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Zusammenfassung:
Was ist für deine Instagram-Strategie 2025 wichtig
Um eine wirksame Instagram-Strategie in 2025 zu konzipieren, musst du wissen, was dein Ziel ist. Reichweite? Aufträge? Engagement?
Bevor du deinen Content planst, mach dir deshalb konkret bewusst, wozu du Instagram einsetzen willst. Als Akquise-Kanal für dein Angebot XY? Als Plattform, auf der du sichtbar wirst, damit Menschen dich, deine Themen und deine Haltung (also dich als Personenmarke) kennenlernen? Oder als Community, in der du dich austauschst mit Kolleg*innen?
Dann folge den aktuellen Instagram-Gesetzen: visuell ansprechender Content, der ein Problem deiner Zielgruppe bzw. Kund*innen sichtbar macht oder eine konkrete Lösung dafür anbietet. Und regelmäßig posten: mindestens einmal die Woche und so oft, wie du qualitativ guten Content garantieren kannst.
Weißt du, was ich in den letzten Monaten immer wieder beobachtet habe? Viele selbstständige Kreative sind frustriert auf Instagram. Und gleichzeitig hoffen sie, dass es doch irgendwie funktioniert. Dass da der nächste Auftrag wartet. Oder mehr Sichtbarkeit oder einfach dieses Gefühl von: Ich mach das hier nicht umsonst.
Geht dir das auch so? Also ich kann sagen: Ja. Ich bin gerade oft frustriert mit Instagram. Es kostet viel Zeit und es kommt gefühlt wenig bei rum.
Aber was wäre denn, wenn Instagram gar nicht das Problem ist – sondern der Anspruch, hier alles gleichzeitig machen zu wollen? Reichweite aufbauen. Aufträge akquirieren. Austausch mit deinen Buddies und deiner Community.
Heute hörst du Teil 02 meines Gesprächs mit Anna Turner. Anna ist Marketing- und Contentstrategin mit Herz, Haltung und über 9.000 Menschen, die ihr auf Instagram folgen. Und sie hat für Kund*innen Accounts mit sechsstelligen Zahlen aufgebaut.
Wenn du Teil 01 noch nicht gehört hast – da ging’s um Positionierung, Marktanalyse und die Frage: Wie geht Marketing, das sich nicht wie Manipulation anfühlt?
Heute steigen wir noch tiefer ein und beantworten die Frage: Was brauchst du wirklich, um sichtbar zu werden? Was darfst du loslassen? Und wie kann Instagram wieder ein Werkzeug sein – statt ein frustrierendes Hamsterrad?
Ich freu mich, dass du hier bist. Lass uns loslegen.
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit mehr Aufträge akquirierst – aber eben auch wie du dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los mit dem Interview mit der wunderbaren Anna Turner.

[Transkript des Interviews mit Anna Turner]
Annas Website: www.anna-turner.com
Folge Anna auf Instagram: instagram.com/annaturnersocial
Vernetze dich mit Anna auf LinkedIn: linkedin.com/in/annaturnersocialHier erfährst du mehr zu Annas Buch »Ausgebucht. Erfolgreiches Online-Marketing für Selbstständige«.
- - -Franziska:
Anna, muss ich denn in 2025 in den sozialen Medien aktiv sein oder gibt es andere Wege, um sichtbar zu werden?Anna:
Großartige Frage, großartige Frage. Nein, musst du nicht, auch wenn dir das immer verkauft wird von allen. Absolut nicht. Es gibt wahnsinnig viele Beispiele, wenn man nur danach sucht, von Selbstständigen und Unternehmen, die extrem erfolgreich sind, auch ohne Social Media.Vielleicht sollte man jetzt auch nicht alle sozialen Netzwerke über einen Kamm scheren. Es ist okay, sich ein Netzwerk rauszusuchen. Zu sagen, das entspricht mir und meiner Persönlichkeit oder auch meiner Zielgruppe.
Also wenn jetzt jemand mit Instagram nichts anfangen kann, ist vielleicht LinkedIn oder vielleicht sogar YouTube ein Kanal, der spannend sein kann. Es gibt aber noch so viele andere Möglichkeiten.
Es gibt Podcasts. Es gibt Blogs. Es gibt auch Möglichkeiten, seine eigenen Themen und Inhalte bei anderen zu platzieren. Also ein ganzes Kapitel in meinem Buch dreht sich um die verschiedenen Marketingkanäle, die einem zur Verfügung stehen, on- und offline. Und hilft, bewusst zu entscheiden, welche wende ich für mich an und welche nicht.
Ich finde, ein ganz großes Problem von Selbstständigen ist das, dass sie glauben, auf zu vielen Kanälen aktiv sein zu müssen. Mit der wenigen Zeit, die sie haben, können sie aber keinen dieser Kanäle wirklich sinnvoll bespielen. Dann machen sie alles so halb und nichts funktioniert. Und am Ende sind sie unzufrieden.
Da ist meine Meinung die: such dir einen Kanal. Egal, was der ist. Und wenn das Weiterempfehlungen sind und das funktioniert für dich, dann bleib bei deinen Weiterempfehlungen. Ist doch völlig egal.
Such dir einen Kanal, der für dich zur Kundenakquise super gut funktioniert und gib 80 Prozent deiner Energie dahin. Und 20 Prozent kannst du dann für Experimente auf anderen Kanälen nutzen, wo du eben zum Beispiel sagen kannst: so, ich stehe gern auf der Bühne. Ich versuche jetzt als Speakerin aufzutreten zu meinem Thema. Da kriegst du genauso Sichtbarkeit. Oder ich schreibe gerne. Dann starte ich einen Blog.
Weil Instagram mit den ganzen Videos und Grafiken ... das wird jetzt bei deiner Zielgruppe weniger der Fall sein, weil hier alle grafisch begabt sind ... aber bei vielen anderen, die ich auch betreue, ist es oft so, dass dieses Videothema und dieses gestalterische Thema sehr schwierig ist für sie. Dann ist Instagram einfach nicht der richtige Kanal.
Nein. Auf keinen Fall muss jeder auf Social Media aktiv sein.
Im Gegenteil. Ich finde es viel wichtiger, dass man seine Kräfte bündelt, seine Energie bündelt. Auf einen Kanal, der dann aber auch wirklich nachhaltig betrieben wird. Und nicht nur sporadisch alle zwei Wochen wird mal irgendwas reingestellt. Weil das funktioniert auf keinem Kanal. Das funktioniert weder bei Podcasts noch bei Blogs noch bei sonstigen.
Oder Netzwerken ist auch so ein Thema zum Beispiel. Wenn jemand sich dazu entscheidet, viel zu netzwerken, dann sollte man das halt auch nicht nur alle drei Monate machen, sondern regelmäßig.
Und da hilft es halt, wenn man eben nicht versucht, fünf verschiedene Kanäle zu bespielen, sondern bei einem bleibt.
Franziska:
Ja, Fokus auf das, was funktioniert. Und viele Sachen weglassen. Ja, genau.Anna:
Da haben viele Angst davor. Und ich verstehe das auch. Das kriegt man ja auch oft gesagt, dass du nicht ... not put all eggs in one basket ... ich weiß nicht, wie man das auf Deutsch sagt ... aber dass man halt sich eben breit aufstellen soll. Und ich verstehe diesen Ansatz auch. Ich glaube nur, dass das dann erst später kommt.Also ich glaube, dass man zu Beginn seiner Selbstständigkeit oder auch wenn man noch nicht viel Marketing betrieben hat, dass man da aufpassen muss, dass man sich nicht zu sehr verzettelt und nicht zu viel gleichzeitig probiert. Weil es einfach wahnsinnig lange dauert, bis man überhaupt in den Flow kommt und bis man überhaupt versteht, wie ein einziger Kanal für einen funktioniert.
Und wenn man dann aber parallel noch drei, vier andere betreiben möchte, dann hat man oft das Problem, dass die Zeit für die eigentliche Arbeit fehlt. Für die Kundenarbeit.
Also ganz viele, die bei mir buchen sagen halt: ich habe keine Zeit für Instagram, weil ich muss ja meine Dienstleistung ausführen. Oder meine Kundenarbeit. Die nimmt schon so viel Zeit in Anspruch, dass eigentlich die Zeit für Instagram gar nicht bleibt. Dann habe ich noch den Podcast und dann habe noch dieses und jenes.
Da denke ich mir so: Okay, gib mal alles weg. Also so Marie Kondo Style. Nimm alles her, schau dir an, »Does it spark joy?« Und wenn nicht, dann gib es weg. Oder in dem Fall: macht es mich erfolgreich?
Wenn die Antwort nein ist, dann hör auf damit und konzentrier dich auf ein, zwei kleine Sachen, die du erst einmal wirklich solide aufbauen kannst. Und wenn das funktioniert, da kommt dann auch dieses Verantwortung abgeben mit rein, zum Beispiel.
Wenn du jetzt Online-Marketing betreiben möchtest und du hast einen Kanal, der super gut funktioniert, wie einen Podcast zum Beispiel, dann kannst du dir ja eine Freelancerin einkaufen, die aus diesem Podcast Blogartikel macht. Da geht deine Zeit nicht drauf. Du hast den Content schon. Du kannst ganz easy noch was draus machen.
Oder du kannst dir jemanden einkaufen, der dir dann aus dem Podcast fünf, sechs, sieben, acht Instagram-Beiträge macht.
Aber das geht am Anfang noch nicht. Weil du weder das Geld noch die Zeit dafür hast. Also das ist erst ab bei einem gewissen Punkt sinnvoll, meiner Meinung nach.
Franziska:
Wie siehst du denn Instagram 2025? Also es verändert sich ja ständig alles irgendwie gefühlt auf Instagram, aber im Frühling 2025 gab es schon auch noch mal eine sehr starke Veränderung.Wie schätzt du das ein? Welche Formate funktionieren gerade? Was kann man weglassen Worauf sollte man sich fokussieren?
Anna:
Ich würde das sogar noch früher ansetzen und mal wirklich klar definieren, wofür wird Instagram eingesetzt. Weil, ich habe es ja vorhin schon gesagt, es ist wichtig, dass man einen Kanal hat, über den man Kund*innen gewinnt.Wenn das Instagram nicht ist, also wenn man es probiert hat und es funktioniert nicht über Instagram, dann kann man Instagram weglassen.
Aber, da kommt jetzt das, was ich vorher nicht erwähnt habe. Aber ich finde es auch wahnsinnig wichtig, dass man sich nicht nur damit auseinandersetzt, wo treffen meine Kund*innen ihre Kaufentscheidung, über welchen Kanal, sondern wie funktioniert die gesamte Customer Journey.
Also wo werden die auf mich aufmerksam? Wo werde ich sichtbar? Und da kann Instagram schon spannend sein, weil es kann sein, dass über Instagram man von jemandem entdeckt wird, der dann wiederum jemandem anderen davon erzählt, der vielleicht einem selber gar nicht folgt. Der nichts gesehen hat. Der auch nicht über Instagram geklickt hat. Aber wo dann dein Name einmal in einer Unterhaltung erwähnt worden ist.
Oder es kann sein, dass so wie bei uns jetzt gerade, dass dich jemand über Instagram entdeckt und der ist nie eine Kundin von dir geworden, aber lädt dich zu einem Podcast ein. Das sind alles Möglichkeiten, sichtbar zu werden, die dann über fünf, sechs, sieben acht Wege zu Kundschaft führen können.
Und die darf man auch glaube ich, nicht außer Acht lassen.
Die Wichtigkeit davon, sichtbar zu sein: gerade als Selbstständige muss man sich auch damit beschäftigen. Wo mache ich meine Arbeit sichtbar? Wo mache ich mich selber als Person sichtbar? Ich glaube, die Schwierigkeit für Designer*innen ist die, dass Instagram oft als reiner Portfolio-Account genutzt wird, was auch legitim ist.
Da kann man sagen, so setze ich diesen Kanal ein, entlang meiner Customer Journey, dann muss ich aber irgendwo anders sichtbar werden. Weil nur über meine Arbeit, das ist für Leute, die mich noch nicht kennen, meistens nicht relevant. Das ist nur für Leute relevant, die spezifisch nach einer Illustratorin suchen in diesem Stil.
Aber Leute, die jetzt, sagen wir mal, eben zu Beginn der Customer Journey stehen und vielleicht schon wissen, dass sie das Bedürfnis haben, nach Illustrationen, Grafiken, was auch immer, aber jetzt noch nicht festgelegt haben, was genau sie brauchen, wohin genau sie wollen, mit wem genau sie zusammenarbeiten.
Für die ist das nicht relevant, jetzt ein Kundenbeispiel zu sehen. Das interessiert die noch nicht.
Da ist eben die Frage, erstens einmal: wo möchte ich Instagram einsetzen entlang meiner Customer Journey? Ist das wirklich ein reines Portfolio für die Personen, die schon kurz vor der Kaufentscheidung stehen? Die einfach meine Arbeiten sehen wollen und dann entscheiden wollen, ist das die richtige Person für mich?
Oder will ich es als Sichtbarkeitskanal einsetzen? Weil da muss der Content ganz anders ausschauen. Weil, wie gesagt, Leute, die vielleicht noch zu Beginn der Customer Journey stehen, die interessieren sich noch nicht für das Endprodukt, das du erstellst.
Da ist jetzt die Schwierigkeit, dass, wenn man Instagram als Sichtbarkeitskanal einsetzen möchte, man sich mit Personal Branding beschäftigen sollte. Weil, wenn ich sichtbar werden möchte, dann möchte ich ja für bestimmte Themen sichtbar werden. Dann möchte ich ja für bestimmte Art und Weise sichtbar werden.
Ganz viele sagen aber, eigentlich will ich als Person gar nicht sichtbar werden. Ich will, dass meine Arbeit für sich steht, aber das ist wahnsinnig schwer auf Instagram.
Also, ich glaube, das ist eben die erste Entscheidung: Was möchte ich mit Instagram überhaupt erreichen? Wenn ich diese Entscheidung getroffen habe, dann muss ich mich aber auch den Gesetzen von Instagram fügen. Also ich kann nicht erwarten, wenn ich nur mein Portfolio auf Instagram teile, dass da jetzt 3000 neue Leute pro Woche auf mein Profil kommen werden. Das wird nicht passieren.
Außer man macht irgendwie einen ganz neuen Stil und das sind alles andere Designer*innen. Das gibt es schon. Also da gibt es auch Accounts, die wahnsinnig groß sind in dieser Branche. Aber wenn man sich anschaut, wer liked denn die Sachen, wer interagiert denn mit den Sachen, dann sind das alles andere Designer*innen.
Wenn Instagram mein Kanal ist, um einen Online-Kurs für andere Designer*innen rauszubringen, dann ist es wieder relevant.
Wenn aber Instagram mein Kanal ist, um Kund*innen für mich als Dienstleister zu finden, dann ist es nicht relevant.
Also das sind ganz viele strategische Fragen, die am Anfang geklärt werden müssen, bevor man sich überhaupt damit beschäftigt, welchen Content teile ich denn? Oder welcher Content funktioniert auf Instagram?
Weil dieser Satz alleine, was funktioniert, setzt ja voraus, dass ich weiß, was mein Ziel ist damit. Weil funktionieren kann heißen: ich habe viel Reichweite. Funktionieren kann heißen: ich habe viele Kundenanfragen. Oder funktionieren kann heißen: ich habe viel Engagement. Alle drei kann ich nicht mit demselben Content abdecken.
Der muss immer anders gestaltet sein, je nachdem, was ich eben haben möchte.
Genau, deswegen: Diese diese Frage pauschal zu beantworten ist unmöglich. Weil es kommt darauf an, wie du Instagram einsetzen möchtest. Jede Taktik, die du wählst, hat ihre Legitimität. Aber du musst dich halt bewusst dafür entscheiden, wie du das machen willst.
Franziska:
Das ist so wahr. Weil du es gerade gesagt hast, was sind denn die Gesetze von Instagram aktuell?Anna:
Aktuell ist es wahnsinnig spannend, wenn man jetzt mal auf der Formatebene bleibt.Wir haben ja jetzt die letzten drei Jahre einen wahnsinnigen Videoaufschwung erlebt über Reels. Es geht gerade in eine andere Richtung.
Jetzt gerade sind Karussellbeiträge wieder voll im Kommen. Das ist vielleicht auch für Designer*innen ganz gut. Karussellbeiträge können jetzt bis zu 20 Slides haben. Das zeigt, dass Instagram es auch ernst nimmt. Also die ändern Dinge am Format.
Karussellbeiträge tauchen jetzt auch im Reels Feed auf. Das zeigt auch, dass Instagram dieses Format wieder ein bisschen belebt.
Weil vor zwei Jahren waren die komplett tot, kann man sagen. Aber auf der Format-Ebene sind auf jeden Fall Karussellposts wieder voll im Kommen.
Auf der inhaltlichen Ebene finde ich, ist es mittlerweile so, dass man sich auf Instagram noch krasser ... positionieren ist jetzt gar nicht so das richtige Wort ... aber thematisch einschränken muss, als es bis jetzt schon war.
Accounts, die aktuell noch wirklich gut funktionieren, haben ein ganz, ganz klares Thema. Das ist nicht Design, sondern das ist ein bestimmter Illustrationsstil.
Ich habe gerade in einer Beratung mit einer anderen Instagram-Beraterin darüber gesprochen. Wir haben uns verschiedene Profile angeschaut und da war eines, wo sich jemand als Hook-Expertin zum Beispiel positionieren möchte. Der Content hat das aber gar nicht widergespiegelt, was ich total schade finde.
Weil das wäre zum Beispiel so ein extrem spezifisches Thema, mit dem man heute auf Instagram extrem erfolgreich sein könnte.
Wenn du sagst, ich zeige Leuten, wie sie gute Hooks gestalten oder schreiben, dann kann der Account, wenn du wirklich nur bei diesem Thema bleibst, und das ist halt die Voraussetzung. Du musst bei diesem Thema bleiben. Du darfst nicht von diesem Thema abweichen. Dann geht der Account mit ziemlicher Sicherheit auch heute noch viral ab einem gewissen Punkt.
Wenn man jetzt die anderen Sachen auch abdeckt, also wenn die Formate spannend gestaltet sind, wenn das designtechnisch so gestaltet ist, dass es auf Instagram auch gut funktioniert.
Aber thematisch gesehen muss man einfach Extrem spezifisch werden.
Das ist eigentlich der größte Fehler. Die meisten Leute machen ein bisschen was hiervon, ein bisschen was davon. Ein bisschen was Einblick ins Privatleben. Ein bisschen was irgendwie erklären, wie Grafikdesign funktioniert. Wo ich mir dann manchmal denke, aber du willst ja keine Lehrperson werden. Also deinen Kunden ist ja egal, wie das funktioniert. Die wollen das Ergebnis haben.
Also es ist so ein bisschen was von allem, aber nichts so richtig. Das funktioniert wirklich gar nicht mehr auf Instagram. Man muss extrem spezifisch werden in seinen Inhalten.
Franziska:
Ja, gute Beobachtung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass einige hier zuhören, die nicht wissen, was ein Hook ist. Kannst du noch mal ganz kurz sagen, was ein Hook ist?Anna:
Das ist der Einstieg in ein Video. Oder der Einstieg in einen Karussellpost. Oder in einen Text. Also praktisch der erste Satz. Man kennt es eigentlich hauptsächlich über Videocontent, aber das gilt genauso für Texte und für Karussellposts.Die Hook ist das, was Leute in den ersten eineinhalb Sekunden zu sehen oder lesen bekommen.
Die erfüllt einen Zweck: und zwar den Zweck, dass Leute stehen bleiben.
Weil man muss sich ja überlegen: wie konsumieren Leute Content auf Instagram? Die scrollen und scrollen. Du musst sie innerhalb von einem Bruchteil von einer Sekunde überzeugen, dass sie bei deinem Beitrag eben nicht weiter scrollen, sondern stehen bleiben.
Das ist eine wahnsinnige Kunst. Also eben, wenn dieser Account das schaffen würde, Leuten das beizubringen, wird man, glaube ich, Millionen damit verdienen können. Weil das will jeder und kann nicht jeder. Genau.
Aber dieser Einstieg muss wahnsinnig spannend und treffsicher formuliert sein. Da komme ich vielleicht auch gleich in ein Thema, was für viele auch relevant sein kann. Eben nicht nur, was ist meine thematische Eingrenzung, sondern wie kann ich Dinge formulieren, dass sie auch bestimmte Herausforderungen meiner Zielgruppe ansprechen oder das Ziel meiner Zielgruppe darstellen.
Also da gibt es ja zwei verschiedene Wege, wie Content funktionieren kann. Im Endeffekt ist es immer, dass du einen Weg vom Jetzt-Zustand zum Wunsch-Zustand deiner Kund*innen zeigst. Du kannst entweder über deinen Content den Jetzt-Zustand darstellen und so diese Verbindung aufbauen, dass die denken: ah ja, so geht es mir. Ah, die spricht mir aus der Seele. Oder: genau so war das bei mir.
Oder du kannst den Wunsch-Zustand darstellen, dass dann das Gefühl entsteht: wow, da will ich auch hin. Das will ich auch erreichen. Die kann mir dorthin helfen.
Beides völlig legitim. Beides sind gute Ansätze. Aber die meisten vermischen das miteinander. Und das ist wenig sinnvoll. Sondern man sollte sich auch da wieder fokussieren: was möchte ich gerade darstellen? Bei welcher konkreten Herausforderung möchte ich gerade helfen? Wo sollen Leute dann danach hinkommen?
Im Endeffekt geht es ganz oft darum, dass Content, der nicht gut funktioniert, einfach zu wenig konkret ist.
Franziska:
Ja, und vielleicht auch zu langsam. Weil so ein Hook, du hast es ja gerade gesagt, der muss halt innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde dafür sorgen, dass man sich das angucken möchte.Unsere Aufmerksamkeitsspanne wird ja immer kürzer und kürzer. Das heißt, diese Zeit, die man dafür hat, wird auch immer immer kürzer. Das ist ja auch ein Grund, warum auf Instagram oder in allen sozialen Medien die Inhalte, die polarisieren, ja super gut funktionieren. Aus genau dem Grund. Weil man halt so stehen bleibt und so empört ist.
Anna:
Die Empörung, ja. Gibt es ja ein gutes Buch über diese Kultur der Empörung online. Aber genau, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Dass natürlich die Geschwindigkeit auch ein Thema ist auf Social Media. Was viele nicht verstehen, ist, dass ich eben innerhalb von diesem Bruchteil einer Sekunde Leuten das Gefühl geben muss, dass dieser Beitrag wertvoll für sie ist.So viele Leute verschwenden einfach diese ersten paar Sekunden, indem sie sagen: ja, heute erzähle ich dir irgendwas über ... da habe ich schon abgeschaltet. Das ist schon zu viel. Das interessiert niemanden.
Sag es einfach. Du musst mir nicht erzählen, dass du mir etwas über ein Thema erzählen wirst, sondern geh ins Thema rein.
Sag, warum dein Logo nicht funktioniert. Oder warum die Farbe Blau ... whatever ... ja, ich bin keine Designerin, deshalb tue ich mich so schwer, da jetzt gute Ideen zu finden, so ohne Vorbereitung ... aber man sollte direkt ins Thema einsteigen und nicht so viel drum herum labern.
Provokante Statements hast du auch schon angesprochen. Die funktionieren gut. Also wenn es jetzt ein bestimmtes Designgesetz oder einen bestimmten Designtrend gibt, dann geh mal bewusst dagegen und sag: Nein, das ist nicht so. Ich sehe das anders.
Teil deine Meinung. Also das wäre auch wieder das, was ich mit Personal Branding vorher angesprochen habe. Wir müssen schon uns auch trauen, unsere eigene Meinung online zu vertreten.
Natürlich mit allem, was dann danach auch passieren kann. Wenn Leute dann anderer Meinung sind. Das vielleicht auch ein bisschen schärfer und unfreundlicher ausdrücken. Das ist alles Teil des Diskurses. Das ist normal. Das ist in Ordnung. Aber so wird Content spannend.
Weil zum hundertsten Mal dieselben Design-Gesetze lesen interessiert ja niemanden. Also ich bin keine Designerin, aber ich weiß, was Weißraum ist. Das braucht mir niemand mehr erklären. Sondern ich möchte was Neues. Ich möchte etwas, das ich noch nie gehört habe. Und vielleicht auch etwas Kontroverses.
Franziska:
Ja, da ist ja auch eine gewisse Schwierigkeit. Es ist auch ganz schön schwer, immer wieder so ein neues Kaninchen aus dem Hut zu zaubern und wieder zu überraschen. Weil es einfach so unglaublich viel Content gibt. Und dann ja auch dieser Effekt entsteht, dass das, was funktioniert. Das machen dann alle.Anna:
Das verwässert es dann. Ja.Franziska:
Ja, es verwässert es dann. Was mir jetzt auffällt ... ich habe öfters mal jetzt beim den Podcast angefangen mit dem Satz: So, stell dir vor ... Und ich merke selbst, wie sehr mich das nervt, weil das alle machen. Ich habe noch keine bessere Formulierung gefunden, um da in so ein Thema reinzukommen. Aber ich beobachte mich selbst dabei, wie schnell sich auch so Dinge ausleiern.Anna:
Ja, da ist es zum Beispiel auch ein cooler Ansatz, da mal dagegen zu gehen. Vielleicht auch zu sagen: hey, du kriegst von mir nicht täglich irgendwelche Sachen. Weil das kann ja niemand auf Dauer in einer Qualität abliefern. Außer man hat ein mehrköpfiges Team, ja. Aber da zu sagen, du kriegst von mir wirklich sehr guten Content, der deine Bedürfnisse abdeckt, dafür halt nur ein-, zweimal pro Woche.Natürlich wächst man dann langsamer. Aber das merke ich schon auch, dass Instagram auf der einen Seite wahnsinnig schnelllebig ist, aber auf der anderen Seite Dinge sehr lange nachwirken. Also ich habe Beiträge auf meinem Profil, die noch Tage später geliked werden, was für Instagram ja wahnsinnig spät ist.
Also man glaubt ja, innerhalb von 24 Stunden hat das jeder schon wieder vergessen und niemand sieht es mehr. Das stimmt nicht. Weil der Algorithmus auf Instagram ist ja schon lange nicht mehr zeitabhängig.
Also das war ja früher so, dass Beiträge nach Veröffentlichungszeit ausgespielt worden sind. Das ist ja schon lange nicht mehr der Fall, sondern wir haben ja jetzt einen Algorithmus, der mehr auf Beziehungen fokussiert ist, und der immer mehr zum TikTok-Algorithmus wird und auf Interessen geht.
Wenn jemand da einen Beitrag interessant finden könnte, also wenn der Instagram-Algorithmus glaubt, dass der Beitrag interessant sein könnte, dann wird er auch noch fünf Tage später ausgespielt. Also es ist jetzt auf der einen Seite unglaublich schnelllebig, aber auf der anderen Seite auch wieder gar nicht.
Weil wenn der Content gut ist, also wenn er die Bedürfnisse der Zielgruppe anspricht und auf eine Art und Weise, wie das auf Instagram auch konsumiert wird, also auch einen Unterhaltungswert hat und vielleicht auch einen ästhetischen Wert hat ... das sind zwei ganz wichtige Punkte für Instagram ... dann kann der Post auch noch fünf, sechs, sieben Tage später super gut funktionieren.
Dann reicht es auch, wenn man einen Beitrag pro Woche macht. Natürlich eben die Erwartungshaltung, dann wahnsinnig schnell zu wachsen, kann nicht erfüllt werden, weil das geht nur, wenn man sehr, sehr viel postet. Also wenn jetzt jemand drei Mal am Tag postet ist die Wahrscheinlichkeit Zu wachsen immer höher, als wenn jemand nur einmal die Woche postet. Das ist so.
Die meistgestellte Frage an mich ist ja, wie oft muss ich posten? Also wirklich: seit Jahren ist es die meistgestellte Frage. Und meine sehr unbefriedigende Antwort ist immer, wie oft schaffst du, ohne dass die Content-Qualität darunter leidet. Weil genau so oft solltest du posten.
Weil was bringt es dir, wenn ich dir jetzt eine Zahl vorgebe. Zum Beispiel: Idealerweise postest du zweimal am Tag. Wer soll das schaffen? Ja, das schafft ja niemand. Also da kann man keine Vorgabe machen.
Sondern die Vorgabe ist immer: wie oft schaffst du es, einen sinnvollen Post zu gestalten.
Wenn es nur einmal alle zwei Wochen ist? Gut, da wird es dann wahrscheinlich schon schwierig, weil da ist schon sehr viel Zeit dazwischen. Aber ich finde einmal pro Woche auch völlig legitim, wenn man dann die Erwartungshaltung anpasst, dass man wahrscheinlich nicht in einem Monat 10.000 Follower kriegen wird.
Ich finde es aber trotzdem eine langfristig sinnvollere Strategie, als man versucht, jetzt zwei Reels pro Tag zu posten. Dann brennt man nach einem Monat aus und macht gar nichts mehr.
Franziska:
So wahr, so wahr. Weil es gerade so gut passt: ich habe gestern Abend, bevor ich ins Bett gegangen bin ... ziemlich dumme Entscheidung eigentlich ... noch mal YouTube aufgemacht und mir ein Video angeguckt über Instagram-Strategien in 2025.Da wurde gesagt, dass wenn man weniger als zehn Posts pro Monat postet, Instagram einen automatisch als Nicht-Creator einstuft und man dadurch bestimmte Limitationen hat.
Hast du davon schon mal irgendwas gehört? Das war ein amerikanischer YouTube-Kanal, der sehr oft sehr polarisierende Meinungen vertritt. Deswegen kann ich mir vorstellen ... who knows? Aber wie siehst du das?
Anna:
Da muss ich jetzt ehrlich sagen, dass ich noch mal genau durchlesen wollen würde, wie Instagram Creator einstuft. Weil im Endeffekt stuft man sich ja auf Instagram selber ein: als Business, als Creator oder als Privatperson. So, das ist mein Wissensstand.Ob Instagram selbst da noch irgendwelche Einstufungen vornimmt ? Natürlich misst Instagram alles mit, was man macht.
Das habe ich auch gesagt: die Wahrscheinlichkeit, dass der Account schneller wächst und man viral geht, ist natürlich höher, je mehr man postet. Klar. Dass aber an der Anzahl der Beiträge festzumachen, die man im Monat teilt, wäre mir neu.
Aber ich kann es jetzt auch nicht verneinen. Weil da müsste ich noch mal nachlesen, was Instagram da auf der Creator-Seite stehen hat und ob die das so einstufen. Was ich aber schon weiß, ist, dass ganz oft so von selbst ernannten Instagram-Expert*innen einfach irgendwelche Meinungen geteilt werden, so als ob das jetzt Fakten wären.
Ich habe mich in meinen Beratungen lange auf Instagram konzentriert. Davon bin ich jetzt mittlerweile weggegangen, weil ich dann auch gemerkt habe, dass ich dazu beitrage, dass Leute glauben, sie müssen auf Instagram aktiv sein. Das möchte ich auf keinen Fall, dass Leute das glauben.
Aber auch in meiner Zeit als Instagram-Beraterin war das schon so, dass viele Leute geglaubt haben, dass ich irgendwie so einen direkten Draht zu Instagram habe und da Dinge weiß, die andere nicht wissen. Aber das ist ja überhaupt nicht der Fall.
Also Meta ist ja ein Unternehmen, an das man sehr schwer rankommt. Und an den Kundenservice sowieso. Auch mit den bezahlten Versionen, die es mittlerweile gibt. Also da wirklich gute Antworten zu kriegen, ist schwer.
Da gibt es ja dann manchmal Reels, wo jemand sagt: so, ich habe mit meinem Meta-Business-Partner gesprochen und der hat mir diese Fragen beantwortet.
Ich habe auch schon solche Gespräche gehabt. Weil du nämlich, wenn du viele Ads schaltest, eigentlich jemanden zugeteilt kriegst über den Meta-Ads-Manager. Das sind dann diese Personen. Das habe ich auch bei Google schon gemacht in meiner Agenturzeit.
Da muss ich ehrlich sagen: die Informationen, die ich teilweise von denen gekriegt habe, waren so schwachsinnig. Also da sind teilweise Informationen zu uns gekommen von Expert*innen des Unternehmens selbst, wo unsere Ads dann am Ende gesperrt worden sind. Weil die natürlich auch nicht jedes Detail für jede Branche wissen. Das ist ja klar.
Also so selbst ernannte Instagram-Expert*innen sind keine Mitarbeiter*innen von Instagram und haben nicht mehr Einblicke in den Algorithmus als jede andere Person. Weil die wissen auch nur das, was von Instagram öffentlich gemacht worden ist.
Alles darüber hinaus ist entweder eine Vermutung, die ja auch legitim sein kann. Aber dann sollte sie halt auch als solche ausgewiesen sein, finde ich. Weil alles andere wäre unethisch.
Oder ist einfach eine Lüge. Also so viel dazu: ich weiß es nicht, ob das so ist, weil ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, da jetzt etwas zu zu sagen.
Franziska:
Ja, das ist ja auch total gut, dass du da so transparent bist. Ja, ja, ja, ja, ja.Anna, du hast ja auch ein Buch geschrieben. Das hast du ja vorhin auch schon erwähnt. Mich würde jetzt, um noch mal das Thema kurz zu wechseln, brennend interessieren, wie du als Marketing-Expertin auf das Büchermachen drauf guckst.
Weil der Portfolio-Podcast wird ja von vielen Menschen gehört, die professionelle Büchermacher*innen sind, also entweder Buchillustrator*innen, Buchgestalter*innen, Autor*innen.
Du hast jetzt ein Buch geschrieben, das heißt »Ausgebucht – Erfolgreiches Online-Marketing für Selbstständige« und ist bei Rheinwerk erschienen, kurz vor der Geburt deiner Tochter. Da habe ich mich auch gefragt: war das so geplant? Dass du zwei Babys bekommst? Ein Buchbaby und ein richtiges Baby?
Anna:
Nein war nicht so geplant. Das Buchbaby war schon vertraglich unterschrieben, bevor sich das richtige Baby angekündigt hat. Im Nachhinein so denke ich mir jetzt, wie habe ich das gemacht, in der Schwangerschaft ein Buch zu schreiben?Weil ich habe nämlich parallel auch meine Masterarbeit geschrieben, also noch ein Masterstudium abgeschlossen. Alles zur gleichen Zeit in der Schwangerschaft. Keine Ahnung, wie ich das gemacht habe. Fühlt sich jetzt an wie eine völlig andere Person, die das geschafft hat.
Genau, das Buch hat kurz vor meiner Tochter praktisch das Licht der Welt erblickt.
Du hast gefragt, wie ich das aus Marketingsicht einordnen würde. Ich glaube, dass Bücher wahnsinnig spannend sind, wenn man sie als Marketingkanal betrachtet. Also ich glaube, dass viele, die vielleicht auch selbstständig sind, glauben, dass Bücher ein Produkt sind, mit dem man Geld verdient. Das ist aber nichts.
Also natürlich verdient man Geld damit, aber niemals genug, um den Aufwand zu entschädigen. Nicht einmal nur ansatzweise. Außer man ist jetzt irgendwie Spiegel-Bestseller-Autorin. Aber die Wahrscheinlichkeit, das zu werden mit einem Fachbuch für eine sehr spezifische Nische, ist extrem gering.
Also Bücher schreibt man nicht, um Geld damit zu verdienen. Sondern Bücher schreibt man, um einen gewissen Expertenstatus zu bekommen. Um vielleicht Leuten zu einem Thema, für das man bekannt sein möchte, zu helfen und dann die auch noch mal in sein eigenes Universum zu locken.
Also das, was ich früher über Sichtbarkeit gesagt habe, gilt meiner Meinung nach auch für Bücher. Bücher schaffen Sichtbarkeit. Bücher schaffen Vertrauen.
Also speziell, wenn man sie über einen Verlag herausbringt. Im Selbstverlag ist es ein bisschen anders, weil das kann ja jeder machen. Aber wenn du ein Buch über einen Verlag herausbringst, der vielleicht auch renommiert ist auf einem Gebiet, dann unterstreicht das ja deine Expertise.
Und die wiederum kann, wenn es zu einer Kaufentscheidung kommt, sehr hilfreich sein. Weil sich dann jemand vielleicht entscheidet mit dir zu arbeiten, statt mit einer anderen Person, weil sie einfach mehr Vertrauen in deine Expertise haben.
So bin ich das Ganze auch aus marketingstrategischer Sicht angegangen. Aus persönlicher Sicht war das immer schon ein Traum, ein Buch zu schreiben. Aus inhaltlicher Sicht war es mir ein Bedürfnis, Marketing so für Selbstständige runter zubrechen, dass es für sie durchführbar ist.
Also da sind ganz viele Gedanken und Bedürfnisse mit eingeflossen, warum dieses Buch entstanden ist.
Aber weil du eben nach dieser marketingstrategischen Sicht gefragt hast: ich finde das ganz wichtig, dass man seine Angebote oder alles, was man macht, immer versucht einzuordnen und zu überlegen: mache ich das jetzt, weil ich Geld damit verdienen will? Und wenn nicht, warum mache ich es dann?
Weil es kann zum Beispiel auch, wenn man als Speakerin engagiert ist und vielleicht noch nicht bezahlt werden kann dafür, weil man noch nicht diese Plattform hat, dann kann es trotzdem relevant sein für einen: weil man eben Sichtbarkeit darüber bekommt und seinen Expertenstatus festigt.
Aus Marketing-Sicht ist das Buch für mich etwas, was auf jeden Fall mir mit meinem Thema, nämlich Marketing für Selbstständige, noch mal viel mehr Sichtbarkeit verschaffen hat. Viele Podcast-Einladungen. Natürlich auch schöne Rezensionen. Viele Erfolgsgeschichten.
Ich krieg immer Bilder zugeschickt von Leuten auf Instagram, wie das Buch am Küchentisch liegt. Oder letztens hat mir wieder eine geschrieben, sie holt sich das Buch immer wieder her und liest ein bisschen darin.
Das war ja auch mein Ansatz. Das ist kein Buch, das man von vorne bis hinten durchliest. Sondern es ist ein Nachschlagwerk, das eigentlich immer in verschiedensten Phasen im Business relevant sein kann, und dass man sich immer wieder herholt.
Es ist natürlich wahnsinnig erfüllend, zu sehen, dass es Leuten auch weiterhilft.
Franziska:
Was hast du denn als Marketing-Expertin gemacht, um dein Buch zu vermarkten?Anna:
Wahnsinnig wenig. Viel zu wenig, leider. Ja. Was den Grund hat, dass ein Monat später meine Tochter auf die Welt gekommen ist. Also mir tut das auch echt leid, weil jetzt ist das Buch auch schon über ein Jahr alt. Jetzt habe ich das Gefühl, ist es schon ein bisschen zu spät, um so eine Riesen-Kampagne drumherum zu machen.Aber ja, viel zu wenig. Weil das war dann wirklich so: das Manuskript war im September fertig. Im November ist es in den Druck gegangen. Ende Dezember ist es rausgekommen. Anfang Februar ist meine Tochter geboren worden.
Jeder, der schon mal schwanger war, weiß: so dieser letzte Monat Schwangerschaft, da brauchst du überhaupt nichts mehr machen. Weil da ist der Körper einfach nur mehr mit am Leben halten beschäftigt von diesen beiden Wesen. Von dir selber. Und dem Kind. Nach der Geburt war das natürlich auch überhaupt kein Thema.
Was ich schon gemacht habe, ist, wenn mich jemand in der Story getaggt hat, die das Buch gelesen haben, habe ich einfach diese Story mit einem Emoji geteilt. Mehr habe ich einfach nicht geschafft. Deswegen leider aus meiner Erfahrung nach viel zu wenig.
Ich habe natürlich aus Marketing-Expertinnen-Perspektive schon Ideen und Ansätze, wie man Bücher vermarkten könnte. Aber so ehrlich bin ich. Ich selber habe sehr, sehr wenig gemacht. Der Vorteil, den ich habe, ist, dass das Buch bei einem Verlag herausgekommen ist, der ja auch Marketing dafür betreibt.
Also über den Verlag sind natürlich Platzierungen in verschiedenen Blogs und auch Podcast-Einladungen und so gekommen, die ich teilweise wahrgenommen habe, teilweise nicht, aufgrund der Prioritäten zu dem Zeitpunkt.
Da hat der Verlag auch einiges für mich übernommen. Dann habe ich versucht, halt alles, was ging in der Zeit, zu machen.
Also zum Beispiel, einmal war ich auf einer Veranstaltung in Wien, auf dem Female Future Festival. Da war auch meine Tochter mit. Da habe ich dann Flyer ausgelegt. Ich habe in Podcasts darüber gesprochen oder es zwischendurch auch auf Instagram erwähnt.
Aber da könnte man sicher noch viel, viel mehr machen. Es ist dem geschuldet, dass das Buch einfach so knapp vor der Geburt rausgekommen ist, was natürlich so nicht geplant war.
Franziska:
Ja, damit Bücher sich verkaufen, ist Marketing echt wichtig. Und ich finde es auch total gut, dass du gesagt hast, die wenigsten Bücher sind dazu da, um damit Geld zu verdienen.Anna:
Da muss man sich, glaube ich, auch einfach bewusst sein, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt, ein Buch zu schreiben. Dass diese Zeit in den meisten Fällen wahrscheinlich nicht finanziell vergütet wird.Aber eben über Umwege schon vergütet werden kann. Weil du dann eben vielleicht mehr Buchungen kriegst für deine anderen Angebote. Oder weil eben ein Expert*innenstatus zementiert worden ist dadurch.
Also ich liebe ja Bücher. Ich finde es toll, wenn Leute Bücher schreiben. Ich habe auch sehr viel von meinem Wissen über die Jahre aus Büchern gelernt.
Bücher sind total underrated, finde ich. Weil im Online-Marketing bringen viele Leute Online-Kurse raus oder hochpreisige Gruppenprogramme.
Ich finde, dass man in einem Buch, das man für 20, 30 Euro kauft, manchmal gleich viel lernen kann wie in so einem Programm.
Natürlich der Unterschied ist, dass man mit dem Buch dann auch immer selber umsetzen muss. In den Programmen wird man da ein bisschen mehr an der Hand genommen. Also die Leute, die sich schwer damit tun, selber in die Umsetzung zu kommen, sind wahrscheinlich mit Büchern nicht so gut beraten.
Aber ich bin so eine Person, die sich eigentlich sehr gerne Wissen selbst aneignet und dann selbst was daraus macht, es weiter spinnt und auf meine Art und Weise umsetzt. Also ich bin jetzt nicht die, die viele Vorlagen und Checklisten von anderen braucht. Das mache ich mir alles selber.
Deswegen war das für mich einfach auch ein Ziel. Ich habe ja zu dem Zeitpunkt, wo ich meinen eigenen Pitch an den Verlag geschrieben habe, ja schon an zwei Buchprojekten mitgewirkt für diesen Verlag.
Das waren aber einmal ein Gastkapitel in einem Instagram-Buch von Anne Grabs, das mittlerweile schon in einer neuen Auflage zur Verfügung steht, bei der ich nicht mehr mitgewirkt habe. Weil das auch in der Babypause passiert ist. Aber in der Erstauflage habe ich das Reels Kapitel geschrieben.
Dann in einem Sammelband über Content. Da habe ich das Social-Media-Content-Kapitel geschrieben.
Also ich habe die Verlagskontakte auch schon gehabt. Da war dann dieser ganze Prozess auch ein bisschen anders beim Pitchen.
Aber wie gesagt. Ich finde wirklich, Bücher schreiben ist eine ganz tolle Investition. Eigentlich auch eine nachhaltige, langfristige Investition in sein Business, solange man eben nicht den Fehler macht, zu glauben, dass es sich monetär direkt lohnt.
Franziska:
Ja, ich kann mir vorstellen, dass jetzt für Menschen, die nur in dieser Branche arbeiten, da mag das gerade fast ein bisschen zynisch klingen.Aber was ich wichtig finde, ist, was man daraus lernen kann, als jemand, der wirklich Buchillustratorin ist oder Buchautorin. Es ist sinnvoll, darüber nachzudenken, das Buch nicht als Produkt zu sehen, sondern als einen Startpunkt für andere Produkte.
Weil die Möglichkeit haben ja Kreative auch. Wir können Workshops anbieten oder Zusatzfolgedinge, die dann die Menschen, die das Buch mögen, danach auch kaufen. Um dann mit dem eigentlichen Buch mehr zu verdienen.
Anna:
Ich finde ja, dass uns da amerikanische Autor*innen viel voraus haben. Also wenn man sich jetzt so in diesem Business- und Marketingfeld die Bücher anschaut, die in den letzten drei Jahren rausgekommen sind, dann sind die immer der Start einer Produkttreppe.Direkt im Buch kriegst du dann meistens einen weiterführenden Link für irgendeine Checkliste zum Download. Mit dem Download wirst du dann in eine E-Mail-Automatisierung reingezogen. Über die E-Mail-Automation wird dir dann was Höherpreisiges verkauft.
Also ich finde auch, sich mal mit dem Ansatz der Produkttreppe zu beschäftigen, ist für alle Selbstständigen spannend. Weil du dann einfach Angebote auf verschiedene Art und Weise einordnen kannst.
Ein Buch ist ja ein niedrigpreisiges Einstiegsangebot, das idealerweise, so wie du gerade gesagt hast, Leute dann woanders hinführt.
Da sind wir, glaube ich, am deutschen Markt noch ein bisschen hinterher, was das betrifft. Also das machen eigentlich die Wenigsten. Also ein Buch ist ja was physisches. Außer man kauft sich das E-Book. Aber die physischen und digitalen Kanäle mehr miteinander verbindet, ich glaube, dass das die Zukunft ist.
Also ganz lange war ja auch während Corona die Rede davon, dass jetzt alles nur mehr digital stattfinden wird. Das ist ja überhaupt nicht passiert. Also da sind ja alle, die das behauptet haben, völlig falsch gelegen.
Aber ich glaube, dass wir jetzt in einer Zeit sind, wo das nicht mehr getrennt voneinander gesehen werden kann, sondern alles ineinander greifen muss: physisch und digital. Also wo physische Events immer digital begleitet werden.
Wo auch so was wie ein Buch, das physisch vor mir liegt, dann danach was weiterführendes Digitales haben kann. Und umgekehrt kann man auch von digitalen Dingen auf ein Buch verweisen. Es muss vielmehr ineinander greifen, das Ganze langfristig, glaube ich.
Franziska:
Ja, ja, ja da gehe ich voll mit dir mit. Ich habe vor ein paar Monaten mal einen amerikanischen Podcast gehört. Da hat eine Person, die auch zugegebenermaßen eine Plattform für Self-Publishing aufgebaut hat, gesagt: Das Buch ist die neue Visitenkarte unserer Zeit.Da ist ehrlich gesagt in mir mein Herz so ein bisschen zersprungen. Als ein Mensch, der schon seit sehr vielen Jahren in der Bücherwelt arbeitet, dachte ich so: oh bitte nicht, das ist einfach so eine Abwertung. Aber du hast natürlich recht ...
Anna:
Ja stimmt schon ein bisschen. Also ich verstehe das natürlich, ja, dass auch, gerade wenn jetzt jemand auch einen künstlerischen Anspruch an Bücher hat, dass das dann natürlich wehtut.Weil wenn man das so bezeichnet als Visitenkarte, dann heißt das ja einfach nur, dass praktisch jeder ein Buch rausbringen kann und sich jeder in ein Buch einkaufen kann. Das würde jetzt auch nicht unterschreiben.
Ich finde schon, dass Bücher noch mal einen bestimmten Wert haben, eben vor allem Verlagsbücher. Weil ja da ganz viele Menschen auch in der Qualitätskontrolle beteiligt sind, ja.
Da würde ich jetzt auch hoffen, dass Bücher nicht zur Visitenkarte werden. Aber ich verstehe worauf diese Person hinaus will. Weil eben Bücher Leuten auch zeigen, wer du bist, zu welchem Thema du dich auskennst.
Im Prinzip ja auch diesen Zweck einer Visitenkarte übernehmen, genauso wie Instagram-Accounts. Genauso wie viele andere Kanäle diesen Zweck auch mit erfüllen. Aber hoffentlich erfüllen Bücher auch noch Dinge darüber hinaus. Ich glaube, damit wäre ich auch happy.
Franziska:
Ja, vielleicht können wir es ja umformulieren. Ein Buch ist eine von vielen Einladungen in das eigene Universum. Wenn man sich als Marke versteht, kann man sich ja so als kleines Universum verstehen. Ein Buch ist eine Einladung, in diese Welt zu kommen.Und es ist eine ziemlich sinnvolle Angelegenheit, darüber nachzudenken, was man dann der Person danach anbieten kann, wenn sie denn ins Universum hineingetreten ist.
Anna:
Genau, wenn sie das möchte. Und da kommt dann, glaube ich, auch wieder dieser achtsame Marketingaspekt mit rein. Dass man natürlich an jedem Punkt, wo jemand Kontakt mit einem hat, die Person dazu manipulieren könnte oder dahin treiben könnte.Oder man formuliert das Ganze auch als Einladung . Also du hast es gerade so schön gesagt, als Einladung in mein Universum zu kommen. Und dann als Einladung, sich noch weiter zu informieren, wenn man das denn möchte.
Ich glaube, manchmal sind wir auch aus Marketing-Perspektive zu sehr damit beschäftigt, was wir als Unternehmen wollen. Welche Ziele wollen wir erreichen?
Was wir uns von Dienstleister*innen wieder abschauen können, ist der Service-Gedanke. Also was können wir an unsere Kunden liefern?
Wenn die jetzt noch das Bedürfnis haben, zu einem Thema mehr zu erfahren, oder eben noch weiter in das Universum reinzukommen, dann sprechen wir die Einladung aus und nehmen sie an der Hand. Sie können selbstbestimmt entscheiden, wo sie hingehen, wie weit sie gehen, wann sie da wieder rausgehen. Das finde ich ganz, ganz wichtig.
Das ist halt bei Büchern auch das Schöne. Dass Leute sehr selbstbestimmt mit Büchern umgehen können. Weil ich entscheide ja, wann ich das hernehme und wieder weglege. Niemand schreibt mir das vor. Ich kriege auch nicht 100 E-Mail-Reminder und Benachrichtigungen, dass da jetzt noch irgendwas irgendwo liegt und erledigt werden soll.
Ein Buch ist sehr entschleunigt und eine sehr selbstbestimmte Art, mich über ein Thema zu informieren oder inspirieren zu lassen. Das liebe ich an Büchern.
Da eben eine achtsame Verbindung zu schaffen zwischen den Möglichkeiten, die mir digitales Marketing bietet, ohne dass ich Leute überflute, ist eigentlich meine Traumlösung für Marketing. Das finde ich einen sehr schönen Ansatz
Franziska:
Ja, genau. Respektvoll, ohne Druck. Schlimmes Marketing erzeugt Druck und Angst.Und gutes Marketing ist respektvoll, respektiert Grenzen und lädt ein. Aber akzeptiert auch, wenn die Person keinen Bock darauf hat. Weil das ist auch okay.
Anna:
Natürlich, vollkommen okay. Als Selbstständige dürfen wir auch lernen, uns dann nicht persönlich angegriffen zu fühlen. Weil ich kenne das auch. Also gerade zu Beginn meiner Selbstständigkeit.Also wenn ich ein Angebot schreibe und jemand nimmt es dann nicht an und nennt mir vielleicht bestimmte Gründe, warum sie nicht mit mir zusammenarbeiten wollen, dann nagt es ja an meinem Selbst.
Da ist es ganz wichtig, zu verstehen: es ist völlig legitim. Und das hat nichts mit mir als Person zu tun, wenn jemand nicht mit mir arbeiten will. Weil eben, vielleicht wollen die einen anderen Stil. Vielleicht wollen die ja andere Timeline, die ich gerade nicht erfüllen kann. Das ist auch legitim.
Also ja, diese Wertschätzung der anderen Person gegenüber ist ganz, ganz, ganz wichtig. Auch im Marketing. Weil die geht sehr schnell verloren, wenn es nur mehr um Zahlen geht und nur mehr darum geht, mehr Umsatz zu machen und mehr Leads zu generieren und mehr, mehr mehr. Da geht mir einfach die persönliche Wertschätzung verloren.
Franziska:
Da hast du vollkommen recht. Ich habe zum Beispiel ein echtes Problem mit dem Begriff Funnel. Weil ich denke mir halt immer so, ich will nicht so eine kleine Murmel in so einem System sein. Und ich finde das wirklich respektlos, so über Personen zu sprechen.Die dann durch so einen Funnel oben reinfallen und dann, je nachdem, was für Entscheidungen sie treffen, biegen sie links oder rechts ab und landen dann bei einem fest definierten Ergebnis oder Ziel. Das mag ich gar nicht Da werden Menschen wie Objekte behandelt.
Wir müssen alle Marketing machen. Wir kommen halt nicht drum herum.
Aber es ist gut, das auf Augenhöhe zu machen. Mit Respekt und ohne Druck.
Anna:
Genau. Genau meine Rede.Franziska:
Ach wie schön. Danke, Anna. Ich habe noch eine letzte Frage zum Abschluss.Und zwar eine ganz große Frage. Gibt es denn eine Wahrheit über das Leben, die du erst sehr spät in deinem Leben verstanden hast?
Anna:
Wow, das ist eine wirklich große Frage. Ich glaube, aktuell würde ich sagen, dass meine Wahrheit, die ich erst jetzt so richtig verstanden habe, die ist ... dass man kein Leben miteinander vergleichen kann.Und ich weiß, das klingt banal. Aber ich habe das erst jetzt so wirklich zu spüren gelernt. Weil einfach jeder Lebensweg, alles, was eine Person erlebt hat, zu dem beiträgt, wo sie jetzt steht.
Also alles, was jemand erlebt, macht eine Person zu der Person, die sie ist und zu dem wie sie ihr Leben gestaltet und auch gestalten kann.
Deswegen ist es so wichtig, dass wir auch verstehen, für uns selber, wann wir zum Beispiel bestimmte Privilegien haben, die andere nicht haben. Oder wann wir Möglichkeiten haben, Dinge zu realisieren, die andere nicht haben.
Weil ich glaube, wir verfallen extrem schnell in so ein Denken von: ja, die andere Person macht es nicht, weil sie das nicht genug will. Oder aus welchem Grund auch immer.
Aber wir sehen nicht die komplette Lebensrealität. Wir sehen nicht die komplette Geschichte.
Genau: zu verstehen, dass jede Person wirklich so individuell ist und deswegen auch Entscheidungen anders trifft und treffen muss, als ich sie treffen kann. Das ist meine große Erkenntnis und Wahrheit, die ich gerade erst gelernt habe.
Franziska:
Das ist eine sehr schöne Beobachtung, weil da ja auch drinsteckt, dass jeder Lebensweg gleichwertig wertvoll ist.Egal, wie viele Täler oder Berge man überschritten hat, am Ende ist es nicht vergleichbar und jeder Weg ist individuell und wertvoll.
Anna:
Genau. Das hast du schön zusammengefasst. Hey, danke für das wunderschöne Gespräch.Franziska:
Ja, Anna, das war großartig. Danke, danke danke. Dass du deine Zeit und deine Erfahrungen hier mit uns geteilt hast.Anna:
Sehr gerne!
So, das war der zweite Teil des Interviews mit Marketing- und Content-Strategin Anna Turner. Was ist dir vom Gespräch mit Anna besonders in Erinnerung geblieben und wo hattest du einen Aha-Moment beim Zuhören? Gibt es auch Dinge, wo du gern widersprechen möchtest?
Teile deine Gedanken dazu gerne auf Instagram unter @diegutemappe oder auf LinkedIn. Dort findest du mich unter Dr. Franziska Walther.
Und hier noch ein Tipp: In meinem Newsletter diese Woche erfährst du noch ein paar konkrete Zahlen aus aktuellen Instagram-Studien, die zeigen, warum wir alle gerade mit rückläufigen Zahlen auf Instagram zu kämpfen haben. Denn ja, das geht ja gerade allen so. Wenn dich das interessiert, dann melde dich noch ganz flott bis einschließlich 30. April 2025 an, dann schicke ich dir die Email noch schnell hinterher. Anmelden kannst du dich für 0,00 Euro unter www.diegutemappe.de/newsletter.
Und hier auch die wöchentliche Positionierungs-Frage für dich: Wenn du jetzt noch einmal das Interview mit Anna Revue passieren lässt ... Was genau möchtest du denn mit Instagram erreichen? Wen willst du erreichen? Was soll diese Zielgruppe tun? Spiegelt dein Content diese Ziele wider? Und wenn nicht – wie kannst du das ändern?
Damit wünsche ich dir für heute alles Liebe. Danke, dass du bis hierhin zugehört hast. Du bist toll.
Wir hören uns wieder nächste Woche, ich freu mich auf dich,
bis dahin, Franziska
Du willst Danke sagen?
Wenn du hier im Portfolio-Podcast schon einmal etwas Nützliches mitnehmen konntest, dann freu ich mich, wenn du dem Podcast ein paar Sterne schenkst, auf Apple Podcast eine Rezension schreibst oder – am allerbesten – den Podcast weiter empfiehlst. Dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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