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Hey. Lustige Katzenvideos regieren ja das Internet. Und heute ist Katzen-Content auch im Portfolio-Podcast angekommen. In Form von meiner heutigen Gästin: der Kinder- und Jugendbuch-Illustratorin und Autorin Franziska Höllbacher.
Mit ihr spreche ich darüber, wie Franzi es geschafft hat, sich als Illustratorin so zu positionieren, dass sie das machen kann, was sie am liebsten macht: Katzen zeichnen. Und das ziemlich erfolgreich, denn Franzi hat schon diverse Bücher auf dem deutschsprachigen und auch auf dem internationalen Buchmarkt herausgebracht. Und bald erscheint auch auch ihr erster selbst geschriebener Jugendbuch-Roman.
Am Ende der Podcast-Folge weißt du, wie Franzi das alles geschafft hat – und wie du das auch schaffen kannst.
Aber weil Bücher machen ja auch ein Beruf ist, geht es auch um die Fragen, wie Aufträge im Bereich Kinderbuch wirtschaftlicher werden, welche Schritte Franzi gegangen ist, damit sie heute finanziell unabhängig entscheiden kann, welche Aufträge sie annimmt und welche nicht, und wir sprechen auch darüber, welche Rolle ihre Agentin Maria Bogade der Repräsentanz Wundergarden dabei gespielt hat. Und die Frage, wie wir alle mit jeder Honorarverhandlung nicht nur eine Einzelentscheidung treffen, sondern auch unsere gemeinsamen Marktbedingungen mitbestimmen – und mit welchen einfachen Schritten wir somit diese Marktbedingungen positiv beeinflussen können, bekommt auch Raum.
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit mehr Aufträge akquirierst – aber eben auch wie du dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer Solo-Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther, selbst Illustratorin, Designerin, Autorin – und Expertin für Positionierung und Akquise in der Kreativwirtschaft und ich unterstütze seit über 10 Jahren Menschen dabei, sich nachhaltig zu positionieren und wirksame Akquise zu machen.
Vorher noch eine kurze Randnotiz in eigener Sache:
Wenn du dich wie Franzi nachhaltig positionieren möchtest, damit du mit der kreativen Arbeit sichtbar wirst, die mehr werden soll, zum Beispiel Katzencontent – aber damit du eben auch gleichzeitig nachhaltige und kluge wirtschaftliche Entscheidungen triffst, wenn du das willst, dann lade ich dich hier kurz und dafür umso herzlicher in die Portfolio-Akademie ein.
Die PA ist mein 12-wöchiges Onlineprogramm für Designer*innen und Illustrator*innen und darin positionierst du dich – und zwar nachhaltig – also sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich. Denn am Ende geht es ja um beides. Darum, dass du mit deiner kreativen Arbeit gut Geld verdienst – aber eben auch darum, mit deinen eigenen Interessen und Stärken etwas in der Welt zu bewirken – damit dein Herz weiterhin für die Sache brennt.
Die nächste Portfolio-Akademie öffnet im September 2024 ihre Türen. Aktuell kannst du dich ganz unverbindlich in die Warteliste eintragen, dann bekommst du alle Infos zur PA und du bekommst sogar noch ein Special-Wartelisten-Angebot, bevor die Türen sich offiziell öffnen. Eintragen kannst du dich unter www.diegutemappe.de/pa.
Deshalb, lass uns mal keine Zeit verlieren und gleich loslegen: Viel Spaß mit diesem Interview und mit der großartigen Franziska Höllbacher. Let’s go!
[Transkript des Interviews mit Franziska Höllbacher]
Franzis Website: www.franziskahoellbacher.de
Franzi auf Instagram: @franziskahoellbacher
Franzi auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/franziska-h%C3%B6llbacher-477565222- - -
Franziska:
Hey Franzi, herzlich willkommen im Portfolio-Podcast. Wie schön, dass du da bist.Franzi:
Hi Franziska! Ja, ich freue mich auch sehr, hier zu sein.Franziska:
Franzi, du bist ja Illustratorin und Autorin und du schreibst auf deiner Webseite, dass du eine ausgeprägte Katzenbesessenheit hast. Wie ist das denn passiert?Franzi:
Das ist tatsächlich früh in der Kindheit entstanden. Also ich hatte auch als Kind immer Katzen daheim, beziehungsweise habe mir dann, als ich vier Jahre war, meinen ersten Kater im Tierheim quasi ausgesucht. Und wir sind dann ins Tierheim nach Salzburg gefahren. Mama wollte so eine ganz ruhige graue Katze haben, mein Vater und meine Schwester wollten so ganz wilde schwarze Katzen haben, zwei Stück.Und ich wollte so einen riesigen Maincoon-Mischling haben und ich kam dann irgendwie mit diesem Kater, also ich habe den halt mit vier, wie man halt so Katzen nimmt mit vier, hingetragen und der war zum Glück halt so ein sehr genügsamer und friedfertiger Kater. So bin ich halt irgendwie zu meinen Eltern. Ja, den will ich haben.
Und ich habe mich dann durchgesetzt und das war dann der Kater, der mich wirklich meine ganze Kindheit und Jugend hindurch begleitet hat. Er ist erst gestorben, als ich 18 war und er war ja schon auch ein paar Jahre alt. Also ist er dann wirklich auch alt geworden. Und ja und der hat mich total geprägt, also es war so ein wahnsinnig friedlicher, trotzdem total witziger Kater.
Franziska:
Ich bin ein großer Fan deiner Katzen und deiner Arbeit an sich. Also wenn ich Posts von dir auf Instagram sehe, passiert es sehr oft, dass ich wirklich lauthals loslache und mich sehr darüber freue. Ich finde es total faszinierend zu sehen, dass in so gut wie allen deinen Arbeiten irgendwo eine Katze stattfindet. Wirst du dafür gebucht oder findest du Wege, Katzen in deine illustrativen Arbeiten einzubauen?Franzi:
Also tatsächlich eher Zweiteres. Also erstmal finde ich es total schön, dass du über meine Sachen lachen kannst. Das ist tatsächlich ein großes Ziel von mir, dass Menschen über meine Kunst und meine Sachen wirklich lachen können. Das freut mich sehr.
Ich werde jetzt nicht für Katzenbücher gebucht – bisher. Also ich bin offen dafür, wenn sich jemand zuhört und ein Katzenbuch machen will. Aber es ist schon so, dass ich jetzt in den vergangenen Projekten immer wieder auch von meiner Lektorin auch bei meinem letzten Buch angesprochen worden bin.Dieses Buch kam bei Carlsen raus: »Camille, Hugo und die Sache mit der Stinkesocke«. Das spielt in einem Museum und da hat mich die Lektorin angesprochen und gesagt: hey, magst du nicht aus diesen Museumsbildern Bilder mit Katzen machen? Also dass man noch erkennt, was das für ein berühmtes Kunstwerk ist, »Das Mädchen mit dem Perlenohrring« zum Beispiel. Und daraus halt eine Katze machen.
Also sie hatte das bei Instagram gesehen und wollte, dass ich das dann ins Buch einbaue. Auch bei dem jetzigen Projekt kommen immer wieder im PDF die Kommentare: Hey Franzi, hier wäre irgendwie eine Katze lustig, da fällt dir doch bestimmt was ein.
Also es kommt schon an bei den Leuten, dass ich gerne Katzen zeichne und die wollen das dann schon auch in Büchern sehen, weil Katzen halt einfach auch so Sympathietiere sind. Also die mag ja fast jeder.
Aber für so ein richtiges Katzenbuch oder für Katzentarotkarten bin ich jetzt noch nicht gebucht worden.
Franziska:
Ja, das ist ja auch eine Positionierungsentscheidung. Also so sieht das für mich aus von Außen, dass du eine Entscheidung getroffen hast und gesagt hast: Ja, ich bin die Illustratorin oder Autorin, die eine Katzenobsession hat, und bei der Katzen einfach oft stattfinden. Warum hast du dich denn so entschieden?Franzi:
Das ist eigentlich relativ einfach gewesen – als es mir dann mal klar geworden ist. Also das klingt jetzt ein bisschen kryptisch. Ich habe immer schon viel Katzen gezeichnet. Also das war jetzt nichts Neues. Aber als ich dann wirklich angefangen habe, mir Gedanken zu machen, was ich mir wünsche, woran Menschen an mich denken. Man muss ja immer so ein bisschen gucken als Illustratorin, dass man bei verschiedenen Dingen stattfindet in den Köpfen der Menschen – und das war so ein bisschen mein Ziel.Was könnte das sein, was mich so repräsentiert, damit Leute dann wirklich nur an mich denken? Und dann bin ich relativ schnell schon auf die Katzen gekommen, weil ich nicht nur Katzen einfach schon immer gerne mochte, sondern weil ich mich auch so ein Stück weit mit Katzen auch identifizieren kann.
Die sind so von ihrer Wesensart sehr niedlich, aber gleichzeitig total tollpatschig und können aber auch gut Grenzen aufzeigen und so ein Stück weit identifiziere ich mich damit. Und deswegen hat das einfach total gut gepasst.Und deswegen war es dann am Ende auch einfach zu sagen: Woran sollen Leute denken, wenn sie an mich denken? An Katzen. Oder im Umkehrschluss: Was sollen sie sehen, um an mich zu denken? Katzen!
Franziska:
Ja, das eine total smarte Überlegung und Strategie. Also bei mir hast du da auf jeden Fall alles erreicht, was du erreichen wolltest.Franzi:
Ich kriege tatsächlich mittlerweile total oft Reels zugeschickt von Leuten, so lustige Katzenreels … liebe ich übrigens, also könnt ihr mir jeder jederzeit schicken. Katzenreels gehen immer.Aber auch von meiner Lektorin so unvermittelt, das Buch hatte per se erstmal nichts mit Katzen zu tun, aber sie meinte: Hey, warum magst du eigentlich Katzen so gerne? Die Leute bekommen das wirklich irgendwie mit und weil ich das tatsächlich auch so ein Stück weit geschafft habe, mich als Katzen-Person zu positionieren.
Franziska:
Was hat sich denn verändert durch diese Entscheidung? Also wer war Franzi vorher? Und was ist jetzt anders?Franzi:
ich war so ein bisschen wie so ein aufgescheuchtes Hühnchen, das immer so von links nach rechts gelaufen ist. Ich wusste nie so richtig, wie ich mich jetzt positionieren soll. Und dann habe ich mich ja auch für deine Portfolio-Akademie angemeldet und habe dann durch die Arbeit in der Portfolio-Akademie so richtig verstanden, dass ich mich wirklich entscheiden muss.Und es war halt davor schon diese Idee mit den Katzen da, also dass ich mir überlegt habe, ja, das möchte ich gerne, dass die Leute da an mich denken. Und in dieser Portfolio-Akademie kommt ja irgendwann dieser Schritt, wo man so Kernwerte aufschreibt. Und bei mir findet ja alles auf Englisch statt – und ich hatte dann vier Kernwerte, die auch auf meiner Wand im Büro tatsächlich als ein Poster ausgedruckt sind.
Cheeky, clever, cheerful, cute. Und da in diese Reihe hat sich dann für mich irgendwie so dieses Cats eingereiht. Zum einen, weil all diese vier Eigenschaften in Katzen zu finden sind, aber dann war es auch noch so eine schöne C-Reihe und das ergibt irgendwie so ein wahnsinnig schönes, rundes Bild.
Und das war für mich jetzt wirklich Game Changer, weil ich seitdem alles, was ich mache auf Instagram, aber auch meine Arbeiten, die ich anfange oder meine Buchprojekte, die ich mir überlege – bei all dem ist das immer mein Kompass. Passt es da dazu? Passt es zu meinen Kernwerten?
Und klar, dementsprechend kommen meistens auch Katzen vor. Es sind aber jetzt nicht alles Katzenprojekte, sondern es geht um diese anderen vier Kernwerte. Und die Katzen spielen meistens einfach so eine sympathische Nebenrolle.
Wobei ich jetzt nicht ausschließen würde, dass ich mal Katzenbuch mache. Aber ist jetzt tatsächlich gerade noch nicht in Planung.
Franziska:
In der Portfolio-Akademie laufen ja mehrere Leute durch diesen Prozess durch und es gibt immer wieder den Fall, dass es Menschen sehr, sehr schwer fällt, sich auf diese Kernwerte zu fokussieren. Kannst du teilen, was dir dabei geholfen hat? Ich weiß, das ist eine sehr schwere Frage.Franzi:
Das eine schwere Frage, weil es schon sehr viel mit Gefühl zu tun hat. Also es hat sich dann einfach irgendwann richtig angefühlt, aber es war schon ein bisschen Basteln dabei. Es standen ganz viele Sachen auf meinem Zettel, aber diese Worte haben sich dann halt einfach so richtig angefühlt.Und dann war es halt einfach dieses, alles fängt mit C an im Englischen und Katzen passt noch dazu. Und dann fühlte es sich einfach rund und gut an.
Ich glaube aber, dass das ein sehr individueller Weg ist, da hinzukommen. Ich verstehe auch, dass einem das total schwer fällt, das ist mir auch nicht leicht gefallen.
Aber so ein bisschen wusste ich davor schon, dass Humor eine Rolle spielt. Das ist einfach ein total wichtiges Kernthema bei mir. Und es muss aber jetzt nicht Humor als Wert drinnen stehen. Das kann ja auch irgendwie so ein bisschen umschrieben sein. Und ja, so bin ich letztendlich auf diese vier Wörter gekommen.
Aber es ist schwierig und es ist ein Basteln und es ist ein Tüfteln. Aber ich denke, wenn man sich selber so ein bisschen kennt, und das ist ja auch so ein bisschen ein Kennenlernen, dann wird man früher oder später auch drauf kommen und sich damit wohlfühlen.
Franziska:
Ja, das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Also bei mir ist ja so ein Kernwert Selbstbestimmung – um diesen Begriff dreht sich alles. Und ich hatte so einen Aha-Moment, wo ich auf einmal so auf meine verschiedensten Angebote drauf geguckt habe und gedacht habe, wow, es steckt halt überall mit drin.Und ich glaube auch, dass es Zeit braucht und Aufmerksamkeit. Wie ist denn das für dich? Eine ganz große Angst, glaube ich, die Menschen hindert, sich zu entscheiden und sich zu entscheiden, ist die Einschränkung und Limitation, die da drin steckt. Fühlst du dich irgendwie eingeschränkt oder limitiert durch diese Reduktion auf vier Kernwerte?
Franzi:
Nee, also für mich war das eher eine Befreiung. Ich kann es wirklich nicht anders sagen. So als Vergleich. Hunde, die klare Grenzen haben, sind auch irgendwie glücklicher, weil sie wissen, in welche Richtung sie gehen sollen, was sie machen sollen. Und das hat mir tatsächlich einfach auch so eine Richtung vorgegeben.Und ich hatte ja vorhin schon das mit dem Hühnchen gesagt, dass ich davor irgendwie wie so ein Hühnchen war und so nach links und rechts gelaufen bin. Und mir hat diese Limitation einfach eine Richtung vorgegeben. Darum fühle ich mich persönlich dadurch überhaupt nicht eingeschränkt, sondern für mich ist das eine Erleichterung.
Auch fällt mir seitdem Social Media sehr, sehr viel leichter, weil ich das Gefühl habe, ich weiß, was ich mache. Davor war es ja immer so ein bisschen so: ja, ich mache mal ein bisschen das, und dann mache ich ein bisschen das. Und ich hatte doch irgendwann mal irgendwie auch diesen Job und sollte ich da in die Richtung nicht auch wieder mal spielen? Und das hat mich dann extrem überfordert.
Deswegen finde ich es persönlich eher befreiend, diese vier Kernwerte zu haben.
Franziska:
Ja, ich hoffe sehr, dass das jetzt sehr motivierend klingt für alle, die vor so einer Entscheidung stehen, sich zu trauen, sich zu entscheiden. Gibt es noch andere Sachen, die du durch den Positionierungsprozess für dich jetzt klarer vor Augen hast und die sich verändert haben dadurch?Franzi:
Ja, was mir jetzt tatsächlich spontan einfällt, war deine Aufstellung, was ich verdienen muss im Jahr, um überhaupt über die Runden zu kommen. Diese Wirtschaftlichkeitsfrage finde ich so einen wahnsinnig wichtigen und wertvollen Baustein. Ich glaube, dass das ganz vielen eben nicht bewusst ist, dass ganz viele Kreative das total unterschätzen und dementsprechend auch nicht richtig kalkulieren – und eventuell auch mal schlechtere Angebote annehmen, weil sie sich denken, es geht sich eh aus irgendwie.Diese wirtschaftliche Perspektive war für mich definitiv ein ganz, ganz wichtiger Punkt in der Positionierung.
Franziska:
Was hast du so für Schlussfolgerungen mitgenommen? Also hast du vielleicht, weiß ich nicht, Regeln oder Dinge, die du für dich dann entschieden hast?Franzi:
Also zum einen habe ich mehrere Standbeine mittlerweile. Das ist wirklich ein extrem wichtiger und guter Hinweis, sich da echt zu überlegen, was passiert, wenn ein Standbein wegbricht. Also ich finde, das ist so die Basis, mit der man anfangen muss. Dass man sagt: okay, ich brauche mal mehrere Bausteine, denn dann ist man gleich auch in einer besseren Verhandlungsposition.Wenn man irgendwie froh ist um jeden Cent, der reinkommt, dann nimmt man gerne mal schlechte Angebote an. Niemand macht das, um den Markt kaputt zu machen. Das macht ja keiner. So im Sinne: Ich will damit den Markt kaputt machen. Es macht halt jeder, weil er halt irgendwie den Fuß in die Tür bekommen will. Oder weil das Wissen fehlt, was ich überhaupt verdienen muss und kann. Und dementsprechend finde ich es wichtig, hier aufzuklären und immer wieder zu sagen: Hey, das musst du verdienen. Das ist normal.
Wenn du mehrere Standbeine hast oder vielleicht auch einen Nebenjob, dann kannst du auch sagen, das mache ich nicht für das Geld – und auf ein vernünftiges Angebot warten. Das habe ich definitiv mitgenommen.
Ich bin ja auch nicht als Engel vom Himmel gefallen, sondern ich habe natürlich auch Fehler gemacht und habe auch schon schlechte Angebote angenommen.
Aber da kann ich echt sagen: Keines der Bücher, die ich für zu wenig Geld gemacht habe, gefällt mir heute noch. Ich weiß nicht, ob es ein Zufall ist oder ob es eine Wertschätzungssache ist. Oder ob ich mir währenddessen einfach irgendwie keine Mühe gegeben habe. Aber keines der Bücher, für die ich zu wenig bezahlt bekommen habe, finde ich jetzt noch gut.
Deswegen ist auch die Frage, was bringen schlecht bezahlte Aufträge einem wirklich?
Franziska:
Ja, total. Was sind denn so deine wirtschaftlichen Parameter, auf die du achtest?Franzi:
Ich habe einen Stundensatz, der ist so angesetzt, dass ich davon leben kann.Bei Buchprojekten, die insgesamt nicht so gut bezahlt sind, aber länger laufen, da weicht dieser Stundensatz natürlich auch mal ab. Der geht dann auch ein bisschen runter. Darüber haben wir auch in der Portfolio-Akademie gesprochen. Aber ich versuche schon, meinen Stundensatz zu erreichen.
Ich habe ja auch einen schnellen Stil, und versuche schon innerhalb dieses Stundensatzes zu bleiben, damit ich dann am Ende mich nicht überarbeite und wirtschaftlich bleibe.
Das sind die Parameter, die ich habe. Und für mich ist ein großer Baustein
mein schneller Stil. Ich hab auch Kolleg*innen, die durch ihre Arbeit langsamer sind. Deren Stil super schön ist und die viel traditionell machen, aber halt einfach dadurch viel, viel länger brauchen.Und ich arbeite halt digital und ich mache eine Outline und ich koloriere und mache vielleicht hier und da noch einen Schatten, aber dann bin ich fertig. Das geht viel schneller.
Aber mein Stil passt eben auch zu mir. Natürlich bin ich so ein bisschen besser wirtschaftlich aufgestellt, weil ich einfach schneller bin.
Ich habe auch dieses Buch von mir, das jetzt rausgekommen ist, auf der Buchmesse gezeigt, »The World’s First Rollercoaster«. Und jeder auf der Messe hat gesagt: Boah, das war super viel Arbeit. Oh mein Gott, du hast ja ewig gebraucht.
Und ich habe mir gedacht: Ja, es war schon viel Arbeit, aber ich bin halt einfach auch schnell in dem, was ich mache. Ich weiß nicht, ob das jetzt eine bewusste wirtschaftliche Entscheidung war, oder ob das vielleicht einfach auch Glückssache ist.
Mein Stil entspricht auch so einem Stück weit meinem Charakter. Ich hätte gar nicht die Geduld für das traditionelle Arbeiten. Keine Chance. Also bei mir müssen Sachen schnell gehen. Ich muss schnell Dinge erzählen können. Da kann ich nicht irgendwie mit Wasserfarben anfangen. Da werde ich wahnsinnig.
Franziska:
Ich finde es total gut, dass du das Thema Geschwindigkeit und Technik ansprichst. Stil ist ja nicht immer nur eine reine Entscheidung, weil es ja auch viel mit der eigenen Persönlichkeit zu tun hat. Ich glaube aber auch, dass es schon einen Entscheidungsanteil gibt.Franzi:
Absolut. Klar.Franziska:
Geschwindigkeit macht einen automatisch wirtschaftlicher. Bei mir ist das auch so: Umso schneller ich bin – und ich kann schnell arbeiten – umso wirtschaftlicher wird die ganze Sache.Franzi:
Ja, ich hatte auch mal eine Illustratorin-Kollegin, die mittlerweile nicht mehr als Illustratorin arbeitet, die am Ende quasi nur noch die Outlines gezeichnet hat und die hat sie ausgelagert. Weil ihr Stil halt von den Outlines gelebt hat. Und die Kolorierung war jetzt nicht so essentiell, dass sie das selbst kolorieren musste.Und ja, da denke ich mir: Ja klar, warum nicht? Also wenn das so funktioniert, dann kann man das natürlich auch machen. Würde ich jetzt auch für mich nicht ausschließen, dass ich irgendwann mal die Koloration vielleicht sogar an KI auslagere. Wenn es soweit sein sollte, dass man halt Parameter eingeben kann: die und die Farben hätte ich gerne und die Outlines kommen dann von mir.
Weil mein Stil lebt von meinen Konturen und von den Farben, die ich benutze, aber nicht davon, dass ich den Knopf in Photoshop drücke, dass hier die Farbe ist.
Franziska:
Nachdem, wie man stilistisch aufgestellt ist, gibt es halt einfach bestimmte Parameter, die man entscheiden kann und die dafür sorgen können, dass man wirtschaftlicher ist oder nicht. Und du hast vollkommen recht: Es gibt bestimmte Stilistiken, da gehen bestimmte Dinge und bei anderen geht das nicht. Aber auch da wird es diese Stellknöpfe geben, wo man gucken kann: Okay, hier könnte ich mich entscheiden für meine Wirtschaftlichkeit.Komplexität ist ja auch so ein Ding – wie komplex mache ich das Bild? Umso weniger komplex ist es, umso schneller bin ich üblicherweise.
Ja, ich glaube, es ist einfach wichtig, das mal zu thematisieren und vielleicht auch den Blick dafür zu schärfen, dass es diese Parameter gibt bei jedem Einzelnen, dass da mal hinguckt und sich fragt, wie kann ich denn wirtschaftlicher sein?
Franzi:
Also ich bin halt jetzt … das hat sich auch so ein bisschen herauskristallisiert in den letzten Jahren und auch mit der Positionierung, muss ich sagen, die ich bei dir gemacht habe in der Akademie … jetzt zum Beispiel für Bilderbuch einfach nicht die richtige Person.
Hübsche Bilderbücher, das wollte ich lange immer machen und ein paar habe ich auch gemacht. Aber das funktioniert nicht richtig und das fühlt sich auch nicht richtig an und da funktioniert mein Stil auch einfach nicht so gut.Also da gibt es auch Ausnahmen, es gibt auch gute Bilderbücher, die so ein bisschen grafischer sind und comic-hafter. Aber durch die Bank wollen die Kunden und Kundinnen da einfach was anderes. Und das ist vollkommen okay.
Deshalb: Man kann sich ja auch fragen, wo passe ich denn überhaupt hin mit meinem Stil? Ich habe lange versucht, meinen Stil zu verbiegen, dass ich Bilderbuch machen kann. Das hat halt gar nicht funktioniert. Das können andere einfach tausendmal besser als ich.
Heute bin ich total fein damit und freue mich über die anderen Aufträge, die ich bekomme, die mehr Richtung Sachbuch sind – was ich super spannend finde. Oder Jugendbuch. Da passe ich hin und da funktioniert das auch.
Franziska:
Oh, wie schön. Und ja, ich habe auch die ersten Jahre in der Illustration versucht, das zu machen, was alle um mich herum gemacht haben – einfach weil ich dachte, das ist das, was es gibt. Und es hat eine Weile gedauert, bis ich dann gemerkt habe, dass es erstens nicht zu mir passt, dass ich auch einfach nicht so gut bin wie die anderen. Aber dass es andere Sachen gibt, die mir so viel mehr liegen und mir dadurch auch so viel mehr Freude machen und mir so viel leichter von der Hand gehen.Weil heute Morgen in der Q&A in der Portfolio-Akademie die Frage kam, würde ich total gerne deine Meinung dazu wissen. Und auch das ist wieder eine ganz schön schwierige Frage. Was kann man tun, um da so ein besseres Gefühl dafür zu bekommen? Was passt zu mir? Was passt zu meinem Stil?
Franzi:
Ja, das ist wirklich eine schwierige Frage. Ich glaube, wenn man schon einen Stil hat, also wenn der Stil schon da ist, dann ist es gar nicht so schwer. Weil du ja dann nur »in Anführungszeichen« vergleichen musst. Da musst du ja nur auf die Webseiten von Verlagen gehen und sagen, okay, das passt da, das sehe ich, das auch.Wobei man da auch ein bisschen ein Auge dafür entwickeln muss. Also das hat auch bei mir ein paar Jahre gedauert. Mittlerweile kann ich schon sehr, sehr gut sagen, ich passe da hin oder ich passe da nicht hin. Ich bemühe mich gar nicht um Verlagskontakte, wo ich schon von vornherein weiß, dass das nichts wird.
Aber das hat auch ein bisschen gedauert, dieses Gefühl dafür zu entwickeln. Aber wenn man dieses Gefühl hat und der Stil da ist, dann geht es leicht.
Da hinzukommen ist das Schwierige. Das ist eine der schwierigsten Aufgaben, wenn man als kreativer Mensch anfängt.
Ich bin auch diesen Weg gegangen. Ich hab mich ja nicht gestern hingesetzt und mir gedacht, das funktioniert alles, sondern das hat Jahre gedauert, bis ich diese Sicherheit gefunden habe.
Das ist alles Übung und es braucht alles Zeit. Das ist auch das Frustrierende am Illustrationsberuf, dass das halt einfach auch ein Job ist, wo du sehr viel Zeit und Energie reinstecken musst, bis der Beruf überhaupt mal funktioniert.
Gleichzeitig zeigt das auch wieder, was es am Ende auch für eine Fähigkeit ist und was für eine Ausbildung man hinter sich hat. Auch wenn man jetzt nicht Illustration oder Design studiert hat, ist es einfach ein jahrelanger Prozess und das rechtfertigt ja auch wieder einen gewissen Preis zu verlangen – weil es ja eben nicht so ist, dass es jeder einfach machen kann.
Darum: Durchhalten und dranbleiben – und irgendwann kommt so ein Moment und dann denkt man sich so: Ja, das ist es. Wobei ich dazu auch sagen möchte, dass ich den Moment öfter hatte und mir oft gedacht habe, ja, das ist es jetzt, ja, das ist es jetzt, und dann war es es aber immer noch nicht.
Seit eineinhalb Jahren bin ich endlich da, dass sich mein Stil seit eineinhalb Jahren eigentlich nicht mehr oder kaum noch verändert hat. Ich meine, so ein bisschen verändert er sich ja immer. Aber seit eineinhalb Jahren fühle ich mich so richtig so angekommen und so, als hätte ich irgendwie jetzt mein Haus mit Garten gekauft, so in meinem Stil.
Und vorher war es mehr so ein Nomaden-Dasein.
Franziska:
Ja, ja, das ist halt so ein Erforschen. Ein Ausprobieren – und es dauert einfach eine Zeit, bis man so seine Stimme gefunden hat. Wie in allem. Es braucht einfach eine Wiederholung. Und zwar nicht nur fünf Wiederholungen, sondern besser mal so 100, bevor es überhaupt möglich wird, zu sagen, ja, das bin ich oder das bin ich noch nicht.Franzi:
Und es ist auch normal, ab und an zu denken, jetzt lasse ich es dann einfach. Da war ich ja auch schon, so im Sinne von: jetzt habe ich eigentlich keine Lust mehr, jetzt suche ich mir was anderes. Und das ist so ein Klischee und es nervt total, weil ich hasse es, wenn Klischees wahr sind. Aber es ist wirklich so, man muss sich halt jedes Mal wieder da sagen, ja okay, jetzt probiere es halt doch noch mal. Und irgendwann klappt es. Einfach Weitermachen.Franziska:
Du hast es ja vorhin schon so angedeutet, dass du verschiedene wirtschaftliche Standbeine hast. Kannst du uns einen Einblick geben in deine verschiedenen wirtschaftlichen Standbeine?Franzi:
Ja, total gern. Also ich bin ja zum einen Illustratorin. Das ist auch das, womit ich einfach am präsentesten bin. Auch weil die anderen beiden wirtschaftlichen Standbeine auch ein bisschen neuer sind.Zweitens bin ich ja jetzt auch Autorin. Mein erstes Jugendbuch kommt raus im Oktober. Ich freue mich sehr darauf. Es erscheint bei Südpol – falls die Ladies von Südpol das hören sollten: Yay, ich freue mich sehr.
Das ist ein wichtiges neues Standbein, wo ich auch die Hoffnung habe, dass vielleicht auch ein paar Lesungen dazukommen, also dass so in diese Richtung auch etwas reinkommt.
Das dritte Standbein ist etwas komplett anderes, aber es macht auch mega viel Spaß. Ich mache für eine Bundestagsabgeordnete Comics und Videocontent für einen Instagram-Kanal. Und ja, das ist tatsächlich das, was auch am besten bezahlt ist und mir Luft gibt, zu Projekten, die ich nicht machen will, Nein zu sagen. Und der Job macht mir auch echt Spaß.
Und ja, mit diesen drei Sachen bin ich jetzt happy, muss ich sagen.
Franziska:
Toll! Ich frag trotzdem mal, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass ich die Antwort schon weiß, aber nur so, weil vielleicht jetzt einige zuhören und sich das fragen. Zeigst du alle deine wirtschaftlichen Standbeine auf deiner Webseite? Alle drei?Franzi:
Nein. Nein, zeige ich nicht. Also das, was ich für die Bundestagsabgeordnete mache, zeige ich eigentlich gar nicht. Einfach nur, weil es nicht zu meinem Kinderbuchauftritt passt. Meine Autorenschaft würde ich aber schon mit auf die Webseite nehmen, weil das einfach auch zu meiner KInderbuchillustration passt. Ich glaube, so viel darf ich verraten. Es wird eine Katze am Cover sein. Nicht nur, aber auch. Da verrate ich, glaube ich, nicht zu viel, weder vom Buch noch von dem, was sonst noch darin vorkommt. Aber dann passt es ja wieder wunderbar rein. Aber ja, da muss man schon ein bisschen filtern, klar.Franziska:
Genau, Filtern ist das richtige Wort. Das heißt, zwei deiner Standbeine finden in der Verlagswelt statt. Was sind denn so typische Hürden in der Verlagswelt, mit denen du dich regelmäßig auseinandersetzen musst?Franzi:
Also es gibt wahnsinnig viele Hürden, in diese ganze Verlagswelt zu kommen. Da muss man echt ehrlich sein. Für das, dass es eigentlich so eine sehr schöne, positive Welt ist, ist es schon beruflich ein hartes Pflaster. Man muss auch wirklich ein, wie sagt man, ein dickes Fell haben.Und 2017 war ich das erste Mal in Frankfurt auf der Messe. Also ich habe jetzt schon einige Bücher gemacht und ich lebe jetzt auch schon ein paar Jahre davon. Aber bis hierhin war es einfach echt schwierig und es gibt so ein paar Sachen, die mir geholfen haben.
Was mir sehr geholfen hat, ist meine Agentin. Mit dem Wissen, dass es nicht so einfach ist, eine Agentin zu finden. Aber es ist durchaus möglich. Es ist auch kein Ding der Unmöglichkeit. Aber sie hat mir sehr geholfen, um in dieser ganzen Verlagswelt Fuß zu fassen. Großes Shoutout an Maria Bogade! Ich glaube, ohne sie wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin.
Das war eine große Hilfe, weil sie mir auch sehr viel gezeigt hat, was ich denn eigentlich machen muss. Heute gibt es ja Online-Kurse wie deinen, weil du ja was Ähnliches machst. Aber das gab es ja damals noch nicht, vielleicht ein paar wenige. Und das hat bei mir Maria übernommen.
Dann hat mir persönlich mein Studium sehr geholfen. Ich weiß, es ist nicht so einfach für alle zu sagen, ja, ich mache jetzt nochmal drei Jahre ein Studium.
Es muss auch wirklich nicht sein. Also es gibt wirklich genug Leute, die erfolgreich sind ohne Studium.Aber für mich hat das Studium meine Arbeit einfach enorm verbessert. Auch bei den Verlagen hat mir das Studium geholfen. Ich hatte davor bei meiner ersten Runde in Frankfurt das Feedback bekommen, dass man sieht, ja, ich hätte ja nicht studiert.
Meine Sachen waren damals nicht besonders gut. Und das war auch eher unkonstruktives Feedback. Und diese Erfahrung hat mich auch geprägt.
Deshalb: wenn ich heute Akquise mache, erwähne ich schon gerne, dass ich studiert habe, weil dann die Leute schon wissen, okay, ich habe so ein gewisses Verständnis, zum Beispiel was Dateien betrifft. Also: wie übermittle ich überhaupt meine Illustrationen, sodass man die am Ende auch drucken kann.
Also so diese Basis-Sachen, die man sich auch total einfach selbst aneignen kann.Aber das Studium und die damit verbundene Ausbildung hilft bei der Legitimierung, warum ich Geld für meine Arbeit haben will. Da hatte ich schon das Gefühl, dass mir das auch so ein Stück weit geholfen hat.
Aber es war trotzdem oft schwierig. Ich habe auch wie viele andere, viele PDFs verschickt und nie eine Antwort bekommen. Und auf der Buchmesse Gespräche geführt, die am Ende nichts gebracht haben. Und ja, ganz viel probiert, probiert, probiert.
Franziska:
Wie hast Du denn deine Agentin gefunden?Franzi:
Die Frage bekomme ich eigentlich immer gestellt. Und das Schöne ist, meine Agentin hat mich gefunden. Falls jetzt hier Leute zuhören, die 2016 schon auf Instagram waren und auch schon Illus gemacht haben, die wissen das vielleicht noch. Da gab es damals diese Johanna-Fritz-Bubble. Und Johanna Fritz hat dann mein Profil ihrer Agentin gezeigt. Das war Maria, meine heutige Agentin. Und Maria hat mich daraufhin angeschrieben, weil sie irgendwie meinte, ja, sie sieht Potenzial in meiner Arbeit.Also insofern kann ich die Frage eben nur so beantworten, weil ich mich nie aktiv auf die Suche nach einer Agentin gemacht habe.
Franziska:
Ja, das, was ich da raushöre, ist, Netzwerke sind halt einfach sehr, sehr nützlich.Franzi:
Absolut. Netzwerke sind nützlich. Auch sehr hilfreich ist, sich Termine auf den Buchmessen zu machen, mit Leuten zu reden, in Kontakt zu kommen, persönlich irgendwie Gespräche zu führen. Das ist in wirklich unserem Beruf notwendig, auch wenn man eigentlich alles von zu Hause aus machen kann.Franziska:
Ja, ja, ja, ja. Würde ich sofort unterschreiben.Franzi:
Da ich ja letzte Woche in Bologna war – auf der Buchmesse. Falls man noch nicht auf einer Buchmesse war, wird man schnell überschlagen, weil wirklich wahnsinnig viele Illustrator*innen dort sind. Man wird dann auch leicht von dieser schieren Masse erschlagen und von der schieren Masse an Leuten, die quasi auf den Markt drängen.Darum sage ich: Dranbleiben und Kontakte pflegen. Weil das hilft einem am Ende aus der Masse hervorzustechen.
Franziska:
Ja, was ich so absurd finde an dieser ganzen Bücherwelt, Verlagswelt, ist, dass wenn man auf die Messen fährt, laufen da halt gefühlt Millionen von Illustrator*innen rum. Aber die Welt ist dann doch sehr, sehr klein. Wenn man 20 Leute kennt, hat man auf einmal das Gefühl … weiß ich nicht … bekannt in der Familie zu sein. Also diese Branche ist dann am Ende doch sehr persönlich und sehr »Mensch zu Mensch«. Und deswegen – wenn man Bücher machen will, ist es essentiell, auf die Buchmesse zu fahren und die Menschen kennenzulernen und sich da persönlich vorzustellen.Franzi:
Ja. Das ist einfach so. Ist eine Tatsache. Also ich denke jetzt schon, dass man es auch ohne schaffen kann, ein, zwei Bücher zu machen. Aber langfristig wird man nicht drum herum kommen, sich auf den Messen blicken zu lassen, auch wenn man da vielleicht keinen Bock drauf hat. Ich persönlich finde es total cool. Ich finde es total schön, auch wenn es anstrengend ist. Es sind mega aufregende Tage.Wenn man natürlich Probleme mit Menschenmassen hat, dann wird man es vielleicht auch wirklich sehr, sehr anstrengend finden. Und ich mache das tatsächlich gerne so, dass ich gar nicht den kompletten Tag da bin. Ich habe dann ein paar Termine und dann bin ich dann auf der Messe. Aber ich bleibe nicht von 9 bis 18 Uhr. Das wäre mir persönlich auch zu lang. Das ist vielleicht auch so ein Tipp: Man muss nicht von 9 bis 18 Uhr auf der Messe sein. Sondern man kann auch hinkommen und wieder gehen. Das ist auch in Ordnung.
Franziska:
Lass uns doch mal zu diesem wirtschaftlichen Thema zurückkommen. Du hast ja vorhin schon so angedeutet, dass es gerade im Buchbereich auch nicht wirklich einfach ist, sich wirtschaftlich zu verhalten und seine Aufträge wirtschaftlich zu gestalten. Wie findest du denn deine Preise? Wie verhandelst du deine Aufträge, damit es wirtschaftlich bleibt? Und hast du so ein paar Tipps und Tricks, die du gern teilen möchtest?Franzi:
Da bin ich natürlich jetzt wieder so in so einer Außenseiter-Position, weil die Preise natürlich meine Agentin verhandelt und die verhandelt sie auch sehr gut. Ich sage immer, sie zahlt sich selbst, weil sie einfach so gut verhandelt und dann kriegt sie davon ein Stückchen ab.Ich sehe natürlich auch, was sie macht und welche Preise sie dann am Ende rausholt und muss sagen, dass ich anfangs gedacht habet: Puh, das ist ja ganz schön viel.
Mittlerweile hat sich mein Blick darauf geändert, weil es ist so, dass man als Selbstständige so viel mehr einnehmen muss als man vielleicht denkt, um auf diesen einen Nettobetrag zu kommen, den man am Ende braucht.
Natürlich abhängig davon, wie schnell man ist. Und ja, meistens ist es nicht besonders gut bezahlt. Aber es gibt natürlich branchenübliche Preise, die auch von den großen Verlagen meistens eingehalten werden – auch nicht immer und ich habe auch schon Geschichten gehört, dass große Verlage nach Gratis-Probeillustrationen gefragt haben, was für mich eine große Red Flag ist. Also davon muss man wirklich die Finger lassen.
Dann muss man natürlich gucken, dass man da auch wirklich diese marktüblichen Preise verhandelt, damit das Ganze auch wirtschaftlich ist. Und wenn man dann viele Bücher im Jahr macht, dann kann man auch davon leben.
Aber es gibt natürlich kleinere Verlage, die weniger zahlen können. Und ich muss sagen, man muss halt so ein bisschen gucken, wer die Anfragen stellt. Es gibt wirkliche Indie-Verlage, die selbst kaum Einnahmen haben – und wo man dann vielleicht überlegen kann, wenn man wirklich ein Herzensprojekt hat, was man unbedingt umsetzen möchte, ob man das jetzt für ein bisschen weniger Geld machen möchte. So eine Entscheidung ruiniert jetzt auch nicht sofort diesen Kinderbuchmarkt, weil Indie-Verlage eh so eine isolierte Rolle spielen.
Aber man muss trotzdem genau hinschauen. Ich hatte erst letztens eine Anfrage von einem vermeintlichen Indie-Verlag und da war es aber am Ende so, dass ich recherchiert habe und am Ende kam raus, der Geschäftsführer ist ein Anlagen-Unternehmer. Das heißt, am Ende muss diese Firma Dividenden an Anleger ausschütten. Und dann nach einer Gratis-Probeillustration zu fragen, ist natürlich frech. Drum sage ich immer, bei der Wirtschaftlichkeit ... das sagst du ja auch immer … es ist wichtig, eine Mischung zu finden.
Ja, ich finde es auch okay, mal für ein Indie-Verlagen ein nicht so gut bezahltes Kinderbuch zu machen, aber dann muss ich mir halt auch überlegen, wo kommt mein anderes Geld her.
Für mich war es ja jetzt dementsprechend so, dass ich sage: Ja, ich mache jetzt Kinderbücher und das funktioniert auch gut. Und das habe ich dir ja im Vorabgespräch erzählt, dass ich dieses Jahr das erste Mal auch jetzt schon ausgebucht bin, was mich mega freut und was auch für mich ein persönlicher Erfolg ist.Franziska:
Ja, sehr cool.Franzi:
Aber für mich ist es auch so, dass dieser Job für die Bundestagsabgeordnete schon essenziell ist. Das wird anders bezahlt und dieser Job schubst mich in eine komplett andere Verhandlungsmöglichkeit, weil ich weiß, okay, mit diesem Job bin ich ja eigentlich schon so aufgestellt, dass ich meine Fixkosten bezahlt habe.
Wohnung und Essen und Spotify – ist da alles dabei.Und alles, was ich jetzt mit den Büchern mache, kann ich halt sparen oder damit in den Urlaub fahren oder meinen Katzen etwas kaufen.
Ich habe lange gedacht, ich kann nur von Büchern leben. Und ja, es gibt Ausnahmen. Ich habe auch Kolleg*innen, die von Büchern gut leben können, weil sie einfach so viel machen und auch schnell sind. Und hoffentlich auch gut verhandelt. Davon gehe ich aus.
Aber mittlerweile würde ich echt den meisten raten und sie einfach einen Nebenjob suchen. Und wenn es was ganz anderes ist. Man ist deswegen nicht weniger Illustrator*in. Nur weil man vielleicht auch noch was anderes macht. Und man hat einfach eine bessere Verhandlungsposition, wenn man nicht auf jeden Auftrag angewiesen ist.
Franziska:
So wahr. Und es gibt ja auch nicht diesen einen richtigen Weg. Also es kann halt ein Nebenjob sein, es kann ein zweites Standbein im Design oder in der Illustration sein. Da gibt es ja auch gut bezahlte Märkte, wo man einfach für eine ziemlich ähnliche Leistung einfach mal drei, vier, fünfmal so viel Geld bekommt.Franzi:
Ja, das ist so.Franziska:
Voll gut. Und was ich auch einfach super wichtig finde, was du ja gerade gesagt hast, deswegen möchte ich es gerne nochmal wiederholen. Du hast ja gerade gemeint, du hast recherchiert, wer dir da gegenüber sitzt, um auch einschätzen zu können, welcher Preis angemessen ist. Das ist, glaube ich, ein Schritt, der von vielen vergessen wird und das ist so unglaublich wichtig. Einerseits zu schauen, wer ist denn mein Gegenbüber und wie verdienen die ihr Geld? Also welcher Wert entsteht hier gerade durch meine Arbeit?Franzi:
Das ist total essenziell, sich da mal Gedanken drüber zu machen, weil erst dann kann man sich fragen: Werde ich vielleicht hier gerade ein bisschen ausgebeutet oder nicht.Wir Illustrator*innen sind alle Einzelkämpfer, sind in keiner Gewerkschaft organisiert, wie die Lokführer – oder was man halt jetzt alles so auch gesehen hat – sondern uns kann man auch dadurch relativ leicht ausbeuten.
Jeder arbeitet so im stillen Kämmerchen vor sich hin und wie gesagt, umso wichtiger ist es, dass man darüber spricht, umso wichtiger, dass du machst, was du machst und die Leute auch in der Portfolio-Akademie aufklärst. Auch die IO hat ja dieses Honorarwerk. Das ist Gold wert, und es ist wichtig, sich da auch wirklich daran zu orientieren, um für uns alle die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Das muss man ja auch dazu sagen. Das ist ja dann so ein Gemeinschafts... ich würde es vielleicht nicht Kampf nennen … aber wir nennen es jetzt einfach Kampf … so ein Gemeinschaftskampf für gute Bezahlung für das, was wir hier machen.
Franziska:
Ja, wir sind alle gemeinsam für die Bedingungen unserer Märkte verantwortlich. Das ist eine Entscheidung, die man für sich selbst trifft, aber am Ende auch für die gesamte Gruppe aller Kolleg*innen.Franzi:
So ist es.Franziska:
Was würdest du dir denn wünschen, was die Hörer*nnen heute für sich mitnehmen? Ich kann dir mal eine Sache sagen, die für mich irgendwie sehr eindeutig ist. Keine kostenlosen Probeillustrationen.Franzi:
Ja, ganz, ganz wichtig. Die meisten Leute haben echt genug Sachen auf der Webseite. Man spart ja normalerweise nicht mit Illustrationen von sich in den eigenen Internetauftritten. Also da ist ja viel vorhanden. Ein geschultes Auge kann das auch leicht übersetzen in andere Situationen. Also gerade bei Verlagen und bei Lektor*innen.
Darum sind meisten Probeillustrationen gar nicht unbedingt nötig. Und wenn sie nötig sind – das kann natürlich auch vorkommen – dann aber bitte immer vergütet.Ich mache das mit meiner Agentin so: wenn der Auftrag dann zustande kommt, dann wird die Probeillustration quasi eingepreist, also dann berechnen wir da gar nichts extra. Aber wenn der Auftrag eben nicht zustande kommt, dann kommt halt ein Ausfallhonorar zum Tragen und das muss auf jeden Fall sein, klar. Keine Gratisarbeit!
Franziska:
Kannst du so eine Orientierung geben, was so eine Probeillustration kosten darf bzw. sollte?Franzi:
Ja, also es kommt natürlich auf den Aufwand drauf an, aber wenn man jetzt sagt, ein bis zwei Doppelseiten, dann sollten 200 bis 300 Euro schon drinnen sein. Also das ist ja eh für die Arbeit noch immer niedrig angesetzt, aber ja, 200, 300 Euro, je nach Aufwand.Franziska:
Mal eine konkrete Zahl. Sehr gut. Jetzt so zum Schluss. Ich kann mir vorstellen, dass einige gerade ganz unruhig auf ihren Stühlen hin und her rutschen, weil sie ganz neugierig sind, wie du es hinbekommen hast, jetzt auch Autorin zu werden. Kannst du uns nochmal kurz auf eine Reise mitnehmen zu deinem ersten Buch, wie das zustande gekommen ist und was du gemacht hast, damit das jetzt in die Welt kommt?Franzi:
Gern. Ja, das war noch vor Corona, da hatte ich die Idee zu dem Buch. Also ich hoffe, dass nicht alle Bücher, die ich jetzt schreibe, so eine lange Vorlaufzeit haben, weil dann werde ich nicht viele Bücher schreiben können.Aber bei dem Buch war es jetzt tatsächlich so, dass ich die erste Idee vor Corona hatte und tatsächlich ist die Kernidee gleich geblieben. Ganz viele andere Sachen haben sich geändert. Zu Beginn hatte ich eine Idee, dann habe ich ein super schlechtes Manuskript geschrieben, richtig mies, das hätte niemals irgendjemand angenommen. Dann wusste ich, okay, das funktioniert so nicht.
Und dann habe ich gesagt, okay, wenn ich das wirklich machen will, dann muss ich jetzt lernen, wie man schreibt. Und ich glaube, dass ich so ein gewisses Gefühl für Sprache schon habe und auch witzig und sarkastisch sein kann. Ich habe also auch schon meine Stimme gefunden, aber wie sich eine Geschichte aufbaut, davon hatte ich keine Ahnung. Obwohl ich so viel lese. Aber weil Bücher halt gut geschrieben sind, kriegt man das ja gar nicht mit, wie die Texte aufgebaut sind, sondern man saugt halt einfach nur die Geschichte auf. Deshalb habe ich dann zwei Domestika-Kurse gemacht, einen zum Thema Jugendbuch und einen zum Thema Romanschreiben.
Da kriegt man auch wirklich gute Werkzeuge an die Hand und habe mir dann wirklich einfach so einen Plan gemacht, welches Kapitel was enthalten soll. Also ich brauche das. Ich habe witzigerweise gerade gestern mit einer Autorin gesprochen, die einfach so vor sich hinschreibt und los schreibt und so ihren Roman tippt. Das kann ich überhaupt nicht. Also ich brauche einen Anfang und ein Ende und ein Zwischendrin.
Das habe ich rausgefunden. So habe dann aber wirklich durch diese Kurse relativ schnell einen Weg gefunden, ein lustiges, gutes Manuskript zu schreiben.
Hab das dann einer Freundin, die als Texterin arbeitet, geschickt. Die hat mir das dann einmal korrigiert.Und damit bin ich dann tatsächlich zu zwei Verlagen gegangen und beide wollten es haben. Was mega cool war, aber auch da wieder war es halt so, ich hatte halt schon den Kontakt. Ich habe mit beiden Verlagen vorher noch nicht zusammen gearbeitet, aber schon mal geschrieben.
Das hat mich aber dann selber überrascht, muss ich sagen. Also dass sie das dann beide haben wollten, hat mich auch mega gefreut – spricht, glaube ich, auch für die Geschichte. Aber ich hoffe, dass die geschichte wirklich gut ankommt und auch Menschen gefällt und zum Lachen bringt. Das ist mir ganz wichtig.
Aber so war das. Was ich vielleicht noch dazu sagen muss. Ich wollte das schon immer machen. Also bevor ich Illustratorin werden wollte, wollte ich schon Autorin werden. Und habe dann irgendwie mit den Illus angefangen, und die liebe ich ja auch sehr. Aber das war immer schon mein Traum. Und dann hatte ich halt diese eine Idee und dann ist das irgendwie ins Rollen gekommen.
Franziska:
Oh, wie schön! Ich freue mich gerade total. Wie schön, dass dein Traum in Erfüllung gegangen ist. Das ist nochmal schöner.Franzi:
Dankeschön, ja, ich freue mich auch sehr. Es ist wirklich so ein so ein bisschen mein Baby, was da gerade entsteht. Nicht in meinem Bauch, aber auf meinem Computer.Franziska:Wie großartig. Voll schön. So jetzt am Ende unseres Gesprächs, Franzi, kannst du uns vielleicht nochmal so einen kurzen Einblick geben, wie du überhaupt Illustratorin geworden bist? Auch wenn die Frage ja eigentlich am Anfang hätte stattfinden sollen und wir das Gespräch, das Pferd sozusagen, von hinten aufsatteln?
Franzi:
Ja gerne. Also das war tatsächlich so ein bisschen ein Hin und Her, wie es glaube ich nicht wenige Menschen meiner Generation auch kennen. Dass man erst mal gar nicht weiß, was man überhaupt machen soll.Ich wollte so ganz ursprünglich, wie alle, also 99 Prozent aller Millennials, Meeresbiologin werden und habe dann auch vier Semester lang Biologie studiert. Aber habe dann doch irgendwie relativ schnell gemerkt, nee, das ist jetzt nicht das Richtige.
Ich hatte dann trotzdem noch diese Idee von Abenteuer in meinem Kopf und wollte was in diese Richtung machen und habe mich dann für Archäologie eingeschrieben und habe das auch fertig studiert. Also ich bin Bachelor Archäologin der klassischen Antike. Dann habe ich aber auch da dann gemerkt, ja, es ist einfach zu wissenschaftlich. Zur gleichen Zeit habe ich wieder mit dem Zeichnen begonnen und das wiederum war über Instagram. Also ich habe Instagram runtergeladen, das war irgendwie 2015, 2016, und habe dann gesehen, oh da zeichnen Leute, oh das sieht total süß aus und habe dann damit angefangen. Das war während meines Studiums und ich habe dann auch relativ schnell gemerkt, okay ich will gern was Kreatives machen.
Trotzdem wollte ich aber dieses eine Studium zumindest abschließen und habe dann auch Archäologie abgeschlossen und merke auch mittlerweile, dass es gar nicht ein so großer Unterschied zwischen meinem ersten Berufswunsch, irgendwas mit Abenteuern zu machen und dem, was ich jetzt mache, gibt, weil irgendwie mache ich ja immer noch Abenteuer, aber halt in meinem Kopf.
Also auch bei den Illustrationen versuche ich immer Geschichten zu kreieren, auch wenn es nur mit zwei Charakteren in einem Bild ist. Es geht eigentlich ganz viel immer um Storytelling und ums Geschichten erzählen. Und mit dem, was ich jetzt mache, habe ich meinen Abenteuerweg dann doch noch gefunden.
Franziska:
Wie schön. Und das heißt, du hast dann Archäologie zu Ende studiert und dann Design studiert.Franzi:
Dann habe ich Design studiert, genau.Franziska:
Dann sind wir ja einen ähnlichen Weg sozusagen gegangen, nur dass ich Architektur studiert habe, aber ich kenne mich auch so ein bisschen mit griechischer Antike aus.Franzi:
Ja, ja, klar, die ganzen Säulen und so …Franziska:
Ja, genau, die ganzen Säulen. Voll gut, vielen, vielen Dank, liebe Franzi. Das war ein ganz großartiges Gespräch. Danke, dass du dein Wissen mit uns geteilt hast.Und hier nochmal der Hinweis an alle: Keine unvergüteten Probeillustrationen.
Franzi:
Ja, das ist doch ein schönes Schlusswort. Vielen Dank, Franziska. Es war mega, mega schön, bei dir zu sein.Franziska:
Dankeschön. Bis bald.Franzi:
Ciao, bis bald.
So, dass war das Interview. Was hast du denn mitgenommen? Und was hat dich überrascht? Und mit welchen 4 Kernthemen willst du sichtbar werden? Diskutiere gern mit auf Instagram unter @diegutemappe oder auf LinkedIn. Dort findest du mich unter Dr. Franziska Walther.
Und wenn du hier im Portfolio-Podcast schon einmal einen wertvollen Impuls bekommen hast und du gerne Danke sagen möchtest, dann geht das easy-peasy. Schenk dem Podcast gern eine positive Bewertung, auf Apple Podcast oder Spotify – oder noch besser: Empfehle den Podcast einfach weiter – dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.
Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe, wir hören uns wieder nächste Woche, ich freu mich auf dich,
bis dahin, Franziska
Du willst Danke sagen?
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Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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