situation immer weniger Auftragsakquise.
 

Wie zeigt sich die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein

Wenn sich deine Akquise gerade wie so ein klebriger Sirup anfühlt, dann überprüfe mal, ob hier vielleicht die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein, bei dir präsent ist.

Und ja, manchmal versteckt sie sich auch. Sie ist also nicht immer sofort und leicht erkennbar.
 

Symptome #1: Ich warte, bis ich mich sicherer fühle

Vielleicht versteckt sie sich hinter dem Gedanken, dass du nur noch nicht fertig bist.

Dann schiebst du deine Akquise vielleicht immer wieder auf, weil du noch nicht alles perfekt vorbereitet hast.

Vielleicht ist dein Portfolio noch nicht picobello oder deine Website braucht noch ein Update, bevor es losgehen kann.

Oder du wartest auf einen Moment der Klarheit, weil du dich gerade nicht entscheiden kannst, was genau du in deiner Akquise machen willst.

Dieses Abwarten, das oft auch in einen Perfektionismus abrutscht, ist auch nur eine Variante, wie sich die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein, im Berufsalltag zeigt.
 

Symptome #2: Ich kommuniziere schwammig

Auch hinter der Angst vor Entscheidung versteckt sich oft insgeheim die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein.

Hier bleibst du vielleicht lieber schwammig in deiner Positionierung und beim Aussprechend einer Angebote, weil die Angst vor Ablehnung und falschen Entscheidungen riesig groß ist.

Denn mit der Entscheidung für ein konkretes Angebot oder einen konkreten Markt machst du ja sichtbar, was du willst. Andere sehen dann, wo du dich positionierst. Und was ist, wenn die dann denken, dass du das eigentlich nicht kannst?
 

Symptome #3: Ich denke, die wollen mich nicht

Und auch wenn sich jeder Misserfolg wie ein persönliches Scheitern anfühlt, sitzt mit großer Wahrscheinlichkeit die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein, mit im Bus.

Denn da fehlt der emotionale Abstand. Dann sagen deine Kund*innen nicht Nein zu deinem Angebot – sondern zu dir, als Mensch. Und na klar, tut das weh.

Hier die wichtige Nachricht: Wenn du dich darin wiederkennst, keine Sorge! Du bist nicht allein.

Nochmal zur Erinnerung: 53 Prozent der Teilnehmenden des 3-Minuten-Checks haben angegeben, dass ihre größte Hürde genau diese Unsicherheit ist.

Und vielleicht denkst du ja jetzt: Ja, Franziska, das ist ein Thema bei mir. Aber warum??
 

Warum Kreativschaffende besonders oft zweifeln

Es gibt einige gute Gründe, warum das bei kreativen Berufen schneller mal passiert als in anderen Berufsgruppen.
 

Qualität in der Kreativbranche ist schwer messbar

Anders als zum Beispiel in den Naturwissenschaften ist der Maßstab für »gute« Ergebnisse in der Kreativwirtschaft ja recht schwammig.

Denn: Was bedeutet denn hier »gut genug«?

Klar, es gibt fachliche Maßstäbe. Es gibt typografische Regeln, die Schrift lesbar machen und Gestaltung Persönlichkeit verleihen. Es gibt universelle Gesetzmäßigkeiten zu Farbe, Komposition, Rhythmus und Dramaturgie.

All das sind Richtlinien, die helfen, zu entscheiden, was gute, mittelmäßige oder exzellente Gestaltung ist.

Aber die Qualität von Designleistungen ist eben in Teilen auch geschmacklich, subjektiv und vom Zeitgeist geprägt.

Wir können also nicht objektiv messen, wie gut unsere Arbeit ist.
 

Das Phänomen »Ich bin meine Arbeit«

Gleichzeitig gibt’s noch einen zweiten Stolperstein, der Menschen mit einem kreativen Beruf anfällig für diese »Nicht gut genug«-Falle macht.

Meine absolute Lieblingsdefinition zu Kreativität kommt von der us-amerikanischen Professorin für Soziale Arbeit, Brené Brown.

Sie beschreibt Kreativität als das Mittel, mit dem »Menschen ihre Seele mit der Welt teilen«.

Unsere Seele, unsere Leidenschaft, unser Herzblut wird über die kreative Arbeit sichtbar und ist Teil davon. Und das macht uns verletzlich.

Denn wenn in unserer Arbeit immer auch ein Teil unserer Seele mit drin steckt, passiert es schnell, dass wir uns mit unseren Angeboten zu sehr identifizieren.

Wir bieten dann also nichts mehr an, sondern wir sind das Angebot.

Und wenn es dann mit der Akquise nicht klappt, dann fühlt sich das so an, als ob wir als Mensch abgelehnt werden. Und klar, das tut weh und erzeugt eine ungesunde Dynamik.
 

Die 2 Dinge für erfolgreiche Akquise

Damit das nicht passiert, braucht es zwei Dinge.
 

Ding #1: Die Akzeptanz, dass die Unsicherheit zum Weg dazu gehört.

Angst geht nur weg, wenn du durch sie hindurch gehst. Wenn du ihr ausweichst, wird sie größer. Wenn du vor ihr stehen bleibst, füllt sie dich aus.

Die Lösung kann also nicht sein, darauf zu warten, bis deine Unsicherheit weggeht, bevor du loslaufen darfst.

Mehr noch. Die Unsicherheit ist sogar Teil des Weges. Sie gehört dazu.

Damit trotzdem das Los- und Weiterlaufen leichter wird, hilft dir Ding #2.
 

Ding #2: Ein bewusster Abstand zwischen deinen Angeboten und dir – als Mensch.

Und wenn du dich jetzt fragst, wie das geht … Das geht, indem du dir bewusst machst, dass deine Angebote das sind, was du tust – und nicht das sind, was du bist.

Hier ersetzt du also den Satz »Ich bin nicht gut genug« mit dem Satz »Meine Angebote passen oder passen eben noch nicht so ganz zu meinen Wunsch-Kund*innen«.

Das klingt fast zu einfach, oder? Aber vom Prinzip braucht es »nur« diese Entscheidung, so auf dich und deine Selbstständigkeit zu schauen.
 

Das, was hilft: Trenne Angebote von deinem Selbstwert

Und diese Entscheidung lohnt sich. Damit steht du nämlich nicht mehr vor der unlösbaren Aufgabe, dich selbst verändern zu müssen, sondern du wirst handlungsfähig.
 

Was du damit gewinnst

Du kannst dir deine Angebote genau anschauen und überlegen, wie du sie noch passender auf die Bedarfe deiner Wunsch-Kund*innen zuschneidest. Hier veränderst du also dein Angebot. Und nicht dich.

Oder du überlegst, ob du deine Angebote vielleicht auch einfach an eine andere Gruppe von Kund*innen richtest.

Vielleicht passt die Zielgruppe ja nicht. Hier suchst du dir also ein neues Publikum aus, anstatt dich selbst zu verändern.

Du kannst auch überprüfen, ob deine Kund*innen vielleicht auch nur nicht verstehen, was du anbietest. Dann könntet du verändern, was du sagst anstatt dich selbst als Mensch zu verbiegen.

Und zu guter Letzt kannst du auch überlegen, was es vielleicht auch braucht, damit deine Wunsch-Kund*innen überhaupt erfahren, was du anbietest.

Denn vielleicht wissen sie es einfach noch nicht.

Hier kannst du also deine Akquise optimieren und ausbauen. Anstatt die Art und Weise, wie du als Mensch bist, für deine fehlenden Akquise-Erfolge verantwortlich zu machen.

All diese Sachen machst du, indem du Platz schaffst zwischen dir und deinem Angebot. Du kreierst also emotionalen Abstand.
 

Meine Geschichte und die Erleichterung, die diese Strategie mit sich bringt

Und genau das habe ich auch gemacht – damals, als ich als Illustratorin meine ersten Schritte gegangen bin.

Ich habe mich damals bewusst entschieden, den Grund für meine Akquise-Misserfolge nicht in mir zu suchen, sondern in meinen Angeboten.

Anstatt mich weiterhin wie ein rennendes Huhn überall und bei jedem Verlag vorzustellen, bin ich kurz stehengeblieben, um bewusst zu schauen, wo meine illustrativen Arbeiten auf dem Buchmarkt gut hinpassen.

Hier bin ich auch der Resonanz gefolgt. Denn die ganzen gescheiterten Akquise-Versuche vorher haben zwar keine Aufträge gebracht, aber ich hatte ne Menge Informationen gesammelt.

Und mir war schon aufgefallen, dass einige Lektor*innen positiver auf meine Arbeiten reagierten als andere. Auf die habe mich dann fokussiert.

Gleichzeitig habe mich auch gefragt, für wen ich arbeiten will und was mich eigentlich am meisten interessiert und wo meine handwerklichen Fähigkeiten gut hinpassen.

Und damit habe ich mich dann als Illustratorin ganz spitz in einer kleinen Nische im erzählenden Jugendbuch positioniert.

Und die große Erleichterung war: Es ging damit auf einmal nicht mehr darum, ob ich gut genug bin. Sondern darum, ob mein Angebot zu diesem Markt passt – oder eben nicht.
 

Reflexion: Wo bremst dich die Angst aktuell?

Deshalb jetzt mal zwei Fragen für dich: Wo in deinem Akquise-Prozess hält dich die Angst, nicht gut genug zu sein, aktuell zurück? Und was wäre der erste Schritt, um mehr Abstand zwischen deinen Selbstwert und deine Angebote zu bringen?

Und ja, wenn du wissen willst, wie klar deine Angebote schon positioniert sind, mach gerne meinen 3-Minuten-Check.

Der kostet 0 Euro, dauert wirklich nur 3 Minuten und du bekommst sofort eine Bewertung zu 4 Kategorien deiner Positionierung, inklusive Tipps, wie du hier noch weiter wächst. Schritt für Schritt. Mutig. Und mit selbstbestimmten Entscheidungen.

Hier geht’s zum Check.
 

Bitte um Unterstützung

Und ja, wenn du hier im Podcast schon einmal etwas wertvolles für dich mitnehmen konntest, dann würde ich mich wirklich sehr freuen, wenn du dem Podcast eine Form von Interaktion schenkst.

Also zum Beispiel eine positive Bewertung, einen Kommentar auf Spotify oder YouTube oder auch einfach nur das Weiterleiten an eine Person, von der du glaubst, dass die Folge für sie auch interessant ist.

Dafür danke ich dir sehr – und ja, das macht für den Podcast wirklich einen riesengroßen Unterschied. Deshalb: Danke dafür.

Damit wünsche ich dir für heute alles Liebe. Wir hören uns wieder nächste Woche.

Ich freu mich auf dich.

Bis dahin, tschüss!
Deine Franziska

Kategorien

Newsletter

Du möchtest über neue Posts informiert werden? Hier geht’s zum Newsletter.
Du kannst den Newsletter jederzeit und mit nur einem Klick wieder abbestellen. Für die Versendung meines Newsletters nutze ich die Software ActiveCampaign. Mehr dazu erfährst du in der Datenschutzerklärung.

Freebie

Für 0,00 Euro

Du möchtest dein Portfolio sofort auf ein professionelles Level heben?

Die Portfolio-Checkliste stellt dir die sieben typischsten Fehler in Design-Portfolios vor und zeigt dir, wie du sie vermeidest. 
Zur Checkliste
Du willst Danke sagen? 
Wenn du hier im »Vom Portfolio zur Marke«-Podcast schon einmal etwas Nützliches mitnehmen konntest, dann freu ich mich, wenn du dem Podcast auf Spotify ein paar Sterne schenkst, auf Apple Podcast eine Rezension schreibst oder – am allerbesten – den Podcast weiter empfiehlst. Dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.
Disclaimer: Der Blog und der Podcast wollen und können eine rechtssichere, psychotherapeutische oder medizinische Beratung nicht ersetzen. Die hier geteilten Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind konkrete Einzelfall-Beschreibungen. Deshalb hafte ich nicht für die hier geäußerten Inhalte. Die zur Verfügung gestellten Informationen begründen auch kein Beratungsverhältnis. Bitte triff deine Entscheidungen für dich selbst und hole dir im Zweifelsfall rechtliche oder andersweitige Unterstützung. Die gesammelten Informationen spiegeln den Stand des Veröffentlichungsdatums wider.
Für Dich!

Freie Ressourcen für ein gutes Portfolio  

Zum Auftragsindex
Welche Aufträge unterstützen dich auf deinem Weg? Finde es heraus! Vergleiche und bewerte Aufträge mit dem Auftragsindex und treffe damit für dich gute Entscheidungen – damit dich deine Aufträge zu deinem Ziel bringen.
Zum Podcast
Bekomme jeden Donnerstag praktische und schnell umsetzbare Tipps, wie du dein Mappen-, Web- oder Social Media-Portfolio optimierst und deinen Weg als kreative*r Unternehmer*in findest. Auf Apple Podcast, Spotify und Co.
Zur Checkliste
Die Portfolio-Checkliste stellt dir die sieben typischsten Fehler in Design- und Illustrations-Portfolios vor und zeigt dir, wie du sie vermeidest. Du möchtest dein Portfolio optimieren? Beginne mit dieser Checkliste.
Mehr freie Ressourcen
Franziska Walther, Sehenistgold®