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20. November 2025

Schönes Web-Portfolio, keine Anfragen? Diese Mini-Änderung hilft sofort

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Wie ein klarer Call-to-Action dein Web-Portfolio sofort wirksamer macht.

 

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In dieser Folge spreche ich über ein winziges Element, das in den meisten Web-Portfolios von Illustrator*innen und Designer*innen fehlt – und ohne das potenzielle Kund*innen einfach weiterklicken: den Call-to-Action (CTA).

Ich zeige dir, warum ein einziger, klar formulierter Call-to-Action auf deiner Startseite mehr bewirkt als 50 Projekt-Unterseiten.

🌿 Du erfährst,

  • weshalb Menschen ohne Einladung nicht handeln,
  • welcher CTA auf deine Startseite gehört,
  • warum weniger Buttons mehr Orientierung schaffen
  • wie dein CTA deine Positionierung widerspiegelt
  • und wie du dein Web-Portfolio in nur 5 Minuten spürbar optimierst

📣 Erwähnte Ressourcen & Links

 
Ich habe mir in den letzten Wochen viele Web-Portfolios von Illustrator*innen und Designer*innen angeschaut – und die waren komplett unterschiedlich: einzigartige Stile, verschiedene Erfahrungslevel, ganz unterschiedliche Märkte.

Aber bei der Mehrzahl dieser Seiten fehlt eine Sache. Und wenn diese eine Sache fehlt, dann finden potenzielle Auftraggeber*innen deine Seite vielleicht auch toll und sie schauen – aber sie machen dann … nichts. Also sie fragen weder an, noch speichern sie deine Seite und sie laden sich auch nicht dein Portfolio runter.

Heute sprechen wir über genau dieses kleine Element, das du in weniger als fünf Minuten in dein Web-Portfolio einbauen kannst und wenn es da ist, dann macht es dein Web-Portfolio sofort so viel attraktiver für Kund*innen. Klingt gut? Ja, lass uns loslegen.
 

Herzlich willkommen im Portfolio-Podcast mit Dr. Franziska Walther

Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und wie du gleichzeitig dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt. Auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.

Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.
 

Web-Portfolios sind heute ein MUSS

Dass du heutzutage eine Website brauchst, wenn du dich mit deinen Design- und Illustrationsleistungen selbstständige machst, das weißt du. Ganz bestimmt!

In der Portfolio-Akademie geht es deshalb diese Woche um Web-Portfolios. Denn im 14-wöchigen Positionierungsprozess der aktuell laufenden Portfolio-Akademie sind wir jetzt in Woche 11 angekommen.
 

Dein Web-Portfolio hilft dir, deine Positionierung zu überprüfen

Und in dieser geht es darum, die strategischen Entscheidungen, die in den letzten Wochen im Positionierungsprozess getroffen wurden, in ein konkretes Web-Portfolio zu übersetzen.

Denn ja, dein Web-Portfolio ist nicht nur ein wichtiger Akquisekanal für dich, sondern ist auch ein Spiegel für deine Positionierung.

Warum? Naja, wenn du deine Angebote beim Einbauen in deine Website in eine konkrete Form gießt, MUSST du konkret werden. Hier kannst du dich nicht mehr mit schwammigen Formulierungen herumschummeln.

Und dann merkst du vielleicht auch, dass das in deinem Kopf alles ganz logisch klang, aber jetzt, so konkret formuliert auf der Seite, funktioniert es noch nicht.

So reflektiert dir deine Website all die schwammigen Stellen deiner Positionierung ganz klar zurück.

Deshalb ist so ein Web-Portfolio eine sehr gute Möglichkeit, deine Positionierung noch einmal zu überprüfen – und ggf. auch zu optimieren.

Und das machen wir heute hier auch – im Kleinen.
 

Warum so viele kreative Portfolios ohne Handlungsaufforderung ins Leere laufen

Allerdings zäume ich für die heutige Podcast-Folge das Pferd sozusagen von hinten auf. Denn wir schauen uns heute mal ein ganz kleines Element deiner Website an: den Call-to-Action.

»Call to Action« heißt ja übersetzt auf Deutsch Handlungsaufforderung. Und im Webdesign ist diese üblicherweise mit einem visuell auffälligen Button eingebaut, auf den man klicken kann – um dann zu handeln.

Ein Call-to-Action ist also eine Einladung, etwas zu tun.

Und ja, wenn du diese Mini-Optimierung heute umsetzt, dann machst du dabei die Erfahrung, dass auch kleine Veränderungen auf deiner Website große Wirkung haben können.

Und du wirst dabei merken, dass du bisher mit großer Wahrscheinlichkeit einige falsche Prioritäten für dein Web-Portfolio gesetzt hast.

Denn es ist ja so: Viele Kreative schieben das Bauen oder die Optimierung der eigenen Website ewig vor sich her, weil sich diese oft anfühlt wie ein gigantisches Projekt.

Und ja, eine Website aufzubauen, ist Arbeit. Aber: In der Portfolio-Akademie lade ich die PAlies, also die Teilnehmenden, diese Woche ein, sich zu erlauben, erst einmal mit einer ganz simplen und wenig komplexen Website zu beginnen.
 

Potenzielle Kund*innen sehen deine Arbeiten – aber handeln nicht

Denn um wirksam und erfolgreich Akquise zu machen, brauchst du kein gigantisches Web-Portfolio-Monster mit 50 Projekt-Unterseiten.

Nein: Brauchst du nicht. Ganz im Gegenteil. In den meisten Fällen funktionieren klar und einfach strukturierte Websites sogar deutlich besser.

Warum? Ganz einfach. Im Netz wird viel weniger geklickt als wir gern hätten.
 

Das häufigste Problem: eine schöne Website ohne Einladung

Die meisten Website-Besucher*innen kommen auf der Startseite an, schauen sich dort einmal kurz um – und dann sind sie auch schon wieder weg.

Du hast also nicht viel Zeit, um mit deinem Web-Portfolio deine potenziellen Kund*innen von deinen Angeboten zu überzeugen.

Schafft der Start-Bildschirm es nicht, die Aufmerksamkeit deiner Besucher*innen zu catchen, dann helfen auch die tollsten 50 Projekt-Unterseiten nicht dabei.

Denn deine potenziellen Kund*innen werden dort gar nicht hinkommen.
 

Was ein Call-to-Action eigentlich ist – und warum er so wichtig ist

Und ja, eine Sache fördert ganz gezielt, dass deine Besucher*innen sich auf deiner Seite weiter klicken: und ja, das ist der Call-to-Action.
 

CTA als visuelles Element auf deiner Website

Wie gesagt: Das ist ein visuelles Element – meistens ist es ein farbiger Button – der für deine Besucher*innen eine Einladung ausspricht.

Der Button sagt vielleicht: Buche einen kostenlosen Kennenlern-Termin. Oder: Melde dich zu meinem Newsletter an. Vielleicht auch: Downloade das PDF-Portfolio.
 

Warum kreative mit »Meine Arbeiten sprechen für sich« oft scheitern

Vielleicht denkst du ja jetzt: Aber, Franziska, ich möchte mit der Qualität meiner Arbeiten überzeugen. Und nicht mit so ’nem komischen Button, der sagt: Kaufen Sie jetzt!

Ja, das verstehe ich gut. Geht mir auch so. Auch ich möchte, dass meine Kund*innen mich für die Qualität meiner kreativen Arbeit buchen.

Es wäre so schön, wenn wir einfach nur unsere kreativen Arbeiten zeigen könnten. Ganz im Sinne von: »Meine Arbeiten sprechen für sich.«

Aber das reicht nicht. Denn du wirst nicht für die Arbeiten gebucht, die du zeigst – sondern für das, was die Arbeiten repräsentieren: Dein Angebot.

Und dieses Angebot braucht neben deinen Arbeitsbeispielen noch etwas anderes: eine Einladung.
 

Das Picknick-Beispiel: Warum ein Angebot ohne Einladung keins ist

Hier mal ein Beispiel, damit es nicht so abstrakt bleibt:

Stell dir vor, du läufst durch einen Park. Auf einer der Parkbänke hat jemand ein Picknick aufgebaut. Es gibt Sandwiches und Muffins. Gleichzeitig strömt der Duft von Kaffee aus einer Thermoskanne.
 

Wie fehlende Einladungen auf Besucher*innen wirken

In dieser Situation würdest du nie im Leben auf die Idee kommen, dich neben die Bank zu stellen und zu sagen: Hallo, ich hätte übrigens gern das Tomate-Rucola-Sandwich und eine Tasse Kaffee. Was macht das zusammen?

Denn ja, hier ist klar: Dieses Angebot ist nicht für dich. Das ist ein privates Picknick und du bist nicht eingeladen.

Damit etwas zu einem Angebot wird, braucht es eine Einladung.
 

Was dein Portfolio mit einer Parkbank gemeinsam hat

Das Gleiche gilt für dein Web-Portfolio. Wenn dein Web-Portfolio keine konkrete Einladung ausspricht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Menschen denken: »Hübsch!« – und dann zur nächsten Website weiterklicken.

Denn sie wissen nicht, was das Angebot ist und sie wissen auch nicht, was sie konkret machen sollen.

Und das erklärt du ihnen mit dem Call-to-Action.

Wie gesagt: Der sagt, was du dir von deinem Gegenüber wünschst bzw. welcher nächste Schritt für deine Kund*innen sinnvoll ist:

Sollen deine potenziellen Kund*innen dir zum Beispiel eine Auftragsanfrage per Formular schicken?
Oder sollen sie einen Kennenlerntermin buchen?
Oder möchtest du, dass sie deinen Newsletter abonnieren, ein Portfolio downloaden oder sich mit dir auf Instagram vernetzen?

Sag es ihnen: mit einem Call-to-Action.

Hier mal eine kurze Randnotiz in eigener Sache:
 

Portfolio-Akademie für Illustrator*innen und Designer*innen

Wenn du jetzt denkst: Ja, ich möchte mich ganzheitlich positionieren – damit ich mit Klarheit, Selbstbewusstsein und Strategie genau die Kund*innen mit meinen Angeboten erreiche, die diese auch brauchen, dann lade ich dich hiermit ganz herzlich in die Portfolio-Akademie ein.
 
 

Ganzheitliche Positionierung in 14 Wochen (inkl. Community & Feedback)

Die Portfolio-Akademie ist mein 14-wöchiges Live-Gruppenprogramm für Illustrator*innen und Designer*innen und darin positionierst du dich – mit meiner Unterstützung und zusammen mit anderen gleichgesinnten und ganz großartigen Kreativen.
 
 

Warteliste sichern – begrenzte Plätze und frühere Buchungschance

Die nächste Portfolio-Akademie startet am 2. März 2026, aber du kannst dich jetzt schon unverbindlich und für 0,00 Euro auf eine Warteliste eintragen und damit bekommst du dann, wenn es wieder losgeht, ein ganz besonderes und unverbindliches Wartelisten-Angebot.


Es lohnt sich also, sich auf die Warteliste einzutragen. Weitere Infos dazu findest du unter www.diegutemappe.de/PA: P wie Portfolio und A wie Akademie.

Und damit: Ende Randnotiz. Weiter geht’s. ... Lade also deine Kund*innen zu deinen Angeboten ein: mit einem Call-to-Action.
 

Welche CTA-Texte wirklich funktionieren – und welche nicht

Und ja, sag dabei so konkret wie möglich, was du möchtest. Denn eine Einladung ist etwas aktives. Ein Call-to-Action darf deshalb auch aktiv formuliert sein. Darf nicht nur. Sondern sollte.
 

Aktive Verben steigern Klicks deutlich

Sag deshalb »Meld dich jetzt an« oder »Lade das PDF jetzt herunter«. Das fordert aktiv auf anstatt passiv zu beschreiben. Nutze Verben und formuliere auffordernd.
 

Warum Buttons wie »PDF-Portfolio« kaum Interaktionen erzeugen

Buttons mit passiven und beschreibenden Texten wie »PDF-Portfolio« oder »Newsletter-Anmeldung« werden deutlich weniger geklickt.
 

Wie viele CTAs deine Startseite wirklich braucht

Ok. Die Aufgabe für heute steht also. Du baust heute einen Call-to-Action auf die Startseite deines Web-Portfolios ein.

Und ja, vielleicht wird jetzt die Frage in deinem Kopf aufploppen: Äh, Franziska, nur einen Button? Oder darf ich mehrere Call-to-Actions platzieren?

Das ist eine gute Frage: Bei Call-to-Actions und Einladungen gibt es eine wichtige, allgemeingültige Regel: Weniger ist mehr!
 

Warum ein einziger CTA besser funktioniert als fünf

Bekommen Menschen zu viele Einladungen gleichzeitig, dann führt das schnell zu Überforderung.

Wird dein Gegenüber also mit zu vielen Entscheidungen konfrontiert, weil du zum Beispiel fünf verschiedene Call-to-Action-Buttons auf deiner Startseite platziert hast …

… also zum Beispiel gleich oben steht »Lade das PDF-Portfolio runter« … und dann kommt kurz darunter die Einladung »deinen Newsletter zu abonnieren« … und dann bietest du an, eine Auftragsanfrage per Formular zu schicken … und dann kommt noch einmal eine Aufforderung, sich doch auch auf LinkedIn zu vernetzen … und unten im Footer steht noch einmal deine Newsletter-Anmeldung …

Wenn du also viele verschiedene Call-to-Actions platzierst, dann ist es recht wahrscheinlich, dass deine Kund*innen lieber gar nichts machen – und schnell wieder wegklicken.

Platziere also auf der Startseite bestenfalls einen (1) Call-to-Action. Du sprichst also eine (1) Einladung aus.
 

Sinnvolle Positionen: oben, mittig, im Footer

Diese kannst du allerdings wiederholt aussprechen, also einmal oben auf der Seite und noch einmal etwas weiter unten und dann nochmal im Footer der Website, also ganz unten.
 

CTA und Positionierung: Warum die Entscheidung strategisch ist

Und spätestens hier musst du dir auch Gedanken über deine verschiedenen Angebote machen. Denn die meisten kreativen Selbstständigen bieten ja nicht nur eine Sache an. Die meisten von uns richten sich mit verschiedenen Angeboten an verschiedene Zielgruppen.
 

Was, wenn du mehrere Angebote hast?

Und auf der Website stellt sich eben oft die Frage:

  • Wie mache ich das?
  • Welche meiner Angebote zeige ich wo?
  • Und wie zeige ich mehrere Angebote, ohne mein Gegenüber zu verwirren?

Folgefragen sind dann oft:

  • Brauche ich zwei Webseiten, um zwei Angebote ganz klar voneinander zu trennen?
  • Oder zeige mehrere Angebote parallel auf einer Seite, aber eben klar und nachvollziehbar strukturiert.
  • Oder ganz anders: Stelle ich vielleicht mich als die Personenmarke, die alles zusammenhält, in den Mittelpunkt?

Diese Fragen kannst du nur gut informiert entscheiden, wenn du auf deine gesamte Positionierung mit all deinen Angeboten und den dazu entwickelten Akquisekanälen schaust.

Und ja, wenn du dich entscheiden musst, welchen einen (1) Call-to-Action du auf deine Startseite platzierst, dann ist das nicht nur eine Web-Design- bzw. UX-Entscheidung, sondern eine Frage deiner Positionierung und deiner ganzheitlichen Akquisestrategie.
 

Warum nicht jedes Angebot gleich sichtbar sein muss

Aber an dieser Stelle möchte ich gern noch mit einem typischen Missverständnis aufräumen. Nämlich dem, dass du alle deine Angebote gleichwertig auf deiner Website präsentieren MUSST.

Klar geht das auch. Und ja, in einigen Fällen ist das auch sinnvoll. Aber das ist keine Pflicht.

Du darfst entscheiden, was die wichtigsten Informationen sind, die potenzielle Kund*innen mitnehmen sollen, wenn sie auf deine Website kommen.

Und ja, gegebenenfalls sind das Informationen nur zu einem deiner Angebote.
 

Welchen nächsten Schritt sollen Besucher*innen gehen?

Hier schließt sich der Kreis zum Thema.

Denn ja, wenn du nur einen Call-to-Action auf deiner Startseite platzieren darfst – aber mehrere Angebote auf deiner Website sichtbar machen möchtest – und du jetzt auch weißt, dass nur ein Bruchteil der Besucher*innen mehr sieht als die Startseite … wenn du das alles weißt …

  • Welche Einladung sprichst du aus?
  • Und was bietest du diesen Menschen an?

Und hier zum Ende merkst du vielleicht, dass diese strategische Frage viel mehr Relevanz hat als die Frage, welche Arbeiten du zeigst.

Klar sollen deine kreativen Werke überzeugen. Aber wenn du diese strategische Frage vorher nicht für dich klar beantwortest, dann baust du eine Picknickbank im Park auf. Niemand wird sich eingeladen fühlen. Niemand wird was machen.
 

Kleine Änderungen, große Wirkung: Deine 5-Minuten-Aufgabe

Und damit lade ich dich jetzt ein, jetzt sofort loszulegen. Baue jetzt gleich in den nächsten 5 Minuten deinen Call-to-Action auf deiner Startseite ein. Und berichte gern mal, welche Einladung du aussprichst. Ich bin neugierig. 🙂

Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe.

Danke dafür, dass du mit mir bis hierhin zugehört hast. Ich weiß das sehr zu schätzen und weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.


Wir hören uns wieder nächste Woche.

Ich freu mich auf dich,

bis dahin,
 Franziska
 

Du willst Danke sagen?

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Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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