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Weitere InformationenFür Illustrator*innen und Designer*innen, die mit ihren passgenauen Portfolios und einer klaren Positionierung überzeugen wollen.
In Folge #198 erfährst du:
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und wie du gleichzeitig dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt. Auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.
Als ich angefangen habe, als Illustratorin zu arbeiten, bin ich damit erst einmal grandios gescheitert. Denn ich habe wirklich viel Akquise gemacht, aber nur ganz wenig damit erreichen können. Genau genommen habe ich in den ersten drei Jahren meiner Akquise nur einen einzigen Illustrations-Auftrag akquiriert.
Das lag einerseits daran, dass meine Akquise reiner Aktionismus war. Breit gestreut und ohne Strategie. Ich hab mich mit ein und demselben Portfolio einfach bei allen Verlagen vorgestellt, die nicht bei drei auf den Bäumen waren.
Das war sehr schnell sehr frustrierend, denn es hat in mir das Gefühl ausgelöst, nicht gut genug zu sein.
Irgendwann wurde mir dann klar: So geht’s nicht weiter. Irgendwas muss sich ändern.
Das hat dazu geführt, dass ich mich bewusst positioniert habe. Ich habe mich also gefragt: Welche Aufträge will ich wirklich und was kann ich gut? Wo passe ich hin? Und wie zeige ich das in meinem Portfolio?
Und nachdem ich das in meinen jetzt sehr individuell zusammen gestellten Portfolios (Plural!) gezeigt habe, kamen auch die Aufträge.
Wenn ich jetzt zurück blicke, dann sehe ich allerdings auch, dass es neben meiner fehlenden Akquisestrategie in diesen ersten drei Jahren auch noch eine zweite Sache gab, die mich damals ausgebremst hat.
Insgeheim hatte ich nämlich die ganze Zeit auch Angst davor, erfolgreich mit meiner Akquise zu sein. Denn da war auch der Gedanke: »Was ist, wenn ich einen Auftrag bekomme? Wenn ich ein ganzes Kinderbuch illustrieren soll. Das hab ich so bis jetzt noch nicht gemacht. Schaffe ich das überhaupt? Kann ich das?«
Ich hab mir damals das, was ich akquirieren wollte, eigentlich gar nicht zugetraut!
Vielleicht kennst du das ja auch.
Bei mir hat sich dieser Gedanke in meinen jetzt fast 20 Jahren Selbstständigkeit immer mal wieder eingeschlichen.
Damals beim ersten Kinderbuch-Auftrag. Aber auch als ich die Zusage für meinen ersten Markenentwicklungs-Auftrag bekommen habe. Und Jahre später, als ich das erste Mal einen Branding-Vertrag über ein großes 5-stelliges Honorar unterschrieben habe, da war der Gedanke auch da.
Der kam vom Prinzip jedes Mal, wenn ich einen großen Schritt raus aus meiner Komfortzone gemacht habe.
Dieser »Ich traue mir das nicht zu«-Gedanke ist also einerseits ein Indikator für mutige, neue Schritte. Er zeigt also an, dass du etwas neues wagst. Und damit ist er, so unangenehm er auch ist, eigentlich etwas Gutes.
Jetzt könnte ich also behaupten, dass dieser Gedanke einfach zur Selbstständigkeit dazu gehört und dass wir alle lernen müssen, das auszuhalten – und gut ist.
Aber ganz so einfach ist es nicht.
Denn ich kann auch sehen, dass ich in meinen ersten drei Jahren als Illustratorin wirklich viel weniger praktische Erfahrung und deutlich weniger fachlichen Wissen hatte als meine Mitbewerber*innen.
Ich hab ja vor meinem Designstudium Architektur studiert und deshalb bin ich durch mein zweites Studium durchgerannt. Genau genommen hab ich nur zwei Semester unter Anleitung Illustration studiert.
Es gab also einen berechtigen Grund für meine Unsicherheit. Vom Prinzip bin ich recht unvorbereitet ins kalte Wasser gesprungen.
Zum Glück ist das gut gegangen. Aber ich hab auch einige Aufträge mit Pauken und Trompeten in den Sand gesetzt und damit auch einige Chancen verspielt.
Und – das ist der Grund für die heutige Folge – ich hätte es mir damals so viel leichter machen können – wenn ich eine einzige Sache verstärkt hätte.
Und diese eine Sache stelle ich dir heute vor. Denn diese eine Sache ist super hilfreich. Sie hilft dir dabei, wenn du dir neue Märkte erschließt und mit deiner Akquise beginnst.
Aber sie ist auch sehr nützlich in unserer heutigen Zeit. Denn sie ist auch DAS Mittel, mit dem du in Zeiten von generativer KI weiterhin für deine Kund*innen relevant bleibst.
Sie macht dich also nicht nur selbstsicherer, sondern ist auch langfristig dein Ticket für Aufträge und Geschäftsbeziehungen auf Augenhöhe.
Ok, jetzt hab ich die eine Sache echt lang genug angeteasert und ich will dich nicht weiter auf die Folter spannen …. Diese eine Sache ist: Fachliche Expertise.
Letzte Woche habe ich einen Podcast vom amerikanischen Designer Chris Do gehört, in dem Chris gesagt hat: »Competence is the foundation for confidence.« Oder auf Deutsch: »Fachliche Kompetenz ist das Fundament, auf dem dein Selbstbewusstsein steht.«
Dabei ist fachliche Kompetenz eigentlich nicht nur eine Sache, sondern mehrere.
Es ist einerseits dein handwerkliches Können, also deine Kompetenz im Umgang mit branchenüblichen Werkzeugen und wie präzise und zielführend du diese benutzen kannst.
Doch es geht nicht nur um Handwerk. Auch methodische Fähigkeiten gehören dazu.
Das bedeutet, dass du nicht nur weißt, wie du zum Beispiel in Indesign eine typografisch sinnvolle Hierarchie anlegst, sondern du kennst auch den Prozess, mit dem ein Buch üblicherweise entsteht.
Zusätzlich beinhaltet fachliche Expertise auch dein spezialisiertes Fach- und Branchenwissen auf einem bestimmten Gebiet. Du kennst dich also aus mit den Fachbegriffen, die alle in der Branche benutzen und kennst auch die üblichen Rahmenbedingungen für einen Auftrag in dieser Branche.
Und natürlich spielt auch deine Erfahrung eine Rolle, die du in den Projekte, die du schon umgesetzt hast, gesammelt hast.
Denn diese sorgen dafür, dass du fundierte und informierte Entscheidungen bei Aufgaben deines Fachbereichs triffst.
All das befähigt dich, in deinem Fachbereich komplexe Probleme effektiv zu lösen.
Hier eine kurze Randnotiz in eigener Sache: In meinem 14-wöchigen Live-Gruppen-Programm für Designer*innen und Illustrator*innen, der Portfolio-Akademie, geht es genau darum: um Professionalisierung, Branchenwissen und eine selbstbestimmte, fundierte und informierte Positionierung. Damit du genau die Aufträge akquirierst, die du akquirieren möchtest.
Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, dann findest du mehr Infos dazu unter: www.diegutemappe.de/pa. Den Link packe ich dir auch in die Shownotes.
Und jetzt denkst du bestimmt. Franziska, du hast eine Sache angeteasert. Das, was du gerade beschrieben hast, ist aber ein ganzer Berg von Dingen, für die es Jahre und ganz viel Erfahrung braucht, um das alles zusammen zu sammeln.
Und ja, das stimmt. Aber es gibt ein paar Dinge, die du aktiv tun kannst, um dieses Fundament aufzubauen. Ich stell dir gleich 3 leicht umsetzbare Strategien vor, mit denen du das machst.
Aber bevor wir damit loszulegen, lass uns davor noch einmal einen Blick darauf werfen, warum jetzt gerade ein wirklich guter Moment ist, deine fachliche Expertise zu stärken und kontinuierlich auszubauen.
Denn ich habe es eben ja schon gesagt: Gerade jetzt, in Zeiten von generativer KI, ist deine fachliche Expertise das, was dafür sorgt, dass du nicht durch generative KI ersetzt werden kannst.
Aus drei guten Gründen:
Generative KI spaltet die Branche ja aktuell in zwei Lager.
Da gibt es auf der einen Seite die einfachen, wenig komplexen Aufgaben, bei denen Kund*innen denken, dass sie diese leicht selbst mit Hilfe von generativer KI lösen können. Und es deshalb tun.
Das sind oft Aufgaben, die von Außen wenig komplex erscheinen und bei denen Kund*innen klar beschreiben können, wie das Endergebnis aussehen soll.
Einfach und wenig komplex soll hier gar nicht als Wertung dienen, sondern es beschreibt Designaufgaben, die einen ganz klaren und linearen A-nach-B-Lösungsweg haben.
Nur ein ganz kleiner Teil der Designaufgaben ist so gestrickt. Daneben gibt es es die komplexen Aufgaben, die keinen klaren A-nach-B-Lösungsweg haben.
Hier ist zu Beginn noch nicht klar, wie die Lösung aussehen wird, weil zum Auftrag auch dazu gehört, erst einmal das Problem klar zu definieren.
Für solche Aufgaben braucht es Menschen mit fachlicher Expertise. Denn hier braucht es methodisches Wissen, spezialisiertes Fachwissen, gelebte Erfahrung und ja, auch Selbstvertrauen, um solche Aufgabenstellungen zu lösen.
Und dann gibt es noch Grund #2:
Generative KI kann zwar dabei unterstützen, gute Design-Lösungen zu entwickeln. Aber wenn die Person, die KI nutzt, keine fachliche Expertise hat, kann sie nicht einschätzen, wie fachlich sinnvoll und handwerklich angemessen die generierte Lösung ist.
Das Ergebnis sehen wir gerade in Millionenfacher Ausführung in Form von KI-Slop im Internet. Dort tummeln sich massenhaft Inhalte, die zwar mit KI schnell produziert, aber oft inhaltlich leer und austauschbar sind – und die nichts können.
Um eine fachlich gute Lösung für Design- und Illustrationsaufgaben zu entwickeln, braucht es Fachwissen. Erst damit ist es möglich, zu entscheiden, welche Lösung funktioniert und welche nicht.
Und vom Prinzip ist es egal, ob dabei generative KI genutzt wurde oder nicht.
Ich hab letzte Woche auf LinkedIn eine Editorial-Bildserie gesehen, die den European Magazine Award für Illustration erhalten hat. Für die Umsetzung hat die Designerin Nina Banneyer generative KI genutzt, genau genommen Midjourney. Und ja, das Ergebnis war gut.
Das lag aber nicht an den magischen Fähigkeiten von Midjourney, sondern daran, dass die Designerin fachliche Expertise hatte.
Das Konzept zu den Illustrationen hat sie entwickelt. Nicht die KI. Die dient hier nur als Mittel, um Schwarz-Weiß-Fotografien zu erstellen, die dann als Collage das Thema des Artikels visualisieren.
Das hätte auch mit echten historischen Fotografien vom Flohmarkt funktioniert. Aber die Bildserie funktioniert ausschließlich, weil die Designerin die fachliche Expertise hatte, ein inhaltlich zielführendes Konzept zu entwickeln.
Sie hatte auch die gestalterischen Fähigkeiten, die ihr erlaubt haben, eine Bildserie zu kreieren, die visuell spannend ist, und die den Artikel inhaltlich ergänzt und erweitert.
Selbst mit dem Einsatz von generativer KI kommt also niemand um fachliche Expertise herum – zumindest, wenn das Ziel ist, mit Design und Illustration etwas zielgerichtet erreichen zu wollen.
Und es gibt noch einen dritten Grund, warum deine fachliche Expertise dich KI-sicher macht. Und dieser ist der wichtigste:
Wird generative KI im Design-Prozess genutzt, sorgt das dafür, dass Menschen Fähigkeiten verlieren. Das haben jetzt schon diverse wissenschaftliche Studien belegt und es gibt sogar schon einen Fachbegriff dafür: AI Deskilling.
Viele der Fähigkeiten, die durch generative KI-Nutzung verloren gehen, sind aber essenziell für kreative Aufgaben:
Viele dieser Fähigkeiten erwerben Menschen, indem sie die Anstrengung auf sich nehmen und etwas selbst tun: einen Artikel schreiben zum Beispiel, in dem sie ihre Position zu einem Thema argumentieren. Macht das die KI, dann geht die Fähigkeit, Sprache zu nutzen, um verschiedene Standpunkte abzuwägen, verloren bzw. wird schwächer.
Bei visuellen Mittel ist das auch so: Beim Illustrieren nutzen Menschen ja ihr Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit, komplexe Inhalte in leicht verständliche Bilder zu transformieren.
Wenn Menschen sich das generieren lassen, trainieren sie nur das Promptschreiben, aber nicht die intellektuellen Fähigkeiten, die durch das Illustrieren aufgebaut werden.
Es ist wie beim Fahrstuhlfahren. Einmal ist es gar nicht schlimm und es geht schneller, damit in den 10. Stock zu kommen. Aber wenn wir jeden Tag nur noch Fahrstuhl fahren, dann bauen wir recht schnell überlebenswichtige Muskeln ab und sind nach einer Weile schlappi und nicht mehr in der Lage, über die Treppe in den 10. Stock zu laufen.
Bei kreativen Fähigkeiten ist das nicht anders.
Vom Prinzip müssen wir nur weiter unsere kreative Praxis pflegen und darauf warten, dass die, die jetzt alle fleißig KI nutzen, ihre Fähigkeiten verlieren. Über kurz oder lang werden kreative Fähigkeiten einen immensen Wert bekommen – weil nur noch ein Teil der Menschen diese Fähigkeiten hat. (Ich weiß, das ist etwas provokant formuliert! Aber ein berechtigter Gedanke mit der aktuellen Studienlage.)
Es lohnt sich also, deine fachliche Expertise weiter aufzubauen und zu stärken.
Deshalb lass uns jetzt zu den drei einfachen Schritten kommen, die ich dir zu Beginn der Folge versprochen habe und die du ab heute sofort und jeden Tag in die Tat umsetzen kannst.
Lass uns also darüber sprechen, wie du deine fachliche Expertise aufbaust.
Was bedeutet das im Design und in der Illustration? Lerne jeden Tag ein bisschen mehr über die gestalterischen Grundlagen.
Lerne mehr über Typografie, also über die Kunst und die Technik, wie Text lesbar, funktional und ästhetisch ansprechend wird.
Erweitere dein Wissen über Komposition, also über die Lehre von der bewussten Anordnung von Elementen, um eine bestimmte Wirkung, Struktur oder Harmonie zu erzielen.
Bilde dich weiter zur Farbenlehre, also lerne etwas über die Ordnung, Mischung, Wirkung und Harmonie von Farben.
Baue auch deine zeichnerischen Fähigkeiten aus und lerne wie zum Beispiel Perspektive, Licht und Schatten und Figurendarstellung funktioniert.
Für all das helfen dir Bücher. Oder Kurse und Weiterbildungen. Oder das Internet. Ganz ehrlich: All dieses Wissen ist heutzutage frei und kostenlos im Internet verfügbar.
Das einzige, was du dazu brauchst, ist Zeit.
Wenn du jeden Tag nur eine ganz kleine Sache dazu lernst, dann baust du über die Zeit ganz viel fachliche Expertise auf.
Und hier eine wichtige Randnotiz: Fachliche Expertise bedeutet nicht, alles perfekt zu können. Es bedeutet nur, die Aufgabenstellung zu verstehen und fachlich angemessen darauf zu reagieren.
Es bedeutet also auch, dass du weißt, was du nicht weißt, und wo du Hilfe brauchst.
Ok, das ist Schritt 1 und damit baust du dein Wissen auf. Für eine starke fachliche Expertise braucht es aber auch noch Schritt 2.
Denn viel zu wissen, bedeutet noch lange nicht, es verinnerlicht zu haben und es anwenden zu können.
Deshalb braucht deine fachliche Expertise noch etwas weiteres. Und das ist: Praxis.
Schritt 2 ist also: üben, üben, üben. Das sind also die berühmten 1000 Stunden, die es braucht, um etwas wirklich qualifiziert und patent zu beherrschen.
Und dazu braucht es hauptsächlich Regelmäßigkeit. Wenn du regelmäßig eine kleine Sache übst, wirst du über die Zeit so viel besser werden als wenn du einmal viel machst.
Aber. Hier kommt ein großes Aber. Wenn du deine fachliche Expertise als selbstständige Illustrator*in oder Designer*in ausbauen willst, dann gilt es, das zu üben, was du in deinem Beruf auch machen wirst.
Und das sind angewandte Projekte.
Als Illustrator*in zeichnest du in deinem Beruf ja nicht nur so vor dich hin, sondern du entwickelst Bilder, die bestimmte Aufgaben übernehmen.
Und als Designer*in ist das auch so: Hier gestaltest du nicht nur aus reiner Freude am Machen, sondern du löst Designprobleme und gestaltest Kommunikation mit visuellen Mitteln.
Deshalb ist es für dein Expertise-Training sinnvoll, dir auch zum regelmäßigen Üben Aufgaben zu suchen, die genau so eine Aufgabenstellung abbilden, für die du auch beauftragt werden willst.
Wenn du Bücher illustrieren willst, dann illustriere ein Buch. Nutze lizenzfreie Texte oder nimm einfach ein Buch, das du toll findest, und illustriere es.
Solange du keine urheberrechtlichen Inhalte später auf deiner Website zeigst, kannst du es trotzdem in dein Portfolio aufnehmen.
Wenn du Branding machen willst, dann mach ein Branding für ein imaginäres Unternehmen.
Und wenn du für Infografiken beauftragt werden willst? Dann mache regelmäßig eine freie Infografik. Nutz Wikipedia, die Nachrichten oder andere angewandte Aufgabenstellungen.
So übst du sinnvoll, weil angewandt.
Damit entwickelst du deinen Arbeitsprozess, sammelst Erfahrung, kannst später so auch genau sagen, wie viele Stunden du bei einem Auftrag brauchst. All das ist fachliche Expertise.
Dazu braucht es keine Aufträge, aber es braucht Üben im angewandten Kontext.
Und damit du mit diesem Üben und diesem neuen Wissen auch langfristig deine gestalterischen Fähigkeiten stärkst, braucht es noch Schritt #3.
Denn gerade am Anfang ist es oft schwer, die Unterschiede zwischen exzellenten Designlösungen und weniger gut funktionierenden Lösungen zu erkennen.
Das, was dir dabei hilft, hier besser zu werden, ist das Vergleichen mit anderen Arbeiten.
Nutze also Arbeit von Kolleg*innen, die du ganz toll findest, als Referenz. Studiere sie. Analysiere sie. Finde heraus, was sie so besonders toll und fachlich gut macht.
Und dann vergleiche deine Arbeiten mit diesen Arbeiten. Leg sie nebeneinander und schau sie dir an. Finde die Unterschiede. Hier verbindest du dein Wissen, was du in Schritt #1 aufgebaut hast, mit deiner Erfahrung aus Schritt #2.
Und all das zusammen stärkt deine fachliche Expertise so viel substanzieller als jeder einzelne Schritt für sich alleine.
Wie geht’s dir denn jetzt damit? Fühlst du dich bereit, deine fachliche Expertise mit einem mini-kleinen Schritt Tag für Tag weiter auszubauen?
Und wo fühlst du in deiner Selbstständigkeit gerade diesen »Ich traue mir das nicht zu«-Gedanken?
Wie könntest du deine fachliche Expertise gezielt ausbauen, um genau an dieser Stelle einen mutigen Schritt zu wagen?
Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe. Wir hören uns wieder nächste Woche.
Ich freu mich auf dich.
Bis dahin, tschüss!
Deine Franziska
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