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Wie wirkst du professionell? Brauchst du dazu ein Studium? Ein Zertifikat? Bestimmte Aufträge? Auszeichnungen? Ruhm und Ehre? Und was ist, wenn du Autodidakt*in bist? Oder eben noch keine Aufträge hast? Bist du dann automatisch nicht professionell?
Heute schauen wir uns an, warum dein Portfolio und dein Auftreten wichtiger sind als dein Lebenslauf und wie du dich als professionelle*r Geschäftspartner*in positionierst.
Bevor es losgeht hier eine kurze Randnotiz: Ich hab ein Quiz entwickelt, mit dem du herausfindest, was gerade bei dir in deiner kreativen Selbstständigkeit der nächste sinnvolle Schritt ist und mit dem Quiz-Ergebnis bekommst du auch noch eine Podcast-Playlist mit dazu, die dir beim Umsetzen hilft. Das Quiz ist nur noch bis zum 31.12.2024 online. Wenn du das Quiz noch einmal machen möchtest, bevor es offline geht, dann mach das jetzt unter www.diegutemappe.de/quiz
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit mehr Aufträge akquirierst – aber eben auch wie du dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.
Vor ein paar Wochen bekam ich eine Email von Tanja.
Tanja schrieb:»Liebe Franziska,
vielen Dank für deinen Podcast! Dank deiner Folgen habe ich mich getraut, dieses Jahr zum ersten Mal auf die Buchmesse zu fahren. Die Messe war ein großer Gewinn für mein Selbstbewusstsein als Illustratorin, und ich konnte schon einige wichtige Kontakte knüpfen. Doch gleichzeitig sind neue Fragen aufgetaucht:Wie sollte ich mich positionieren – als Autodidaktin oder als professionelle Illustratorin?
Denn meine Situation ist folgende:
Ich habe kein Studium im Bereich Bildender Kunst. Stattdessen bin ich Computerlinguistikerin und arbeite als Sprachlehrerin an der Volkshochschule. Und ich arbeite in Projekten zur jüdischen Kultur und zum Holocaust – also in einem völlig anderen Bereich als Kinderbuchillustration.Wenn Lektor*innen erfahren, dass ich Autodidaktin bin, zeigen sie mir oft die Stellen im Portfolio, die »autodidaktisch« wirken. Ironischerweise sind das manchmal genau die Seiten, die anderen Lektor*innen vorher gefallen haben.
Als Schülerin habe ich Privatunterricht bei einem freischaffenden Künstler genommen, in der Corona-Zeit viele Onlinekurse zum Beispiel zu Farbtheorie, Buchgestaltung und Kinderbuchkonzeption absolviert und auch viel Fachliteratur gelesen. Dennoch fühlt es sich nicht wie eine »richtige Ausbildung« an – oder vielleicht doch?
Außerdem habe ich ein eigenes Sachbilderbuch bei einem guten Verlag veröffentlicht, allerdings in Russland. Aufgrund der politischen Lage fällt es mir schwer, mich mit diesem Buch als professionelle Illustratorin zu präsentieren. Es fühlt sich an, als müsste ich neu anfangen.
Ich würde mich freuen, wenn du die Themen »Professionalität« und »Quereinstieg aus anderen Berufen« in deinem Podcast aufgreifen könntest. Wie baut man Selbstbewusstsein und eine klare Positionierung in solchen Situationen auf? Ich denke, viele – nicht nur ich – würden davon profitieren.
Vielen Dank nochmal für deine hilfreichen Tipps und für dein Buch »Die gute Mappe« – es hat mich sehr inspiriert.
Viele Grüße
Tanja«
Vielen Dank für deine Frage, Tanja! Und ja, ich kann deine Frage sehr gut nachvollziehen. Da ich ja auch vor meinem Designstudium Architektur studiert habe, hatte ich auch lange Zeit das Gefühl, keine »richtige« Illustratorin zu sein.
Die Frage, die ich mir damals gestellt habe, war: Ab wann darf ich mich denn als »professionelle Illustratorin« bezeichnen?
Mein Beispiel zeigt, dass sich diese Frage auch Menschen stellen, die ein klassisches Designstudium absolviert haben. Die Zweifel sind vielleicht nicht exakt die gleichen. Vielleicht ist es nicht der autodidaktische Quereinstieg, der verunsichert, sondern vielleicht die fehlende praktische Erfahrung oder das Portfolio, das sich immer noch nicht gut genug anfühlt. Aber das Endergebnis ist das Gleiche: das Gefühl, nicht professionell genug zu wirken.
Zweifel haben also viele Kreative – egal ob mit oder ohne Studium. Und ja, in kreativen Berufen ist es leichter, an sich selbst zu zweifeln. Denn erstens ist die kreative Person und deren kreativer Ausdruck Teil des Angebots – das macht uns verletzlicher. Und gleichzeitig gibt es ja kein messbares »Richtig« oder »Falsch«.
Das ist in anderen Berufen anders. Auch Steuerberatung ist nicht komplett schwarz-weiß – richtig oder falsch. Auch hier gibt es eine gewisse Flexibilität, wie Mensch zum Ziel kommt. Aber es ist deutlich leichter, zu sagen, ob etwas richtig gemacht wurde oder eine Umsetzung nicht dem üblichen Standard entspricht.
In kreativen Berufen gibt es zwar solche Standards auch, zum Beispiel handwerkliche Regeln und technische Standards. Aber gute Gestaltung bricht diese Regeln oft auch. Und gleichzeitig spielt immer auch subjektiver Geschmack mit hinein. Und Zeitgeist. Der eine Stil, der gerade von vielen als grandios innovativ befunden wird, wird in drei Jahren Schnee von gestern sein.
Deshalb bekommen Kreative auch so oft widersprüchliches Feedback von Kund*innen. Das beschreibt Tanja ja. Einige Lektor*innen finden etwas gut, was andere als »autodidaktisch« wahrnehmen – und damit suggerieren, dass es ihnen nicht passend erscheint. Und das ist zu großen Teilen auch ein subjektives Gefühl.
Das gilt es auszuhalten, wenn Mensch mit kreativer Arbeit Geld verdienen möchte. Aber: Das sorgt eben auch dafür, dass sich Zweifel schneller breit machen. Weil es eben kein richtiges Richtig gibt.
Zweifel sind allerdings keine guten Ratgeber. Denn die finden immer wieder einen guten Grund, warum es besser wäre, das alles so bleibt, wie es gerade ist.
Dabei ist das, was beim Professionalisieren wirklich hilft, das mutige Voranschreiten – weil du damit lernst, dich weiterbildest und dein Selbstbewusstsein kultivierst. So dass du bei möglichst vielen Professionalitäts-Kriterien für einen großen grünen Haken dran machen kannst.
Deshalb: Lass und mal schauen, welche Kriterien dafür sorgen, dass du als »professionell« wahrgenommen wirst.
Beginnen wir mal mit deinen handwerklichen und technischen Fähigkeiten. Die fasse ich mal zusammen als Kriterium #1.
Jeder Markt hat spezifische Anforderungen an die handwerklichen Fähigkeiten der kreativen Person. In der Kinderbuch-Illustration solltest du zum Beispiel in der Lage sein, Kinder-Figuren so zu zeichnen, dass diese wiedererkennbar und lebendig sind. Im Editorial-Bereich ist das nicht notwendig. Hier sind die Figuren deutlich abstrahierter. Wiedererkennbarkeit ist in den meisten Fällen hier nicht notwendig.
Damit du diese Anforderungen erfüllen kannst, brauchst du ein abrufbares Handwerk. Was mein ich damit? Du beherrschst also deine Werkzeuge im Schlaf und weißt, wie du mit diesen zu einem qualitativ wertvollen Ergebnis kommst.
Als ich zum Beispiel als Architekturstudentin versucht habe, an meiner Uni das erste Mal in ein Illustrations-Projekt zu kommen und dazu meine Mappe gezeigt habe, hat der Illu-Dozent zu mir gesagt, dass ich keine Ahnung habe, wie Bilderbücher funktionieren – und dass ich, bevor ich anfange zu illustrieren, erst einmal in der Bibliothek Bilderbücher studieren soll. Und so hart das war: Er hatte recht. Illustration ist eben so oft so viel mehr als »gut zeichnen können«.
Es gilt also auch, zu lernen, wie visuelles Storytelling funktioniert, warum Typografie so viel mehr kann als nur Lesbarkeit zu gestalten und wie gute Gestaltung die Botschaft formt, ganz gemäß des Philosophen Marshall McLuhan: »The Medium is the message«.
Und auch technische Fähigkeiten bzw. das Beherrschen relevanter Software spielen hier eine Rolle. Im Webdesign brauchst du ganz andere technische Fähigkeiten als im Print. Und in der Animation nutzt du andere Programme als beim Entwickeln von Marken.
Das Gute ist, dass es nicht zwingend notwendig ist, an einer Hochschule zu studieren, um dir diese Fähigkeiten anzueignen. Es ist genauso gut möglich, dieses Wissen autodidaktisch zu lernen. Heute mehr denn je: mit YouTube und Co.
Und Tanja hat hier einige Wege beschrieben, die dabei helfen: Bücher, Weiterbildungen, Kurse und Selbststudium sind gute Alternativen zu einem Hochschulstudium.
Und dann sind wir schon bei Kriterium #2.
Um deine Arbeit als professionelle Dienstleistung anzubieten, sollte diese dem Standard des jeweiligen Marktes entsprechen, auf dem du arbeiten möchtest.
Und damit du diese Standards des jeweiligen Marktes einhalten kannst, brauchst du Branchenwissen. Du solltest zum Beispiel verstehen, was Auftraggeber*innen und Verlage brauchen und wie Projekte ablaufen.
Um die Abläufe und meine Verantwortlichkeiten in der Druckvorstufe zu lernen war für mich zum Beispiel das Jahr, das ich in der Grafikredaktion eines italienischen Magazins gearbeitet habe, so viel wichtiger als mein Design-Studium. Denn ja: Mensch lernt beim Machen.
Um dein Branchenwissen zu evaluieren kannst du dich fragen: Habe ich ein gutes Grundverständnis, wie der Markt, auf dem ich arbeiten möchte, funktioniert? Verstehe ich, welche Aufgaben ich hier in meiner Rolle als Illustrator*in bzw. Designer*in für Kund*innen erledige? Und wofür werde ich bezahlt?
Und du kannst auch fragen: Habe ich schon einmal so eine typische Aufgabe gelöst und zu einem marktüblichen Ergebnis gebracht?
Tanja kann hier laut »Ja« sagen, denn sie hat schon ein Sachbuch bei einem Verlag publiziert. Sie hat also schon einmal bewiesen, dass sie weiß, wie der Sachbuch-Markt funktioniert. Und ja, dass das Buch bei einem russischen Verlag herausgekommen ist, kann in der aktuellen politischen Situation, dass Lektor*innen mit einem emotional eingefärbten Blick auf das Buch schauen.
Das ist eine sehr persönliche Frage, wie Tanja, damit umgehen möchte. Aber Tanja hat hier Handlungsmöglichkeiten. Sie könnte zum Beispiel nur die Illustrationen zeigen und den Satz und die Texte weglassen. Oder sie könnte auch gezielt einige Seiten ins Englische oder Deutsche übersetzen, um dem Buch die Möglichkeit gegeben, ohne den politischen Kontext betrachtet zu werden.
Wenn du jetzt beim Zuhören merkst, dass dir selbst diese praktischen Beweise für dein Branchenwissen im Portfolio fehlen, dann ist das kein Weltuntergang. Denn du hast jederzeit die Möglichkeit, mit freien, angewandten und selbstinitiierten Projekten genau diese Lücken aufzufüllen.
Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich zum Beispiel diverse freie Projekte gemacht, um mein Portfolio mit angewandten Arbeiten zu füllen. Zusammen mit Freund*innen habe ich beispielsweise ein Magazin herausgebracht. Dabei hab ich die Gestaltung übernommen. Die Druckvorstufe. Und einen großen Teil der Pressearbeit. Und zu Beginn hatte ich keinen Plan von nichts. Aber ich habe beim Machen gelernt.
Freie, angewandte Projekte erlauben dir also, Auftragssituationen ganz praktisch zu simulieren.
Aber Branchenwissen-Lernen geht auch erst einmal ohne Praxis. Denn zum Beispiel Berufsverbände vermitteln in ihren Publikationen auch Branchenwissen. Das beste Beispiel dafür ist das Honorarwerk der Illustratoren Organisation, das neben marktüblichen Honoraren eben auch marktübliche Prozesse beschreibt.
Und dann sind wir schon bei Kriterium #3.
Neben dem Branchenwissen gehören auch unternehmerische Kompetenzen, wie zum Beispiel Preiskalkulation, grundlegende Kenntnisse zu Verträgen, Urheberrecht und Nutzungsrechten, oder auch Zeitmanagement und wie du deine Buchhaltung machst, zu den Fähigkeiten, die dich professionell machen.
Viele dieser Fähigkeiten werden nicht oder nur marginal an den Hochschulen vermittelt. Dabei sind die unternehmerischen Fähigkeiten oftmals die, die signifikant mitentscheiden, wie wirtschaftlich erfolgreich deine kreative Selbstständigkeit sein wird.
Deshalb gibt es viele Kreative, die die tollsten Abschlüsse in der Tasche haben und sich trotzdem nicht professionell fühlen.
Hier sitzen also die meisten Existenzgründer*innen im gleichen Boot – egal, ob mit oder ohne Studium. Und es gibt Hilfe. Berufsverbände, wie die Illustratoren Organisation oder der BDG, der Berufsverband Kommunikationsdesign, oder Designaustria, oder auch die regionalen Kreativgesellschaften vermitteln hier, in Teilen auch kostenlos, Basiswissen und geben Starthilfe.
Und eine echte Superkraft sind erfahrene Kolleg*innen. Die wissen, wie der Hase läuft. Deshalb kann es gerade zu Beginn deiner Selbstständigkeit, aber wenn wir mal ganz ehrlich sind eigentlich immer, wirklich hilfreich sein, dich mit erfahrenen Kolleg*innen zu vernetzen, zum Beispiel in Netzwerkgruppen, in Stammtischen, Berufsverbänden, Ateliergemeinschaften oder in gemeinsam umgesetzten freien Projekten.
Ok. Fassen wir also mal zusammen: Branchenwissen ist also Macht. Aber dieses Wissen allein reicht nicht. Es gilt auch, das Wissen in deinem Handeln aktiv einzusetzen.
Deine Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten machen deshalb auch einen großer Teil deiner Professionalität aus. Genauso wie deine Fähigkeiten, Konflikte respektvoll zu navigieren und im Team zu arbeiten.
Denn so toll das Portfolio auch sein mag: wenn es superstressig ist, mit einer kreativen Person zusammen zu arbeiten, weil die sich vielleicht nicht an Absprachen oder Deadlines hält oder bei Konflikten zu einem roten Feuerball wird oder anfängt, zu weinen wie ein Springbrunnen, wird sich das schnell rumsprechen. Da hat niemand Bock drauf. Vor allem nicht im Business. Denn da hängt ja an der Arbeit üblicherweise auch ein monetäres Ziel mit dran. Und Geschäftspartner*innen, die sich unprofessionell verhalten, sind Risikofaktoren.
Bei deinem professionellen Verhalten gilt es aber, dir zu erlauben, Schritt für Schritt besser zu werden. Kein Mensch ist perfekt – und es ist ok, Fehler zu machen, solange wir daraus lernen. Ich hab in meinem Leben schon so einige Kund*innen-Gespräche so richtig »verkackt«. Aber solange du in solchen Situationen die Verantwortung für deine eigenen Fehler übernimmst, lässt sich vieles auch wieder kitten.
So. Jetzt sind wir schon bei Kriterium #5. Eins, das oftmals von Kreativen als besonders wichtig empfunden wird, meiner Meinung nach aber nur die Kirsche auf dem Eisbecher ist. Was meine ich? Deine professionelle Website, deine Geschäftsausstattung und dein kohärentes und kontinuierliches Marketing.
Klar, das ist wichtig und damit machst du Akquise und mit Akquise akquirierst du Aufträge. Aber wenn dann im ersten Auftrag der Kostenvoranschlag überhaupt keinen Sinn macht, weil du den Wert deiner Arbeit vollkommen falsch eingeschätzt hast, dann nützt auch die schönste Geschäftsausstattung nichts.
Deine Akquisekanäle sollten deine Werte und dich als Person authentisch widerspiegeln. Schaffst du das, dann wird aus diesen Einzelteilen eine wiedererkennbare Marke und die macht deine Akquise wirksamer und dein Auftreten professioneller.
Und jetzt – last but not least – kommen wir zu Kriterium #6. Und das ist ein ganz unsichtbares, aber essenzielles Kriterium: Dein Selbstverständnis. Denn am Ende ist es so – die Erlaubnis, dich als professionelle Illustrator*in oder Designer*in zu bezeichnen, kann nicht von Außen kommen. Du bist schlussendlich die einzige Person, die dir diese Erlaubnis geben kann.
Hier hilft es, wenn du formulieren kannst, wer du als kreative Person bist und was dich mit deiner kreativen Arbeit einzigartig macht. Es hilft auch, wenn du weißt, was genau du anbietest, wo das gebraucht wird und welchen Mehrwert das für dein Gegenüber erzeugt.
Und ja, du kannst dich dabei unterstützen. Du kannst dich bewusst positionieren.
Indem du dich ganzheitlich positionierst, nimmst du deine Selbstständigkeit ernst, sowohl die wirtschaftlichen Aspekte als auch die künstlerischen. Und dass du deine Selbstständigkeit ernst nimmst, ist die Grundvoraussetzung dafür, dass auch andere sie ernst nehmen. Und wenn du magst, kannst du das übrigens mit meiner Unterstützung und in dem 14-wöchigen Prozess in der Portfolio-Akademie machen. Mehr dazu erfährst du unter www.diegutemappe.de/pa.
Und hier in Kriterium #6 schließt sich der Kreis.
Und hier ist meine Antwort: Nein. Denn ob du studiert hast oder als Quereinsteigerin und Autodidaktin deine kreative Arbeit anbietest, ist schnuppe. Wenn du die Kriterien für Professionalität erfüllst, dann ist es egal, ob du studiert hast oder nicht. Du bist professionell. Egal oder mit oder ohne Studium.
Aber vielleicht bist ja Autodikakt*in und Professionell. Dann kann das Autodidakt*in sein eine Geschichte erzählen. Deine Geschichte. Denn du kannst deine persönliche Geschichte als Stärke und Alleinstellungsmerkmal nutzen. Tanja hat ja als Quereinsteigerin und Geisteswissenschaftlerin ein ganz spezielles Paket an Expertise, das wahrscheinlich so niemand anderes hat. Und sie bringt eine gewissen kulturelle Sensibilität mit. Wenn dieses Paket an Expertisefeldern nützlich ist für Kund*innen ist, dann sollte Tanja diese auf jeden Fall sichtbar machen. Und du auch!
Denn so können Menschen dich und deine Geschichte und deine individuelle Haltung kennenlernen. Und das ist die Grundvoraussetzung für eine echte, authentische Verbindung, die sich alle Menschen wünschen – auch Kund*innen.
An welche Professionalitäts-Kriterien kannst du heute schon einen großen grünen Haken dran machen? Und an welchen Stellen gilt es vielleicht auch, mit Wohlwollen und Geduld noch einmal Aufmerksamkeit und Energie zu investieren, um dich hier noch professioneller zu fühlen?
Und ich bin sehr neugierig, welche grünen Häkchen du gerade mental gesetzt hast! Und an welchen Stellen du gern noch wachsen möchtest. Teile deine Gedanken dazu gerne auf Instagram unter @diegutemappe oder auf LinkedIn. Dort findest du mich unter Dr. Franziska Walther. Oder schick mir gern deine Haltung dazu als Kommentar auf Spotify oder per Bewertung!
Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe, wir hören uns wieder nächste Woche, ich freu mich auf dich,
bis dahin, Franziska
Du willst Danke sagen?
Wenn du hier im Portfolio-Podcast schon einmal etwas Nützliches mitnehmen konntest, dann freu ich mich, wenn du dem Podcast ein paar Sterne schenkst, auf Apple Podcast eine Rezension schreibst oder – am allerbesten – den Podcast weiter empfiehlst. Dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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