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6. August 2026

Social-Media-Experiment: Warum sich meine Podcast-Reichweite halbiert hat

Instagram für Podcast-Reichweite und LinkedIn für Auftragsakquise: 3 Learnings für kreative Selbstständige

 

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Die Folge #209 beantwortet diese 3 Fragen:

Lohnt sich Social Media für kreative Selbstständige noch?

Ja, aber nicht für direkte Aufträge – sondern für Sichtbarkeit. Mein Social Media Experiment zeigte: Nach einer 3-monatigen Instagram-Pause sank meine Podcast-Reichweite um 40%, während LinkedIn mir zwei Aufträge brachte. Sichtbarkeit vs. Akquise sind also zwei verschiedene Ziele. Instagram funktioniert für mich als Sichtbarkeitskanal für den Podcast, LinkedIn für Akquise – obwohl ich dort kaum Klicks auf meine Website habe.

Warum bringt Instagram keine Aufträge, obwohl ich dort regelmäßig poste?

Instagram muss nicht zwingend Aufträge bringen – die Plattform kann auch nur ein Sichtbarkeitskanal sein. Ich nutze Instagram für Podcast-Reichweite und erreiche damit kreative Selbstständige, die meine Inhalte konsumieren. Direkte Aufträge kommen bei mir über LinkedIn, aber Instagram ist unverzichtbar, um meine Zielgruppe zu erreichen und auf neue Folgen aufmerksam zu machen.

Wie kann ich LinkedIn für Akquise nutzen?

LinkedIn eignet sich besonders für passive Auftragsakquise. Während meines Experiments postete ich dort regelmäßig (1 bis 2 Mal pro Woche) und erhielt nach drei Monaten zwei Auftragsanfragen – obwohl nur 10 Personen pro Monat von LinkedIn auf meine Website kamen. LinkedIn-Akquise für kreative Selbstständige funktioniert, weil es mir hilft, im Netzwerk präsent zu bleiben, damit die richtigen Menschen im richtigen Moment an mich denken.


 

Die Frage, mit der alles begann: Brauche ich Instagram noch in 2026?

Heute berichte ich dir von einem schmerzhaften Moment, den ich vor kurzem hatte. In dem habe ich begriffen: Ich brauche Instagram. Mein Podcast braucht Instagram. Die Zahlen beweisen es.

Dazu gebe ich dir heute Einblick in ein Experiment, dass ich die letzten vier Monaten gemacht habe. Ich habe nämlich im April von heute auf Morgen aufgehört, auf Instagram zu posten. Und parallel hab ich auf LinkedIn Gas gegeben.

Jetzt nach 4 Monaten habe ich mir die Zahlen angesehen und war überrascht von dem, was sich da Schwarz auf Weiß auf meinem Papier darstellte.

  • Instagram-Reichweite gegen 0. Podcast-Reichweite halbiert.
  • Aber: 2 Auftragsanfragen auf LinkedIn.

Du erfährst heute also hier, was ich in meinem Social-Media-Experiment gelernt habe, welche Konsequenzen ich daraus ziehe und ich teile mit dir auch drei konkrete Strategien, die du sofort für deine Akquise nutzen kannst.

Kurze Randnotiz: Der Paukenschlag, den ich letzte Woche angekündigt hab, der kommt nächste Woche. Dauert noch etwas … und hat auch ein Mü mit dieser Episode zu tun. Und in diesem Sinne:
 

Herzlich willkommen im Portfolio-Podcast mit Dr. Franziska Walther

Hier erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und wie du gleichzeitig dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt. Mein Name ist Dr. Franziska Walther, ich bin selbst Designerin, Illustratorin und Autorin. Und jetzt geht’s los.
 

Mein Social-Media-Experiment: 4 Monate Instagram-Pause und LinkedIn-Vollgas

Vielleicht erinnerst du dich noch: Ende März habe ich hier im Podcast groß verkündet, dass ich meine Positionierung überarbeite und schärfe und damals hab ich mich deshalb gefragt, wie ich mir dafür Zeit freischaufeln kann. Darüber habe ich in Folge #199 gesprochen.

Damals hab ich überlegt, was mir gefühlt am wenigsten bringt und was trotzdem viel Zeit kostet. Und ja, gefühlt ist hier das richtige Wort. Meine Entscheidung damals war nicht zahlenbasiert.

Aber ich wünschte mir mehr Zeit und mit diesem Gedanken habe ich mich damals entschieden, Instagram zu pausieren. Der letzte regelmäßige Instagram-Post ging dementsprechend am 26. März 2026 online.
 

Bringt SocialMedia in 2026 noch etwas?

Mir war damals schon klar, dass ich das auch als Experiment sehe, um zu überprüfen, was mir Instagram eigentlich bringt. Darüber hatte ich nämlich schon eine ganze Weile nachgedacht. Vielleicht geht dir das ja auch so.

Als Designerin und Illustratorin weiß ich ganz sicher, dass Instagram für mich als Akquisekanal wenig bringt. Denn ich habe wirklich noch nie über Instagram einen Auftrag bekommen.

Klar, es gibt Kolleg*innen, bei denen das anders ist. Aber bei mir kann ich ganz klar sagen: ich bin seit 2013 auf Instagram und habe sage und schreibe 0 Aufträge über die Plattform bekommen.

Die guten Instagram-Jahre, in denen Illustrator*innen auf Instagram gepusht wurden (also so 2014 bis 2018), habe ich damit verbracht, Katzenfotos zu posten. Und als ich dann einige Jahre später auf den Zug aufspringen wollte, waren die goldenen Instagram-Zeiten schon längst vorbei.
 

Wie ich Instagram nutze: als Sichtbarkeitskanal

Aber in den letzten fünf Jahren habe ich Instagram ja nicht für mich als Akquisekanal genutzt, sondern als Sichtbarkeitskanal für meinen Podcast.

Hier geht’s mir also nicht um direkte Auftragsanfragen von potenziellen Kund*innen, sondern darum, meinen Podcast sichtbar zu machen. Vor dir. Zum Beispiel vor Illustrator*innen, Designer*innen, also Menschen, die in der Kreativwirtschaft arbeiten.
 

Was ist ein Sichtbarkeitskanal

Und auch wenn du keinen Podcast hast, brauchst du Sichtbarkeitskanäle für deine Akquise. Also Kanäle, auf denen Menschen dich ohne Bezahlschranke und erst einmal gerne anonym kennenlernen können.

Ein Sichtbarkeitskanal zeichnet sich dadurch aus, dass deine potenziellen Kund*innen dort schon sind.

Deshalb muss ein Sichtbarkeitskanal auch kein soziales Netzwerk wie Instagram oder LinkedIn sein. Auch auf Netzwerk-Treffen, mit Messe-Besuchen, Vorträgen oder klassischer Pressearbeit kannst du vor deinen potenziellen Kund*innen sichtbar werden.

Die Sichtbarkeits-Frage für dich ist also: Auf welchem Kanal erreichst du am einfachsten viele deiner potenziellen Kund*innen?

Im März konnte ich das nicht sicher sagen – für mich, meinen Podcast und Instagram. Klar. Auf Instagram sind wirklich viele Kolleg*innen unterwegs.
 

Das Social-Media-Experiment beginnt

Aber lohnt sich der Aufwand, den ich da wöchentlich betreibe, wirklich? Das habe ich mich gefragt. Und es war Zeit, das herauszufinden.
 

Instagram: 3 Monate Pause

Deshalb habe ich mich auf ein Experiment eingelassen und Instagram für drei Monate nicht bespielt.
 

LinkedIn: 3 Monate Vollgas

Parallel habe ich aber auch angefangen, LinkedIn stärker und aktiv zu nutzen. Auch ein bisschen, um zu schauen, ob LinkedIn für den Podcast ein alternativer Sichtbarkeitskanal sein kann.

LinkedIn finde ich nämlich insgesamt weniger zeitaufwendig und es ist für mich weniger anstrengend. Es gibt weniger Videos. Es blinkt weniger.

Instagram fühlt sich für mich oft so an, als ob ich dauerhaft auf eine Diskokugel schaue. Und ich verbrate auf LinkedIn auch seltener meine wertvolle Arbeitszeit mit Dingen wie Eichhörnchen-Videos schauen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Mein Social Media Experiment ging also am 1. April los – mit Instagram-Pause und mehr LinkedIn. Und das Experiment ging bis Ende Juni.

Dann kam die Podcast-Sommerpause. 5 Wochen lang, in denen ich weder auf Instagram noch auf LinkedIn gepostet habe. Und es gab auch keine neuen Podcast-Folgen.
 

Das Social-Media-Experiment: Die Ergebnisse

Als ich mir dann letzte Woche, mit der ersten Folge nach der Sommerpause, meine Download‑Zahlen vom Podcast angeschaut habe, hat es mich also nicht überrascht, dass die Zahlen gerade niedriger sind als üblich.

Aber dann … dann habe ich die Download-Übersicht über die letzten 6 Monate aufgemacht und bin fast vom Stuhl gefallen.

Denn das Diagramm sah aus wie eine fröhliche Schlittenfahrt ins Tal. Seit April sind meine Zahlen kontinuierlich und signifikant immer mehr geschrumpft.

Klar, den Juli kann ich nicht so richtig mit einrechnen – Sommerpause und so.

Aber die Schlittenfahrt ging schon deutlich früher los. Und zwar exakt im April. Genau in dem Monat also, in dem ich meine Instagram-Pause gestartet habe.

Zuerst war ich wirklich geschockt und hab mit großen, weiten Augen auf den Screen geschaut.

Aber dann hab ich mich mich kurz geschüttelt, meinen Forschergeist ausgepackt und mir die konkreten Zahlen angesehen – damit aus dieser emotionalen Schlittenfahrt etwas konkretes wird, von dem ich lernen kann.
 

Podcast: Downloadzahlen um 40% gefallen

Zu allererst habe ich mir die Podcast-Reichweite mal genau angesehen. Und ja, die Download-Zahlen sind vom März zu Juni auf 60% geschrumpft.

Die Zahlen während der Sommerpause im Juli habe ich nicht mit einbezogen in meine Analyse, denn das würde die Ergebnisse verzerren.
 

Der Gegencheck zu 2025: Wegen saisonaler Unterschiede

Gleichzeitig ist es auch so, dass es auch saisonale Unterschiede gibt. Beim Podcasten genauso wie in der Akquise ist in den Sommermonaten oft deutlich weniger los. Weil alle am Strand liegen.

Deshalb habe ich auch noch einmal einen Gegencheck gemacht und mit der gleichen Zeit in 2025 verglichen. Und ja, auch in 2025 ist die Reichweite von April bis Juni gesunken – wegen des saisonalen Sommerlochs.

Aber eben nur auf 89%. Nicht auf 60%
 

Die Instagram-Reichweite: um 98% gefallen

Parallel dazu habe ich mir die Veränderungen auf meinem Instagram-Account angesehen.

Die Reichweite auf Instagram ist während der Instagram-Pause von durchschnittlich 140.000 Views pro Monat innerhalb von 6 Wochen auf ein Tief von 2.500 Views pro Monat gesunken.

Das sind nur noch 1,75% meiner früheren Reichweite. Der Account ist also wortwörtlich eingeschlafen.
 

Die Referral-Rate: 42% weniger Klicks

Aber um bewerten zu können, ob die Podcast-Schlittenfahrt wirklich an meiner Instagram-Pause liegt, brauchte ich noch weitere Zahlen.

Denn ich nutze Instagram ja, um Menschen auf neue Podcast-Folgen aufmerksam zu machen – und ein Indiz, ob das funktioniert, ist, wenn Menschen von Instagram auf meine Website gehen.

Deshalb habe ich mir dann im zweiten Schritt auch die Visitor-Zahlen meiner Website angesehen und genau geschaut, wie viele Menschen denn eigentlich pro Monat auf den Link in meiner Instagram-Bio klicken.

Und hier zeigte sich: Ja, auch hier gab es eine Schlittenfahrt. Denn im Vergleich zum Frühling ist die Besucherzahl auf 42% geschrumpft.
 

Die Linkedin-Reichweite: Verdoppelt

Gleichzeitig ist mir beim Zahlen-Check etwas anderes aufgefallen. Denn die Besucher-Zahlen von LinkedIn haben sich in der gleichen Zeit verdoppelt.

Das war allerdings nicht schwer, denn im März kamen von LinkedIn nur durchschnittlich 5 Personen pro Monat auf meine Seite an. Jetzt sind es etwa 10 Personen pro Monat.

Und das, obwohl ich während meines Social-Media-Experiments auf durchschnittlich 20.000 Views pro Monat auf LinkedIn gekommen bin.

Hier mal der Vergleich: Instagram hat in Hochzeiten bei mir auch gerne mal 250 Personen pro Monat auf meine Website geleitet.

Aber: Und hier kommt ein zweiter Punkt, der mich wirklich überrascht hat.
 

LinkedIn überzeugt nicht mit Reichweite, sondern mit konkreten Leads

Seit April habe ich ja auf LinkedIn Gas gegeben. Davor habe ich zwar auch schon einigermaßen regelmäßig auf LinkedIn gepostet.

Aber während meines Experiments habe ich versucht, mindestens 1 Beitrag pro Woche, wenn möglich sogar auch mal zwei Beiträge pro Woche, zu posten.

Wie gesagt: Das führte nicht dazu, dass signifikant mehr Menschen auf meiner Website angekommen sind, aber … Ich habe im Juli zwei Auftragsanfragen über LinkedIn bekommen.

Ganz ehrlich: In der Auftragsakquise ist die Reichweite ja am Ende schnuppe, wenn denn die richtigen Aufträge kommen.

Wenn unter den 10 Personen, die LinkedIn auf meine Website schickt, zwei dabei sind, die einen passenden Auftrag anfragen, dann erfüllt LinkedIn seinen Zweck als Akquisekanal. Trotz der geringen Klickzahlen.

Wichtige Randnotiz: Beide Anfragen kamen von Menschen, die mich schon eine Weile kennen.

Für mich funktioniert LinkedIn also gut, um mich regelmäßig in meinem Netzwerk in Erinnerung zu rufen, damit die richtigen Menschen im richtigen Moment an mich denken.
 

Meine Schlussfolgerungen aus dem Social-Media-Experiment

Und jetzt fragst du dich bestimmt, was für Konsequenzen ich jetzt aus meiner Analyse ziehe.

Zu allererst muss ich sagen … es hat erstaunlich weh getan, schwarz auf weiß im Zahlen zu sehen, wie doll meine Reichweite eingebrochen ist.

Und ja, ich weiß, das ist kein Dauerzustand. Das wird sich auch wieder ändern.

Aber das ist ja etwas, das du wahrscheinlich auch kennst: Dieses schmerzhafte Gefühl, wenn die Reichweite nicht so ist, wie man das gern hätte.
 

Ich brauche Instagram – zumindest heute

Und mit diesem schmerzhaften Gefühl im Bauch musste ich mir dann eine unbequeme Wahrheit eingestehen.

Mein Podcast braucht Instagram. Zumindest solange, bis ich mir eine gute alternative Plattform aufgebaut habe, auf der sich ähnlich viele kreative Selbstständige tummeln, die regelmäßig auch mal auf einen Link klicken, um eine Podcast-Folge zu hören. Vielleicht fragst du dich jetzt: Warum denn nicht LinkedIn?
 

LinkedIn überzeugt durch konkrete Auftragsanfragen

Aus genau dem Grund. Für die Akquise halte ich LinkedIn in 2026 für eine wirklich gute Sache. Die 3 Monate Experiment haben mich überzeugt.

Aber für meinen Podcast funktioniert LinkedIn schlechter als Instagram. Menschen klicken so wie es aussieht einfach weniger auf Links.
 

Ausblick: Wie geht es jetzt weiter mit meinem Social-Media-Experiment?

Ok, erste Erkenntnis ist also: Instagram muss sein. Und ja, ich füge mich meinem Schicksal und komme zurück.

Dementsprechend habe ich mir jetzt einen Plan überlegt, wie ich meinen Instagram-Account aus dem Dornröschen-Schlaf zurückhole.
 

Wie ich meine Instagram-Reichweite wieder aktiviere

Wie ich das machen will? Mit einem großen Paukenschlag, der nächste Woche stattfindet.

Und der startet mit vier Wochen Vollgas. Denn der Instagram-Algorithmus stuft Accounts schnell mal als inaktiv ein, wenn nichts gepostet wird.

Dazu gibt’s keine offiziellen Zahlen von Meta, aber üblicherweise sieht man spätestens nach 30 Tagen einen signifikanten Reichweite-Einbruch. Und der kann eben auch mit einer Umklassifizierung einhergehen: von Relevant zu Irrelevant.

Um hier dem Algorithmus ein klares Zeichen zu geben, dass mein Account wieder aktiv ist, habe ich mir vorgenommen, in den ersten 4 Wochen mindestens drei Mal pro Woche zu posten.

Das ist echt viel. Und damit ich das zeitlich auch packe, habe ich jetzt schon 13 Posts vorbereitet, um einen gewissen Vorsprung zu haben.

Und nein, ich habe keine Ahnung, ob das funktionieren wird, aber auch das sehe ich, wie meine Instagram-Pause auch, als Experiment.

Mal sehen, was ich dabei lerne.
 

Konkrete Learnings aus meinem Social-Media-Experiment

Apropos Lernen. Ich hab dir zu Beginn ja versprochen, meine Learnings mit dir zu teilen.

Und deshalb hab ich hier auch noch drei konkrete Dinge formuliert, die du eins-zu-eins für deine Akquise übernehmen und sofort umsetzen kannst.
 

Learning #1: Dokumentiere deine Akquise

Du hast es ja gehört. Für meine Analyse brauchte ich konkrete Zahlen. Das hat mir noch einmal gezeigt, wie wichtig es ist, Akquise-Zahlen zu dokumentieren.

Der Schlittenfahrt-Schock zu Beginn war emotional – und dass, was geholfen hat, den Schock in etwas Konstruktives umzuwandeln, waren Daten.

Dabei habe ich gemerkt, wie froh ich war, dass ich schon seit vielen Jahren konkrete Statistik-Zahlen jeden Monat einsammle. Bestimmte Dinge hätte ich nicht vergleichen können ohne dieses Zahlen-Archiv.

Deshalb ist mein Learning #1, dass ich dir gerne mitgeben möchte: Dokumentiere deine Akquise. Mit konkreten Zahlen.

Ich selbst nutze dafür seit Jahren einfache Tabellen, aber vor ein paar Monaten habe ich mir dazu eine ganzheitliche Datenbank aufgebaut, in der ich auch mein gesamtes Projektmanagement inklusive Zeittracking mache.

Kurze Randnotiz in eigener Sache:
Sobald ich mir sicher bin, dass die Datenbank gut und fehlerfrei funktioniert, teile ich diese auch als Vorlage in der Portfolio-Akademie bzw. in meinem 14-wöchigen Live-Gruppenprogramm.

Wenn du dazu auf dem Laufenden bleiben willst, dann trag dich gern unverbindlich auf die Warteliste ein. Hier kannst du dich eintragen.
 

Learning #2: Wähle deine Social Media Kanäle gemäß deiner Zielsetzung

Eine Sache ist mir auch durch meine Analyse bewusst geworden. Ob Social Media etwas bringt oder nicht lässt sich nicht verallgemeinern.

Klar, ich habe noch nie einen Auftrag über Instagram bekommen, aber für die Sichtbarkeit vom Podcast funktioniert Instagram.

Die Frage ist also, was willst du in den sozialen Netzwerken erreichen?

Willst du deine Veranstaltungen, Events, Lesungen und Ausstellung sichtbar machen oder deine eigenen Produkte verkaufen, dann halte ich es für eine gute Idee, Instagram ganz bewusst dafür auszuprobieren.

Willst du aber eher passive Auftragsakquise machen, dann ist LinkedIn wahrscheinlich sinnvoller. Denn dort bewegen sich die Menschen, die dich beauftragen können.

Und für 3 Monate Vollgas halte ich meine zwei Auftragsanfragen über LinkedIn für echt guten Akquise-Output! Das steht klassischer Akquise in nichts nach.

Die Frage, die ich dir deshalb mitgeben möchte, ist folgende:
Was genau willst du auf deinen Social Media Kanälen erreichen? Das muss nicht überall das gleiche sein. Sollte es, ehrlich gesagt, sogar nicht.

Und wenn du dir hier klar bist über deine Ziele, dann schau mal:
Welcher Kanal bringt dir aktuell für genau dieses Ziel am meisten? Und: Welchen nutzt du vielleicht nur aus Gewohnheit?
 

Learning #3: Fokussiere dich auf langfristige Ziele

Denn zu guter Letzt habe ich auch gemerkt, dass bei all dem Schlittenfahrt-Drama es mir hilft, mich daran zu erinnern, was wirklich wichtig ist. Langfristig!

Es ist sehr leicht, sich schlecht zu fühlen, wenn die Reichweite sinkt oder man heute nicht die Akquise-Ergebnisse hat, die man gern haben möchte.

Deshalb frage ich mich in so einem Moment gerne: Ist das, was hier gerade aktuell passiert, für das, wo ich in zehn Jahren sein möchte, relevant?

Ich kann mir vorstellen, dass ich mich in zehn Jahren vielleicht noch daran erinnern werde, dass der Sommer 2026 ein Reichweite-Tränental war.

Aber ich bin mir ganz sicher, dass es nicht mehr diese Dramatik haben wird, die es heute in meinen schwachen Momenten hat.
 

Was willst du langfristig erreichen?

Reichweite ist ein Mittel zum Zweck, kein konkretes Ziel. In diesem Kontext hab ich mich auch noch einmal daran erinnert, was mein Ziel ist.

Wo will ich zum Beispiel in 10 Jahren sein? Warum mache ich das hier? Was will ich damit in der Welt bewirken?

Und ja, ich möchte mit meiner Arbeit Selbstbestimmung kultivieren.

Ich wünsche mir, dass meine Arbeit dabei hilft, dass Menschen selbstbestimmte Entscheidungen treffen, wirtschaftlich wie künstlerisch. Dass Menschen ihren eigenen Weg finden und mutig losstiefeln, um die Welt ein bisschen besser zu machen.

Und ich stelle dir deshalb die gleiche Frage, die ich mir auch gestellt habe:
Wo willst du mit deiner Selbstständigkeit hin? Was willst du bewirken in der Welt? Und wo willst du zum Beispiel in 10 Jahren sein?
 

Die Umfrage: Akquise in den Sozialen Netzwerken in 2026 – Jetzt mitmachen!

So, das war mein ehrlicher Einblick in mein mein Social-Media-Experiment. Und jetzt bin ich gespannt: Was nimmst du daraus mit? Schreib mir gern – diese Woche nur auf LinkedIn und ab nächste Woche auch wieder auf Instagram. Ich freu mich auf den Austausch!

An dieser Stelle habe ich noch eine Bitte an dich.

Wie letztes Jahr auch möchte ich dich einladen, an meiner Umfrage »Akquise in den sozialen Netzwerken« teilzunehmen. Das Ganze dauert wirklich nur drei Minuten und mit deiner Hilfe und den Ergebnissen der Umfrage, die ich hier im Podcast teile, können dann kreative Selbstständige datenbasiert gute Akquise-Entscheidungen treffen.

Wenn du mitmachst, danke ich dir sehr dafür. Du bist toll! Hier geht’s zur Umfrage.

Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe. Wir hören uns wieder nächste Woche. Ich freu mich auf dich.



Bis dahin, tschüss!
Deine Franziska

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