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2024 neigt sich dem Ende. Deshalb lade ich dich heute ein, das Jahr mit mir zusammen Revue passieren zu lassen und für dich zu notieren, was du geschafft und gelernt hast. Und ich teile mit dir meine Learnings aus den letzten 12 Monaten und was ich zum Thema Unternehmensaufbau, Zeitmanagement, Sichtbarkeit, Markenaufbau und zur Arbeit in der Kreativwirtschaft gelernt habe.
Und das Ganze erzähle ich dir im Kontext des Portfolio-Podcasts. Denn mit dem Jahreswechsel wird der Portfolio-Podcast 3 Jahre alt. Viele Podcasts leben nur ein paar Monate und verschwinden dann wieder von der Bildfläche. Denn einen Podcast zu machen, bringt die gleichen Herausforderungen mit wie jeder Unternehmensaufbau.
Deswegen teile ich mit dir meine Learnings der letzten 12 Monate, denn ich bin mir sicher, dass, wenn du dein Design- und Illustrationsbusiness aufbaust, du ähnlichen Herausforderungen auf deinem Weg begegnen wirst – selbst wenn du keinen Podcast machst.
Aber vielleicht schreibst du ja einen Blog oder einen Newsletter oder postest regelmäßig in den sozialen Medien – und baust dir so einen Publikationskanal auf. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn du dich als Illustrator*in bzw. Designer*in als Personenmarke verstehst.
Denn dann hilft dir ein von dir regelmäßig bespielter Publikationskanal dabei, Sichtbarkeit für dich und deine Themen zu erzeugen. Und diese Sichtbarkeit ist passive Akquise – und wird über die Zeit auch mit großer Wahrscheinlichkeit Auftragsanfragen generieren.
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit mehr Aufträge akquirierst – aber eben auch wie du dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.
Der Portfolio-Podcast ist mein Publikationskanal, auf dem ich meine Gedanken zu den Themen Positionierung, Akquise und Markenaufbau im Bereich Design und Illustration teile und auf mein 14-wöchiges Live-Gruppen-Programm, die Portfolio-Akademie, aufmerksam mache. Und das kontinuierlich jede Woche.
Und auch wenn ich den Podcast nicht als Akquise-Tool für meine Design- und Illustrationsleistungen nutze – hier schon einmal die erste spannende Beobachtung – sind jetzt nach drei Jahren auch schon die ersten Auftragsanfragen über den Podcast gekommen. Weil Menschen mich mit meinen Expertisefeldern wahrnehmen und regelmäßig sehen … beziehungsweise hören. Indem du regelmäßig deine Expertise teilst, machst du also passive Akquise ... und die braucht zwar etwas mehr Zeit als aktive Akquise, aber erzeugt schlussendlich das Gleiche: Sichtbarkeit. Und die generiert eben auch Auftragsanfragen.
Aber bevor wir richtig einsteigen, hier noch einmal eine kurze Erinnerung, was in den ersten zwei Jahren Podcast passiert ist. Im ersten Jahr habe ich gelernt, dass es sinnvoll ist, am Anfang, wenn alles noch noch neu und aufregend ist, eine möglichst weite Strecke zu überwinden – weil sich bei jedem neuen Projekt irgendwann auch Wachstumsschmerzen einstellen. Und dass diese kommen, ist gesetzt. Sie sind ein essenzieller Teil des Weges, der zu neuen Ufern führt.
Im zweiten Jahr gab’s neue Herausforderungen, die ich in einem Satz zusammen fassen kann: »Gut genug« ist der beste Freund von Kontinuität. Denn im zweiten Jahr ging es darum, zu lernen, dass mit regelmäßiger und kontinuierlicher Sichtbarkeit auch mehr Mittelmäßigkeit entsteht. Und das ist ok.
Denn das einzige, für das wir wirklich verantwortlich sind, ist die Quantität, also dass wir regelmäßig immer wieder produzieren und ins Tun kommen. Die Qualität dagegen, die kommt oder sie kommt eben nicht. Und das ist eine universelle Regel, die für jedwede Art von kreativer Arbeit gilt.
In 2023 kamen mit der Mittelmäßigkeit, die es auszuhalten galt, auch Plateaus, auf denen gefühlt alles still stand und nicht weiterging. Und ja, auch das ist eine universelle Regel für jedwede Art von Unternehmensaufbau. Erfolg ist keine lineare, stetig ansteigende Reise nach oben.
Und wie war’s im dritten Jahr? Da kamen zu den Plateaus auch noch kaugummiartige Täler dazu. Denn im Frühsommer sind die Reichweite-Zahlen des Podcasts das erste Mal nicht mehr gewachsen, sondern signifikant zurück gegangen.
Warum? Keine Ahnung. Apple hat ein paar Dinge umgestellt in der Art, wie die Reichweite von Podcasts bemessen wird. Vielleicht lag es daran. Oder aber es war ein ganz normales Tal. Denn auch Täler gehören zum Unternehmensaufbau eben auch dazu.
Und eins kann ich mit dir teilen: Plateaus sind schon schwer auszuhalten. Täler noch viel mehr. Denn die fühlen sich wie Rückschritte an. Und hier sind wir schon beim ersten Learning.
In diesen Reichweite-Talfahrten habe ich mich mantramäßig daran erinnert, dass Erfolg keine gerade Linie von A nach B ist, sondern eine fröhliche Achterbahnfahrt. Und beim Achterbahnfahren geht es auch mal nach unten. In diesen Zeiten habe ich in meinem Kopf immer so ein Achterbahngeräusch gemacht …. huiiii … und mir vorgestellt, dass ich gerade nur mit Tempo nach unten fahre, um genug Schwung zu haben für den nächsten Anstieg.
Gleichzeitig ist mir noch einmal mehr klar geworden: Mit etwas Neuem anzufangen ist sexy und aufregend und leicht. Etwas nachhaltig aufzubauen braucht dagegen langen Atem und bringt Hürden mit sich. Und langer Atem ist nicht sonderlich sexy.
So hab ich mich mehrfach dabei beobachtet, wie ich mir die tollsten neuen Projekte ausgedacht habe, nur um mich dann zwei Wochen später wieder erneut zurück zu rufen mit dem Motto: Einfach weitermachen! Denn Weitermachen, auch wenn es gerade keinen Spaß macht, ist ein essenzieller Teil von Erfolgsgeschichten.
Das kontinuierliche Weitermachen und Optimieren nimmt einen großen Teil meiner zur Verfügung stehenden Arbeitszeit ein. Und das ist eine gute Überleitung zum Learning #2.
Ich bin jetzt 44. Und jede neue Kerze auf dem Geburtstagskuchen erinnert mich an ein Gespräch, das ich mit meiner Oma Lou hatte als ich Mitte 20 war. Sie meinte zu mir, dass umso älter man wird, desto schneller vergeht auch die Zeit. Und ich dachte damals schon: Wie, was? Noch schneller als jetzt?
Zeit ist die einzige Ressource, von der wir täglich alle die gleiche Menge haben – und die kein Geld der Welt zurückholen kann.
Und mit dem regelmäßigen Weitermachen und dem wöchentlichen Publizieren kamen eben auch ein paar Zeit-Aufgaben mit. Denn wenn ich nicht aufpasse, dann mache ich schnell nichts anderes mehr als den Podcast. Aber ich möchte ja auch noch die Portfolio-Akademie immer besser machen, Aufträge zu einem guten Ergebnis bringen und meine eigenen Buchprojekte realisieren.
Damit das klappt, braucht es konsequente Zeit-Entscheidungen.
So kam es, dass ich dieses Jahr so viele Neins wie noch nie ausgesprochen habe. Und gleichzeitig immer wieder Ja zu den immer wieder gleichen Dingen und Projekten gesagt habe. Ja zum Podcast. Ja zur Portfolio-Akademie. Ja zum Pony-Buch.
Nein zu uninteressanten Aufträgen. Aber auch Nein zu Aufträgen, die toll und/oder gut bezahlt waren, aber zu viel meiner Zeit gebunden hätten. Und auch Nein zu Kooperationsanfragen, auf die ich eigentlich Lust gehabt hätte, aber die mich vom Weg abbringen.
Sich gegen etwas zu entscheiden, bedeutet eben auch oft, sich für etwas anderes zu entscheiden. Dementsprechend brauchen die Sachen, die im Fokus stehen, viele Neins, um wirklich wachsen zu können.
Ich jongliere ja eh schon sehr viele Bälle. Wenn ich mein Pony-Buch, das Sachbuch, an dem ich auch gerade schreibe, den Podcast und die Portfolio-Akademie wachsen lassen will, dann darf ich mich nicht von zu vielen Shiny Objects am Wegesrand ablenken lassen.
Deshalb habe ich einige großartige Design-Aufträge abgesagt. Auch wenn mir das sehr, sehr schwer gefallen ist und mein Designerinnen-Herz leise vor sich hin geblutet hat. Aber ich weiß, dass ich zum Beispiel große Markenentwicklungs-Projekte gerade nicht mit besten Wissen und Gewissen übernehmen kann.
Eine Sache hat es leichter gemacht, damit umzugehen. Anstatt »Ich kann das nicht mehr« zu sagen, sage ich stattdessen jetzt »Ich will das nicht mehr«. Denn das ist auch deutlich akkurater. Ich entscheide mich ja dagegen, weil ich etwas anderes in den Fokus rücke. Selbst wenn ich manchmal den guten alten Zeiten sentimental hinterher trauere.
Mit der Formulierung »Ich will das nicht mehr« rufe ich mir ins Bewusstsein, dass ich hier mit Selbstbestimmung entscheide!
Und dann gab es noch eine zweite Sache zum Thema Zeit, die mich dieses Jahr wirklich überrascht hat. Und damit sind wir schon beim Learning #3.
Denn: Minimale Änderungen im Workflow haben bei mir für eine große Entlastung gesorgt. Wie genau? Das war so: Der Podcast entsteht ja jede Woche mit dem gleichen Ablauf. Zu Beginn des Jahres sah der noch so aus.
Montag Morgen entschied ich das Thema. Abends habe ich dann die Folge geschrieben – und zwar so final, dass ich sie am Dienstag Morgen direkt aufnehmen konnte. Dann kam ab Dienstag Mittag die Podcast-Produktion. Also erst der grobe Schnitt, in dem ich aus den verschiedenen Takes die finale Variante schneide. Dann werden störenden Geräusche entfernt. Schnappatmung zum Beispiel oder Klickgeräusche, die beim Sprechen entstehen. Und zum Schluss gilt es dann noch, die verschiedenen Teile wie Musik und Sounds mit reinzumischen. Das dauert also ein paar Stunden. Weshalb ich früher dann meistens erst am Mittwoch das Bildmaterial erstellt habe: also die Illustrationen und ergänzenden Bilder für den Blog, den Newsletter und den Instagram-Post, der parallel zur neuen Podcast-Folge rauskommt. Den Newsletter habe ich dann meistens kurz vor knapp am Mittwoch Abend nach der Sauna geschrieben. Denn Mittwoch ist Sauna-Tag.
Dieser Ablauf hat bei mir sehr viel Stress erzeugt. Vor allem, weil ich eigentlich nur drei bis vier Stunden Zeit hatte, eine neue Podcast-Folge zu schreiben. Und dann musste ich sie am nächsten Morgen schon aufnehmen. Ganz oft sind mir dann am Mittwoch beim Zeichnen noch Dinge zum Podcast-Thema eingefallen, die ich gern ergänzt hätte. Einfach weil ich gar keine richtige Zeit hatte, über das Thema nachzudenken. Und gleichzeitig habe ich mich wie ein Roboter gefühlt, weil die erste Version des Skripts eigentlich sofort sitzen musste.
Das hat mich in der Summe sehr gestresst und aus dem Schreibprozess jeden Funken Spaß herausgepresst. Seit ein paar Monaten habe ich den Ablauf deshalb minimal verändert – und seitdem hat sich der Stress halbiert – und wieder Platz gemacht für Spaß.
Montag Vormittag denke ich über das Thema nach, während ich administrative Dinge mache oder an einem Auftrag arbeite. Am späten Nachmittag fange ich an zu schreiben. Weil ich aber weiß, dass ich heute nicht fertig werden muss, sammle ich ganz viele Ideen und schreibe meistens erst einmal alles auf, was mir zum Thema einfällt. Mit dem Wissen, dass auch vieles davon wieder in der Tonne landen wird. Und in einer anderen Podcast-Folge.
Dienstag erstelle ich die Illustrationen zum Podcast-Thema. Das hat den großen Vorteil, dass das Illustrieren meistens auch noch einmal dafür sorgt, dass ich über das Thema noch einmal anders nachdenken kann. Gleichzeitig schreibe ich auch den Newsletter grob vor und erstelle das Bildmaterial dafür. Denn auch hier ergeben sich oft schöne Synergieeffekte.
Wenn das grob steht, dann schreibe ich abends eine finale Version vom Podcast-Script. Weil ich eine Nacht darüber schlafen konnte und gleichzeitig auch noch einmal visuell darüber nachgedacht habe, kommt oft eine rundere und fundiertere Folge dabei rum.
Mittwoch Vormittag nehme ich dann die Folge auf, mit dem ganzen Brimbamborium. Weil ich nicht mehr so viel Zeit hab, verbummele ich mich hier auch nicht mehr so in der Post-Produktion. Abends schreibe ich dann den Newsletter zu Ende und finalisiere den Instagram-Post. Und wenn ich richtig gut in der Zeit liege, kümmere ich mich gleich auch noch um LinkedIn und YouTube. Und ja, Mittwoch ist immer noch Sauna-Tag.
Beim neuen Ablauf habe ich also eigentlich nur die Reihenfolge geändert – und in der Konsequenz weniger Stress, eine bessere Qualität und oftmals sogar noch mehr Zeit für weitere Dinge. Weil ich weniger Zeit mit Gestresst-Sein verbringe. Das hat mich wirklich überrascht.
Klar. Eine Sache braucht es dazu. Das Vertrauen in meine Fähigkeiten. Im ersten Jahr des Podcasts hätte ich mich das nicht getraut. Damals hatte ich oftmals mehrere Folgen in der Pipeline, weil ich Angst hatte, dass mir mal eine Woche am Montag einfach nichts einfällt. Aber das Vertrauen kam mit der Wiederholung. Jetzt nach über 140 Folgen weiß ich: Mir fällt Montag Morgen was ein.
Auch, weil ich Tools und Methoden entwickelt habe, gute Ideen nicht zu verlieren. Erstens sehe ich den Podcast ja auch als zusätzliche Ressource und Unterstützung für meine PAlies, also die kreativen Menschen, die sich gerade in der Portfolio-Akademie nachhaltig positionieren.
Wenn der 14-wöchige Positionierungsprozess der PA gerade läuft, sind viele Podcast-Themen oftmals eine Ergänzung zu den Fragen und Themen, die in den Live-Q&As der Portfolio-Akademie besprochen wurden.
Gleichzeitig habe ich es mir angewöhnt, aufmerksamer für gute Idee zu sein. Und damit sind wir schon bei Learning #4.
Meine gute Ideen schreibe ich deshalb seit diesem Jahr konsequent auf. Besser gesagt, ich spreche sie ein. Dafür nutze ich die Notizen-App auf meinem iPhone und immer wenn mir etwas einfällt, was ich erwähnenswert finde, dann spreche ich das als Notiz ein.
Die Notiz wird dann von der Notizen-App automatisch transkribiert und so habe ich über das Jahr eine große Sammlung von Podcast-Themen und klugen Ideen zusammen gesammelt, die ich weiter ausbrüten kann.
Denn meistens fallen mir die guten Ideen beim Laufen ein. Beim Waldspaziergang oder auf dem Weg zurück von der Post. Also in Situationen, in denen ich keinen Stift parat habe.
Manchmal wache ich auch mitten in der Nacht auf und denke, dass ich gerade die beste Idee der Welt hatte. Auch hier sind die Audio-Notizen deutlich praktischer als ein Skizzenbuch. Auch wenn sich hier meistens in der Blüte des Tages herausstellt, dass der nächtliche Geniestreich doch nicht so der Knaller war. Aber manchmal kommt auch etwas sinnvolles dabei rum.
Beim Aufschreiben guter Ideen orientiere ich mich an vier Punkten, die ich vom Podcaster Kevin Chemidlin [Schmidlin] des Podcasts »Grow the Show« übernommen habe – und die sind hilfreich für jedwede Art von kontinuierlicher Publikation auf einem Akquisekanal.
Denn wenn du regelmäßig zum Beispiel auf Instagram oder LinkedIn postest, hast du dich bestimmt auch schon einmal gefragt, was du heute denn posten solltest und was deine Zielgruppe überhaupt interessiert?
Kevin empfiehlt, sich auf folgende Dinge zu fokussieren: Fokussiere dich auf die Probleme, die du für deine Zielgruppe gelöst hast. Oder fokussiere dich alternativ auf Fragen, die dich erreicht haben von deiner Zielgruppe. Drittens kannst du auch deine eigenen Aha-Momente, die du in deinem beruflichen Kontext hattest, teilen. Oder die Geschichten erzählen, die du in deinem beruflichen Leben selbst erlebt hast.
Fokussierst du dich auf die Probleme, Fragen, Aha-Momente und Geschichten, dann verspreche ich dir: Es wird so viel leichter, regelmäßig spannende Akquise-Aktionen zu entwickeln, die spannend und interessant für deine Kund*innen bzw. deine Zielgruppe sind. Und so du kannst frohen Mutes jedes Mal wieder auf deine Bühne treten. Und dann machen wir beide mutig und kontinuierlich einfach weiter.
Apropos: Ich bekomme öfters mal das Feedback, dass es bei mir so wirkt, als ob ich alles entspannt und sortiert wuppen würde. Super diszipliniert und immer nach Plan.
Dabei fühle ich mich öfters mal so, als ob ich mit wild rudernden Windmühlenarmen nach vorne stolpere. Und wenn das mal so ist, ist das auch gar nicht schlimm – Hauptsache es bewegt sich.
Und damit sind wir schon bei Learning #5.
Was ich damit sagen will: Wenn du das Gefühl hast, alle anderen so viel mehr Plan haben als du – erlaub dir, zu sehen, dass wir alle nur Menschen sind. Wir alle haben Unzulänglichkeiten. Machen Fehler. Haben unangenehme Angewohnheiten. Aber wir alle haben eben auch großartige Einzigartigkeiten. Und das, was im Außen sichtbar ist, ist nur ein Bruchteil davon.
Und zusätzlich: Das, was den Portfolio-Podcast erfolgreich gemacht hat über die letzten drei Jahre, war nicht, dass immer alles nach Plan gegangen ist. Das, was wirklich einen Unterschied gemacht hat, war das Weitermachen, auch in Zeiten, in denen es schwer war. Und das ist das Wasser, mit dem alle kochen. Auch du mit deinen großen Projekten und Zielen.
Ich finde das entlastend, zu wissen, dass auch wenn es nicht immer so aussieht, am Ende doch alle ähnliche Hürden zu überwinden haben – und jede Phase des Weges mit einer Gruppe von Igeln kommt, die allesamt gekämmt werden wollen.
Deshalb jetzt die Frage an dich: Wenn du auf deine letzten 12 Monate zurückblickst – was hast du gelernt? Was war schwierig? Was klappt jetzt besser? Und worauf wäre die Person, die du Ende 2023 warst, stolz?
Wozu hast du in den letzten 12 Monaten Ja gesagt? Und hast du auch ab und an »Ich kann das nicht« gesagt? Was wäre, wenn du es mit »Ich will das nicht« ersetzt?
Und wo könntest du vielleicht deinen Prozess ein Mü verändern, um ihn passender für dich zu machen – und wieder mehr Spaß an deiner Arbeit zu haben?
Und zu guter Letzt: Wie wertschätzt du deine guten Ideen?
So. Das sind die Fragen für Heute. Und damit bedanke ich mich bei dir hier auch noch einmal für deine Unterstützung, dafür, dass du den Portfolio-Podcast hörst und mir deine Zeit und Aufmerksamkeit schenkst. Denn das heute ist die letzte Folge des Jahres 2024. Die nächsten drei Wochen geht der Portfolio-Podcast in die Winterpause. Aber keine Sorge: Drei Folgen aus dem Archiv werden die Zeit wie im Flug vergehen lassen.
Und damit wünsche ich dir ganz tolle Feiertage, einen guten Start ins neue Jahr 2025 und alles Liebe.
Wir hören uns wieder im Januar. Ich freu mich auf dich.
Bis dahin, tschüss!
Darf ich dich heute um einen Gefallen bitten?
Für den Verkauf von Büchern sind gute Bewertungen enorm wichtig. Wenn du mein Buch »Die gute Mappe« schon gelesen hast und es dir gefällt, hilfst du mir sehr mit einer Rezension auf Amazon und Co. Du kannst sogar eine Bewertung hinterlassen, wenn du das Buch in einem anderen Buchladen gekauft hast (was ich begrüße). Sharing is caring! Danke dafür! Und auch ein ❤️ und ein Danke an die, die schon eine Rezension geschrieben haben.
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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