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Weitere InformationenIn solchen Phasen wird oft nach neuen Tools, Trends oder Strategien gesucht. Doch genau das greift zu kurz. In diesem Artikel geht es um Positionierung für Kreative als innere und unternehmerische Grundlage – nicht als Marketingmaßnahme.
Denn Positionierung bedeutet nicht, lauter zu werden, sondern klarer. Sie hilft dir, Sinn in deiner Arbeit zu finden, relevant für deine Kund*innen zu bleiben und deine Kreativität auch unter Druck nicht zu verlieren.
Die folgenden drei Perspektiven zeigen, welche Fähigkeiten Kreative heute brauchen, um handlungsfähig zu bleiben – unabhängig davon, wie sich Markt und Umfeld entwickeln.
In dieser Folge erfährst du:
📣 Erwähnte Ressourcen & Links
- Unverbindliche Warteliste für die Portfolio-Akademie 03/2026: www.diegutemappe.de/pa
Vielleicht fragst du dich gerade, wie lange das noch gut geht. Die Unsicherheit. Die vielen Veränderungen. Und dieses Gefühl, dass man ständig reagieren muss, statt selbst zu gestalten.
In dieser Folge spreche ich darüber, was selbstständige Illustrator*innen und Designer*innen heute wirklich brauchen, um in unruhigen Zeiten handlungsfähig zu bleiben – und weiterhin erfolgreich zu arbeiten.
Es geht nicht um Trends, nicht um Tools und nicht um Durchhalteparolen. Sondern um drei innere Voraussetzungen, die dir Orientierung geben, Mut machen und deine Kreativität schützen.
Dinge, die du also aktiv kultivieren kannst – unabhängig davon, wie sich der Markt entwickelt. Wenn du dir mehr Klarheit, mehr innere Stabilität und eine gesunde Basis für dein kreatives Business wünschst, dann ist diese Folge für dich.
Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und wie du gleichzeitig dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt. Auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer kreativen Selbstständigkeit so mit sich bringt.
Ich bin Franziska Walther und jetzt geht’s los.
Vielleicht hast du dich in letzter Zeit selbst dabei beobachtet, wie du zum Beispiel einen Podcast gehört oder ein Interview gelesen hast, in dem es um die Zukunft ging.
Da hat vielleicht eine hoch dotierte Wissenschaftlerin über mögliche Szenarien für die Arbeitswelt in 10 Jahren gesprochen. Oder ein Tech-CEO hat seine Zukunftsvision beschrieben, wie er sich die Welt in 2028 vorstellt.
Und vielleicht hast du dich dabei beobachtet, wie du schildkrötenmäßig deinen Kopf ganz langsam eingezogen und die Luft angehalten hast – und in dir drin sagte vielleicht eine laute Stimme: Nein, das will ich so nicht.
Wenn es dir wie den meisten geht, dann passiert das in letzter Zeit wahrscheinlich öfters mal. Vielleicht raufst du dir auch ab und an die Haare und denkst: Die Welt ist verrückt. Früher war alles besser.
Und ja, die Welt ist anstrengender geworden. Chaotischer.
Politisch werden gerade alle Regeln gebrochen und Strukturen, die Jahrzehnte für Stabilität gesorgt haben, werden spröde und zerbrechen.
Viele Menschen fühlen sich aufgrund der ständigen und immer neuen Krisen und dramatischen Ereignisse überfordert und hilflos.
Und dabei scheint es gleichzeitig immer mehr Informationen und Daten zu geben, aber es ist so viel, dass es sich überwältigend anfühlt und es immer schwerer wird, die Gesamtsituation gut informiert einzuschätzen.
In diesem Kontext ist Langzeitplanung aktuell fast unmöglich. Denn ja, die Welt kann sich ja jederzeit und schlagartig verändern.
Vielleicht machst du dir gerade auch viele Sorgen, wie es mit deiner kreativen Selbstständigkeit weitergeht und was die Zukunft für dich als Illustrator*in und Designer*in bringen wird.
Wenn das so wäre, dann bist du damit nicht alleine, das geht gerade vielen Kolleg*innen so.
Deshalb teile ich heute 3 Dinge mit dir, die du brauchst, um durch diese unruhigen Zeiten hindurch zu navigieren – und weiterhin in deiner kreativen Selbstständigkeit erfolgreich zu sein.
Diese 3 Dinge, die ich heute mit dir teile, helfen dir, wenn du dich in letzter Zeit gefragt hast, wofür du das alles eigentlich noch alles machst, ob sich die Anstrengung deiner Selbstständigkeit überhaupt noch lohnt und warum du dich vielleicht auch gerade kreativ so blockiert fühlst?
Dazu teile ich auch ein paar Impulse, die ich letzte Woche bekommen habe. Denn letzte Woche war ich in Helsinki, um mir einen Vortrag anzuhören.
Über »Creative Excellence in Entrepreneurship« von der Britin Hilary Carty. Sie ist die Direktorin von Clore Leadership, einem in London sitzenden Weiterbildungsinstitut für die Kultur- und Kreativwirtschaft.
Und damit lege ich gleich mal los mit der ersten Sache: Sinn.
Was ich in Gesprächen mit Kolleg*innen in letzter Zeit oft gehört habe, ist die Frage: »Werden wir überhaupt noch gebraucht?«
In dieser Frage klingt die Befürchtung mit, dass kreative Arbeit in den nächsten Jahren immer mehr durch neue Technologien ersetzt werden könnte.
Und unabhängig davon, dass niemand weiß, ob das wirklich passiert – der Gedanke, gegebenenfalls ersetzbar zu sein, fühlt sich furchtbar an.
Das ist auch ganz normal. Alle Menschen wollen etwas Sinnvolles und Wertvolles beitragen. Denn Sinnhaftigkeit gibt dem eigenen Tun eine tiefere Bedeutung, ermöglicht Orientierung, Zugehörigkeit – und macht zufrieden.
Die Frage »Werden wir als Menschen, die in der Kunst und in der Kreativwirtschaft tätig sind, überhaupt noch gebraucht?«, ist also nicht nur eine wirtschaftliche – im Sinne von: Wird es meinen Beruf noch geben? – sondern auch eine existenzielle.
Und hier der erste Impuls, den ich aus Helsinki mitgebracht habe:
Hilary Carty hat in ihrem Vortrag gesagt, dass wir als Kreative nicht erwarten können, automatisch respektiert zu werden, nur weil wir künstlerisch tätige, kreative und liebenswerte Menschen sind.
Sie meint: Das, was wir brauchen, ist Relevanz. Deshalb wird die Frage, wer genau von unserer kreativen Arbeit wirklich profitiert, immer wichtiger.
Für mich bedeutet das folgendes: Das, was uns hilft, in diesen unruhigen Zeiten Sinn zu finden, ist ein Grundverständnis, was unsere kreative Arbeit in der Welt bewirkt – und für wen.
Um in unseren Rollen als Illustrator*innen und Designer*innen für Kund*innen relevant bleiben, sollten wir uns also auf den Mehrwert fokussieren, den wir mit unserer Arbeit für unsere Auftraggeber*innen generieren.
Und hier kann ich dir mit meiner über 15-jährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit kreativen Selbstständigen berichten, dass es den meisten Kolleg*innen im ersten Schritt schwer fällt, diesen Mehrwert zu benennen.
Wenn du jetzt also denkst: Ja, Franziska, ich glaub, das kann ich nicht so gut … keine Sorge. Du bist damit nicht allein. Das geht ganz vielen so.
Ein ganz typischer Fehler ist dabei, dass wir Leistungen beschreiben: zum Beispiel 6 Stunden Live-Zeichnen.
Oder dass wir das Endprodukt definieren: eine Editorial-Illustration oder die Gestaltung einer 30-seitigen Drucksache.
Beides ist nicht der Mehrwert. Denn der Mehrwert ist das, was sich für die Kund*innen durch deine Arbeit verändert.
Die Editorial-Illustration sorgt zum Beispiel dafür, dass das Thema des Artikels inhaltlich noch einmal unterfüttert und ergänzt wird, das Magazin so ansprechender und einladender ist – und sich somit besser verkauft.
Das Live-Zeichnen-Event stärkt die Kundenbindung, kann gut für Branding-Strategien genutzt werden und oftmals sorgt so was auch für mehr Sichtbarkeit in den Sozialen Netzwerken. Weil Menschen Spaß haben, ihre Erlebnisse zu teilen.
Und ja, den Mehrwert unserer Arbeit zu erkennen und zu benennen müssen wir lernen, um in Zukunft relevant für unsere Kund*innen zu bleiben.
Und das Gute ist: das geht. Es ist zwar nichts, was man intuitiv können muss, aber es ist eine lernbare Fähigkeit und braucht vor allen Dingen eins: genaues Hinsehen.
Schau genau hin und überlege, wie sich das Leben deiner Kund*innen durch deine Arbeit verbessert. Können sie die Verbesserung vielleicht sehen? Oder messen? Oder anfassen?
Und ich verspreche dir: Wenn du regelmäßig so hinschaust, wird es dir immer leichter fallen, den Mehrwert deiner Arbeit zu erkennen.
Das kommt mit mehreren großen Vorteilen.
Wenn Kreative in der Lage sind, ihren Kund*innen nachvollziehbar und bildhaft zu erklären, was die kreative Arbeit für die Kund*innen bewirkt, dann verstehen diese auch die Relevanz der kreativen Arbeit.
Das hilft dir, deine Honorare besser zu kalkulieren und zu verhandeln. Denn diese werden ja auch nicht ausschließlich über die aufgewendete Zeit berechnet, sondern hängen auch vom monetären Mehrwert ab, der dadurch für Auftraggeber*innen entsteht.
Vom Prinzip ist das der einzige Weg, wie die Wertschätzung für kreative Arbeit wachsen kann.
Denn Wertschätzung kann man nicht einfordern. Wertschätzung entsteht durch ein besseres Verständnis für den Wert einer Sache.
Vielleicht denkst du aber jetzt: Halt mal, Franziska. Wenn ich über den Sinn meiner kreativen Arbeit nachdenke, dann denke ich an die Freude, die ich habe, wenn ich zeichne oder gestalte. Und an das Glück, das ich spüre, wenn ich mich kreativ ausdrücke.
Und ja, verstehe ich. Aber wenn du dich entscheidest, mit deiner kreativen Arbeit deinen Lebensunterhalt zu verdienen, gibt es auf einmal zwei Seiten: Die künstlerische Seite und die unternehmerische Seite.
Und gerade in aufgewühlten Zeiten halte ich es für essenziell, beide Seiten klar zu sehen, zu unterscheiden und nicht zu vermischen.
Denn der künstlerische Sinn gehört allein zu dir. Deine Kund*innen sind nicht dafür verantwortlich, dass du dich kreativ erfüllt fühlst und glücklich mit deiner Arbeit bist.
Das mag hart klingen. Ist es aber nicht, denn es gibt dir die Gestaltungsmöglichkeit zurück, dich gut um die künstlerische Seite zu kümmern. Wie du das machst, dazu kommen wir in Ding #3.
Und ja, für unsere Kund*innen sind wir vor allen Dingen Dienstleister*innen, also Menschen, die einen Service anbieten.
Diese Rolle gilt es jetzt auszufüllen: Indem du dich darauf fokussierst, wie deine Kund*innen von deiner kreativer Arbeit profitieren.
Apropos. Hier eine kurze Randnotiz in eigener Sache.
Wenn du jetzt denkst: Ja, ich möchte, dass meine Kund*innen besser verstehen, was meine Arbeit für sie leistet, damit ich damit dann bessere Honorare durchsetzen kann, dann fühl dich ganz herzlich eingeladen in die Portfolio-Akademie.
Die Portfolio-Akademie ist mein 14-wöchige Live-Gruppen-Programm für Designer*innen und Illustrator*innen. Und darin positionierst du dich nachhaltig, also sowohl künstlerisch wie auch wirtschaftlich.
Das bedeutet auch, dass du eine Marktanalyse machst, ein klares Angebot mit einem für deine Kund*innen sinnvollen Mehrwert formulierst und dafür eine Akquisestrategie entwickelst.
Diesen Weg gehst du aber nicht alleine, sondern mit meiner Unterstützung und zusammen mit gleichgesinnten Kreativen. Denn gemeinsam geht einfach mal alles so viel leichter.
Die nächste Portfolio-Akademie startet am 2. März 2026 und du kannst dich jetzt schon unverbindlich und für 0 € auf eine Warteliste eintragen.
Und ja, es lohnt sich auf der Warteliste zu stehen, denn die letzten Male waren die 30 verfügbaren Plätze innerhalb weniger Tage vergeben.
Die unverbindliche Warteliste findest du auf der Seite www.diegutemappe.de/pa. P wie Portfolio und A wie Akademie.
So, Ende Randnotiz. Weiter geht’s.
Und damit kommen wir schon zu Ding #2, das uns hilft, durch diese herausfordernden Zeiten erfolgreich hindurch zukommen: Optimismus.
Hilary Carty hat letzte Woche in Helsinki in ihrem Vortrag Optimismus als eine der entscheidenden Fähigkeiten von erfolgreichen Kreativen beschrieben.
Für sie bedeutet Optimismus, dass wir das sehen können, was sein könnte.
Optimismus ist also die Zuversicht, dass es einen Weg gibt. Mit der gehst du Aufgaben und Probleme mit einer positiven Erwartungshaltung an.
Dabei braucht Optimismus Mut. Es ist deutlich leichter, pessimistisch zu sein, denn dann brauchst du keine Sorge zu haben, dass du enttäuscht wirst.
Aber es ist aktuell gar nicht so leicht, optimistisch zu sein. Denn die Stimmung ist schlecht.
Wenn du in deinen Netzwerken, auf Social Media und den Medien, die du konsumierst, die ganze Zeit Weltuntergangsszenarien hörst, wird das deinen Optimismus an der Wurzel ersticken.
Ich will die aktuelle Situation gar nicht banalisieren. Es gibt viele Probleme, die gelöst werden müssen. Aber wie du durch schwierige Phasen kommst, wird auch dadurch entschieden, welchen Stimmen du zuhörst und welchen nicht.
Und wenn du jetzt sagst: Ja, Franziska, aber da gibt es ganz berechtigte Gründe, den Kopf in den Sand zu stecken, dann möchte ich dich an eine Sache erinnern.
Die Menschen, die gerade vom Weltuntergang sprechen oder vom Ende der Kreativwirtschaft, formulieren genauso Thesen wie die, die nach Lösungen suchen.
Beide Gruppen sprechen Vermutungen aus. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Du entscheidest, wem du glauben möchtest.
Und wenn dich entscheidest, dass eh alles egal ist, weil eh alles scheiße ist und eh alles den Bach runtergeht, dann wirst du Beweise dafür finden, dass das so ist.
Das ganze wird dann eine selbsterfüllende Prophezeiung und die funktioniert, weil deine Erwartungen dein Verhalten beeinflussen.
Wenn du also denkst, dass deine Arbeit für deine Kund*innen keine Relevanz mehr hat, dann wirst du Zeichen dafür suchen – und dementsprechend auch finden.
Und – das ist noch viel fataler – du wirst dich unbewusst auch so verhalten, indem du zum Beispiel ohne es zu merken, weniger Akquise machst (weil warum denn, ist ja eh alles egal).
Und das wird am Ende dafür sorgen, dass du wirklich weniger Aufträge hast.
Hier mal ein ganz banales Beispiel aus dem Alltag.
Wenn du dir zum Beispiel einen roten Rucksack kaufst, dann passiert es oft, dass du auf einmal ständig Menschen mit dem gleichen roten Rucksack siehst.
Das liegt daran, dass dein Gehirn selektiv nach Informationen sucht. Die roten Rucksäcke waren vorher auch schon da, sie sind dir nur nicht aufgefallen.
Genauso ist das mit dem Blick auf deine Selbstständigkeit. Wenn du sehen willst, dass gerade alles den Bach runter geht, dann siehst du das auch.
Aber wenn du dir erlaubst, mit Optimismus davon auszugehen, dass es weitergehen wird, dann kannst du auf einmal auch die Zeichen dafür wahrnehmen und die Chancen nutzen, die sich dir dadurch bieten.
Es lohnt sich also, optimistisch zu sein. Und das Tolle am Optimismus ist: Du kannst das üben.
Achte mal ganz bewusst darauf, was die Stimmen in deinem Kopf sagen. Und wenn diese sich wie ein Gewitter aus schlechten Nachrichten anhören, dann sprich ganz bewusst eine positive Botschaft aus, zum Beispiel: »Ich kann eine Lösung dafür finden.«
Und frage dich auch: Stimmt das, was ich höre? Ist das ein Fakt? Oder ist das gerade eine These?
Bei Thesen darfst du dich ganz bewusst entscheiden, ob du diese als Guideline und Impuls für dich annimmst – oder eben nicht. Und dann:
Indem du dich für jeden kleinen Erfolg des Tages feierst, stärkst du dein Selbstbewusstsein, also deinen Glauben in deine eigene Fähigkeiten. Und das macht dich optimistischer.
Das Feiern muss ja nicht jedes mal laut und mit Pauken und Trompeten sein – ein kurzes Schulterklopfen reicht vollkommen.
Und ja, das klingt so leicht. Ganz ehrlich: Ich muss das wirklich üben. Denn wenn ich mich nicht bewusst daran erinnere, vergesse ich das Feiern – und flitze nach einer Ziellinie gleich weiter auf das nächste Ziel zu.
In der Portfolio-Akademie habe ich deshalb ein kleines Ritual eingeführt.
Wir starten üblicherweise die Live-Q&As mit einer kleinen Feierrunde. Da dürfen die großen Ziele, die minikleinen und alles dazwischen gefeiert werden.
Und zu guter Letzt:
Wenn du dir zur Aufgabe machst, dankbar zu sein für die positiven Dinge, die in deinem Leben passieren, ob sie nun klein sind oder groß, dann nimmst du automatisch die positiven Sachen in deiner Umgebung deutlicher wahr.
Wie die roten Rucksäcke auch.
Du nutzt also die Selbsterfüllende Prophezeiung für dich – anstatt gegen dich.
So, und damit sind wir schon bei Ding #3 angekommen, das dir hilft, trotz dieser schwierigen Zeiten weiterhin erfolgreich in deiner Selbstständigkeit zu sein. Und das ist: Angstfreie Kreativität.
Hilary Carty hat letzte Woche in Helsinki in ihrem Vortrag betont, dass Angst die größte Gefahr für Kreativität ist – vor allem die Angst, Fehler zu machen.
Denn Kreativität wächst und wird stärker, wenn echtes Experimentieren erlaubt ist. Und das beinhaltet immer auch die Erlaubnis, so richtig grandios zu scheitern.
Hilary Carty hat drei Parameter genannt, die Kreativität wachsen lassen:
Diese drei Parameter in einem Auftrag zu leben, kann für Kreative schwierig sein – insbesondere in diesen unruhigen Zeiten, die wir gerade erleben.
Aufträge sind nun mal für jemand anderen und deshalb sind Fehler hier problematisch.
Und umso unsicherer die Zeiten sind, desto größer wird auch der Konkurrenzdruck, die Angst, die Kund*innen zu enttäuschen und somit zu verlieren.
Es ist also sehr, sehr menschlich, im Rahmen von Aufträgen Fehler vermeiden zu wollen.
Hier hilft die Unterscheidung zwischen Kreativität und Kreativleistung. Denn das ist nun mal nicht das Gleiche.
Das eine ist eine menschliche Fähigkeit. Das andere ist eine geschäftliche Dienstleistung.
Ich halte es deshalb für eine gute Idee, insbesondere in stressigen Zeiten, hier ganz klar zu unterscheiden. Und zwei Räume dafür zu eröffnen.
Das ist vergleichbar wie mit Athlet*innen. Die trainieren ja auch in einem geschützten Rahmen, um dann punktuell und an einem anderen Ort Höchstleistung zu erbringen.
Wie kann das aussehen? Das kann zum Beispiel bedeuten, dass du dir einmal in der Woche einen halben Tag Zeit nimmst, um frei und ohne Auftragskontext zu experimentieren. Zu basteln, zu malen, zu Schreiben. Das zu machen, was die Freude bereitet und wo du Fehler machen darfst.
Es mag gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kontraproduktiv klingen, wertvolle Arbeitszeit in Zeit für kreative Experimente zu stecken.
Du könntest ja auch in der Zeit Akquise machen oder an einem Auftrag arbeiten. Aber das ist kein Luxus, sondern Pflege deiner beruflichen Ressource.
So eine angstfreier Raum ist einerseits der Ort, an dem du kreative Erfüllung findest und das machen kannst, was dir einfach nur und ohne Ergebnis Freude macht.
Gleichzeitig ermöglicht dir diese Trennung von Kreativität und Kreativleistung auch, dein Business mit dem nötigen Pragmatismus zu gestalten und hier wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Um weiterhin erfolgreich in der Kreativwirtschaft selbstständig zu sein.
So. Das sind die 3 Dinge, die ich dir aus Helsinki mitgebracht habe, und die Kreative heute brauchen, um ihren Weg erfolgreich zu finden:
Wie geht es dir denn jetzt damit? Ich würde mich freuen, wenn die Folge dafür sorgt, dass du neugierig wirst und die Augen offen hältst für Lösungen für eine erfolgreiche Zukunft.
Aber ja: Gibt es vielleicht auch noch etwas, was du ergänzen würdest?
Mir fallen definitiv noch ein paar Dinge ein.
Aber ich kann sehen, dass mit Sinn, Optimismus und einer angstfreien Kreativität im Gepäck der Weg so viel leichter wird.
Und dass es dann auch möglich ist, mir andere Dinge anzueignen, die mein Business zukunftsfähig machen: wie Marktanalysen, Trendbeobachtungen, eine informierte und selbstbestimmte Positionierung gemäß wirtschaftlicher und künstlerischer Kriterien, klare Akquisestrategien, usw.
Und deshalb hier auch noch einmal die Erinnerung. Wenn du dir bei diesen Schritten Unterstützung wünschst, dann komm gern in die nächste Portfolio-Akademie. Mehr Infos findest du hier.
Damit wünsche ich dir für heute alles Liebe.
Wir hören uns wieder nächste Woche. Ich freue mich auf dich.
Bis dahin, tschüss!
Deine Franziska
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Wenn du hier im Portfolio-Podcast schon einmal etwas Nützliches mitnehmen konntest, dann freu ich mich, wenn du dem Podcast ein paar Sterne schenkst, auf Apple Podcast eine Rezension schreibst oder – am allerbesten – den Podcast weiter empfiehlst. Dann unterstützt du damit deine Freund*innen – und den Podcast. Danke dafür.
Hast du noch mehr Portfolio-Fragen? Schreib mir gern, dann nehme ich diese gern in den kommenden Blogposts auf. Liebe Grüße, Franziska

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