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Weitere InformationenDu erfährst, warum exzellente Arbeit allein nicht reicht, was eine starke Personenmarke heute wirklich ausmacht und mit welchen 4 Strategien du als Illustrator*in oder Designer*in sichtbar wirst – auf eine Art, die sich ehrlich und machbar anfühlt.
In dieser Folge erfährst du:
Diese Folge richtet sich an Illustrator*innen, Designer*innen und andere Kreative, die solo-selbstständig sind, ihre Akquise verbessern wollen und sich eine Positionierung wünschen, die zu ihnen passt – fachlich und menschlich.
📣 Erwähnte Ressourcen & Links
- Unverbindliche Warteliste für die Portfolio-Akademie 03/2026: www.diegutemappe.de/pa
Personal Branding wird immer wichtiger für Kreative. Denn schon lange geht es nicht mehr nur darum, exzellente Arbeit abzuliefern.
Das Angebot an Illustrator*innen bzw. Designer*innen, die das machen, ist groß. Es gilt also, mit etwas anderem als exzellenter Arbeit aufzufallen und damit herauszustechen.
Außerdem suchen Kund*innen üblicherweise nicht nach dem besten Angebot, sondern nach einem passenden. Und das, was Illustrator*innen bzw. Designer*innen passend macht, sind je nach Auftrag und Aufgabe ganz unterschiedliche Dinge.
Akquise in der Kreativwirtschaft ist also kein Wettbewerb, bei dem die Besten bzw. Stärksten gewinnen.
Mit deiner Akquise geht es vielmehr darum, deinen Kund*innen zu erlauben, dich als Menschen mit deinen Besonderheiten und deinen ganz individuellen Angeboten kennenzulernen.
Denn damit gibst du ihnen die Möglichkeit, die Person oder das Team auszuwählen, das wirklich am besten zu ihnen passt.
Ich finde das entlastend, denn das bedeutet, dass wir alle mal schön unsere Ellenbogen einfahren können – und dass es vielmehr darum geht, ehrlich zu zeigen, wer wir wirklich sind und wofür wir stehen.
Wenn wir mit dieser Perspektive auf Akquise schauen, dann wird schnell klar, warum eine Positionierung als Personenmarke heutzutage sinnvoll ist – und ja, auch in 2026 ist Personal Branding für viele Kreative eine wirklich sinnvolle Angelegenheit.
Deshalb teile ich heute mit dir, mit welchen Strategien ich mich in 2026 als Personenmarke positioniere. Damit du dann diese Strategien auch für dich nutzen kannst, um selbst als starke Marke wahrgenommen zu werden – damit du dann so genau deine Wunsch-Kund*innen von dir überzeugst.
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und wie du gleichzeitig dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt. Auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.
Viele Menschen denken beim Thema Branding an Hausfarben, an ein Logo, vielleicht auch an ein Gestaltungshandbuch und natürlich an einen einheitlichen Look über verschiedene Kanäle hinweg.
Und ja, eine visuell starke Gestaltung, die konsistent und plattformübergreifend genutzt wird, gehört zur Markenentwicklung dazu. Ist aber einer der letzten Schritte dorthin.
Denn Markenaufbau ist so viel mehr als eine bewusste Gestaltung von Angeboten.
Marken repräsentieren ja Unternehmen, die ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten, und damit ihre Wunschkund*innen überzeugen wollen.
Marken haben also was mit Verkaufen zu tun. Aber eine Marke ist so viel mehr als ein Angebot.
Denn anders als ein Angebot hat eine Marke zusätzlich auch eine Persönlichkeit, einen Charakter, eine Vergangenheit und Ziele, die den Weg in die Zukunft bestimmen.
Das macht auch Sinn. All das entsteht durch die Menschen, die das Angebot machen, indem sie unternehmerisch tätig sind. Sie wollen also verkaufen.
Wir könnten also auch sagen, dass jedes Unternehmen vom Prinzip eine Marke ist – denn jedes Unternehmen will verkaufen. Die Frage ist eben nur, ob das Unternehmen den Markenauftritt bewusst gestaltet – oder eben nicht.
Die Menschen, die hinter der Marke stehen, haben auch Werte – und die bestimmen das Handeln der Marke. Die eine Marke agiert zum Beispiel eher traditionell, pragmatisch, statisch und seriös. Und ein anderes Unternehmen handelt eher dynamisch, agil und unkonventionell.
Und zusätzliche braucht es noch eine weitere Sache. Ich hab ja eben gesagt, dass eine Marke eine Vergangenheit, eine Geschichte – und somit auch eine Zukunft.
Deshalb braucht eine Marke auch eine Vision bzw. ein Ziel. Hier ist die Frage also: Was will die Marke eigentlich in Zukunft erreichen? Was will sie in der Welt bewirken? Warum ist sie da?
Klar, wie gesagt: Ein Ziel ist immer, das eigene Angebot sichtbar zu machen und damit zu überzeugen. Marken sind zum Verkaufen da.
Aber gleichzeitig brauchen alle Menschen auch das Gefühl, etwas sinnvolles und sinnstiftendes zu machen. Das sorgt dafür, dass wir gern morgens aus dem Bett klettern und auch mal anstrengende Phasen durchhalten.
Aber wenn du heute auf TikTok und Co schaust, was da zu Personal Branding erzählt wird, passt das nicht dazu. Da geht’s viel um Selbstdarstellung. Um Image, dass man gestalten kann. Um Rampenlicht und berühmt werden.
Und oftmals habe ich das Gefühl, dass die Personen, die mir da was zum Personenmarken-Aufbau erzählen, selbst überhaupt keine Ahnung haben, wer sie als Mensch wirklich sind.
Es gibt also eine gewisse Dissonanz zum Begriff Personenmarke. Der Begriff hat an Wert verloren, weil er regelmäßig missbraucht wird: von Marketing-Gurus und Menschen, die denken, dass eine Personenmarke zu sein bedeutet, besonders laut zu schreien und sich immerzu in den Mittelpunkt zu drängen.
Und damit sind wir schon bei meiner Strategie #1 für 2026: Ein neuer Begriff erlaubt eine neue Bedeutung.
Seit einigen Monaten denke ich schon darüber nach, dass Personenmarke ein neues Konzept braucht. Und ich habe viel nachgedacht, recherchiert, mich belesen und Ideen gesammelt.
Und einen wertvollen Impuls dazu habe ich im Buch »Likeable badass« von Alison Fragale gefunden. In dem beschreibt sie etwas, was für mich den Begriff Personenmarke gut repräsentiert, ohne dass jemals der Begriff Personenmarke überhaupt fällt.
Die Autorin, Psychologin und Verhaltensforscherin Alison Fragale beschreibt in ihrem Buch, dass Menschen, wenn sie uns neu kennenlernen, unbewusst zwei Dinge abgleichen.
Einmal bewerten sie unsere Durchsetzungsfähigkeiten, also die Fähigkeiten, in die Puschen zu kommen und Dinge umzusetzen.
Aber Menschen nehmen daneben eben auch Herzlichkeit war. Sie überprüfen also, ob wir uns um mehr als nur um uns selbst kümmern.
Menschen, denen es gelingt, sowohl mit ihrer Kompetenz zu überzeugen als auch mit ihrer Herzlichkeit, werden von ihren Mitmenschen respektiert, geschätzt und somit auch erinnert.
Genau das macht für mich eine Personenmarke aus – nur dass Alison Fragale das eben nicht so nennt, sondern dafür den Begriff »Likeable badass« verwendet, was eh ein viel coolerer Begriff ist.
Alison Fragale beschreibt das in einem Interview mit Forbes Magazine so:
»A ›likeable badass‹ is someone who shows up with a blend of two essential traits: capability and care. It’s about being both assertive and warm — demonstrating that you know what you’re doing, you’re good at it, and you genuinely care about others. This combination of assertiveness and warmth is powerful; it’s the surest way to earn respect from others.« (Quelle: Melody Wilding: The Art and Science of Becoming A »Likeable Badass«, 30.10.2024, abgerufen am 14.1.2016)
Auf Deutsch: »Ein ›sympathischer Badass‹ ist eine Person, die zwei wesentliche Eigenschaften in sich vereint: Kompetenz und Herzlichkeit. Es geht darum, sowohl selbstbewusst als auch warmherzig zu sein – und zu zeigen, dass man weiß, was man tut, dass man gut darin ist und dass man sich aufrichtig für andere interessiert. Diese Kombination aus Selbstbewusstsein und Warmherzigkeit ist sehr wirkungsvoll; sie ist der sicherste Weg, sich den Respekt anderer zu verdienen.«
Ich mag an der Definition, dass sie deutlich macht, dass Respekt etwas ist, was man sich verdient. Man kann es nicht mit laut Herumposaunen einfordern.
Und Respekt und Vertrauen baut man eben auch nicht auf, wenn man sich selbst ständig in den Mittelpunkt oder auf einen Podest stellt, sondern indem man für andere den Weg bereitet, Türen öffnet und etwas in der Welt bewirkt, was für andere Menschen nützlich ist und was sie schätzen.
Es geht also viel weniger darum, selbst gesehen und gehört zu werden, sondern viel mehr darum, auch zuzuhören und andere zu sehen.
Und das Coole ist, das geht auch im Kleinen und ohne 15 Millionen Follower*innen.
Was sich ja auch in der Praxis immer wieder zeigt. Eine starke Marke funktioniert auch in kleinen übersichtlichen regionalen Netzwerken und braucht keine große Reichweite.
Für 2026 übernehme ich deshalb für mich die Likeable-Badass-Definition für meinen Personenmarken-Aufbau.
Denn was es meiner Meinung nach in 2026 braucht, ist ein tiefergehendes Verständnis, was der Sinn von Personenmarken-Aufbau ist: es geht um Netzwerke und um echte persönliche Beziehungen.
Dazu reicht es eben nicht mehr, sich laut zu inszenieren und sich möglichst immer in den Mittelpunkt und ins Rampenlicht zu stellen. Von solchen Schreihälsen gibt’s genug – und ich glaube, dass wir alle ziemlich die Nase voll davon haben.
Was wir brauchen, sind Persönlichkeiten, die klare Botschaften haben, die sich glaubwürdig und konsistent gemäß ihrer Werte verhalten, die Dialog ermöglichen und – und so Orientierung geben – oder sich auch mal als Reibungsfläche und Diskussionspartner bereitstellen.
Unterstützung beim Personenmarkenaufbau: Die Portfolio-Akademie
Und hier eine kurze Randnotiz in eigener Sache. Wenn du jetzt denkst: Ja, ich möchte gern von meinen Kund*innen respektiert werden und mir ein starkes Netzwerk aufbauen als Personenmarke. Aber ich weiß gar nicht, wie und wo ich damit anfange, dann fühl dich ganz herzlich eingeladen in die Portfolio-Akademie.
Die Portfolio-Akademie ist mein 14-wöchige Live-Gruppen-Programm für Designer*innen und Illustrator*innen.
Und darin positionierst du dich nachhaltig, also sowohl künstlerisch wie auch wirtschaftlich. Das bedeutet auch, dass du deinen Markenkern erforschst, deine Vision beschreibst und eine Akquisestrategie entwickelst, mit der du dir ein starkes Netzwerk aufbaust.
Netzwerk-Aufbau inklusive
Diesen Weg gehst du aber nicht alleine, sondern mit meiner Unterstützung und zusammen mit gleichgesinnten Kreativen. Denn gemeinsam geht einfach mal alles so viel leichter – und gleichzeitig wächst du so einfach nur durch Mitmachen in ein starkes Netzwerk hinein.
Die nächste Portfolio-Akademie startet am 2. März 2026 und du kannst dich jetzt schon unverbindlich und für 0 € auf eine Warteliste eintragen.
Und ja, es lohnt sich auf der Warteliste zu stehen, denn die letzten Male waren die 30 verfügbaren Plätze innerhalb weniger Tage vergeben.
Die unverbindliche Warteliste findest du auf der Seite www.diegutemappe.de/pa. P wie Portfolio und A wie Akademie. Und dort stehen auch noch ein paar ergänzende Infos dazu.
So, Ende Randnotiz.
Weiter geht’s.
Personenmarke zu sein, bedeutet also auch, sich als Diskussionspartner bereitzustellen – und sich auch mal mit Kompetenz und Herzlichkeit aneinander zu reiben.
Und damit sind wir auch schon bei Strategie #2: Mutig denken und mutig aussprechen
Für 2026 nehme ich mir vor, mich mehr zu trauen, auch mal Thesen auszusprechen.
Thesen sind ja nicht die Wahrheit. Thesen sind Ideen. Klar gilt es, diese Ideen bestmöglich mit Quellen und Fakten zu untermauern und nachvollziehbar zu argumentieren.
Aber wenn ich Thesen formuliere, bedeutet das eben auch, dass ich mich aus dem Fenster lehne. Und ich werde vielleicht später auch merken, dass ich Dinge falsch eingeschätzt habe. Dass ich auch mal falsch lag.
In den letzten Monaten habe ich immer mal wieder eine These formuliert. Ich habe also etwas behauptet, von dem ich glaube, dass es richtig ist. Aber ich weiß es nicht. Denn ich habe keine Glaskugel und kann nicht in die Zukunft schauen.
Ich muss abwarten, was die bringt. Und kann dann überprüfen, ob ich richtig lag.
Was ich dir nach 4 Jahren wöchentlicher Podcast-Veröffentlichung sagen kann, ist, dass Thesen zu publizieren sich manchmal wirklich schrecklich anfühlt.
Mein perfektionistischer Anteil in mir findet das ganz, ganz schlimm. Der würde am liebsten nur über Dinge schreiben, von denen ich ganz sicher sein kann, dass sie am besten 110% wahr sind.
Aber als Personenmarke bzw. »Likeable badass« gehört es dazu, die eigenen Gedanken sichtbar zu machen und zu teilen.
Nur so nehme ich wirklich als ein aktiver Part am Diskurs teil und kann eine Impulsgeberin in der Kreativ-Gemeinschaft sein. Nur so können sich andere in meinen Gedanken wiederfinden – oder eben auch anderer Meinung sein.
Und ja! Beides ist ok.
Deshalb gehört zum Meinung kommunizieren und Thesen formulieren ganz viel Mut dazu.
Es gilt auszuhalten, auch mal nicht gemocht zu werden. Aber viel schlimmer noch findet mein Perfektionismus, dass auch der Mut dazugehört, das Risiko einzugehen, falsch zu liegen.
In mir wohnt ein Teil, der sehr gerne gemocht wird von allen. Aber ich weiß tief in mir drin, dass es sich lohnt, die eigenen Gedanken in die Welt zu tragen. Nur so können wir dazu beitragen, dass die Welt gemeinsam und im Dialog besser wird.
Und das ist wiederum eine gute Überleitung zu Strategie #3: Mein Selbstbild verändert sich – und ich lasse es zu.
Über die letzten Monate habe ich gemerkt, dass sich mein Selbstbild verändert hat. Immer mehr sehe ich mich als Autorin und als Gestalterin von Wissen, Konzepten und Ideen – und nur noch zweitrangig als Illustratorin und Gestalterin von Medien.
Das liegt nicht nur daran, dass ich aktuell an zwei eigenen Büchern schreibe als Autorin, sondern auch daran, dass das Schreiben und Konzipieren der wöchentlichen Podcastfolge einen großen Teil meines Berufsalltags einnimmt.
Letztes Jahr hat diese Entwicklung in mir eine existenzielle Sinnkrise ausgelöst.
Denn mit dem Start des Portfolio-Podcasts waren auf einmal drei Tage meiner Arbeitswoche mit dieser neuen Art von Arbeit gefüllt. An diesen Tage kann ich nicht mehr an Aufträgen arbeiten. Und ja, deshalb muss ich immer mehr Auftragsanfragen absagen.
Das ist natürlich auch eine privilegierte Situation, die allerdings auch erstaunlich schmerzhaft ist.
Wer bin ich denn, wenn ich so viel weniger Aufträge mache? Bin ich denn überhaupt noch Designerin und Illustratorin? Und was ist, wenn ich bestimmte Projekte gar nicht mehr machen kann?
Letztes Jahr wurde ich zum Beispiel angefragt, das Branding bzw. Redesign für eine deutsche Universität zu übernehmen. Dieser Auftrag hat sich nur ergeben, weil ich das schon einmal für die Universität Erfurt gemacht habe.
Der Prozess in Erfurt dauert ganze eineinhalb Jahre und in dieser Zeit bin ich teilweise zwei Mal die Woche von Hamburg nach Erfurt und zurück gefahren, um den Prozess gut zu begleiten.
Mit meinen Umzug nach Finnland und drei Tagen Podcast-Produktion pro Woche geht das nicht mehr. Und mit der Absage ist diese Tür zu weiteren Aufträgen dieser Art mit großer Wahrscheinlichkeit zugegangen.
Hier abzusagen und diese Chance, diesen Markt, die Vision, die da dran hängt, gehen zu lassen, war wirklich schmerzhaft. Und nein: We can’t have it all. Zumindest nicht gleichzeitig.
Jede Entscheidung für etwas ist gleichzeitig immer auch eine Entscheidung gegen etwas anders.
Und für 2026 erlaube ich mir diesen Schmerz. Es fühlt sich an, einen Teil von mir zu verlieren. Aber gleichzeitig weiß ich auch tief im Herzen, dass der Weg, den ich gerade gehe, für mich richtig ist.
Und ich muss ab und an schmunzeln.
Denn ich positioniere mich jetzt schon bewusst seit knapp 15 Jahren. Und auch wenn Positionierung eine wirklich tolle Sache ist – und Akquise zum Beispiel so viel einfacher und wirksamer macht – so bleibt der Positionierungsprozess doch immer lebendig und eine aufregende Achterbahnfahrt.
Denn er repräsentiert Wachstum – und die geht nur mit Veränderung.
Und damit sind wir bei Strategie #4.
Letztes Jahr im Januar habe ich ja auch schon so eine Podcast-Folge gemacht, in der ich erzähle, was ich mir für 2025 für meinen Personenmarkenauftritt vornehme.
Und es war spannend, jetzt mal 12 Monate später zurückzuschauen – und zu überprüfen, wie ich das heute sehe.
Mein Motto für 2025 war: Zöpfe flechten. Ich wollte meine verschiedenen Zöpfe zusammen flechten, damit sie zu einem kräftigen und robusten Zopf werden.
Denn ich hatte damals das Gefühl, mich markentechnisch verfranst zu haben. Ich hatte 2 separate Websites – meine Sehenistgold-Website für meine Designleistungen und die Seite diegutemappe.de für meine Positionierungsangebote.
Gleichzeitig haben meine Angebote viele verschiedenen Namen. Sehenistgold, Die gute Mappe, Der Portfolio-Podcast, Die Portfolio-Akademie, und so weiter.
All das wollte ich zusammen flechten zu einem starken Zopf – auf einer Website und unter meinem eigenen Namen. Denn am Ende bin ich ja der Kern meiner Angebote.
Und ja, das große Update, das ich letztes Jahr mit Pauken und Trompeten angekündigt habe, ist nicht passiert. Es gibt immer noch zwei Websites. Und meine verschiedenen Angebote haben immer noch viele verschiedene Namen.
Aber: Ich hatte in 2025 auch einen Schlüsselmoment dazu. Denn neben den ganzen Gedanken zum Branding gab es im Januar 2025 noch einen weiteren Grund, warum ich eine neue Website bauen wollte.
Denn »Die gute Mappe«-Website hatte einen Bug. Jedes Mal, wenn ich eine Seite editiert habe, wurde die Seite irgendwann zerschossen. Manchmal nach 5 Minuten. Manchmal nach einer Stunde. Aber das war so richtig kacke und hat mich sehr eingeschränkt und gestört.
Glücklicherweise habe ich im Frühling und eher so durch Zufall den Grund dafür entdeckt. Zwei Plugins haben sich nicht verstanden und dadurch kam es immer wieder zu diesem Fehler.
Nachdem ich eins der beiden PlugIn deaktiviert habe, war auf einmal alles gut. Und die Dringlichkeit, eine neue Seite zu bauen, war damit aufgehoben.
Das hat mir erlaubt, kurz inne zu halten und zu überlegen, ob ich wirklich immer noch alles neu machen möchte. Und siehe da: Ich hab gemerkt: Andere Sachen sind aktuell dringlicher oder wichtiger.
Eine wichtige Sache war meine mentale Gesundheit. Denn die letzten Jahren habe ich wirklich viel gearbeitet und das hab ich gespürt.
Und ich war mir nicht sicher, ob meine Ressourcen ausreichen, parallel zu meiner eh schon vollen Todo-Liste noch dieses neue Website-Projekt anzugehen.
Deshalb habe ich mich entscheiden, dass »gut genug« reicht. Es geht nicht um die perfekte Website, sondern darum, immer wieder und regelmäßig in die Sichtbarkeit zu treten.
Und das mache ich in 2026 weiterhin.
Ich will eine starke Stimme mit Haltung sein und dazu braucht es genug Output und regelmäßige Publikationen.
Dafür ist die Website der Rahmen, aber eben nicht der Kern. Und wenn Ressourcen knapp sind, fokussiere ich mich auf den Kern.
Und das mache ich in 2026 weiterhin.
So, das sind meine Gedanken und Strategien zum Thema Personal Branding für 2026. Wie siehst du das denn? Was hast du dir vorgenommen, um dich in 2026 als Personenmarke aufzustellen?
Und hier noch einmal die Erinnerung. Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, dann mach gern mit in der nächsten Portfolio-Akademie. Die startet am 2. März 2026.
Meld dich jetzt unverbindlich auf der Warteliste an, um ein ganz besonderes Special-Wartelisten-Angebot vor allen anderen zu bekommen. Den Link findest du in den Shownotes.
Damit wünsche ich dir für heute alles Liebe. Wir hören uns wieder nächste Woche. Ich freue mich auf dich.
Bis dahin, tschüss!
Deine Franziska
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Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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